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Die teuren Folgen des „Koste es, was es wolle“ - war gestern

Ein Kurier-Artikel berichtet von Rumor,
https://kurier.at/chronik/oesterreich/covid-autohaendler-finanzministerium-marterbauer-wirtschaftskammer-foerderungen-porsche-umsatz/403161547
und es bedarf wohl einer anmerkenden Zurechtrückung um für Abkühlung zu sorgen: 

In Österreich sorgen Rückforderungen von Corona-Hilfen seitens des Finanzministeriums für Aufregung.

Die Aufgaben des Finanzministeriums sind vielfältig und umfassen die Steuerung der Finanzpolitik, die Verwaltung des Staatshaushalts sowie die Aufsicht über den Finanzmarkt. In Krisenzeiten wie der Corona-Pandemie kommt dem Finanzministerium eine besondere Bedeutung zu, da es gilt, Unternehmen und Bürger durch finanzielle Hilfen zu unterstützen. Ebenso spielt das Finanzministerium eine wichtige Rolle bei der Umsetzung von Sanktionen gegen Einzelpersonen, Unternehmen oder Staaten.

In Österreich hat das Finanzministerium damit begonnen, Millionen an Corona-Förderungen zurückzufordern. Das Ministerium betont, dass es noch bis mindestens 2034 derartige Rückforderungen stellen kann.

Der Umsatzersatz war eine zentrale, 13 Milliarden Euro teure Covid-Wirtschaftshilfe in Österreich in den Jahren 2020 und teilweise 2021. Die nun erfolgenden Rückforderungen basieren auf einer Überprüfung der Anspruchsberechtigung und sollen sicherstellen, dass die Hilfen korrekt eingesetzt wurden.

Die Rückforderungen von Corona-Hilfen in Österreich sorgen derzeit für erheblichen Unmut. Viele Unternehmungen - allen voran Autohändler - sehen sich durch die für sie Forderung nach Rückzahlung in ihrer Existenz bedroht.

Das ist vordergründig mal verständlich. Und doch muss sich jeder Förderbezieher die Frage selbst beantworten: Ist und war diese Förderung berechtigt und sind die Einreichungen entsprechend korrekt gewesen?

Dass das Finanzministerium im Nachhinein diese Frage aufwirft, kann doch nicht – weil es unliebsam ist – einfach unter den Tisch gekehrt werden. Nachforderungen seitens des Finanzamts sind seit Jahr und Tag der Normalfall. Also, was soll diese - künstliche – Aufregung!?

Die teuren Folgen des „Koste es, was es wolle.“

Posted by Wilfried Allé Thursday, May 28, 2026 11:50:00 AM
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