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Wien begrüßt geplante Gesetzesänderung zur Geothermie

So wurde bei der Seestadt Aspern heißes Wasser aus 3.000 Metern Tiefe gefördert. (Foto: Wien Energie)

Geo­ther­mie soll künf­tig eine wich­ti­ge Rol­le bei der Wärme­ver­sor­gung spie­len. Da­bei wird die Wärme aus tie­fen Ge­steins­schich­ten ge­nutzt. Un­ter Wien wurde erst kürz­lich in rund 3.000 Me­tern Tiefe ein ent­spre­chen­des Reser­voir ge­fun­den. Laut Wien Ener­gie könn­ten da­mit lang­fris­tig rund 200.000 Wie­ner Haus­hal­te mit Wärme ver­sorgt wer­den. Damit mehr sol­cher Pro­jek­te mög­lich wer­den, soll nun auf Bun­des­ebe­ne das Mine­ral­roh­stoff­ge­setz (MinroG) ge­än­dert wer­den.
Geplant ist, die Geneh­mi­gun­gen für Tie­fen­geo­ther­mie ein­fa­cher und schnel­ler zu ma­chen. Wiens Klima­stadt­rat Jür­gen Czer­no­horszky be­grüßt den Vor­schlag: „Ein schnel­le­rer und ein­fache­rer Aus­bau der Geo­ther­mie hilft beim Klima­schutz und macht uns un­ab­hän­gi­ger von Gas aus dem Aus­land.“ Ak­tu­ell müs­sen bei Boh­run­gen alle be­trof­fe­nen Grund­eigen­tümer­*innen zu­stim­men. Künf­tig soll es nur noch ein Ge­neh­mi­gungs­ver­fah­ren, eine zu­stän­di­ge Be­hörde und einen Be­scheid ge­ben. Außer­dem ist eine Ab­si­che­rung ge­gen fi­nan­ziel­le Ri­si­ken bei Geo­ther­mie-Pro­jek­ten ge­plant. Mit der No­vel­le des MinroG kön­ne der Bund wie­der mehr Be­we­gung in die Klima­neu­tra­li­tät brin­gen, so Czerno­horszky, der sei­ne For­de­rung nach ei­nem star­ken Bun­des­kli­ma­schutz­ge­setz er­neuerte.

Posted by Wilfried Allé Tuesday, August 11, 2026 11:45:00 AM
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