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Hört zu, Leute! Wir müssen über Österreich reden 

Top-US-Experte Eric Feigl-Ding, Epidemiologe warnt

Epidemiologe Eric Feigl-Ding warnt andere Länder vor der Situation in Österreich.

"Hört zu Leute! Wir müssen über Österreich reden und was sie dort machen: Komplettes Chaos als Folge von zu spätem Handeln", schreibt der renommierte US-Epidemiologie Eric Feigl-Ding auf Twitter. Jetzt versuche man hastig die späten Booster-Impfungen und die Auswirkungen der Haltung der "Anti-Vaxxer" zu kompensieren.

COMPLETE MESS FROM ACTING TOO LATE—now scrambling to compensate for late boosters & against anti-vaxxers. 🇦🇹 now adding lockdown & Europe’s first full vaccine mandate…🧵👇 #COVID19 https://t.co/ZMHaJ3L9F3 pic.twitter.com/Ulz0JUFegw
— Eric Feigl-Ding (@DrEricDing) November 19, 2021

https://www.msn.com/de-at/nachrichten/wissenschaft/top-us-experte-h%C3%B6rt-zu-leute-wir-m%C3%BCssen-%C3%BCber-%C3%B6sterreich-reden/ar-AAQVVZh?ocid=msedgntp

Posted by Wilfried Allé Sunday, November 21, 2021 8:34:00 PM
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Unentschuldbar! Wenn türkise Rache an Mückstein für den Kanzler-Sturz Menschenleben kostet 

So schlitterte Österreich in die Corona-Katastrophe: Wie Kurz sich noch jüngst über Experten-Fehlprognosen lustig machte. Weshalb Mücksteins Krisenplan erst verwässert und dann aus Angst vor der FPÖ wochenlang auf Eis gelegt wurde. Warum Schallenberg & Kurz einen österreichweiten Lockdown noch verhindern wollten.

Zwar ist Kurz nicht mehr Kanzler, aber aus Alexander Schallenberg spricht weiterhin Sebastian Kurz und damit His Masters Medial Voice, Gerald Fleischmann. Der Ersatzspieler im Kanzleramt stimmt sich beim neuen und alten Megathema Corona vor und nach Verhandlungen mit dem Koalitionspartner, Landeshauptleuten und anderen Top-Playern im Polit-Betrieb mit Kurz & Co penibel ab.

Wolfgang Mückstein wollten Kurz & Co erst gar nicht als Konkurrenten im Popularitäts-Barometer aufkommen lassen. Anläufe von Wolfgang Mückstein - ähnlich wie Michael Ludwig in Wien - in ganz Österreich schon im Laufe des Sommers und vor allem mit Schulbeginn vorsorglich Corona-Schutzmaßnahmen wieder zu beleben, schmetterten Kurz & Co intern wiederholt ab. Das hätte zum einen der ÖVP-Propaganda-Parole widersprochen, die Kurz im Sommer groß plakatieren ließ: "Wir haben die Pandemie gemeistert".

Mückstein blitzte in der samstäglichen Koalitionsrunde, 13..11.2021 mit seinen Verschärfungsmaßnahmen ab: Nächtliche Ausgangssperre für alle zwischen 22 Uhr und 6 Uhr früh; Comeback des Home-Office, generelle FFP2-Maskenpflicht in Innenräumen und bei größeren Menschenansammlungen auch Outdoor; Einschränkungen bis Verbote größerer Veranstaltungen ohne fixe Sitzplätze. Tags darauf wollte Mückstein dafür beim Bund-Länder-Gipfel weiter dafür werben. Doch  Mückstein ist mit seinen Warnungen beim Bund-Länder Videogipfel vornehmlich bei ÖVP-Länderchefs abgeblitzt.

Alexander Schallenberg tat zudem alles, um eine Debatte darüber erst gar nicht aufkommen zu lassen. Als Mückstein Stunden danach im ZiB-2-Interview en passant wissen ließ, dass er einen nächtlichen Lockdown wolle, war Feuer am Dach. Alexander Schallenberg schmetterte den Wunsch seines Gesundheitsministers öffentlich ab. Elisabeth Köstinger und Margarete Schramböck legen wie zu Kurz-Fleischmanns Message-Control-Hochblüte-Zeiten mit persönlicher Kritik am Regierungskollegen nach.

Das Gesundheitsministerium hatte schon im Laufe des Sommers auf einen Maßnahmenplan für den Corona-Herbst gedrängt.

