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Wiens aktive Klimaschutzpolitik - Ziele, Umsetzung, Wirkung

Wiener Netze rüsten auf: XL-Umspannwerk Simmering in Betrieb 

Posted by Wilfried Allé Tuesday, June 9, 2026 9:54:00 AM
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Mit einer Investition von 150 Millionen Euro haben die Wiener Netze das Umspannwerk Simmering zum größten seiner Art in Wien und zu einem der größten Europas ausgebaut: Ein fünfter Riesentransformator (300 Tonnen schwer, per Bahn und Spezialkran angeliefert - die Rathauskorrespondenz berichtete), eine neue 380-kV-Schaltanlage und 150.000 Meter neu verlegtes Kabel sorgen künftig dafür, dass noch mehr erneuerbarer Strom zuverlässig in die Stadt gebracht werden kann. Letzterer stammt vor allem aus den Windkraftregionen im Osten Österreichs. Das Umspannwerk ist damit zentraler Baustein für die Energiewende und die wachsende Stromnachfrage durch Elektromobilität, Wärmeversorgung und Industrie. Die Wiener Netze halten damit ihre Versorgungssicherheit von 99,9 Prozent aufrecht und sind damit bei den weltweiten Bestwerten dabei: „Durch das engmaschige Netz können bei einem Ausfall einer Leitung die Kund*innen durch Umschaltung über ein anderes System versorgt werden. Dadurch werden die Ausfallzeiten extrem kurz gehalten“, sagte Stadträtin Ulli Sima bei der offiziellen Inbetriebnahme.
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15 neue Solardächer für Wiener U-Bahn-Stationen 

PHOTOVOLTAIK - Sonnenkraft für Wien
Posted by Wilfried Allé Monday, May 4, 2026 8:04:00 AM
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Die Wiener Linien errich­ten ge­mein­sam mit der Wien Ener­gie 15 neue Pho­to­vol­taik­an­la­gen auf Dä­chern von U-Bahn-Sta­tio­nen. Der Fo­kus liegt da­bei auf der U2. Bis Jahres­ende sind Ge­bäu­de der Wie­ner Li­nien dann mit ins­ge­samt 44 Photo­vol­taik­an­la­gen bestückt.

Das Projekt stellt einen Bei­trag zum Son­nen­strom­aus­bau der Stadt Wien dar. Je­de neue An­lage bringt Wien dem selbst­ge­steck­ten Ziel nä­her, bis 2030 ins­ge­samt 800 Mega­watt in­stal­lier­te PV-Leis­tung auf ei­ge­nen Dä­chern zu er­rei­chen. 2025 konnte das Zwi­schen­ziel, 250 Mega­watt in Wien, da­von 50 Mega­watt Leis­tung auf stadt­ei­ge­nen Flä­chen, durch den ge­mein­sa­men Aus­bau zehn Mo­nate frü­her als ge­plant er­reicht werden.

red, wien.ORF.at/Agenturen
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Wohnpark Alt-Erlaa: Größte thermische Sanierung Österreichs startet 

Posted by Wilfried Allé Wednesday, April 15, 2026 10:33:00 AM
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Der legendäre Wohn­park Alt-Erlaa feiert die­ser Tage sei­nen 50. Ge­burts­tag. Seit einem hal­ben Jahr­hun­dert steht die An­lage für leist­ba­res und quali­täts­vol­les Woh­nen in Wien. Rund 9.000 Men­schen le­ben hier. Pünkt­lich zum Jubi­läum star­tet in dem Wohn­park, den Star­archi­tekt Harry Glück (1925-2016) ent­wor­fen hat, eines der größ­ten ther­mi­schen Sanie­rungs­pro­jekte Öster­reichs. Ins­ge­samt wer­den in 3.182 Woh­nun­gen 24.000 Fens­ter so­wie Ter­ras­sen- und Log­gia­tü­ren ge­tauscht. Außer­dem ste­hen Fas­sa­den- und Dämm­maß­nah­men auf dem Pro­gramm. Be­ein­druckend: Die ge­samte Sa­nie­rungs­flä­che be­trägt 103.000 Qua­drat­meter. „50 Jahre Wohn­park Alt-Erlaa sind ein star­kes Sym­bol für so­zia­len Zu­sam­men­halt, leist­ba­res Woh­nen und hohe Lebens­quali­tät in unse­rer Stadt. Mit der nun star­ten­den, um­fas­sen­den ther­mi­schen Sanie­rung set­zen wir ei­nen kraft­vol­len Schritt: Wir in­ves­tie­ren in den Klima­schutz, halbie­ren den Ener­gie­be­darf und schaf­fen gleich­zei­tig ein noch bes­se­res Wohn­ge­fühl für tau­sen­de Wie­ner­innen und Wie­ner“, so Vize­bür­ger­meis­te­rin und Wirt­schafts­stadt­rätin Bar­bara Novak. „Auch 50 Jah­re nach sei­ner Er­rich­tung ist die Wohn­zu­frie­den­heit ex­trem hoch. Jetzt ge­hen wir den nächs­ten Schritt: Durch die um­fang­rei­che Sanie­rung und De­kar­boni­sie­rung wird die­ses Flagg­schiff des sozia­len Wohn­baus zu­kunfts­fit für kom­men­de Gene­ra­tio­nen ge­macht“, so Wohn­bau­stadt­rä­tin Elke Hanel-Torsch. Der Lie­sin­ger Be­zirks­vor­ste­her Gerald Bischof er­gänzt: „Mit der Um­set­zung die­ses größ­ten ther­mi­schen Sanie­rungs­pro­jektes Öster­reichs ist der Wohn­park Alt-Erlaa bes­tens für die Heraus­for­de­rungen der Zu­kunft ge­rüs­tet.“ Bis Ende 2028 wird das Pro­jekt um­gesetzt.

