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Wien auf dem Weg zur Digitalisierungshauptstadt 

Digitale Lösungen für alle Lebensbereiche

Ob Verwaltung, Verkehr oder Medizin: Die Stadt Wien treibt Digi­tali­sie­rung quer durch al­le Be­rei­che des täg­li­chen Lebens voran. Digi­tale Leis­tungen sind eine wich­tige Stütze in der Krise. Die Aus­wir­kungen der COVID-19 Pan­de­mie stell­ten auch die digi­talen Ser­vices der Stadt auf die Probe. Ob zur rei­bungs­losen An­mel­dung in Impf­straßen, der vor­bild­lichen Ab­wick­lung des Test­pro­gramms „Alles Gurgelt“ oder der In­stand­set­zung eines Online-Symp­tom-Checkers, die digi­talen Leis­tungen der Stadt unter Feder­füh­rung der MA01- Wien Digi­tal – haben sich als wich­tige Stütze in der Krisen­be­wäl­tigung aus­ge­zeichnet.

Die große Bandbreite der entstehenden Projekte wird in den vier über­ge­ord­neten Themen­fel­dern Bürger­ser­vice, Klima­schutz, Ge­sund­heit und Talente­för­derung zu­sam­men­ge­fasst. Von ver­ein­fachten Amts­wegen, über kluge Ampeln bis hin zu smart ge­regel­ten Warte­schlangen in Not­fall­ambu­lanzen be­geis­tert die Bro­schüre mit einem gan­zen Blumen­strauß an inno­va­tiven Lö­sungen für die Zukunft.

Probleme wie Verunreinigungen oder eine defekte Straßen­be­leuch­tung ein­fach und direkt mit der „Sag's Wien“-App mel­den, Park­pickerl ohne Klebe-Pickerl, die digi­tale Fieber­kurve, die das Kran­ken­blatt am Bett­ende in Spitä­lern er­setzt, oder ein Talente-Pro­gramm, das nach künf­tigen IT-Fach­leuten sucht – das sind vier der kon­kreten Pro­jekte, mit der die Stadt Wien die Digi­tali­sie­rung voran­treibt. Ins­ge­samt 30 Schlüs­sel­pro­jekte sind in der neuen Digi­tali­sierungs­bro­schüre der Stadt auf­ge­führt, ein­ge­teilt in die vier Kate­gorien Bür­ger­ser­vice, Klima­schutz, Ge­sund­heit sowie Talente-För­de­rung. All diese Pro­jekte haben vor allem ein Ziel – den All­tag der Wiener­innen und Wiener zu er­leich­tern. „Als Stadt Wien ist es uns wich­tig, dass unsere Pro­jekte auch tat­säch­liche, kon­krete Ver­bes­se­rungen für den All­tag der Wie­ner­*innen brin­gen. Digi­tali­sie­rung ist näm­lich kein Selbst­zweck, sie muss den Men­schen nutzen“, erläu­tert Digi­tali­sie­rungs­stadt­rätin Ulli Sima. Die Stadt ent­wickelt ak­tuell auch die „Digi­tale Agenda“, die auf einen men­schen­zen­trierten und ser­vice­orien­tier­ten Zu­gang zur Digi­tali­sie­rung fokus­siert.
Zur Digitalisierungsbroschüre geht's hier ->.

Posted by Wilfried Allé Sunday, January 14, 2024 11:33:00 AM
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Podcast zum Thema Blackout: für den Ernstfall bestens vorbereitet 

