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Wie Wien mit Investitionen in Forschung und Entwicklung Zukunft und Gesundheit sichert

Intensive Forschung und techno­lo­gische Ent­wick­lung sor­gen daf­ür, dass wir län­ger ge­sund blei­ben, Thera­pien ge­ziel­ter wir­ken und medi­zi­ni­sche In­no­va­tio­nen schnell bei al­len Men­schen an­kom­men. Life Sciences, also For­schung rund um Ge­sund­heit, Medi­zin und bio­lo­gi­sche Pro­zes­se, über­set­zen wis­sen­schaft­liche Er­kennt­nis­se in kon­krete Ver­bes­se­run­gen im All­tag. Sie ent­wickeln da­raus mo­der­ne Diag­nos­tik, wirk­same Medi­ka­mente und neue Be­hand­lungs­me­tho­den. All das ist we­sent­lich für Le­bens­quali­tät, Sicher­heit und Fort­schritt.

Als internationale Wis­sens­metro­pole ver­bin­det Wien Spit­zen­for­schung, starke Hoch­schulen, inno­va­ti­ve Unter­neh­men und ak­tive Stand­ort­poli­tik. In­ves­ti­tio­nen in For­schung und Ent­wick­lung stär­ken Wirt­schaft und Ge­sell­schaft zu­gleich. Diese Stär­ke ist kein Zu­fall, son­dern das Er­geb­nis lan­ger wis­sen­schaft­li­cher Tra­di­tion und ei­ner kla­ren poli­ti­schen Strategie.

Wien als internationaler Life-Science-Hub

646 Unternehmen, 19 For­schungs­ein­rich­tun­gen und 89 Or­ga­ni­sa­tio­nen mit über 49.000 Be­schäf­tig­ten bil­den in unse­rer Stadt ein star­kes Netz­werk, in dem alle Top-20-Global Pla­yer aus Pharma und Med­Tech ver­tre­ten sind. Der Sek­tor er­zielte laut Da­ten der Wirt­schafts­agen­tur Wien im Jahr 2023 einen Um­satz von 22,7 Mil­liar­den Euro, was einem Plus von 22 Pro­zent seit 2020 ent­spricht. Mehr als 34.000 Stu­die­rende sind im Life-Science-Bereich ins­kri­biert, For­schende ver­öffent­lich­ten im sel­ben Jahr über 8.800 wis­sen­schaft­li­che Publi­kationen.

Life Science Center Vienna

Wiens Spitzen­posi­tion in For­schung und Life Scien­ces ist auch das Er­geb­nis einer ak­ti­ven, lang­fris­ti­gen Stand­ort- und For­schungs­poli­tik. Mit dem neu­en Life Science Center in Neu Marx ent­steht auf rund 14.000 m² ab 2027 ein Inno­va­tions- und KI-Hub. Es wird ein Ort, an dem Wis­sen­schaft, Tech­nik und Künst­li­che Intel­li­genz zu­sam­men­kom­men, um inno­va­ti­ve Lö­sun­gen für eine noch bes­sere Ge­sund­heits­ver­sor­gung zu ent­wickeln. Bis 2029 in­ves­tiert die Stadt rund 170 Mil­lio­nen Euro. Das For­schungs­insti­tut AITHYRA (KI in der Bio­medi­zin) steht be­reits als erste Mie­te­rin fest und be­legt 50 Proz­ent der Fläche. 

Wien als Forschungszentrum Österreichs

Über die Life Sciences hi­naus bün­delt Wien ei­nen gro­ßen Teil der öster­rei­chi­schen For­schungs­ak­ti­vi­tä­ten. Mit über 51.000 Be­schäf­tig­ten im Be­reich For­schung und Ent­wick­lung, also mehr als einem Drit­tel al­ler F&E-Be­schäf­tig­ten Öster­reichs, zählt Wien zu den for­schungs­in­ten­siv­sten Metro­pol­regi­o­nen Euro­pas. Die Band­breite der For­schungs­fel­der reicht von IT und Tech­nik bis Medi­zin, Life Scien­ces und Geis­tes­wis­sen­schaf­ten. Ge­rade in Schlüs­sel­­berei­chen wie KI und Quan­ten­tech­no­lo­gie baut Wien sei­ne Rol­le als euro­pä­i­scher Zu­kunfts­stando­rt wei­ter aus.

