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Wohnpark Alt-Erlaa: Größte thermische Sanierung Österreichs startet 

Der legendäre Wohn­park Alt-Erlaa feiert die­ser Tage sei­nen 50. Ge­burts­tag. Seit einem hal­ben Jahr­hun­dert steht die An­lage für leist­ba­res und quali­täts­vol­les Woh­nen in Wien. Rund 9.000 Men­schen le­ben hier. Pünkt­lich zum Jubi­läum star­tet in dem Wohn­park, den Star­archi­tekt Harry Glück (1925-2016) ent­wor­fen hat, eines der größ­ten ther­mi­schen Sanie­rungs­pro­jekte Öster­reichs. Ins­ge­samt wer­den in 3.182 Woh­nun­gen 24.000 Fens­ter so­wie Ter­ras­sen- und Log­gia­tü­ren ge­tauscht. Außer­dem ste­hen Fas­sa­den- und Dämm­maß­nah­men auf dem Pro­gramm. Be­ein­druckend: Die ge­samte Sa­nie­rungs­flä­che be­trägt 103.000 Qua­drat­meter. „50 Jahre Wohn­park Alt-Erlaa sind ein star­kes Sym­bol für so­zia­len Zu­sam­men­halt, leist­ba­res Woh­nen und hohe Lebens­quali­tät in unse­rer Stadt. Mit der nun star­ten­den, um­fas­sen­den ther­mi­schen Sanie­rung set­zen wir ei­nen kraft­vol­len Schritt: Wir in­ves­tie­ren in den Klima­schutz, halbie­ren den Ener­gie­be­darf und schaf­fen gleich­zei­tig ein noch bes­se­res Wohn­ge­fühl für tau­sen­de Wie­ner­innen und Wie­ner“, so Vize­bür­ger­meis­te­rin und Wirt­schafts­stadt­rätin Bar­bara Novak. „Auch 50 Jah­re nach sei­ner Er­rich­tung ist die Wohn­zu­frie­den­heit ex­trem hoch. Jetzt ge­hen wir den nächs­ten Schritt: Durch die um­fang­rei­che Sanie­rung und De­kar­boni­sie­rung wird die­ses Flagg­schiff des sozia­len Wohn­baus zu­kunfts­fit für kom­men­de Gene­ra­tio­nen ge­macht“, so Wohn­bau­stadt­rä­tin Elke Hanel-Torsch. Der Lie­sin­ger Be­zirks­vor­ste­her Gerald Bischof er­gänzt: „Mit der Um­set­zung die­ses größ­ten ther­mi­schen Sanie­rungs­pro­jektes Öster­reichs ist der Wohn­park Alt-Erlaa bes­tens für die Heraus­for­de­rungen der Zu­kunft ge­rüs­tet.“ Bis Ende 2028 wird das Pro­jekt um­gesetzt.

Posted by Wilfried Allé Wednesday, April 15, 2026 10:33:00 AM
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Wien rüstet sich bei Fernkälte für den Sommer 

Fernkälte ist heute die umweltfreundlichste Form der Kühlung

Es wird wieder wärmer, schon mit den ers­ten war­men Früh­lings­ta­gen steigt in Wien der Be­darf an Küh­lung. Einer­seits be­nö­ti­gen viele Ein­rich­tun­gen wie Kran­ken­häu­ser, Rechen­zent­ren, Groß­kü­chen und Ver­an­stal­tungs­orte ganz­jäh­rig sta­bi­le Tempe­ra­turen. Ande­rer­seits er­zeu­gen große Men­schen­an­samm­lun­gen – etwa in Thea­tern – Wär­me und er­for­dern Küh­lung. Durch den Klima­wan­del ver­stärkt sich diese Not­wen­dig­keit, da die Durch­schnitts­tempe­ra­turen stei­gen.
Um diesen Heraus­for­de­run­gen ge­recht zu wer­­­den, baut Wien Ener­gie die Fern­kälte sys­te­ma­tisch aus. Das be­ste­hende Netz um­fasst rund 30 Kilo­me­ter und ver­sorgt über 25 Kälte­zen­tra­len etwa 220 Ge­bäude. Die Zen­tra­len wer­den der­zeit für den Som­mer frisch ge­macht und auf ihren Ein­satz vor­be­rei­tet. Die Ge­samt­leis­tung be­trägt etwa 240 Mega­watt, soll bis 2030 auf 370 Mega­watt er­höht wer­den. Ein wich­ti­ger Be­stand­teil die­ses Aus­baus ist die Moder­ni­sie­rung der Kälte­zen­trale am Schot­ten­ring. Dort wur­den zwei alte Ma­schi­nen durch leis­tungs­stär­kere Mo­delle er­setzt. Der Aus­tausch war tech­nisch auf­wen­dig, die bis zu 7,5 Meter lan­gen und bis zu 23 Ton­nen schwe­ren An­la­gen muss­ten über eine Straßen­öffnung mit einem Kran aus- und ein­ge­baut wer­den. Neben klas­si­scher Tech­nik setzt Wien auf nach­hal­ti­gere Lö­sun­gen. So wird am Schot­ten­ring teil­wei­se das küh­le Was­ser des Donau­ka­nals ge­nutzt. Über Wärme­tau­scher kann des­sen nied­rige Tempe­ra­tur – be­son­ders im Win­ter – effi­zient zur Küh­lung ein­ge­setzt wer­den, wo­durch ener­gie­in­ten­si­ve Ma­schi­nen zeit­weise gar nicht be­nö­tigt werden.

