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12:00 AM
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Zehntes Video: Jura Soyfer in Sprachen der Welt - in Norwegisch
Donnerstag, 30.4.2026
Thema: Jura Soyfer in Norwegisch
Neu ist die Übersetzung Jura Soyfers ins Norwegische durch Heike Meister. Eine nicht einfache Aufgabe, über die H. Meister in einem Gespräch für den Soyfer Channel umfangreich Auskunft gibt.
Moderation: Wiss.Dir.Dr. Herbert Arlt


Videos: Jura Soyfer Channel
Zugang kostenlos, ohne Anmeldung
Veranstalter: Jura Soyfer Gesellschaft *)

Jura Soyfer (1912-1939) wurde mit 26 Jah­ren im Kon­zen­tra­tions­lager Buchen­wald er­mor­det. Aber sein Werk lebt in über 50 Spra­chen wei­ter, weil das, was er über die Wider­sprü­che der Welt aus­zu­sa­gen hat, auch heute von gro­ßer Be­deu­tung ist. Im­mer wie­der gab es in Wien Pro­jekte, die­se Viel­spra­chig­keit zu nut­zen. Beim Be­zirks­fest in Sim­me­ring tru­gen Schü­ler­Innen das „Vaga­bunden­lied“ von Soyfer in ihren 14 Spra­chen vor. An der Volks­hoch­schule Bri­git­tenau fand ein Sym­po­sion statt, das sich mit die­ser Viel­spra­chig­keit aus­einan­der­setzte. Nun soll mit der On­line Reihe eine Be­geg­nung mit Über­set­zer­Innen aus zum Bei­spiel Bischkek (Kir­gis­tan), Buda­pest, Buenos Aires, Cata­nia, Char­kiw, Cluj Napoca (Ru­mä­nien), Drøbak (Nor­wegen), Genua, Izmir, Jo­han­nes­burg, Kairo, Lon­don, New Delhi, Oran, Ruse (Bul­ga­rien), Sara­jewo er­mög­licht wer­den. In ei­nem Er­öffnungs­bei­trag wer­den Soyfer Über­set­zun­gen in über 50 Spra­chen vor­ge­stellt. Es folgen 13 Videos je­weils in Deutsch bzw. Eng­lisch mit Soyfer Über­set­zer­Innen in 13 Spra­chen. Be­geg­nun­gen, die ge­rade für das viel­spra­chige Wien hilf­reich sein kön­nen, die Poly­pho­nie von Deutsch bes­ser zu ver­ste­hen, aber auch die Welt­be­deu­ung von Lite­ra­tur aus Wien. Dar­über hin­aus wird es um kul­tu­rel­le Welt­zu­gänge ge­hen, um eine welt­weite Inter­ak­tion im Sin­ne des Ver­bin­den­den der Kulturen.

*) Die ur­sprüng­liche Idee war, diese Ver­an­stal­tungs­reihe mit den Wie­ner Volks­hoch­schu­len durch­zu­führen. Struk­tu­rell er­wies sich dies aber als pro­ble­ma­tisch für ein Welt­pub­li­kum. Da­her wurde eine Form ge­wählt, die nicht an Uhr­zei­ten und ein Se­mes­ter ge­bun­den ist und welt­weit von Schu­len, Uni­ver­si­tä­ten, Thea­tern etc. zu ihren Zei­ten ge­nutzt wer­den kann. Da­her ste­hen die Vi­de­os ab 0:00 (Wie­ner Zeit) kos­tenl­os und ohne An­mel­dung zur Ver­fü­gung. An­ge­bo­ten wer­den Be­gleit­ver­an­stal­tun­gen in Form von ZOOM Meetings.