Daher ist es kein Zu­fall, dass Wien heute zu den füh­ren­den Wis­sen­schafts- und Inno­va­tions­städten Euro­pas zählt. Im ak­tu­el­len Times Higher Edu­ca­tion World Uni­ver­sity Ranking nach Stu­dien­fä­chern sind Öster­reichs Uni­ver­si­tä­ten gleich neun Mal un­ter den Top 100 ver­tre­ten. Mit der Uni­ver­si­tät Wien, der Medi­zi­ni­schen Uni­ver­si­tät Wien, der Tech­ni­schen Uni­ver­si­tät Wien und der Cen­tral Euro­pean Uni­ver­sity zäh­len gleich mehre­re Wie­ner Hoch­schu­len zur inter­na­tio­na­len Spitze.

AITHYRA: Europäisches Leuchtturmprojekt für biomedizinische Forschung

AITHYRA gehört zu den ers­ten Ins­ti­tu­ten die­ser Art in Euro­pa, die Bio­medi­zin und Künst­liche Intel­li­genz ver­bin­den. For­schende aus Uni­ver­si­tä­ten, Unter­neh­men und Start-ups ar­bei­ten hier ge­mein­sam da­ran, Krank­hei­ten bes­ser zu ver­ste­hen, Diag­no­sen schnel­ler und ver­läss­li­cher zu ma­chen und neue Thera­­pien, auch für bisher schwer be­han­del­ba­re Er­kran­kun­gen, vor­an­zu­brin­gen. Auch der Wie­ner Ar­beits­markt pro­fi­tiert von die­ser Ent­wick­lung: Rund 1.000 Jobs ent­ste­hen wäh­rend der Bau­phase, da­nach wer­den etwa 500 hoch­quali­fi­zierte Ar­beits­plätze im lau­fen­den Be­trieb ge­schaffen.

Präventionsmedizin: Vienna Prevention Project

Neben neuen For­schungs­infra­struk­turen setzt Wien auch in der medi­zi­ni­schen Vor­sorge auf in­no­va­ti­ve An­sätze. So ar­bei­tet die Stadt Wien ge­mein­sam mit der Medi­zi­ni­schen Uni­ver­si­tät Wien im Rah­men des Vienna Prevention Pro­ject da­ran, Prä­ven­tions­medi­zin zu stär­ken. Ziel ist es, durch re­gel­mä­ßige Ge­sund­heits­unter­su­chun­gen, mo­derne Metho­den und prä­zisions­medi­zi­ni­sche An­sät­ze die ge­sun­den Lebens­jahre der Be­völ­ke­rung zu ervhöhen und Er­kran­kun­gen frü­her zu er­kennen.

Zum Vienna Prevention Project

Wien als internatio­naler Kon­gress­stand­ort

Wien zeichnet sich nicht nur durch seine Unter­neh­men und For­schungs­ein­rich­tun­gen aus, son­dern auch als Treff­punkt für glo­ba­len Aus­tausch. Kon­gres­se wie die Logi­Pharma, die SLAS Euro­pe Con­fe­rence oder die Gene­ral­ver­samm­lung der Inter­na­tio­nal Socie­ty of Limb Sal­vage mit Schwer­punk­ten von Bio­tech­no­logie über Labor­tech­no­lo­gien bis hin zur ortho­pä­di­schen For­schung brin­gen fort­lau­fend Wis­sen, In­ves­ti­tio­nen und neue Netz­werke nach Wien. Sie stär­ken unse­re Stadt wirt­schaft­lich und för­dern inter­na­tio­nale Koope­ra­tio­nen. Die­se inter­natio­nale Ver­net­zung ist Teil ei­ner ak­ti­ven Stra­te­gie, mit füh­ren­den In­no­va­tions­stand­orten welt­weit in en­gem Dia­log zu ste­hen und von­ei­nan­der zu lernen.

Innovativ mit Verantwortung

Für uns steht fest: For­schung und In­no­va­tion müs­sen den Men­schen die­nen. „Inno­va­tiv durch For­schung und Ent­­wicklung“ be­deu­tet, wis­sen­schaft­liche Ex­zel­lenz mit ge­sell­schaft­li­cher Ver­ant­­wor­tung zu ver­bin­den. Es geht um beste Gesundheitsversorgung für alle, gute Arbeitsplätze und darum, Wien weiterhin als starken, attraktiven Standort für Forschung und Entwicklung zu festigen.

In Wien zeigen wir, wie das ge­lingt: mit einer ak­ti­ven Rolle der öf­fent­li­chen Hand, kla­ren poli­ti­schen Pri­ori­tä­ten und dem An­spruch, dass Fort­schritt al­len Men­schen zu­gute­kommt. So wird For­schung und Ent­wick­lung zum Mo­tor ei­ner star­ken Wirt­schaft und zur Grund­lage für ein gu­tes Le­ben für alle Wie­ner­innen und Wiener.

Posted by Wilfried Allé Saturday, February 7, 2026 2:20:00 PM
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