Die Zahl der Hitzetage und Tropen­nächte hat sich in Wien in den letz­ten 30 Jah­ren ver­viel­facht. Um eine klima­freund­liche Kühl­mög­lich­keit zu schaf­fen, setzt Wien Ener­gie auf den Aus­bau der Fern­kälte. Mit der mo­der­nen Techno­lo­gie, die unter an­de­rem aus Wärme Kälte macht, spart man bis zu 50 % der CO₂-Emis­sio­nen im Ver­gleich zu her­kömm­li­chen Klima­an­lagen. Fern­kälte ist heute die umwelt­freund­lichste Form der Kühlung.

Posted by Wilfried Allé Wednesday, April 8, 2026 10:12:00 AM
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Wie Abwärme aus Müll 16.000 Haushalte heizt 

mit der Großwärmepumpe Spittelau

In der Müll­ver­bren­nungs­an­lage Spit­telau hat Wien Ener­gie eine neue Groß­wärme­pumpe in Be­trieb ge­nom­men. Sie ist die drit­te ihrer Art in Wien und mit einer ther­mi­schen Leis­tung von 16 Mega­watt und einem Ge­wicht von 120 Ton­nen ist sie auch die größte.
Das Besondere ist, dass jede Energie, die im Haus­müll steckt, vor Ort nahe­zu ver­lust­frei wie­der zu Ener­gie wird. Die An­lage nutzt die Ab­wärme aus der Rauch­gas­rei­ni­gung der Müll­ver­bren­nung und wan­delt sie mit­hil­fe von Öko­strom in nutz­bare Fern­wärme um. Da­durch kann die in der Spit­tel­au ent­ste­hende Ener­gie nun drei­fach ge­nutzt wer­den: zur Strom­er­zeu­gung, zur Fern­wärme­ge­win­nung und zu­sätz­lich über die neue Groß­wärme­pumpe. Mit die­ser Er­wei­te­rung steigt die Ef­fi­zienz des Stand­orts um 13 Pro­zent auf über 95 Pro­zent, wo­mit die Spit­tel­au zu den ef­fi­zien­tes­ten Müll­ver­bren­nungs­an­la­gen Mit­tel­euro­pas zählt. Ins­ge­samt kön­nen rund 16.000 Wie­ner Haus­halte mit Heiz­wärme und Warm­was­ser ver­sorgt wer­den. Stadt­rätin Ulli Sima: „Damit ist die Spit­tel­au nicht nur schön an­zu­se­hen, son­dern auch ein echtes Tech­nik-Wun­der.“ In Sum­me wur­den etwa 40 Mil­lio­nen Euro in das Pro­jekt in­ves­tiert, das jähr­lich etwa 22.000 Ton­nen CO₂ ein­spart. Lang­fris­tig soll der An­teil der Fern­wärme am ge­sam­ten Wärme­be­darf Wiens deut­lich stei­gen. Neben Groß­wärme­pum­pen spie­len da­bei auch Ab­wärme aus In­dus­trie und Infra­struk­tur, Tie­fen­geo­ther­mie so­wie er­neu­er­bare Kraft-Wärme-Kopp­lung eine zen­trale Rolle.