Die Versorgungssicherheit in Wien ist sehr hoch, dennoch können Aus­nahme­situa­tionen nie zu 100 Pro­zent aus­ge­schlos­sen werden.
Damit es im Ernstfall keine bösen Über­ra­schun­gen gibt, hat die Stadt Wien eine drei­tei­li­ge Pod­cast Reihe zum Thema „Black­out und Prä­ven­tion“ pro­du­ziert. In den etwa 30 minü­ti­gen Bei­trä­gen kom­men Ener­gie­tech­ni­ker­*innen, Krisen­mana­ger­*innen so­wie Zi­vil­schutz-Fach­leute der Aus­trian Power Grid (APG), Wie­ner Net­ze und der Stadt Wien zu Wort. Die Fol­gen sind ab so­fort online, auf Apple Pod­casts und auf Spotify ab­ruf­bar. Da­zu Peter Hanke, Stad­trat für die Wie­ner Stadt­wer­ke: „Die Stadt Wien ist dank ihrer aus­ge­zeich­ne­ten Ein­satz­or­gani­sa­tio­nen und der si­che­ren Da­seins­vor­sorge auch für Kri­sen­zei­ten sehr gut auf­ge­stellt. Um un­vor­her­seh­bare Aus­nahme­situa­ti­onen mög­lichst rei­bungs­los zu meis­tern, ist es aber auch wich­tig, die Wie­ner­innen und Wiener zu in­for­mie­ren, wie sie sich im Ernst­fall best­mög­lich ver­halten.
Unser Motto lautet Prä­ven­tion und In­for­mation.“

Posted by Wilfried Allé Friday, November 17, 2023 6:06:00 PM
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Stadt Wien verteilt gratis Heckenpflanzen 

Geschenkte Artenvielfalt

Um die Artenvielfalt in Wien zu sichern, verteilt die Stadt am 3. und 7. No­vem­ber gra­tis Hecken­pflan­zen­pa­ke­te, die aus vier regio­na­len Sträu­chern be­ste­hen. Die Pflan­zen wer­den an Per­so­nen, die sich vor­ab an­ge­mel­det ha­ben, mit Haupt­wohn­sitz Wien ab­ge­geben. Vor al­lem hei­mi­sche In­sek­ten wie Wild­bie­nen oder Schmet­ter­linge, aber auch ver­schie­dene Vogel­arten freu­en sich über die neu­en Sträu­cher. Die aus­ge­wähl­ten Pflan­zen sind wahl­weise für son­ni­ge und halb­schat­tige Stand­orte ver­füg­bar und wur­den regio­nal ge­zo­gen, um die lo­ka­le Flora und Fauna zu för­dern. Am 3. No­vem­ber wer­den die Pflan­zen bei der U6-Sta­tion Jäger­straße und am 7. Nov­em­ber bei der U4-Sta­tion Mar­ga­reten­gür­tel je­weils von 14 bis 18 Uhr ver­teilt. Mit­zu­brin­gen ist ein Licht­bild­aus­weis, das An­mel­de­for­mu­lar (aus­ge­druckt oder digi­tal am Handy) und eine Trage­tasche für vier Stau­den. „Mit dem Ver­tei­len der gra­tis Hecken­pflan­zen möch­ten wir Men­schen zum Mit­machen beim Um­welt- und Klima­schutz moti­vie­ren. Ak­ti­ver Um­welt­schutz be­rei­tet Freude und hat einen posi­ti­ven Mehr­wert für Flora, Fauna und das Mikro­kli­ma in un­se­rer Stadt“, sagt Klima­stadt­rat Jür­gen Czerno­horszky.

Posted by Wilfried Allé Tuesday, October 31, 2023 7:47:00 AM
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Gegen den Trend: Wiener Wirtschaft entwickelt sich überdurchschnittlich 

Die Wiener Wirtschaft entwickelte sich in diesem Jahr laut Wirtschafts­for­schungs­insti­tuts WIFO sehr er­freu­lich. So stieg die Be­schäf­ti­gung bis zum Au­gust mit 2,1 Pro­zent ge­gen­über dem Vor­jahr ge­mein­sam mit Tirol am schnells­ten unter al­len Bun­des­län­dern; im ers­ten Halb­jahr 2024 wird mit ei­ner über­durch­schnitt­lich Brut­to­wert­schöp­fung von 1,3 Pro­zent ge­rech­net. Da­mit sollte sich die Wie­ner Wirt­schaft 2023 und 2024 sta­bi­ler ent­wickeln als der Bun­des­durch­schnitt. „Der Wie­ner Wirt­schafts­stand­ort be­weist ein­mal mehr sehr hohe Re­si­li­enz. Die ak­tu­el­le Prog­no­se des WIFO gibt uns gu­ten Grund mit Op­ti­mis­mus und Zu­ver­sicht in die Zu­kunft zu blicken“, be­tont Finanz- und Wirt­schafts­stadt­rat Peter Hanke. Dass die 2-Mil­lio­nen-Stadt Wien mit einem Durchschnittsalter von 41 Jahren eine der jüngsten Städte Europas ist, erweise sich als ein entscheidender Wettbewerbsvorteil gegenüber anderen euro­pä­ischen Metro­polen. „Ge­rade in Zei­ten des Fach­kräfte­man­gels ist diese demo­gra­fi­sche Ent­wick­lung für inter­natio­nale Unter­nehmen ein wich­ti­ges Ent­schei­dungs­kri­te­rium, wenn es um neue Stand­orte geht“, sagt Hanke.

