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Noch mehr Hochquellwasser über die Donau 

Sechste Donauquerung für Trinkwasser

Im Oktober beginnt an der Unterseite der Floridsdorfer Brücke der Bau der sechsten Donauquerung für Trinkwasser. Ab Mai 2023 sorgt dann die 810 Meter lange Wasserleitung für noch mehr Hochquellwasser aus den Alpen und sichert so langfristig die Wasserversorgung für Floridsdorf und die Donaustadt. Die Leitung wird parallel zum bestehenden Rohrstrang von unten in die Brückenkonstruktion eingebaut, der Verkehr auf der Brücke bleibt dadurch ungestört. „Die Transportleitungen in den Wiener Brücken sind wichtige Lebensadern für die Stadt. Die neue Wasserleitung in der Floridsdorfer Brücke sichert die Versorgung in den wachsenden Bezirken auch in der Zukunft“, sagt Klimastadtrat Jürgen Czernohorszky. Die zusätzliche Wasserleitung ist Teil der Strategie Wiener Wasser 2050.

Posted by Wilfried Allé Friday, September 30, 2022 9:30:00 AM
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Wiens Wasser- und Abwasserprofis (er)klären alles 

„Tim&Trixi Tropf“ bringen Kindern den Wiener Wasserkreislauf näher

Die beiden Wassertropfen Tim und Trixi Tropf nehmen die Kinder mit auf ihre abenteuerliche Reise, die sie von den Bergen der Steiermark und Niederösterreichs in die Stadt, über das Kanalnetz in die Kläranlage, die Heimat von Fredi Furz, und dann zurück in die Natur führt.

Die Wiener Wasser- und Abwasserprofis leisten auch einen aktiven Beitrag zum Klimaschutz. So betreibt Wiener Wasser 16 Trinkwasserkraftwerke, die so viel Strom erzeugen, dass sie eine Stadt wie Wiener Neustadt mit Strom versorgen könnten. Wien Kanal ist eine Pionierin bei der Gewinnung von Wärme aus Abwasser. Und die von der ebswien betriebene Kläranlage der Stadt Wien ist ein echtes Öko-Kraftwerk: Sie erzeugt aus Klärgas mehr Energie, als sie zur Reinigung der Abwässer der Wienerinnen und Wiener benötigt. 

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Posted by Wilfried Allé Wednesday, October 20, 2021 4:30:00 PM
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Qualität des Wiener Trinkwassers 

Allgemeinbefund des Hochquellenwassers

Die Wässer der I. Hoch­quel­len­lei­tung und II. Hoch­quel­len­lei­tung stam­men aus ei­ner Viel­zahl von Quel­len im Rax/Schnee­berg- und Schnee­al­pen­ge­biet be­zie­hungs­wei­se vom Hoch­schwab. Die­se Was­ser­vor­kom­men ha­ben den un­be­zahl­ba­ren Vor­teil, sich in gut ge­schütz­ten Ge­bie­ten be­fin­den. Aus die­sem Grund sind die Hoch­quel­len­wäs­ser frei von den be­kann­ten Ver­schmut­zun­gen aus In­dus­trie und Ge­werbe.

Das Hochquellenwasser ist durch seinen ge­rin­gen Ge­halt an Cal­cium­hydro­gen­car­bo­nat charak­te­ri­siert und da­her nur von ge­rin­ger bis mäßi­ger Här­te. Der Ni­trat­ge­halt ist nied­rig. Durch sei­nen ho­hen Sauer­stoff­ge­halt und sei­ne küh­le Tem­pe­ra­tur weist das Wie­ner Lei­tungs­was­ser stets ei­nen er­fri­schen­den Ge­schmack auf.

Posted by Wilfried Allé Tuesday, October 20, 2020 4:46:00 PM
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Qualität des Wiener Trinkwassers 

Allgemeinbefund des Wassers aus der Lobau

Die Wiener Bevölkerung wird fast das ganze Jahr über mit Hochquellenwasser versorgt. Nur in Zeiten erhöhten Wasserbedarfs (zum Beispiel Hitzeperiode) oder im Falle von Reparaturarbeiten an den Hochquellenleitungen wird Wasser aus dem - in den Sechzigerjahren errichteten - Brunnenfeld Lobau entnommen. Die Wassergewinnung erfolgt im Auwaldgebiet der Lobau und liegt im Nationalpark Donau-Auen. Das geförderte Wasser stellt so genanntes "Uferfiltrat" aus dem Grundwasserbegleitstrom der Donau dar. Der Vorteil dieses Wassers liegt vor allem in der kurzfristigen Verfügbarkeit für die Wiener Wasserversorgung und in der hohen Qualität. Die Qualität ergibt sich durch die gute Filter- und damit auch Reinigungswirkung des Bodens.

Überprüfungen im Anlassfall

Der schottrig-sandige Boden der Au ist ein guter Reinigungsfilter. Daher sind ungünstige bakteriologische Befunde nur in Zeiten von Donauhochwässern zu beobachten. Bei Hochwasserpegelständen muss der Betrieb des Wasserwerkes eingestellt werden.

Die Desinfektion des Wassers erfolgt, wie beim Quellwasser, mittels Chlordioxid.

Das Wasser aus der Lobau hat durch seine längere Verweilzeit im Boden einen höheren Gehalt an Mineralien (Wasserhärte) als das Hochquellenwasser. Die Überprüfungen des Wassers aus der Lobau finden verstärkt im betrieblichen Anlassfall bei der Einspeisung ins Wiener Rohrnetz statt.

Posted by Wilfried Allé Tuesday, October 20, 2020 3:56:00 PM
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Universum-Dokumentation "Wiener Wasser" 

Der Weg des Wiener Wassers von den Gip­feln des Hoch­schwab- und Rax-Schnee­berg-Ge­biets über die vor­nehm­lich unter­irdi­schen Lei­tun­gen, die zum Teil durch Berge ge­führt wer­den, ge­langt das Was­ser im na­tür­li­chen Ge­fäl­le ohne ei­ne ein­zi­ge Pum­pe bis in die Stadt. Die Gra­vi­ta­tions­ener­gie wird ent­lang der Lei­tung so­gar zu­sätz­lich zur Strom­pro­duk­tion ver­wendet.
Wenn es um Trink­was­ser­quali­tät geht, dann ist Wien im in­ter­na­tio­na­len Ran­king ganz oben. In kaum ei­ner an­de­ren Groß­stadt kommt das Was­ser so frisch aus der Lei­tung. Wäh­rend an­de­re ih­ren Was­ser­be­darf mit Ober­flä­chen- oder Grund­was­ser ab­decken, lie­fern zwei Hoch­quel­len­lei­tun­gen das Was­ser di­rekt aus den Al­pen in die Bun­des­haupt­stadt - ein ein­zig­ar­ti­ges Kon­zept. Doch wie funk­tio­niert die Wie­ner Was­ser­ver­sor­gung im Detail?

Wiener Wasser - Universum 2010

Posted by Wilfried Allé Thursday, October 20, 2016 4:13:00 PM
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