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Brunnen in Wien 

In Wien stehen Durs­ti­gen rund 1.800 Trink­brun­nen mit bes­tem Hoch­quell­was­ser zur Ver­fü­gung, zu fin­den im Stadt­plan von wien.gv.at. Zu­sätz­lich sind 75 „Brunn­hil­de“-Trink­brun­nen mit Nebel­du­schen an stark fre­quen­tier­ten Or­ten ein­ge­setzt. 100 Sprüh­ne­bel-In­stal­la­tio­nen, ge­nannt „Som­mer­sprit­zer“, sor­gen eben­falls für Ab­küh­lung bei ex­tre­men Tempe­ra­turen.

Das ist nicht überall ein Selbst­ver­stsänd­lich­keit. In der deut­schen Stadt Bre­mer­ha­ven mit knapp 120.000 Ein­woh­ner­*innen hat die Stadt­ver­wal­tung trotz der Hitze alle Brun­nen und ein Was­ser­spiel in der In­nen­stadt ab­ge­dreht, wie tages­schau.de be­rich­tet. Grund da­für: In der Stadt an der Nord­see fehlt das Geld. Be­son­ders Kin­der trifft die­se Maß­nah­me hart, lei­det die Stadt doch wie viele an­de­re un­ter ei­ner Hitze­wel­le mit Tempe­ra­tu­ren um die 35 Grad. Laut Gar­ten­bau­amt wer­den die Brun­nen erst wie­der in Be­trieb ge­nom­men, wenn der vor Kur­zem be­schlos­se­ne Haus­halt von 6,3 Mil­li­ar­den Euro rechts­kräf­tig wird. Die Brun­nen ma­chen da­von nur einen Bruch­teil von 18.000 Euro aus. Bis­her ist völ­lig of­fen, wann das Was­ser wie­der spru­deln wird. Im­mer­hin gibt es noch zwei (!) Trink­was­ser­stel­len, die wei­ter ge­nutzt wer­den können.

Posted by Wilfried Allé Monday, June 29, 2026 10:08:00 AM
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Aus fließendem Trinkwasser Energie gewinnen 

Wie ist das möglich?

Neues Kraftwerk in Döbling nutzt Hoch­quell­was­ser um Ener­gie aus der Lei­tung zu ge­win­nen. Wien nimmt im Juni beim Was­ser­be­häl­ter Hun­ger­berg in Döb­ling das 17. Trink­was­ser­kraft­werk in Be­trieb und baut da­mit zu­gleich die Er­zeu­gung von klima­freund­li­chem Strom wei­ter aus. Die An­lage nutzt die na­tür­li­chen Höhen­unter­schiede ent­lang der Hoch­quell­lei­tun­gen, um aus flie­ßen­dem Trink­was­ser Ener­gie zu ge­winnen.
Klimastadtrat Jürgen Czerno­horszky er­klärt da­zu: „Das Quell­was­ser fließt im frei­en Ge­fäl­le aus den Al­pen in un­se­re Stadt. Auf die­sem Weg be­ste­hen Höhen­unter­schie­de, die ge­nutzt wer­den, um klima­freund­li­chen Strom zu er­zeu­gen.“ Das neue Kraft­werk be­steht aus vier Pum­pen, die gleich­zei­tig als Tur­bi­nen ge­nutzt wer­den. Die er­zeug­te Ener­gie reicht aus, um rund 700 Haus­hal­te mit Öko­strom zu ver­sor­gen. Der Strom wird ins Netz ein­ge­speist. Gleich­zei­tig bleibt die Was­ser­ver­sor­gung ab­ge­si­chert: Bei Be­darf kann die An­lage auch als Pump­werk ein­ge­setzt wer­den, etwa wäh­rend War­tungs­ar­bei­ten an den Hoch­quell­lei­tun­gen. Das Pro­jekt ist Teil der Stra­te­gie „Wie­ner Was­ser 2050“. Die be­ste­hen­den Trink­was­ser­kraft­werke er­zeu­gen be­reits so viel Strom, dass da­mit rech­ne­risch eine Stadt mit rund 50.000 Ein­woh­ner­*innen ver­sorgt wer­den könnte. Gleich­zei­tig wer­den neue Stand­orte für Kraft­werke und Photo­vol­taik-An­la­gen ge­prüft und aus­ge­baut. Unter an­de­rem ist bis Ende des Jah­res eine wei­tere Solar­an­lage auf dem Was­ser­be­häl­ter Schaf­berg geplant.

