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Vermietungsverbot von Gemeindewohnungen durch Oberlandesgericht Wien bestätigt 

Weiterer Erfolg für Stadt Wien im Rechtsstreit mit Kurzzeitvermietungsplattform Airbnb.

Nach einer Berufung von Airbnb gegen das erstinstanzliche Urteil bestätigt nun auch das Oberlandesgericht Wien den Hauptpunkt im Urteilsspruch des Handelsgerichts: Das weltweite Verbot, Gemeindewohnungen auf der Plattform Airbnb zur Vermietung an Touristen anzubieten. 

"Es kann nicht vom Gutdünken eines Internetkonzerns abhängig sein, ob Gemeindewohnungen in Österreich auf einer Vermietungsplattform angeboten werden dürfen. Die Stadt Wien hat hier eine internationale Vorreiterrolle und nimmt diese Verantwortung zum Schutz des sozialen Wohnbaus gerne wahr.“, zeigt sich Vizebürgermeisterin und Wohnbaustadträtin Kathrin Gaál erfreut.

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Posted by Wilfried Allé Thursday, November 25, 2021 5:16:00 PM
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Leistbarer Wohnraum wird in Europa zunehmend zur Mangelware 

Blickt man auf die Entwicklung der Häuser- und Wohnungspreise, so zeigt sich, dass insbesondere in den vergangenen Jahren die Preisdynamik am Immobilienmarkt stärker ist als die allgemeinen Preissteigerungen. Während die Häuser- und Wohnungspreise in der EU in den Folgejahren der Finanzkrise 2007/08 bis 2013 noch nach unten zeigten, so stiegen diese danach rapide an und erreichen seit 2016 jährliche Zuwachsraten jenseits der vier Prozent. Der Anstieg der Häuser- und Wohnungspreise im vergangenen Jahr (2019 auf 2020) stieg auf ein neues Hoch von +5,5 Prozent.

Wen trifft die Wohnungskrise am stärksten?

Eine gängige Methode zur Bestimmung der Wohnkostenbelastung ist es, das verfügbare Haushaltseinkommen in Relation zu den Wohnkosten zu setzen. Eurostat definiert einen Haushalt als „überbelastet“, wenn dieser mehr als 40 Prozent seines verfügbaren Einkommens für Wohnen ausgibt. Dieser Definition zufolge zeigt sich, dass einige Gruppen besonders von hohen Wohnkosten betroffen sind: private Mieter:innen, jüngere Personen, städtische Bewohner:innen und armutsgefährdete Personen. In Europas Städten – wo es überdurchschnittlich viele Mieter:innen gibt – ist die Situation besonders akut: Fast 12 Prozent aller städtischen Haushalte in der EU sind überbelastet, die Überbelastungsquote unter privaten Mieter:innen liegt sogar bei 24 Prozent.

Die Klimakrise und die Wohnungskrise bzw. die daraus resultierenden Ungleichheiten sind einige der zentralen Herausforderungen unserer Zeit. Um diese gewaltigen Aufgaben zu bewältigen, können gemeinnützige und kommunale Wohnungsanbieter einen wichtigen Beitrag leisten – sowohl was die Erreichung der Klimaziele als auch den sozialen Ausgleich am Weg dorthin betrifft.

Der Auftrag kann und muß lauten: Gemeinnütziges Wohnen stärken – am besten gleich in ganz Europa!

https://awblog.at/gemeinnuetziges-wohnen-staerken/?jetztlesen

Posted by Wilfried Allé Thursday, November 18, 2021 11:01:00 AM
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Unser Wiener Wohnbau in sozialen Händen 