Posted by Wilfried Allé Friday, January 30, 2026 9:16:00 AM
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Buslinie 39A emissionsfrei mit Wasserstoff unterwegs 

Zehn H2-Busse verkehren ab 1. Dezember in Döbling

Ab kommenden Montag verkehren zehn H2-Busse auf der Linie 39A im 19. Bezirk. Die Bus­se sind zwölf Meter lang, bie­ten Platz für 79 Fahr­gäste und ha­ben eine Leis­tung von 180 Kilo­watt. Zehn Stück der portu­gie­si­schen Firma CaetanoBus kom­men auf der Strecke zwi­schen Heili­gen­stadt und Sie­ve­ring zum Ein­satz. Die Firma hat ge­mein­sam mit Toyota die Was­ser­stoff­zel­len-Techno­lo­gie ein­ge­baut. Die Brenn­stoff­zel­len am Dach der Fahr­zeuge er­mög­li­chen eine Reich­weite von mehr als 400 Kilo­me­ter. 37,5 Kilo­gramm Was­ser­stoff er­mög­li­chen diese hohe Reich­weite. „Wir in­ves­tie­ren mas­siv in den wei­te­ren Aus­bau der um­welt­freund­li­chen Öffis: Heuer wur­den mit den Li­nien 12 und 27 gleich zwei neue Straßen­bahn­li­nien er­öff­net, die Li­nie 18 folgt mit Schul­be­ginn 2026; ab nächs­ter Wo­che sind die neuen, inno­va­ti­ven Was­ser­stoff­bus­se unter­wegs“, be­tont Öffi-Stadt­rätin Ulli Sima. Die Wie­ner Li­nien sind Vor­rei­ter, wenn es um die De­kar­bo­ni­sie­rung des öf­fent­li­chen Ver­kehrs geht. Be­reits jetzt sind mehr als 80 Pro­zent der Fahr­gäste um­welt­freund­lich mit U-Bahn, Straßen­bahn und 70 elek­trisch an­ge­trie­benen Bus­sen unterwegs.

Mit den Wasserstoff-Bussen für den 39A sind seit 2024 gleich zwölf Li­nien auf mo­derne An­triebs­tech­no­lo­gien um­ge­stellt wor­den: Ne­ben den Li­nien 2A und 3A in der In­nen­stadt fah­ren auch die Li­nien 17A, 61A und 61B, 64A und 64B, 70A so­wie in Sim­me­ring die Li­nien 71A, 71B und 73B mit Elek­tro­an­trieb. Alle Bus­se sind emis­sions­los unter­wegs, da die­se Fahr­zeuge mit Öko­strom oder grü­nem Was­ser­stoff fahren.

Posted by Wilfried Allé Tuesday, November 25, 2025 12:13:00 PM
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LED-Umrüstung der Leuchten 

Wien ist auf der Zielgeraden und spart so 60% Energie

Wien macht die Nacht zum Klima­schutz: Mit 108.000 von 133.000 um­ge­rüs­te­ten Leuch­ten ist un­sere Mil­lio­nen­stadt auf der Ziel­ge­ra­den zur voll­stän­di­gen LED-Be­leuch­tung.
„Wien ist international Vor­rei­te­rin und zählt zu weni­gen Städten welt­weit, die die Be­leuch­tung voll­stän­dig auf LED um­rüs­ten und damit fast fer­tig ist“, sagte Pla­nungs­stadt­rätin Ulli Sima. Die seit 2017 lau­fen­de Um­rüs­tung spart über 60% Ener­gie, was dem jähr­li­chen Be­darf von 2.500 Haus­hal­ten ent­spricht, und re­du­ziert CO₂-Emis­sio­nen um 1.000 Ton­nen pro Jahr. Alle Leuch­ten ver­fü­gen über einen ei­gens ent­wickel­ten, maß­ge­schnei­der­ten Ein­satz. Das er­mög­licht werk­zeug­freie War­tung und schnel­le Re­pa­ra­turen. Die neuen LED-Leuch­ten mit warm­weißer Licht­farbe (3.000 Kel­vin) für Geh- und Rad­wege und neu­tral­weißer Be­leuch­tung (4.000 Kel­vin) für Straßen bie­ten nicht nur bes­sere Ver­kehrs­sicher­heit durch gleich­mäßige Aus­leuch­tung, son­dern schüt­zen auch die Um­welt: Stu­dien be­le­gen 80% weni­ger In­sek­ten­an­zie­hung und deut­lich re­du­zierte Licht­ver­schmut­zung dank ge­ziel­ter Licht­len­kung nach un­ten. Die ver­blei­ben­den 25.000 Leuch­ten wer­den bis 2028 suk­zes­si­ve um­ge­rüstet.
Störungen können jeder­zeit über das Licht­tele­fon (0800-33 80 33) oder online ge­mel­det werden.