Posted by Wilfried Allé Monday, June 1, 2026 10:00:00 AM
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Wien gestaltet seine Trinkbrunnen im ESC-Design 

Besonders einfach den Durst mit bestem Wiener Hochquellwasser an den 12 Brunnhilden Trinkbrunnen stillen

Wiener Wasser: 12 Punkte! Im Vorfeld des Song Con­tests rüstet Wien seine Trink­brun­nen op­tisch auf. Ins­ge­samt zwölf große Brunn­hil­den wer­den im ESC-Look ge­stal­tet. Sie sol­len da­durch nicht nur ins Auge ste­chen, son­dern Wie­ner­*innen und Be­su­cher­*innen an stark fre­quen­tier­ten Orten wie etwa auf dem Rat­haus­platz, bei der Stadt­halle oder auf dem Gra­ben kos­ten­los mit Trink­was­ser ver­sor­gen. „Drink water, stay hydrated and take care of your voice!“, lau­tet das Motto. „Mit dem neuen Er­schei­nungs­bild wol­len wir es den ESC-Fans ganz be­son­ders ein­fach ma­chen, den Durst mit bes­tem Wie­ner Hoch­quell­was­ser zu stil­len“, sagt Klima­stadt­rat Jür­gen Czerno­horszky. Alle Stand­orte wer­den ab Ende April im digi­ta­len Stadt­plan mar­kiert. Ins­ge­samt be­treibt die Stadt mitt­ler­weile rund 1.800 öf­fent­li­che Trink­brun­nen. Das An­ge­bot wurde in den ver­gan­ge­nen Jah­ren deut­lich aus­ge­baut. Er­gän­zend sor­gen Trink­brun­nen mit Sprüh­ne­bel so­wie 100 so­ge­nannte Som­mer­sprit­zer an be­son­ders heißen Ta­gen für zu­sätz­li­che Ab­küh­lung im Stadt­gebiet.

Posted by Wilfried Allé Monday, April 13, 2026 9:48:00 AM
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Eine Milliarde Liter Trinkwasser: Wiens größter Speicher wächst weiter 

Die Arbeiten für den Ausbau des weltweit größten geschlossenen Trinkwasserbehälters laufen auf Hochtouren. Mehr Wasser zu speichern, ist ein zentraler Schwerpunkt der Trinkwasser-Strategie „Wiener Wasser 2050“. Wien passt damit die Trinkwasser-Infrastruktur an das Bevölkerungswachstum und an den Klimawandel an.

Der Behälter Neusiedl am Steinfeld wurde in das Gefälle der I. Hochquellenleitung eingebunden. Er besteht aktuell aus vier riesigen Wasserkammern, die derzeit rund 600 Millionen Liter Wasser fassen. Das Hochquellwasser fließt ohne Einsatz von Pumpen durch den Behälter und weiter bis nach Wien.

Die Erweiterung des Speichervolumens erfolgt in zwei Etappen. Bis Ende 2028 wird der Behälter um zwei Kammern ausgebaut. Diese können insgesamt 200 Millionen Liter Wasser speichern. Damit erhöht sich das Speichervolumen nach vier Jahren Bauzeit auf insgesamt 800 Millionen Liter Wasser. Danach ist ein Ausbau um weitere zwei Kammern sowie die Sanierung der aktuell bestehenden Kammern geplant.

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Posted by Wilfried Allé Friday, August 15, 2025 7:09:00 PM
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Trinkwasserversorgung der Zukunft: Hightech unter dem Wienfluss 