Strittig war zwischen Grün und Türkis intern aber, ob sich die Maßnahmen wie bisher an entsprechenden Prognose-Rechnungen oder an bereits schlagend gewordenen Fallzahlen richten sollen. Die Kurz-Truppe traute Mücksteins Prognostikern auch in dem Fall nicht. Ergebnis war ein politischer Deal, dessen Ergebnis jetzt fatale Folgen hat.

Und da waren dann auch noch die Landtagswahlen in Oberösterreich. Die Türkisen würden daher den Teufel tun, vor der Landtagswahl der FPÖ und der neuen Impfgegner-Partei unnötig Munition zu liefern. Mit dem Outing der dramatischsten Maßnahmen wartete die Regierung also wochenlang zu. Das beförderte auch die von Türkis gewünschte aber gefährlich trügerische Stimmung: "Die Pandemie ist gemeistert". Mitnichten!

Schwarzer Corona-Freitag [Politik Backstage von Josef Votzi]
Wochenrekord: 97 Covid-Tote seit 12. November in Spitälern in Oberösterreich

Posted by Wilfried Allé Saturday, November 20, 2021 2:21:00 PM
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3-G-Regelung am Arbeitsplatz, gültig ab 15.11.2021  

die aktuelle Rechtslage zusammengefaßt

3G-Nachweispflicht am Arbeitsplatz

Gemäß 5. COVID-19 Maßnahmenverordnung dürfen Arbeitnehmer, Inhaber und Betreiber den Ort der beruflichen Tätigkeit nur noch betreten, wenn sie geimpft, genesen oder getestet sind und dies nachweisen können.


Geimpft

Einmalimpfung (Johnson & Johnson)

Ab 22 Tage nach der Impfung bis 270 Tage nach der Impfung

Zweitimpfung (Moderna, BioNTech Pfizer, Astra Zeneca)

Ab der 2. Impfung bis 360 Tage nach der Zweitimpfung

Auffrischungsimpfung

Bis 360 Tage nach der 3. Dosis

 

Genesen

Genesungszertifikat oder Absonderungs-bescheid oder ärztliche Bestätigung

Bis 180 Tage nach der überstandenen Infektion

 

Getestet

Molekularbiologische Tests (z.B. PCR-Test)

Bis 72 Stunden nach Nachweiserstellung Testabnahme (Bis 48 Stunden in Wien)

Antigentest nur von befugter Stelle

Bis 24 Stunden nach Nachweiserstellung Testabnahme


Mit dem 3G-Nachweis entfällt die Maskenpflicht am Arbeitsplatz.

Besucherinnen und Besucher von Büros müssen ausnahmslos eine FFP2-Maske tragen, wobei ein 2G-Nachweis nicht erforderlich ist (Ausnahme des § 5 (2) Z. 15 der 5. COVID-19 Maßnahmenverordnung).

Wir möchten betonen, dass dies die aktuelle Lage ist, die sich in den nächsten Tagen wieder ändern kann.

Posted by Wilfried Allé Thursday, November 18, 2021 3:56:00 PM
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Verschärfte Maßnahmen ab Montag, 15.11.2021 

Bestimmungen Österreichweit

Lockdown für Nicht-Immunisierte: Die Regel gilt für Ungeimpfte in ganz Österreich ab Montag und wurde gestern beschlossen. Ausgenommen sind Kinder unter zwölf Jahren, da für sie offiziell noch keine Corona-Schutzimpfung zugelassen ist. Die Maßnahme dient zur „Verhinderung eines Zusammenbruchs der medizinischen Versorgung“. Für alle Geimpften und Genesen Personen bleibt (vorerst) alles mit den bereits bisher übermittelten Vorgaben alles offen.

Nicht-Immunisierte dürfen das Wohnumfeld nur aus wenigen Gründen verlassen. Zur Arbeit (hier gilt 3-G) oder zum Arzt gehen, einen Spaziergang machen, einkaufen im Supermarkt, einen Gottesdienst besuchen das fällt unter Deckung der Grundbedürfnisse. Erlaubt ist auch der Weg zu einer Impfstraße. Einkaufen in anderen Handelssparten ist verboten: Bisher stand der Gruppe jeder Bereich offen, der nicht unter die 2-G-Regel fiel, wie ein Modegeschäft jetzt gilt dort auch ein 2-G-Nachweis.