Wien ist die Haupt­stadt des leist­baren Wohnens. Mehr als 60 Pro­zent der Wie­ner Be­völ­ke­rung wohnt im so­zi­alen oder ge­för­der­ten Wohn­bau und das ge­währ­leis­tet sta­bi­le Miet­prei­se. Das ist nicht selbst­ver­ständ­lich, son­dern welt­weit ein­zig­ar­tig und hat Vor­bild­cha­rak­ter. Erst die­se Wo­che hat die Stadt Wien von der UNESCO einen Preis für "inno­va­ti­ve, in­tel­li­gente, ver­netzte und aus­drück­lich nach­hal­tige Wohn­bau­po­li­tik" ver­lie­hen be­kom­men. "Auch unser so­zi­aler Wohn­bau ist einer von vie­len Grün­den, wa­rum Wien die lebens­werteste Stadt der Welt ist", er­klärt Bür­ger­meis­ter Dr. Michael Ludwig. Und es war die So­zi­al­demo­kra­tie, die den Wie­ner Ge­mein­de­bau stets vor je­der Pri­vati­sie­rung ge­schützt und für leist­baren und so­zi­alen Wohn­raum ge­sorgt hat. Wir setzen die­sen er­folg­rei­chen Weg fort: 4.000 Ge­meinde­woh­nungen NEU und 24.000 ge­för­der­te Woh­nungen sind der­zeit in Bau oder Pla­nung. Bei Bür­ger­meis­ter Dr. Michael Ludwig ist unser Wohn­bau in so­zi­alen Hän­den!

Posted by Wilfried Allé Saturday, October 3, 2020 5:41:00 PM
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65 geförderten Wohnungen machen Simmering nun noch lebenswerter 

Im Herzen von Simmering entsteht neuer, leistbarer und lebenswerter Wohnraum

Wohnbaustadträtin Kathrin Gaal und der Simmeringer Bezirksvorsteher-Stellvertreter Thomas Steinhart bei der Übergabe der Wohnungsschlüssel an zwei neue BewohnerInnen.
: PID/Votava

Hohe Wohnqualität, beste Infrastruktur und Öffi-Anbindung, 65 geförderte Mietwohnungen, davon 22 SMART-Wohnungen mit Superförderung, all das bietet die Wohnhausanlage der gemeinnützigen Wohnbaugenossenschaft Heimbau in der Kaiser-Ebersdorfer-Straße 41.

Die neue Wohnanlage besteht aus zwei Wohnhäusern und bietet leistbare 2- bis 5-Zimmer-Wohnungen sowie einen großen Innenhof mit Spielplätzen und Spielwiese. Eine Spezialität des Hauses sind die raumhohen „französischen Fenster“, die viel Licht in die Wohnung bringen. Alle Wohnungen bieten großzügige Freiräume für die BewohnerInnen, als etwa einen Balkon, eine Loggia, eine Terrasse oder Mietergärten.

„Die 65 geförderten Wohnungen der Heimbau helfen dabei, in Zukunft das enorme Potential von Simmering noch besser zu entfalten. Unser Bezirk hat alles zu bieten, was Familien brauchen und sich wünschen. Ich freue mich sehr, die neuen Simmeringerinnen und Simmeringer in dieser wunderbaren Wohnanlage willkommen heißen zu dürfen“, sagt Bezirksvorsteher-Stellvertreter Thomas Steinhart.

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Posted by Wilfried Allé Monday, August 24, 2020 2:07:00 PM
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Richtungsentscheidung gegen Schikanen von HauseigentümerInnen 

Null Toleranz für SpekulantInnen in Wien

Zur Vorgeschichte: Noch während MieterInnen in dem Haus wohnten, begann der Hauseigentümer 2018 mit dem Teilabriss des Gebäudes in der Radetzkystraße 24-26. Es wurden das Dach und Stockwerksteile abtragen. Der Abbruch wurde behördlich gestoppt, Der Oberste Gerichtshof entschied nun endgültig, nachdem der Besitzer zweimal gegen einen gleichlautenden Bescheid von Bezirks- und Landesgericht Einspruch erhoben hatte. Somit muss er nun wieder ein Dach errichten und die fehlenden Fenster einbauen. Ein exemplarisches Urteil – alle Gerichtsebenen geben den MieterInnen Recht.  Damit gibt es auch ein klares Signal an HauseigentümerInnen und SpekulantInnen, die mit Schikanen und Mobbing MieterInnen aus den Häusern treiben wollen: Gar nicht erst probieren – es endet in Wien mit einer Niederlage. mehr ->