Damit Wien auch in Zukunft zu­ver­läs­sig mit sau­berem Trink­was­ser ver­sorgt wird, er­neu­errt die Stadt der­zeit eine wich­tige Was­ser­lei­tung im Westen. An heißen Ta­gen ist das be­son­ders von Bedeutung.
Das alte Rohr unter dem Wienfluss wurde 1895 gebaut und ist damit 130 Jahre alt. Es trans­por­tiert täg­lich große Men­gen Hoch­quell­was­ser aus den Al­pen vom Was­ser­be­häl­ter in Lainz bis nach Döb­ling und ist da­mit Teil einer wich­ti­gen Nord-Süd-Ver­bin­dung im Wie­ner Was­ser­netz.
Die neue Leitung ist rund 70 Meter lang und verläuft unter der Baum­gar­ten­brücke – da­bei wer­den der Wien­fluss, die U-Bahn-Linie U4, der Hiet­zin­ger Kai und die Hadik­gas­se unter­quert. Für den Bau wurde eine Tun­nel­bohr­ma­schine ein­ge­setzt. Sie presste 23 große Schutz­rohre aus Beton unter den Fluss, in die an­schlie­ßend das neue Was­ser­rohr mit ei­nem Durch­mes­ser von ei­nem Meter ein­ge­setzt wurde. Die Tech­nik ist um­welt­scho­nend: Das ab­ge­tra­gene Ma­te­rial wurde an die Ober­fläche ge­bracht und wie­der­ver­wen­det, was den Ab­fall stark re­du­zier­te. Die Ar­bei­ten sol­len noch im Juli ab­ge­schlos­sen sein. Die Wieder­her­stel­lung der Ober­fläche – in­klu­si­ve Be­grü­nung der St.-Veit-Gasse – ist bis Ok­to­ber ab­ge­schlos­sen. An­fang 2026 folgt ein wei­te­res ähn­li­ches Pro­jekt beim Preindl­steg, wo eine zwei­te al­te Lei­tung er­setzt wird. Ins­ge­samt in­ves­tiert die Stadt rund drei Mil­lio­nen Euro in bei­de Bau­vorhaben.

Posted by Wilfried Allé Wednesday, July 2, 2025 8:20:00 AM
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Mähboote von der Alten Donau räumen Rückhalte-Becken in Auhof auf 

Die Aufräumarbeiten nach dem 1.000-jährlichen Hochwasser am Wienfluss laufen auf Hochtouren. Im Rückhaltebecken Auhof, das während des Unwetters Wassermassen aufgenommen hatte, liegen angeschwemmtes Holz und anderer Unrat. Diese müssen nun möglichst schnell eingesammelt und beseitigt werden. Dafür sind derzeit die Mähboote im Einsatz, die üblicherweise in der Alten und Neuen Donau zur Mahd der Wasserpflanzen eingesetzt werden. „Die Unterstützung der sechs Amphibienmähboote in den Rückhaltebecken Auhof stellen eine innovative Doppelnutzung dar, um eine rasche Abwicklung der Aufräumarbeiten zu ermöglichen“, sagte Stadträtin Ulli Sima. Für die Aufräumarbeiten wurden die Mähboote mit Rechen ausgestattet. Das Hochwasserbecken ist Teil der Wienflussregulierung und hat ein Fassungsvolumen von über einer Million Kubikmeter Wasser. Im Hochwasserfall wird überschüssiges Wasser in den Becken gesammelt, um ein Überlaufen des Wienflusses im Stadtgebiet zu verhindern.

Becken verhindert Überschwemmung
Das Hochwasserbecken ist Teil der Wienflussregulierung und befindet sich auf einem 37 Hektar großen Areal zwischen dem Lainzer Tiergarten und der Westbahnstrecke. Im Hochwasserfall wird überschüssiges Wasser in den Becken gesammelt, um ein Überlaufen des Wienflusses im Stadtgebiet zu verhindern. Das Becken hat ein Fassungsvolumen von über einer Million Kubikmeter Wasser.

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Posted by Wilfried Allé Tuesday, September 24, 2024 7:47:00 AM
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Badeverbot entlang der Neuen Donau 

Aufgrund der starken Niederschläge Anfang Juni 2024

Trotz sommerlicher Wettervorhersage: Aufgrund der starken Niederschläge der letzten Tage im Einzugsbereich der Donau gilt derzeit ein Badeverbot entlang der Neuen Donau. Auch Wasser­sport und Boot­fahren sind ver­boten. Wie lange das Bade­ver­bot auf­recht bleibt, ist noch nicht ab­sehbar.
Es wird empfohlen, zum Baden in die Alte Donau aus­zu­weichen, diese bleibt hoch­was­ser­frei.