Posted by Wilfried Allé Friday, October 27, 2023 8:39:00 AM
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Friedliches Zusammenleben 

Wien möchte Dialog zwischen den Religionen stärken

Angesichts der aktuellen inter­natio­na­len Er­eig­nis­se traf sich Wiens Bürger­meis­ter Ludwig ges­tern mit Ver­tre­ter­*innen unter­schied­lichs­ter Reli­gions­gemein­schaf­ten im Rat­haus. Auch der Prä­si­dent der Isla­mi­schen Glau­bens­ge­mein­schaft in Öster­reich (IGGÖ), Ümit Vural, und Ober­rabbi­ner Jaron Engel­mayer (im Bild oben) nahmen an dem Tref­fen teil. Da­bei kün­digte Ludwig an, dass er für die Ein­füh­rung eines neu­en Wiener Reli­gions­rates plä­diere.
Damit ließe sich zwar nicht der Nahost-Konflikt lösen, so Ludwig. Je­doch würde eine sol­che Ein­rich­tung zum fried­li­chen Zu­sam­men­le­ben und zur Tole­ranz in der Stadt bei­tra­gen. Kom­mu­na­le The­men und Pro­bleme könn­ten so rasch be­spro­chen wer­den. Ludwig lobte da­bei auch die in­ten­sive und gute Zu­sam­men­ar­beit mit den unter­schied­li­chen Reli­gions­ge­mein­schaf­ten in der Ver­gan­gen­heit, die nun noch ver­stärkt wer­den soll.
Dazu soll der Wiener Reli­gions­rat künf­tig zwei Mal pro Jahr ta­gen. Bei Be­darf sind auch häu­fi­gere Zu­sam­men­künfte mög­lich. „Wir wol­len in Wien mit posi­ti­vem Bei­spiel voran­ge­hen und ein fried­li­ches Mit­einan­der er­halten“, so der Stadtchef.

Posted by Wilfried Allé Friday, October 20, 2023 10:06:00 AM
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Elfriede Jelinek Ehrenbürgerin der Stadt Wien 

Die Wiener Literatin Elfriede Jelinek ist seit gestern Ehren­bür­gerin der Stadt Wien. „Elfriede Jelinek ist eine der be­deu­tends­ten und pro­duk­tivs­ten Auto­rinnen der Lite­ratur­ge­schichte, die sich auch durch ihre Zivil­cou­rage ver­dient ge­macht hat“, wür­digt Bür­ger­meis­ter Michael Ludwig die Schrift­stel­lerin und Lite­ra­tur-Nobel­preis­trä­gerin von 2004. Kul­tur­stadt­rätin Veronica Kaup-Hasler hielt die Lau­da­tio auf die Ge­ehrte: „Elfriede Jelinik ver­wan­delt die Tages­aktua­li­tät in ihrer Welt- und Sprach­wahr­neh­mung zu ei­ner grund­sätz­li­chen Ana­ly­se von po­li­ti­schen, wirt­schaft­li­chen und ge­sell­schaft­li­chen Zu­stän­den.“ Die Aus­zeich­nung Ehren­bür­gerin oder Ehren­bür­ger der Stadt Wien wird sehr sel­ten ver­liehen. Zu den Aus­ge­zeich­ne­ten der letz­ten bei­den Jahr­zehnte ge­hör­ten etwa Hugo Por­tisch, Eric Ples­kow oder Friederike Mayröcker.