Posted by Wilfried Allé Monday, November 3, 2025 10:02:00 AM
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Wasserstoff-Revolution der Wiener Linien: Neue E-H2-Busse 

Wiener Linien unterstreichen Vorreiterrolle bei der Dekarbonisierung ihrer Öffis

Ab September 2025 fahren erstmals zehn elektro­be­trie­bene Was­ser­stoff­busse auf den Li­nien 2A und 3A durch die In­nen­stadt und läu­ten ein neues Zeit­al­ter der nach­hal­ti­gen Mobi­li­tät ein.
Die innovativen Kleinbusse des italienischen Her­stel­lers Rampini nut­zen eine Kombi­na­tion aus 170 kWh Bat­terie und Was­ser­stoff-Brenn­stoff­zel­le, die wäh­rend der Fahrt kon­ti­nuier­lich elek­tri­sche Ener­gie er­zeugt – da­durch kön­nen die Busse den gan­zen Tag ohne Nach­la­den im Ein­satz blei­ben: Die Reich­weite be­trägt min­des­tens 250 Kilo­meter, es ist keine Lade­infra­struk­tur in der In­nen­stadt mehr not­wen­dig, und die Fahr­zeug­flot­te kann von zwölf auf zehn Busse re­du­ziert wer­den. Die Wie­ner Stadt­werke set­zen voll auf Sy­ner­gien: Wien Ener­gie stellt aus er­neuer­ba­ren Ener­gien den grü­nen Was­ser­stoff her, am Cam­pus der Wie­ner Net­ze wer­den die Busse be­tankt, und die Wie­ner Li­nien brin­gen ihre Fahr­gäste da­mit voll­kom­men emis­sions­frei ans Ziel. Mit ei­ner In­ves­ti­tion von rund 12 Mil­lio­nen Euro, ge­för­dert durch das Minis­te­rium für In­no­va­tion, Mobi­li­tät und Infra­struk­tur so­wie die EU, unter­strei­chen die Wie­ner Li­nien ihre Vor­rei­ter­rol­le bei der De­kar­boni­sie­rung des öffent­li­chen Ver­kehrs und er­gän­zen da­mit die be­reits er­folg­reich ein­ge­setz­ten 60 E-Bus­se in Wien.

Posted by Wilfried Allé Monday, July 21, 2025 3:46:00 PM
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Wien macht ernst mit Klimaschutz auf vier Rädern 

Die E-Flotte wächst

Wien treibt die Dekarbonisierung voran: Bis 2040 soll der gesamte städtische Fuhr­park mit rund 5.400 Fahr­zeugen emis­sions­frei oder CO₂-neu­tral unter­wegs sein. Schon jetzt fahren mehr als 17 Pro­zent der Magis­trats­fahr­zeuge und 19 Pro­zent der Wie­ner Stadt­werke lokal emis­sions­frei – Tendenz steigend.
Ein Meilenstein auf dem klimaneutralen Weg ist das erste Was­ser­stoff-Müll­auto in Öster­reich, das seit Mai 2023 in Wien unter­wegs ist. Gleich­zei­tig wächst die Zahl der E-Fahr­zeuge in der städ­ti­schen Flot­te lau­fend. Wien baut außer­dem die Lade­infra­struk­tur wei­ter aus und setzt auf neue ge­mein­same Be­schaf­fungs­mo­del­le – zum Bei­spiel mit ei­ner Ver­ein­ba­rung über 1.245 E-Nutz­fahr­zeuge. Mit der Ver­öffent­li­chung der neuen Bro­schüre „Der Weg zur Dekar­boni­sie­rung“ macht die Stadt ihren Trans­for­ma­tions­pro­zess nun auch für al­le trans­pa­rent. Die Publi­ka­tion be­leuch­tet ne­ben stra­te­gi­schen Zie­len recht­li­che Rahmen­be­din­gungen, tech­ni­sche Heraus­for­de­rungen wie etwa im Be­reich von Son­der­fahr­zeugen so­wie As­pekte der Black­out- und Krisen­vor­sor­ge. „Die De­kar­bo­ni­sie­rung der städ­ti­schen Fuhr­parks ist ein zen­tra­ler Bau­stein auf unse­rem Weg zur Klima­neu­tra­li­tät. Sie ver­bes­sert nicht nur die Umwelt­bi­lanz, son­dern auch die Lebens­quali­tät für zwei Mil­lio­nen Men­schen“, be­tont Klima­stadt­rat Jür­gen Czernohorszky.