Zudem gibt es Kontaktbeschränkungen auf „engste Angehörige und Bezugspersonen“: Ein Haushalt darf nur eine haushaltsfremde Person treffen.
Wer erst eine Erstimpfung erhalten hat, aber mangels „Zweitstich“ noch über kein gültiges Impfzertifikat verfügt, kann sich mit einem PCR-Test „freitesten“.

Zusatzregeln Oberösterreich

Die Vorgaben des Bundes sind die Unterkante. Oberösterreich schließt die Nachgastronomie bis 6. Dezember, alle Veranstaltungen werden abgesagt. In allen Innenräumen gilt für alle eine FFP2-Pflicht. Das betrifft auch die Gastronomie: Nur am Tisch darf die Maske abgenommen werden. Auf den Adventmärkten darf nichts konsumiert werden, auch hier gilt die FFP2-Pflicht. Die Diözese Linz führt die Abstandsregeln von einem Meter in Kirchen wieder ein.

Zusatzregeln Salzburg

Es kommt FFP2-Pflicht in allen Innenräumen wie in Oberösterreich, bei körpernahen Dienstleistern gilt sie bereits. In der Gastronomie darf nur noch an Tischen konsumiert werden. Auf den Christkindlmärkten gilt Alkoholverbot.

Zusatzregeln Wien

Die Bundeshauptstadt hat die strengeren Regeln noch einmal verschärft. Ab kommender Woche neu gilt 2-G plus in Nachtgastronomie und jenen Bereichen, wo mehr als 25 Leute zusammenkommen: An die Bar, ins Theater oder Kino darf nur, wer geimpft, genesen und PCR-getestet ist (Test gilt 48 Stunden, bundesweit: 72 Stunden). Dazu kommt auch eine FFP2-Pflicht in Innenräumen wie in Salzburg oder Oberösterreich, zusätzlich auch für Handelsmitarbeiter und körpernahe Dienstleister trotz 2,5-G-Regel im Job. An Imbissständen gilt die 2-G-Regel (bundesweit: bis zu 15 Minuten ohne 2-G-Nachweis). Der „Ninja-Pass“ gilt für Schüler bis zwölf Jahre als 2-G-Nachweis (bundesweit: 15 Jahre).

Zusatzregeln Schulen

In Niederösterreich, Oberösterreich und Tirol müssen Schüler und Lehrer ab Montag während des Unterrichts FFP2-Masken tragen, dort gibt es keine Schulveranstaltungen.
 

Was ohne 2G Nachweis erlaubt ist

https://www.trend.at/branchen/rechtsschutz/lockdown-ungeimpfte-was-g-nachweis-12317434?utm_source=Newsletter&utm_medium=email&utm_campaign=trend+16.11.2021&utm_content=https%3A%2F%2Fwww.trend.at%2Fbranchen%2Frechtsschutz%2Flockdown-ungeimpfte-was-g-nachweis-12317434

Posted by Wilfried Allé Wednesday, November 17, 2021 8:42:00 PM
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“Mittendrin statt nur dabei” 

Berufsalltag auf COVID-Intensivstationen

“Mittendrin statt nur dabei”. Der Berufsalltag auf COVID-Intensivstationen hinterlässt bei den Assistenz- und Jungfachärztinnen und -ärzten sowie dem Pflegepersonal Spuren. Besonders die Behandlung von jungen, ungeimpften Patientinnen und Patienten ist belastend und wirft viele Fragen auf – bis hin zum Unverständnis.

Im Rahmen einer Initiative der Jungen Anästhesie in der ÖGARI berichten junge Medizinerinnen und Mediziner, sowie Angehörige der Intensivpflege über Ihre oft dramatischen Erfahrungen auf COVID-Intensivstationen und appellieren an alle – besonders an junge Menschen – sich impfen zu lassen.

Hier geht's zu ein paar rd. 1-minütigen Videobeiträgen von sog. 'Kämpfern an der Corona-Front': https://go.apa.at/tnPwBEey
Wir - du und ich - können durch Verteilung dieser URL dafür sorgen, dass möglichst vielen Menschen diese Clips anschauen.

Posted by Wilfried Allé Wednesday, November 10, 2021 1:15:00 PM
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Das Impfbuch für alle 

Die wichtigsten Informationen rund um Impfungen und Impfstoffe

In vier Kapiteln bekommen Sie, neben dem historischen Kontext, Antworten auf die drängendsten Fragen rund um das Thema Impfen. 

