Panaromablick auf den Wiener Prater und das Riesenrad, im Hintergrund ist die Innenstadt zu sehen
Die Temperaturen auf unserer Erde steigen dramatisch. Jahrzehntelang haben wir Menschen fossile Energieträger wie Kohle, Erdöl und Erdgas genutzt, wichtige Treibhausgasspeicher wie Wälder und Böden zerstört. Die Auswirkungen des Klimawandels zeigen sich in Wien dabei besonders deutlich: Durch die Zunahme der Hitzetage ist unsere Stadt eine der am meisten von der Klimakrise betroffenen in Europa. Wir wissen, wir Menschen haben den Klimawandel selbst verschuldet. Wir wissen aber auch, was wir dagegen tun können: jetzt handeln, und das gemeinsam.
Vorausschauendes und verantwortungsvolles Handeln spielen in der Klimapolitik eine wesentliche Rolle. Je länger wir mit notwendigen Maßnahmen warten, desto problematischer und teurer wird es, das Ruder herumzureißen. Das Ziel ist klar: Wien wird bis 2040 klimaneutral. Darum haben wir im vergangenen Jahr wichtige Weichenstellungen vorgenommen und das Klimamanagement der Stadt Wien organisatorisch auf völlig neue Beine gestellt. Dazu zählt die Schaffung der erforderlichen ressortübergreifenden Strukturen, Prozesse und Kompetenzen. Die gesamte Kraft von Verwaltung und Politik wird auf die Umsetzung von wirkungsvollen Klimamaßnahmen für unsere gemeinsame Zukunft gelenkt.
Der Wiener KlimaFahrplan ist dabei ein zentraler Baustein. Er greift städtische Klimaziele auf und gibt vor, welche Maßnahmen wir ergreifen und welche Hebel wir umlegen müssen, um diese Ziele zu erreichen. Dabei liegt es an der Politik, genauso wie an allen Wiener*innen, gemeinsam bei der Umsetzung von bestmöglichen Klimalösungen mitzuwirken.
Der Wiener KlimaFahrplan ist der Auftakt eines langfristig angelegten Prozesses für ein lebenswertes und klimaneutrales Wien. Das ist kein Sprint, sondern ein Marathon. Schritt für Schritt, Maßnahme für Maßnahme. Der Weg in Richtung klimaneutrale und klimaresiliente Stadt wird Jahr für Jahr mehr an Wirkung zeigen.
Der Weg zur klimagerechten Stadt: Der Wiener Klimafahrplan ->
Damit bekräftigt die Stadt ihr Ziel, bis 2040 aus fossilem Gas in der Wärmeversorgung auszusteigen und vollständig auf erneuerbare Energie umzustellen. „Solange wir mit Gas und Öl heizen, sind wir dank internationalem Säbelrasseln und Kräftemessen auch ständig schwankenden und vor allem steigenden Energiepreisen ausgeliefert“, mahnt Klimastadtrat Jürgen Czernohorszky. Nur der Gasausstieg und lokal produzierte Energie aus Erneuerbaren schone langfristig das Geldbörserl der Wienerinnen und Wiener.