MieterHilfe – kostenlos, kompetent, konsequent
Die MieterHilfe der Stadt Wien ist eine kostenlose Serviceeinrichtung für alle WienerInnen. Das Team berät bei rechtlichen Fragen zu Wohn- und Mietrecht, Wohnungsgemeinnützigkeitsrecht sowie Wohnungseigentumsrecht. Die ExpertInnen der MieterHilfe stehen telefonisch unter 01/4000 8000 von Mo-Fr in der Zeit von 9-16 Uhr zur Verfügung, persönliche Beratung nach Terminvereinbarung. Weitere Infos unter: www.mieterhilfe.at

Posted by Wilfried Allé Thursday, July 9, 2020 6:38:00 AM
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Hört auf IHN! 

"Wer hart arbeitet, soll künftig mehr zum Leben haben."
nachzulesen auf: https://www.bundeskanzleramt.gv.at/bundeskanzleramt/bundeskanzler-sebastian-kurz/reden-bundeskanzler-sebastian-kurz/rede-von-bundeskanzler-sebastian-kurz-zu-75-jahre-republik-oesterreich.html

Also arbeitet einfach härter, ihr faulen Säcke, dann habt ihr künftig mehr zum Leben.
Und kauft eine Eigentumswohnung, dann müsst ihr keine Miete zahlen, schlicht und ergreifend, das hat er immer schon gesagt und das ist richtig und gut so.

Aber es gibt Leute, die hören einfach nicht auf IHN.
Andere schon; nachzuschauen auf: https://www.youtube.com/watch?time_continue=4&v=Qp1XODO1Wtg

Selber schuld.
Allen voran diese Wiener, die in der Früh nicht aufstehen wollen und nur faul herumliegen.
nachzulesen auf: https://orf.at/stories/3107221/

"Und, habts schon Mittag gegessen?,
ihr durchschummelnde 588.000 Arbeitslose und ihr 1,1 Millionen Kurzarbeiter?

/ Satire Ende

Posted by Wilfried Allé Saturday, May 2, 2020 10:01:00 PM
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Obdachlosigkeit 

Finnland wendet das „Housing First“-Konzept an

In Finnland ist die Zahl der Obdachlosen stark zurückgegangen. Der Grund: Das Land wendet das „Housing First“-Konzept an. Betroffene bekommen – ohne Voraussetzung – eine kleine Wohnung und Beratung. 4 von 5 Betroffene schaffen so den Weg in ein stabiles Leben. Und: Das ist für den Staat billiger als die Obdachlosigkeit.

Obdachlosigkeit Finnland Housing First

4 von 5 obdachlose Menschen behalten bei „Housing First“ langfristig ihre Wohnung und können ein stabileres Leben führen.

Finnland hat es geschafft, dass es so gut wie keine Obdachlosen mehr gibt ->

Posted by Wilfried Allé Thursday, November 14, 2019 10:39:00 PM
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In ganz Europa steigen die Wohnkosten 

zur Befriedigung der Finanzspekulanten!

Jetzt kostet ein Quadratmeter Wohnnutzfläche in der Nähe des Yppenplatzes auch
schon € 5.600,--!
Schlimm! Verrückt!
Mehr als die Hälfte dieses Preises entfällt somit auch in dieser Gegend bereits auf
die spekulativ explodierenden Grundstückskosten.

Aufblähung der Geldmenge ->

-> Finanzkapital-Spekulation
-> Banken-Krise
-> Staatsschulden
-> EZB „druckt“ Billiarden zum Nullzins
-> „Sachwerte“ statt Sparbuch und Anleihen
-> Immobilien-Spekulation
-> explodierende Wohn-Kosten
-> geschröpfte Be-Wohner zahlen nun - indirekt - die Traumgehälter und Luft-Profite der Finanzkapital-Spekulanten.