Vorwort

  • Dieses Thema geht unter die Haut. Und es betrifft uns alle.

Inhalt

  • 1 Impfforschung – der Wettlauf
    • Ein Virus, viele Impfstoffe
    • Resistenzen und Mutanten
    • Die nächsten Impfstoffe für die nächsten Krankheiten
    • Impfstoffe gegen Krebs?
  • 2 COVID-19-Impfung – was in mir geschieht
    • Wie Impfen funktioniert
    • Welche Impfstoffarten es gibt
    • Wie der Körper auf die Impfung reagiert
    • Was wir über Nebenwirkungen und Spätfolgen (nicht) wissen
  • 3 Impfgeschichte – was bisher geschah
    • Von Pocken bis Diphtherie
    • Von Polio bis Masern
    • Von AIDS bis Krebs
    • Von Grippe bis Corona
  • 4 Impfkonflikte – was mit unserer Gesellschaft passiert
    • Muss ich mich impfen lassen?
    • Wer hat etwas davon, wenn ich mich impfen lasse?
    • Was passiert, wenn ich mich nicht impfen lasse?
    • Wie die Ausnahmesituation zu Ende geht

Glossar

  • Informieren Sie sich hier weiter
    • Das Impfbuch für alle digital
    • Aktuelle Infos von »Zusammen gegen Corona«
    • Service der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung
    • Fachinformationen des Robert Koch-Instituts
    • Fachinformationen des Paul-Ehrlich-Instituts

Impressum

Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA)
Maarweg 149–161, 50825 Köln
www.bzga.de

Robert Koch-Institut
Nordufer 20, 13353 Berlin

Bundesministerium für Gesundheit
Friedrichstraße 108, 10117 Berlin
www.bundesgesundheitsministerium.de

Konzeption, Redaktion und Gestaltung
Scholz & Friends Berlin GmbH

Fachredaktion
Robert Koch-Institut
Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung
Bundesministerium für Gesundheit

Bildnachweise
Impfpass © Deutsches Grünes Kreuz e.V. | Foto Jens Spahn © BMG

Illustrationen
GOLDEN COSMOS

Das Impfbuch für alle können Sie kostenlos herunterladen oder bestellen
E-Mail: publikationen@bundesregierung.de
Telefon: 030 182722721, Fax: 030 18102722721
Post: Publikationsversand der Bundesregierung, Postfach 48 10 09, 18132 Rostock
Bestellnummer: BMG-G-11160
1. Auflage, Juni 2021

»Schreiben Sie Ihr persönliches Impfbuch!«
Impfungen können Sie vor einer Vielzahl schwerer Krankheiten schützen. Sie zeigen den Fortschritt moderner Medizin und schützen uns vom Kleinkind- bis ins Seniorenalter. Die bei uns zugelassenen Impfstoffe sind sicher und zuverlässig. Mit Ihrer ganz persönlichen Impfentscheidung bewahren Sie nicht nur sich selbst, sondern auch Ihre Mitmenschen vor Krankheit und Leid.
Bundesgesundheitsminister
Jens Spahn

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Posted by Wilfried Allé Friday, November 5, 2021 1:30:00 PM
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Corona: Die Folgen der Gesundbeterei 

Die Lage ist nicht gut, weil die Regierung Kurz herumgenudelt hat

Die Corona-Politik leidet, das stellt sich mehr und mehr heraus, unter den Fol­gen der Show- und In­sze­nie­rungs­masche des ehe­ma­ligen Kanz­lers Se­bas­tian Kurz. Im Rück­blick ist das klar er­kenn­bar: Im März 2020 ver­hängte die Re­gie­rung Kurz einen har­ten Lock­down. Dass Kurz da­mals sag­te, je­der wer­de je­man­den ken­nen, der an Covid-19 ver­stor­ben sei, kann man als Irr­tum in einer Un­sicher­heits­phase be­trach­ten. Aber schon im Juni 2020 sag­te Kurz, es seien nun "die ge­sund­heit­lichen Fol­gen der Pan­de­mie über­wun­den", was klar falsch war. Im Au­gust kün­dig­te er mit der "Licht am Ende des Tun­nels"-Rede ein end­gül­ti­ges Ende der Pan­de­mie für "nächs­ten", also die­sen Som­mer an. Wie­der falsch. Im Herbst und Win­ter 2020 stie­gen die Zah­len ra­sant, so­dass es zu­nächst zwei leich­te Lock­downs und ab 26. 12. 2020 einen har­ten Lock­down bis An­fang Febru­ar 2021 gab. Im Juli er­klär­te Kurz, nun, da ge­nü­gend Impf­stoff da sei, wer­de Co­ro­na zur "Pri­vat­sache". Die ÖVP pla­ka­tier­te, die Pan­de­mie sei "ge­meis­tert". Nichts als Ge­sund­beterei.