Posted by Wilfried Allé Wednesday, September 13, 2023 8:32:00 AM
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Mittagessen in offenen Ganztagsschulen für Kids gratis 

Warm, gesund und kostenfrei!

Ab dem kommenden Schuljahr wird das Mittagessen in offenen Wiener Ganztags-Pflichtschulen gratis. Davon profitieren etwa 23.500 Kinder und deren Familien. Die Eltern er­spa­ren sich da­mit mehr als 1.000 Euro pro Jahr und Kind in je­nen Schu­len, die kei­nen ver­schränk­ten Un­ter­richt, son­dern Schu­le am Vor­mit­tag und Be­treu­ung am Nach­mit­tag an­bie­ten. Zu­sam­men mit der Ein­füh­rung der gra­tis Ganz­tags­schule vor drei Jah­ren kommt die Ent­las­tung nun rund 50.000 Kin­dern und deren Fa­mi­lien in Wien zu Gute. Da­zu Vize­bür­ger­meis­ter und Bil­dungs­stadt­rat Chris­toph Wieder­kehr: „Für Fa­mi­lien be­deu­tet die ak­tu­el­le Teue­rung in vie­len Lebens­be­rei­chen eine enor­me Heraus­for­de­rung, den All­tag zu meis­tern. Mit der ge­ziel­ten Ent­las­tung mit­tels eines kos­ten­frei­en Mit­tag­es­sens in den of­fe­nen Volks­schu­len ab dem neuen Schul­jahr hel­fen wir rasch und ge­zielt.“

Posted by Wilfried Allé Wednesday, May 31, 2023 1:01:00 PM
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JOBmesse der Stadt Wien am 23. Mai im Rathaus 

Arbeiten an Wien

Mit 250 Berufsgruppen und unzähligen Be­schäf­ti­gungs­mög­lich­keiten unter einem Dach ist die Stadt nicht nur die größte Arbeit­geberin Wiens, son­dern auch einer der viel­fäl­tigsten! Eine der 67.000 Mit­ar­bei­ter*innen ist Asha Nilavoor von Wien Digi­tal, der IT-Ab­tei­lung der Stadt. Ob im Home­office oder im Büro: Ge­mein­sam mit ihren Kol­leg*innen sorgt sie da­für, dass in Wien alles läuft. Von den 86.000 IT-Arbeits­plätzen in der Stadt­ver­wal­tung über die Online­ser­vices für Bür­ger*innen bis hin zum WLAN für 190 Schulen und 400 Kinder­gär­ten der Stadt. Mehr Infor­ma­tio­nen über die Kar­riere­mög­lich­keiten in der Stadt­ver­wal­tung gibt es auf der neuen JOB­messe der Stadt Wien die am 23. Mai 2023 von 9-19 Uhr im Rat­haus statt­fin­det. Die beste Ge­legen­heit um alle Ab­tei­lungen und Unter­neh­mungen der Stadt Wien ken­nen zu ler­nen und mit Mit­ar­bei­ter*innen di­rekt ins Ge­spräch zu kom­men. Auf den fünf Themen­inseln – Ge­sund­heit; Päda­go­gik & So­zia­les; IT, Tech­nik & Klima; Infra­struk­tur, Ord­nung & Sicher­heit; Bür­ger*innen­ser­vice & Ver­wal­tung – bleibt kleine Frage un­be­ant­wor­tet. Für alle, die am liebsten so­fort los­legen möchten: hier geht’s direkt zum Kar­riere­portal der Stadt Wien!

Posted by Wilfried Allé Wednesday, April 12, 2023 9:12:00 AM
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Wien ist eine vielfältige, moderne, dynamische, aufgeschlossene und soziale Stadt 

Das zeigen zahlreiche internationale Studien

Wien ist eine vielfältige, moderne, dynamische, auf­ge­schlos­sene und sozi­ale Stadt, die sich im Wett­be­werb der euro­pä­ischen Städte aus­ge­zeich­net posi­tio­niert hat. Das zei­gen auch zahl­reiche inter­natio­nale Stu­dien, etwa „The Global Live­abi­li­ty Index 2022“ der bri­ti­schen „Eco­no­mist“-Gruppe, der Wien in puncto Lebens­quali­tät wieder an erste Stelle reiht. Das Ranking ver­gleicht Ge­sund­heits­sys­tem, Bil­dung, Kul­tur und Infra­struk­tur, ­Sicher­heit, poli­ti­sche Sta­bi­li­tät und ­Krimi­nali­täts­rate von 173 Metro­po­len welt­weit.

