AZ-Neu

Die Informationsplattform für ArbeiterInnen, Angestellte, KMUs, EPUs und PensionistInnen

Equal Pension Day 

Frauen bekommen in Österreich durchschnittlich um 43 Prozent weniger Pension als Männer. Der Equal Pension Day fällt heuer in Österreich auf den 28. Juli. Zwischen den Bundesländern gibt es starke Unterschiede – ein früheres Datum (Vorarlberg, 5. Juli) bezeichnet demnach eine stärkere Differenz, ein späteres Datum (Wien 27. August) eine geringere Differenz - zwischen den Pensionen der Geschlechter.
Frauen verdienen in Österreich in Vollzeit für die gleiche Tätigkeit 22,2 Prozent weniger als Männer in derselben Position.
Neben der ungleichen Entlohnung und der Teilzeitarbeit von Frauen wegen Kinder- oder Altenbetreuung sind daran vor allem die Auswirkungen der ÖVP-FPÖ Pensionsreform von 2003 verantwortlich. "Der damals beschlossene längere Durchrechnungszeitraum zur Bestimmung der Pensionshöhe hat besiegelt, dass immer mehr Frauen heute immer weniger Pension bekommen. Diese Ungerechtigkeit muss möglichst bald aus der Welt geschafft werden", forderte Kostelka, Präsident des SPÖ-Pensionistenverbands.
SPÖ-Frauenvorsitzende Gabriele Heinisch-Hosek forderte deshalb, dass die Zeiten der Kindererziehung, die der Pflege sowie die der Arbeitslosigkeit Berücksichtigung finden.
mehr ->

Posted by Wilfried Allé Saturday, July 28, 2018 10:00:00 PM
Rate this Content 1 Votes

Ungleichheit wächst - Jeden zweiten Tag ein neuer Milliardär 

Im Jahr 2017 erreichte die Zahl der Milliardäre einen neuen Rekordwert. Der Entwicklungshilfeorganisation Oxfam zufolge gab es jeden zweiten Tag einen neuen Milliardär. Das reichste Prozent der Weltbevölkerung hat mehr Besitz als der gesamte Rest.
40 dieser Milliardäre kommen aus Österreich. Das gemeinsame Vermögen der superreichen Österreicher beläuft sich auf rund 140 Milliarden Euro.
Einen Grund für dieses Ungleichgewicht sieht Oxfam in der Steuervermeidung von Konzernen und Superreichen. Demnach drückt sich das reichste Prozent der Bevölkerung durch Steuertricks um Steuerzahlungen von etwa 200 Milliarden US-Dollar pro Jahr. mehr ->

Posted by Wilfried Allé Tuesday, January 23, 2018 10:49:00 AM
Rate this Content 1 Votes

Stopp der Aktion 20.000 ist Angriff auf ältere ArbeitnehmerInnen 

Schwarz-Blaue Bundesregierung präsentiert ihre erste Maßnahme

Ein Frontalangriff auf ältere Arbeit­nehmer­innen und Arbeit­nehmer ist der Stopp der Aktion 20.000, den die schwarz-blaue Bun­­des­­re­­gie­­rung als eine der ers­­ten Maß­­nah­­men 2018 jetzt prä­­sen­­tiert hat. Ge­­rade je­­nen Men­­schen, die es trotz Kon­­junk­­tur­­auf­­schwungs und ins­­ge­­samt posi­­ti­­ver Ar­­beits­­markt­­da­­ten im­­mer noch schwer ha­­ben, wird hier die Türe vor der Nase zu­­ge­­schlagen!
Das Ende der Aktion 20.000 zerstört für Betrof­­fene, die oft ihr Le­­ben lang fleißig ge­­ar­­bei­­tet und nur auf­­grund ihres Al­­ters kei­­nen Job mehr ge­­fun­­den ha­ben, auf ei­­nen Schlag jede Hoff­­nung auf Zu­­kunft­per­­spek­tive. Im Al­­ter ist das be­­son­­ders bit­­ter. Der Stopp des Be­­schäf­­ti­­gungs­­bo­­nus und der Aktion­20.000 macht sehr deut­­lich, dass diese Bun­des­re­gie­rung null Inter­es­se da­ran hat, dass äl­te­re Men­schen vom Wirt­schafts­auf­schwung pro­fi­tieren.
mehr ->

Posted by Wilfried Allé Tuesday, January 2, 2018 1:58:00 PM
Rate this Content 0 Votes
Page 2 of 2 << < 1 2