Zu wenig angestrengt

Die Regierung unter Kurz hat sich ein­fach zu wenig an­ge­strengt. Ge­mes­sen an der Ge­samt­be­völ­kerung hat Öster­reich 62,3 Pro­zent Voll­im­mu­ni­sie­rungs­rate, ge­mes­sen an der impf­ba­ren Be­völ­ke­rung (älter als 12) 73,3 Pro­zent. Ita­lien, das von Kurz unter die Staaten mit "ka­put­tem Sys­tem" ge­reiht wurde, hat 70,8 Pro­zent bei der Gesamt­be­völ­kerung und 82,3 (!) Pro­zent bei der impf­ba­ren Be­völ­ke­rung (Quelle: dst.at/report-vaccini).

Als die Regierung Draghi Ende Sep­tem­ber 3G am Ar­beits­platz an­kün­dig­te, stie­gen die Impf­ra­ten dras­tisch. Wir war­ten da­mit bis Mit­te No­vem­ber. (Hans Rauscher, 27.10.2021)

https://www.derstandard.at/story/2000130721725/corona-die-folgen-der-gesundbeterei

Posted by Wilfried Allé Wednesday, October 27, 2021 12:56:00 PM
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Allein in Wien bereits 10 Millionen Tests bei „Alles gurgelt!“ absolviert 

Die Wiener Covid-19-Testschiene „Alles gurgelt!“ hat den nächsten Meilenstein geknackt. Am Wochenende wurde die Marke von 10 Millionen PCR-Analysen überschritten. Wöchentlich werden aktuell fast 600.000 Tests über „Alles gurgelt!“ absolviert, mit Topwerten von bis 147.000 Tests pro Tag. Das Vorreitermodell für flächendeckende PCR-Tests kommt seit September auch in Wiener Schulen zum Einsatz und wird nach und nach auch von anderen Bundesländern übernommen.

Im Rahmen von „Alles gurgelt!“ wurden in Wien bis Samstag 10.053.061 PCR-Proben ausgewertet. Dadurch wurden frühzeitig zehntausende Covid-19-Infektionen erkannt und eine weitere Verbreitung des Virus unterbunden und kommt seit Schulbeginn auch in Wiener Schulen über der fünften Stufe zum Einsatz. Insgesamt haben sich seit der Ausrollung im März bereits über 1,2 Mio. Personen für das Testsystem registriert.

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Posted by Wilfried Allé Monday, October 18, 2021 3:11:00 PM
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Offener Brief an Bundeskanzler Kurz und die Minister Faßmann & Mückstein 

Schulsprecher:innen wenden sich an die Verantwortlichen

Was sie wollen, ist simpel: Sie wollen, dass die Gesundheit von Kindern geschützt wird.

Sie fühlen sich von der Regierung im Stich gelassen. Die Covid-Infektionen an den Schulen steigen rasant. Teenager sind erst zu einem Bruchteil geimpft. Für die Jüngeren ist noch gar kein Impfstoff zugelassen. Dennoch sitzen die Schüler:innen in Österreich dicht an dicht in Klassenräumen – und sollen weiterhin Leistung bringen. Die von der Regierung gemachten Versprechungen, dass dieser Herbst besser läuft als der Herbst im letzten Jahr, sind mit Schjulbeginn geplatzt wie Seifenblasen. Die Regierung hat den Sommer verschlafen. Schon wieder.
 

Der offene Brief im Wortlaut

 

Sehr geehrter Herr Bundeskanzler Kurz,

sehr geehrter Herr Bundesminister Faßmann,

sehr geehrter Herr Bundesminister Mückstein,

sehr geehrte Damen und Herren,

heute beginnt im Westen Österreichs die Schule wieder, im Osten läuft der Betrieb schon seit einer Woche. Klar ist: Es ist ein Schulstart in der Krise. Daher war es der größte Wunsch von uns Schüler:innen, so sicher und beständig wie möglich starten zu können. Stattdessen begleiten vor allem großes Unbehagen und Unsicherheit unseren Schulbeginn. Wir richten uns nun in diesem offenen Brief an Sie, da Sie die Einzigen sind, die dies wirksam bekämpfen können.