Posted by Wilfried Allé Thursday, May 1, 2025 7:42:00 AM
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Ernst Happel-Stadion ist dank 9.000 Paneelen riesiges Solarstrom-Kraftwerk 

Die Photovoltaikanlage am denkmalgeschützten Dach des Ernst-Happel-Stadions ist fertiggestellt.
Wiens Sportstadtrat Peter Hacker und NEOS-Sport­sprecher Markus Ornig mon­tier­ten An­fang der Woche das letzte von über 9.000 Solar­mo­du­len in luf­tiger Höhe. Die Anlage produziert nun jährlich rund 3.880 Mega­watt­stun­den Strom – mehr, als das Sta­dion selbst ver­braucht und etwa die Menge, mit der man 1.100 Haus­halte ver­sor­gen könnte. „Das emis­sions­freie Sta­dion war vor nicht all­zu lan­ger Zeit noch eine Vi­sion, jetzt ste­hen wir kurz vor der Um­set­zung“, sagte Hacker. Dank digi­ta­ler Pla­nung und prä­zi­ser Um­set­zung konnte die Mon­tage schnel­ler als ge­plant ab­ge­schlos­sen wer­den. Auf­grund der denk­mal­ge­schütz­ten Struk­tur des Dachs muss­ten die Mo­dule per Hand in über 20 Me­tern Höhe in­stal­liert wer­den, was vor allem im Win­ter eine große Heraus­for­de­rung war. Noch eine Neue­rung gibt es: Über­schüs­sige Ener­gie wird künf­tig auch im be­nach­bar­ten Stadion­bad ge­nutzt. Ne­ben Photo­vol­taik setzt das Sta­dion auf Geo­ther­mie und Wärme­pum­pen, 270 Boh­run­gen wur­den da­für unter­halb der Trainings­plätze vor­ge­nom­men. Mittler­weile wird auf den Plät­zen wie­der fleißig gekickt.
Video vom Dach des Wiener Ernst-Happel-Stadions wie es mit dem letz­ten sei­ner über 9000 Mo­du­le der neuen Foto­vol­taik­an­lage aus­ge­rüs­tet wurde ->

Posted by Wilfried Allé Tuesday, March 25, 2025 8:47:00 AM
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Elektrische Baumaschinen für emissionsfreie Baustellen 

E-Bagger und Power aus Öko-Strom

In Wien hat ein besonderes Bauprojekt begonnen, das einen wich­ti­gen Bei­trag zum Klima­schutz leis­ten soll. Ge­mein­sam mit der Wirt­schafts­kam­mer Wien und der Bau­firma Porr tes­tet die Stadt Wien den Ein­satz von CO2-neu­tra­len Bau­stel­len. Auf zwei Bau­stel­len im 14. Be­zirk wer­den ins­ge­samt 400 Me­ter Was­ser­lei­tun­gen er­neu­ert – und das aus­schließ­lich mit elek­trisch be­trie­be­nen Bau­ge­räten.
Zum Einsatz kommen Maschinen wie Bagger, eine Vibra­tions­walze, ein As­phalt­fer­ti­ger und meh­re­re Elek­tro-Fahr­zeuge. Auch die Bau­stel­len­con­tainer wer­den mit Öko­strom ver­sorgt. Für den Trans­port von Aus­hub- und Ver­füll­ma­te­rial wer­den LKW mit einem spe­ziel­len um­welt­freund­li­chen Kraft­stoff ver­wen­det. Dies­er stößt bis zu 90 Pro­zent weni­ger CO2 aus als her­kömm­li­cher Diesel. Neben der Redu­zie­rung von CO2-Emis­sio­nen sorgt das Pro­jekt auch für weni­ger Lärm und so­mit für eine Ent­las­tung der An­woh­ner­*innen. „Klima­schutz ist Men­schen­schutz. Des­halb tun wir in Wien al­les, um die klima­schäd­lichen Treib­haus­gas­emis­sionen wei­ter zu senk­en“, so Klima­stadt­rat Jür­gen Czerno­horszky über das inno­va­tive Vor­haben. Erste Er­geb­nis­se wer­den Ende Mai er­war­tet, die Tech­ni­sche Uni­ver­si­tät be­glei­tet das Pro­jekt wis­sen­schaft­lich. Auch die Er­fah­rungen der Bau­ar­bei­ter­*innen wer­den da­bei mit­ein­bezogen.