Mehr Wien zum Leben ->
Nachhaltig wirtschaften für Wien ->
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Die Wien Holding zählt nicht nur zu den größten Unter­nehmen in der Bundes­haupt­stadt Wien, son­dern ist auch ein wich­ti­ger Faktor für Wiens Er­folg als Wirt­schafts­stand­ort und für die Lebens­quali­tät in der Stadt. Sie ist Impuls­ge­berin für maß­geb­liche Moder­ni­sierungs- und Ent­wicklungs­proz­esse in der Stadt und unter­stützt die Stadt Wien am Weg zu einer klima­ge­rech­ten und inno­va­ti­ven Stadt.
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Posted by Wilfried Allé Monday, November 21, 2022 1:38:00 PM
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Unerlässlich steigt die Inflation: Auch die Stadt Wien muss Gebühren für Wasser, Kanal und Müllabfuhr anpassen 

Die Gebührenanpassung ist nach dem Inflationsindex notwendig

Die Inflation ist mit Stand Juni 2022 um 5,9 Prozentpunkte gestiegen, damit müssen auch die Gebühren für Wasser, Kanal und Müllabfuhr moderat angepasst werden. Bei der zuletzt 2020 angepassten Parkometerabgabe beträgt der Anstieg des Verbraucherpreisindex (VPI) 12,2%. Auch hier ist eine Erhöhung der Abgabe vorgesehen. Konkret bedeutet die aktuelle Gebührenvalorisierung für einen durchschnittlichen Wiener Mehrpersonen-Haushalt eine monatliche Anpassung von insgesamt 2,90 Euro für Wasserversorgung, Abwasser- und Abfallentsorgung. Für einen Single-Musterhaushalt beträgt die monatliche Gebührenanpassung etwa € 1,30. Der Parkschein für eine halbe Stunde kostet künftig 1,25 Euro, jener für eine Stunde 2,50 Euro. Finanz- und Wirtschaftsstadtrat Peter Hanke über die Notwendigkeit: „Die Valorisierung der Gebühren sichert das hohe Qualitätsniveau der Daseinsvorsorge, das die Wienerinnen und Wiener seit Jahrzehnten gewohnt sind.“ Die Einnahmen durch die Gebühren für Wasser, Kanal und Müllabfuhr fließen direkt in den Erhalt und den weiteren Ausbau der Infrastruktur für die Daseinsvorsorge in der Stadt. Aktuell werden beispielsweise die Wasserrohrnetze erweitert. Die Einnahmen der Parkometergebühr sind zweckgebunden und fließen in den öffentlichen Verkehr, die Verkehrssicherheit und in den Radverkehr.

Auch wenn die Gebühren je nach Art und Leistung nach Verbraucher*innenpreisindex angepasst werden, braucht es weiterhin eine starke Finanzierung über das städtische Budget um die Kosten der hochwertigen Daseinsvorsorge zu decken. So betrug der durchschnittliche Kostendeckungsgrad der Wiener Gebühren 2021 lediglich 41,18%, der Rest wurde mit rund 750 Mio. Euro aus dem städtischen Budget gedeckt, um die Leistbarkeit für die Wienerinnen und Wiener zu gewährleisten. 

Im Vergleich zu anderen Landeshauptstädten braucht die Hauptstadt Wien wesentlich größere Infrastrukturen. Diese gilt es auch zu erhalten und modernisieren sowie weiter auszubauen. Trotz der aktuellen Valorisierung liegt Wien im Bundesländervergleich im unteren Drittel bei den Müllgebühren und Abwassergebühren. Bei den Wassergebühren ist Wien das viertgünstigste Bundesland in Österreich. Auch international bleibt Wien in Punkto Daseinsvorsorge weiterhin im Spitzenfeld bei vergleichbar leistbaren Gebühren.

Posted by Wilfried Allé Friday, August 19, 2022 8:56:00 AM
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