Erneutes Distance Learning muss verhindert werden, da sind wir alle uns einig. Umso mehr können wir nicht verstehen, wieso Sie Maßnahmen forcieren, die uns direkt auf Schulschließungen zusteuern lassen. Schon seit Monaten wird von Expert:innen, Lehrergewerkschafter:innen und Schülervertreter:innen die flächendeckende Anschaffung von Luftreinigungsgeräten gefordert. Erst nach der Hälfte der Sommerferien wurde hierfür ein bürokratisch kompliziertes Verfahren eingeleitet.

Bis heute ist an unseren Schulen kein einziger Luftfilter angekommen. Noch nicht impfbare Kinder und Risikokinder werden seit Monaten nicht geschützt, der längst überholte Irrglaube, Corona wäre für Kinder nicht gefährlich, spukt wohl noch immer in Ihren Köpfen.

Ihr unverantwortliches Handeln schlägt sich auch in den Zahlen nieder. Die 7-Tages-Inzidenz bei ungeimpften 12-17-Jährigen liegt österreichweit bereits jetzt – vor dem Schulstart in 6/9 Bundesländern – über 400, auch bei Geimpften ist sie mit über 60 vergleichsweise hoch. Nun die Schulen ohne auch nur annähernd ausreichende Schutzmaßnahmen starten zu lassen, ist Gemeingefährdung von uns Schüler:innen. Die „kontrollierte“ Durchseuchung der Jugend verstößt klar gegen Artikel 24 der UN-Kinderrechtskonvention, der festlegt, dass alle Kinder ein Recht auf das „erreichbare Höchstmaß an Gesundheit“ haben. Es ist also nicht nur moralisch verwerflich, sondern auch kinderrechtswidrig, Masseninfektionen bei Schüler:innen wissentlich in Kauf zu nehmen.

Monatelang haben Sie propagiert, man dürfe den Sommer nicht verschlafen und die Fehler des letzten Jahres nicht wiederholen, bloß um dann den Sommer zu verschlafen und die Fehler des letzten Jahres zu wiederholen.

Während wir Schüler:innen seit Juli auf einen Sicherheit und Orientierung gebenden Plan gewartet haben, wurde das endgültige Konzept erst in der letzten Ferienwoche vorgelegt. Weder die Bundesländer noch die Schulen, geschweige denn die Schüler:innen hatten so genug Zeit, sich vorzubereiten. Die Folge: Überlastete Test-Plattformen, organisatorisches Chaos und große Unsicherheit. Die Situation der Jugend in Österreich ist prekär. Unsere Anliegen werden gekonnt ignoriert, ständiger Leistungsdruck wird aufrecht gehalten.

Die Solidarität, die wir am Anfang der Pandemie den Älteren gegenüber gezeigt haben, wird uns nun nicht gezeigt.

Kinder- und Jugendpsychiatrien sind weiterhin überlastet. Und auch unser Bildungssystem ist sozial noch ungerechter geworden, als es schon vor der Krise war. Schuld daran ist aber nicht das Coronavirus, sondern Ihr Unvermögen, damit umzugehen. Es ist Zeit, Ihrer Ankündigung, die Jungen in den Mittelpunkt zu stellen, nun endlich nachzukommen.

Daher fordern wir:

  • Flächendeckende Anschaffung von Luftfiltern zur Sicherheit aller Schüler:innen
  • Konsequenten Schutz von ungeimpften Kindern, etwa durch eine Impfpflicht für Kindergarten- und Volksschulpersonal
  • Entlastung durch die Streichung von Lehr- und Maturastoff
  • Die Bekanntgabe eines coronagerechten Fahrplans für die Matura 2022 noch in diesem Jahr
  • Die Rückkehr der FFP2-Maskenpflicht im Schulgebäude
  • Klare Quarantäneregelungen bei Corona-Positiven in der Klasse
  • Mehr Einbindung und Mitspracherecht für Schüler:innen auf allen Ebenen, vom Corona-Krisenteam an jeder Schule bis zu Verhandlungen im Bildungsministerium

Sehr geehrter Herr Kurz, sehr geehrter Herr Faßmann, sehr geehrter Herr Mückstein, werden Sie Ihrer Verantwortung gerecht. Schützen Sie uns, hören Sie uns zu, entlasten Sie uns und sorgen Sie dafür, dass niemand mehr auf der Strecke bleibt. Sie sind es uns schuldig.

