Nun ja, die Transportwirtschaft fordert.
Genaueres steht im OTS-Artikel, hier ->
Offensichtlich hat sie - die Transportwirtschaft - kein Einnahmenproblem, sondern ein Ausgabenproblem. Diese Form der Argumentation kennen wir von irgendwo. Oder?
Kann man dieses Ausgabenproblem irgendwie lösen?
Jetzt und sofort! Ja, mit einer Absenkung der Steuern auf den Spritpreis.
Aber, ist das nicht wieder so eine Förderung durch den Staat OHNE Gegenfinanzierung? Hatten wir auch schon. Oder?
Warum kommt da offenbar niemand auf die Idee, zu geringeren und - längerfristig gedacht - ausgabenwirksam stabileren Kosten zu transportieren?
Etwa mit der Bahn. Die Tarife sind dort nicht so volatil wie mit den LKWs, wo die Spritpreise im Börsentakt gleich mal ordentlich nach oben schnellen, wenn der Rohölpreis wieder einmal sprichwörtlich "Durch die Decke geht"?
Nun ja, das wäre eine ganz andere Art der Problemlösung. Aber sie wird nicht einmal angedacht, geschweige denn umgesetzt.
Es ist doch viel einfacher nach dem Staat zu rufen, als eigene, stabilere Lösungen anzustreben. Wozu auch? Mit herzerweichendem Wehklagen und den daraus folgenden Unterstützungen seitens des Staates - wohlgemerkt NICHT der Wirtschaft - wird's schon wieder werden.
Und am Ende singen wir alle wieder den Kanon: "Gehts der Wirtschaft gut, gehts uns allen gut".
Nun ja, unter der Prämisse, dass in schlechten Zeiten der Staat 'die Hosen runterlassen soll/muss', werden volatile Spritpreise mit unser aller Steuergeldern eingehegt, und "damit ist heute wieder alles lawratutti". Und wir machen weiter wie bisher.
Wie war eigentlich dieser andere, irrwitzige Lösungsansatz? Transporte mit der Bahn statt mit dem LKW? Verrückt! Einfach verrückt. Wer kommt denn auf solche Ideen?!
Nun ja, es gibt solche.
Aber Tausende Gründe, es nicht zu tun. Zumal: Tausende Kopfläuse können nicht irren, hat ja schon der Herr Karl gesagt. Und der muss es ja wissen.