Posted by Wilfried Allé Monday, March 10, 2025 10:56:00 AM
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Wien gibt sich verbindliches Klimagesetz 

Wien geht beim Klimaschutz einen entscheidenden Schritt: Als erstes Bun­des­land Öster­reichs wird die Stadt ein ei­ge­nes Klima­ge­setz be­schließen. Der fi­nale Ge­setzes­text soll noch im Früh­jahr im Land­tag ver­ab­schie­det wer­den, be­rich­te­ten Bür­ger­meis­ter Michael Ludwig, Vize­bür­ger­meis­ter Christoph Wieder­kehr und Klima­stad­trat Jür­ Czerno­horszky bei einer Pres­se­kon­ferenz am Diens­tag.
„Die scheidende Bundesregierung hat es in der ver­gan­ge­nen Legis­la­tur­peri­ode nicht ge­schafft, auch nur ei­nen Ent­wurf für ein drin­gend be­nö­tig­tes Klima­ge­setz vor­zu­legen“, sagte Stadt­chef Ludwig. Des­halb habe man sich in Wien für den ei­ge­nen Weg en­tschie­den, da auch hier die Aus­wir­kun­gen der Erd­er­wär­mung stark spür­bar sind. Durch das Ge­setz wird - er­gän­zend zu ei­nem be­reits be­ste­hen­den Klima­fahr­plan - eine ver­bind­liche Grund­lage für die Klima­neu­tra­li­tät bis 2040 ge­schaf­fen. Das re­du­ziert nicht nur den CO₂-Aus­stoß, son­dern garan­tiert auch lang­fris­tige Pla­nungs­sicher­heit für Unter­neh­men und die Stadt­ver­wal­tung, so das Ziel. Außer­dem wer­den zahl­reiche kon­krete Klima­ziele da­rin ver­an­kert, stän­dig über­prüft und ge­gebenen­falls auch an­ge­passt. Zu­sätz­lich soll das Ge­setz Maß­nah­men wie den Aus­bau er­neuer­ba­rer Ener­gien, mehr Grün­flä­chen und klima­freund­liche Ver­kehrs­mit­tel för­dern, heißt es. Be­son­de­rer Fo­kus wird auch auf den Mög­lich­kei­ten für die Be­völ­ke­rung, sich ak­tiv ein­zu­brin­gen, liegen.

Leitlinien Klimaschutz - Wien wird klimaneutral

Die Stadt senkt und vermeidet Treibhausgasemissionen durch einen ge­senk­ten Ener­gie­ver­brauch, ge­stei­gerte Ef­fi­zienz im um­fas­sen­den Sinn so­wie den Um­stieg auf er­neuer­bare Ener­gie und rich­tet Hand­lun­gen und Ent­schei­dun­gen auf ei­nen deut­lich re­du­zier­ten Res­sour­cen­ver­brauch aus.

Leitlinien Klimaanpassung - Wien wird klimaresilient

Die Stadt Wien begegnet den Folgen des Klimawandels, indem sie den urbanen Raum lebens­wert ge­stal­tet, die städtische Infra­struk­tur leis­tungs­stark an­passt und die lebens­wich­ti­gen Funk­tio­nen der Um­welt bewahrt.

Wiens Klima-Strategie

Wien ist eine sehr lebenswerte Stadt und soll das auch bleiben. Des­halb macht die Stadt Wien Poli­tik, die gut für das Klima und die Men­schen ist. Nur so wird das Le­ben al­ler Men­schen hier lang­fris­tig im­mer bes­ser. Das Wien der Zu­kunft soll da­her klima­neu­tral, klima­resi­lient und klima­ge­recht sein.

Posted by Wilfried Allé Wednesday, February 12, 2025 10:06:00 AM
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