Mit freundlichen Grüßen
Die Schulsprecher:innen

Mati Randow, GRG6 Rahlgasse
David Fischer, RG1 Schottenbastei
Theo Haas, GRG1 Stubenbastei
Mohammed Ahmed, RG2 Lessinggasse
Leon Urani, GRG2 Wohlmutstraße
Esther Györi, PRG2 Simon-Wiesenthal-Platz
Alina Sablatnig, GRG3 Boerhaavegasse
Xiaolong Yin, GRG3 Radetzkystraße
Melissa Plunger, PG3 Sacre Cœur
Klara Pernsteiner, GRG3 Kundmanngasse
Leonie Ikic, GRG3 Hagenmüllergasse
Nino Kornfeld, RG4 Waltergasse
Katharina Eiselsberg, GRG5 Rainergasse
Jakob Serdaroglu, GRG6 Amerlingstraße
Tracy-Cindy Agbogbe, GRG8 Albertgasse
Mirjam Berner, RG8 Feldgasse
Theo Löcker, GRG9 Wasagasse
Nico Müller, GRG10 Pichelmayergasse
Sihaam Abdillahi, GRG11 Geringergasse
Nino Kölliker, BG13 Fichtnergasse
Yoko Zyka, GRG14 Steinbruchstraße
Danijel Jovanovic, GRG15 Diefenbachgasse
Edlyn Shahbazian, GRG15 Auf der Schmelz
Ilia Pashaeinia, GRG16 Schuhmeierplatz
Sarah Baumgartner, GRG16 Maroltingergasse
Paul Walder, GRG17 Geblergasse
Liam Noori, GRG20 Karajangasse
Flora Gürth, GRG21 Ödenburger Straße
Leya Hampel, GRG21 Gerasdorfer Straße
Marina Uhlmann, GRG22 Polgarstraße
Felix Niederhuber, PGRG St. Ursula
Maria Marichici, GRG23 Anton-Krieger-Gasse

13.September 2021

Posted by Wilfried Allé Sunday, September 19, 2021 8:22:00 PM
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Hunderte Klassen in Quarantäne, Tausende Kinder betroffen 

Eltern fehlt der Anspruch auf Sonderbetreuungszeit

285 Klassen sind alleine in Wien in Quarantäne, österreichweit sind bereits 8.000 Kinder davon betroffen – doch den Eltern fehlt der Anspruch auf Sonderbetreuungszeit. Denn die Regierung hat die Regelung nicht verlängert, die Eltern bei der Betreuung von Kindern in Corona-Notfällen unterstützt.

Auf Druck von Gewerkschaft, Arbeiterkammer und SPÖ hat das Parlament im November 2020 einen Rechtsanspruch auf Sonderbetreuungszeit für Eltern beschlossen, doch im Juli 2021 ließ die Regierung die Sonderbetreuungszeit für Eltern auslaufen. In den 'Schönwetter-Pressekonferenzen' kamen für das neue Schuljahr Klassenschließungen und Quarantäne einfach nicht mehr vor. Als ein lapidares Versäumnis kann man diesen Missstand nicht schönreden und schönschreiben lassen, hat doch die SPÖ-Vorsitzenden Dr. Pamela Rendi-Wagner bereits vor dem Sommer darauf gedrängt, die Sonderbetreuungszeit zu verlängern, vielmehr ist es ein klares Verkennen der Situation.

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Posted by Wilfried Allé Tuesday, September 14, 2021 3:16:00 PM
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Es wäre ein schönes Zeichen,

wenn ihr allen Öffi-FahrerInnen oder

allen anderen BerufskraftfahrerInnen die derzeit für uns unterwegs sind oder

wenn ihr in diesen Tagen einen LKW der Lebensmittel befördert

diesen Lenkerinnen freundlich zulächelt oder den Daumen hoch zeigt.

 

Oder beim Einkaufen zu den Verkäuferinnen beim Bezahlen

einfach Danke sagt.
 

Ihr werdet sicher noch weitere Berufsgruppen in eurem Blickfeld haben,
denen ebenfalls Dank gebührt.
Lasst es den Helden des Alltags spüren.