So schauts aus!

Und schuld sind die Asylanten!
Und die Sozialschmarotzer!
(Sarkasmus aus)

Posted by Wilfried Allé Saturday, April 20, 2019 1:17:00 PM
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In ganz Europa steigen die Wohnkosten 

während die Löhne stagnieren

„Hier muss dringend, auch auf EU-Ebene, etwas unternommen werden. Wir brauchen ein klares Bekenntnis zu einer europäischen Gemeinnützigkeit beim Wohnen nach dem österreichischen Modell. Die EU kann unmittelbar ein Paket schnüren, mit dem sie 10 Millionen Sozialwohnungen in ganz Europa ermöglicht“, sagt Michaela Kauer, Vorsitzende der SPÖ Brüssel und SPÖ-Kandidatin zu den Europawahlen. mehr ->

Posted by Wilfried Allé Saturday, February 2, 2019 11:44:00 AM
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Neuer Wohnraum versus rasant steigende Bodenpreise 

Die Grundstückspreisentwicklung als limitierender Faktor für Schaffung von leistbarem Wohnraum

Für den sozialen Wohnbau wird Bauland in Wien zunehmend unleistbar. Dennoch muss dringend neuer Wohnraum geschaffen werden. Es stellt sich die Frage, wie bestehende bauliche Strukturen besser genutzt werden können.
Im Schnitt kostet der Boden für einen Quadratmeter Wohnnutzfläche 700 Euro. Das ist ein Vielfaches von den 235 Euro, die im geförderten Wohnbau pro Quadratmeter ausgegeben werden dürfen. Denn die Stadt braucht dringend Wohnraum, der auch für nachkommende Generationen leistbar ist. mehr ->

Posted by Wilfried Allé Wednesday, April 25, 2018 10:15:00 AM
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Im internationalen Vergleich verfügt Wien über einen beträchtlichen Anteil an sozialem Wohnbau. Wenn heute über leistbares Wohnen gesprochen wird, greifen Verantwortliche gerne auf einen internationalen Vergleich zurück, in dem Wien immer noch verhältnismäßig gut abschneidet. Aktuell bewohnt jeder/jede vierte WienerIn eine Gemeindewohnung. Bezieht man darüber hinaus auch Genossenschaften ein, nutzen 60 Prozent der WienerInnen Angebote aus dem sozialen Wohnbau.
In den vergangenen 30 Jahren wuchs Wien von knapp unter 1,5 Millionen auf nahezu 1,9 Millionen EinwohnerInnen. Das entspricht in etwa der aktuellen Population des gesamten Bundeslandes Vorarlberg bzw. der Städte Graz und Klagenfurt zusammen.
Grundvoraussetzung für den Anspruch auf Gemeindewohnungen oder auf jenes Drittel der geförderten Wohnungen, die öffentlich vergeben werden, ist der durchgehende Hauptwohnsitz in Wien über mindestens zwei Jahre an derselben Adresse Für das Wohnticket in den Gemeindebau muss zusätzlich ein „begründeter Wohnbedarf“ vorliegen. Zudem gibt es für InteressentInnen, die bereits länger als fünf Jahre in Wien hauptgemeldet sind, einen Bonuszeitraum, der sie im Vergabesystem aufrücken lässt. Können die Grundvoraussetzungen nicht erfüllt werden, landen die Wohnungssuchenden meist am privaten Wohnungsmarkt. Dieser ist stark überteuert und die Preissteigerungen stehen in keinem Verhältnis zur Entwicklung der Reallöhne.
Hinsichtlich der Wohnungsausstattung und der durchschnittlichen Wohnfläche sind Menschen mit Migrationshintergrund deutlich schlechter gestellt. mehr ->