Folder "Donauhochwasserschutz Wien": 5,4 MB PDF

Posted by Wilfried Allé Tuesday, June 4, 2024 11:31:00 AM
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Neuer Behälter sichert Trinkwasserversorgung der Stadt 

Der Wasserbehälter Neusiedl am Steinfeld ist schon jetzt einer der größten Europas

Wien ist sich der Wichtigkeit der Ressource Was­ser be­wusst. Es wird da­mit ge­rech­net, dass der Ge­samt­was­ser­ver­brauch bis 2050 um rund 15 Pro­zent auf durch­schnitt­lich 450 Mil­lio­nen Li­ter Was­ser pro Tag an­stei­gen wird. Des­halb in­ves­tiert die Stadt lau­fend in große Was­ser­pro­jekte.
Das mit Ab­stand größte Pro­jekt geht 2024 in die Um­set­zung: der Be­häl­ter in Neu­siedl am Stein­feld, der be­reits jetzt mit einem Fas­sungs­ver­mö­gen von 600 Mil­lio­nen Li­ter ei­ner der größ­ten Eu­ro­pas ist, wird im End­aus­bau rund eine Mil­liar­de Li­ter Was­ser spei­chern kön­nen. Das ent­spricht et­wa dem Zwei­ein­halb­fa­chen des prog­nos­ti­zier­ten Tages­ver­brauchs. „Da­mit kön­nen wir fle­xi­bel auf den Was­ser­be­darf der Be­völ­ke­rung rea­gie­ren“, so Stadt­rat Jür­gen Czerno­horszky.
Mit dem Ausbau soll auch in Zukunft die Ver­sor­gung der Stadt sicher­ge­stellt wer­den und Hoch­quell­was­ser aus den nieder­öster­rei­chi­schen Al­pen ohne den Ein­satz von Pum­pen nach Wien fließen. 98 Mil­lio­nen Euro wer­den hier inves­tiert. Bau­start für die ers­ten bei­den neuen Kam­mern ist im kom­men­den Jahr. 2036 soll der End­aus­bau ab­ge­schlos­sen sein.

Posted by Wilfried Allé Tuesday, December 12, 2023 10:56:00 AM
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Gebirgswasser für die Stadt 

Die I. Wiener Hochquellenleitung

Die I. Wiener Hochquellen­leitung ist eine tech­­ni­­sche Meis­ter­­leis­­tung, die fri­­sches Ge­­birgs­­was­­ser aus dem Rax-Schnee­­berg-Ge­biet im freien Ge­­fäl­­le über eine Län­ge von 95 Kilo­­me­ter nach Wien lei­­tete. Bis heute stellt die Hoch­­quellen­­lei­­tung für die Was­­ser­ver­­sor­­gung Wiens eine zen­­tra­­le In­fra­­struk­­tur dar.

In einem Buch wird dieses Pionier­projekt ge­wür­digt, dessen In­be­trieb­­nahme sich im Herbst 2023 zum 150. Mal jährt.
https://www.az-neu.eu/gebirgswasser-f%c3%bcr-die-stadt

Posted by Wilfried Allé Wednesday, September 13, 2023 8:20:00 AM
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Hitzewelle? Kein Problem! 

Wien bietet kostenlosen Badespaß in der Natur

Was haben Donauinsel, CopaBeach, Alte Donau, Dechantlacke & Co gemeinsam?
Kühlen Badespaß zum Nulltarif.

Wien bietet in der ganzen Stadt eine Vielzahl an Naturbadeplätzen, die bei heißen Temperaturen zur Abkühlung ins Nass rufen. Zum Beispiel der CopaBeach an der Neuen Donau. Er beweist, dass Strandurlaub zehn U-Bahn-Minuten von der City möglich ist. Zwischen Vienna City Beach Club und Wakeboardlift gibt es seit 2021 den rund 3.500 m2 großen Sandstrand „Pirat Bucht“. Vis-à-vis wartet die Donauinsel. Sie bietet 42 Kilometer kostenlosen Wasserzugang, und wer nicht baden will, findet hier ein Paradies zum Radfahren oder Skaten. Auch Familien werden auf der Insel glücklich, am 250 Meter langen Familienbadestrand auf der linken Inselseite. Wer es lieber privat hat, findet versteckte Naturbadeplätze in der Lobau. Der Nationalpark Donau-Auen bietet ausgesuchte Badeplätze zum Plantschen. „Insgesamt gibt es auf Wiener Stadtgebiet über 60 km langen freien Wasserzugang“, so die für die Wiener Gewässer zuständige Stadträtin Ulli Sima.

Hier geht es zu den besten Bade-Tipps für Wasserratten ->

Estellt am 21.8.2023; Update erfolgte am 12.7.2024

Posted by Wilfried Allé Monday, August 21, 2023 10:54:00 AM
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