Sorgen um Gesundheit, Arbeitsplatz und wirtschaftliche Existenz – durch die COVID-19-Pandemie sind Eltern zusätzlich mit der Herausforderung konfrontiert, ihre Sprösslinge in den nächsten Wochen möglichst zu Hause zu unterrichten. Für alle, die sich hier unsicher fühlen, 10 Tipps, um gut in den Heimunterricht zu starten

  1. Zuerst Erwartungen abklären
  2. Machen Sie deutlich, dass wir Leben schützen, indem wir jetzt nicht in der Schule lernen, sondern zu Hause
  3. Destress! Entspannen Sie sich
  4. Rituale aufbauen
  5. Freiräume lassen
  6. Arbeitsplatz & Rückzugsort einrichten
  7. Das Tablet ist Ihr Freund (!)
  8. Vorbild sein
  9. Kreatives, Bewegung und Spaß nicht vergessen
  10. Mit dem arbeiten, was da ist

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Krisenbewältigungsfond im Umfang von vier Milliarden Euro eingerichtet. Dieser hat bis zum 31. Dezember 2020 Gültigkeit.

Der Verwaltungsfonds ist beim Bundesministerium für Finanzen eingerichtet, aus dem finanzielle Zuwendungen an die einzelnen Bundesministerien erfolgen sollen, um damit einen möglichst effizienten und flexiblen Mechanismus für die Finanzierung von Maßnahmen im Umgang mit der Coronaviruskrise (COVID-19) in Österreich sicherzustellen. Die Entscheidung über die konkreten Zahlungen an die übrigen Bundesministerien erfolgt durch den Bundesminister für Finanzen im Einvernehmen mit dem Vizekanzler.

Folgende Handlungsfelder sollen damit abgedeckt werden:

  1. Maßnahmen zur Stabilisierung der Gesundheitsversorgung;
  2. Maßnahmen zur Belebung des Arbeitsmarkts (vor allem Kurzarbeit im Sinne des § 13 Abs. 1 Arbeitsmarktpolitik-Finanzierungsgesetz (AMPFG));
  3. Maßnahmen zur Aufrechterhaltung der öffentlichen Ordnung und Sicherheit;
  4. Maßnahmen im Zusammenhang mit den Vorgaben für die Bildungseinrichtungen;
  5. Maßnahmen zur Abfederung von Einnahmenausfallen in Folge der Krise;
  6. Maßnahmen im Zusammenhang mit dem Epidemiegesetz 1950, BGBI. Nr. 186/1950;
  7. Maßnahmen zur Konjunkturbelebung.

ad 1)  Zur Stabilisierung der Gesundheitsversorgung können insbesondere die Anschaffung zusätzlicher medizinischer Produkte, Medikamente, oder die Einstellung zusätzlichen Personals erforderlich sein.

ad 2)  Maßnahmen zur Belebung des Arbeitsmarktes können Beihilfen bei Kurzarbeit, oder weitere Förderprogramme, beispielsweise des AMS sein. *)

ad 3)  Die Aufrechterhaltung der öffentlichen Ordnung und Sicherheit kann zusätzliche Grenz- und Gesundheitskontrollen oder weitere Aufsichtsmaßnahmen erfordern.

ad 4)  Allfällige Mehrkosten im Zusammenhang mit den Vorgaben für die Bildungseinrichtungen sollen abgedeckt werden können.

ad 5)  Einnahmenausfalle können sowohl Arbeitnehmer, als auch Unternehmen betreffen und können durch finanzielle Mittel des Fonds abgemildert werden.

ad 7)  Zur Konjunkturbelebung können entweder neue Konjunkturpakete eingerichtet, oder bestehende Förderprogramme (z.B. der A WS, FFG, ÖHT) ausgebaut werden.

siehe Antrag ->

*) Folgende Maßnahmen sollen noch umgesetzt werden:
Im neues Corona Kurzarbeitszeitmodell soll die Antragstellung bereits nach 48 Stunden (bisher bis zu 6 Wochen Wartezeit) möglich sein. Hierbei können auch bis zu 100% der Arbeitszeit reduziert werden (bisher max. 50%). Des Weiteren können dadurch bis zu 90% des Nettogehaltes für die Arbeitnehmer erhalten bleiben. Bestehende Gleitzeitguthaben und Urlaube sind vorher abzubauen. Die Antragstellung soll ab Montag 16.3.2020 über das AMS zugänglich sein. (Links und Infos über die
Kostenteilung folgen in Kürze.)