Wien rüstet sich bei Fernkälte für den Sommer 

Fernkälte ist heute die umweltfreundlichste Form der Kühlung
Posted by Wilfried Allé Wednesday, April 8, 2026 10:12:00 AM
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Es wird wieder wärmer, schon mit den ers­ten war­men Früh­lings­ta­gen steigt in Wien der Be­darf an Küh­lung. Einer­seits be­nö­ti­gen viele Ein­rich­tun­gen wie Kran­ken­häu­ser, Rechen­zent­ren, Groß­kü­chen und Ver­an­stal­tungs­orte ganz­jäh­rig sta­bi­le Tempe­ra­turen. Ande­rer­seits er­zeu­gen große Men­schen­an­samm­lun­gen – etwa in Thea­tern – Wär­me und er­for­dern Küh­lung. Durch den Klima­wan­del ver­stärkt sich diese Not­wen­dig­keit, da die Durch­schnitts­tempe­ra­turen stei­gen.
Um diesen Heraus­for­de­run­gen ge­recht zu wer­­­den, baut Wien Ener­gie die Fern­kälte sys­te­ma­tisch aus. Das be­ste­hende Netz um­fasst rund 30 Kilo­me­ter und ver­sorgt über 25 Kälte­zen­tra­len etwa 220 Ge­bäude. Die Zen­tra­len wer­den der­zeit für den Som­mer frisch ge­macht und auf ihren Ein­satz vor­be­rei­tet. Die Ge­samt­leis­tung be­trägt etwa 240 Mega­watt, soll bis 2030 auf 370 Mega­watt er­höht wer­den. Ein wich­ti­ger Be­stand­teil die­ses Aus­baus ist die Moder­ni­sie­rung der Kälte­zen­trale am Schot­ten­ring. Dort wur­den zwei alte Ma­schi­nen durch leis­tungs­stär­kere Mo­delle er­setzt. Der Aus­tausch war tech­nisch auf­wen­dig, die bis zu 7,5 Meter lan­gen und bis zu 23 Ton­nen schwe­ren An­la­gen muss­ten über eine Straßen­öffnung mit einem Kran aus- und ein­ge­baut wer­den. Neben klas­si­scher Tech­nik setzt Wien auf nach­hal­ti­gere Lö­sun­gen. So wird am Schot­ten­ring teil­wei­se das küh­le Was­ser des Donau­ka­nals ge­nutzt. Über Wärme­tau­scher kann des­sen nied­rige Tempe­ra­tur – be­son­ders im Win­ter – effi­zient zur Küh­lung ein­ge­setzt wer­den, wo­durch ener­gie­in­ten­si­ve Ma­schi­nen zeit­weise gar nicht be­nö­tigt werden.

Die Zahl der Hitzetage und Tropen­nächte hat sich in Wien in den letz­ten 30 Jah­ren ver­viel­facht. Um eine klima­freund­liche Kühl­mög­lich­keit zu schaf­fen, setzt Wien Ener­gie auf den Aus­bau der Fern­kälte. Mit der mo­der­nen Techno­lo­gie, die unter an­de­rem aus Wärme Kälte macht, spart man bis zu 50 % der CO₂-Emis­sio­nen im Ver­gleich zu her­kömm­li­chen Klima­an­lagen. Fern­kälte ist heute die umwelt­freund­lichste Form der Kühlung.

Wie Abwärme aus Müll 16.000 Haushalte heizt 

mit der Großwärmepumpe Spittelau
Posted by Wilfried Allé Friday, January 30, 2026 9:16:00 AM
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In der Müll­ver­bren­nungs­an­lage Spit­telau hat Wien Ener­gie eine neue Groß­wärme­pumpe in Be­trieb ge­nom­men. Sie ist die drit­te ihrer Art in Wien und mit einer ther­mi­schen Leis­tung von 16 Mega­watt und einem Ge­wicht von 120 Ton­nen ist sie auch die größte.
Das Besondere ist, dass jede Energie, die im Haus­müll steckt, vor Ort nahe­zu ver­lust­frei wie­der zu Ener­gie wird. Die An­lage nutzt die Ab­wärme aus der Rauch­gas­rei­ni­gung der Müll­ver­bren­nung und wan­delt sie mit­hil­fe von Öko­strom in nutz­bare Fern­wärme um. Da­durch kann die in der Spit­tel­au ent­ste­hende Ener­gie nun drei­fach ge­nutzt wer­den: zur Strom­er­zeu­gung, zur Fern­wärme­ge­win­nung und zu­sätz­lich über die neue Groß­wärme­pumpe. Mit die­ser Er­wei­te­rung steigt die Ef­fi­zienz des Stand­orts um 13 Pro­zent auf über 95 Pro­zent, wo­mit die Spit­tel­au zu den ef­fi­zien­tes­ten Müll­ver­bren­nungs­an­la­gen Mit­tel­euro­pas zählt. Ins­ge­samt kön­nen rund 16.000 Wie­ner Haus­halte mit Heiz­wärme und Warm­was­ser ver­sorgt wer­den. Stadt­rätin Ulli Sima: „Damit ist die Spit­tel­au nicht nur schön an­zu­se­hen, son­dern auch ein echtes Tech­nik-Wun­der.“ In Sum­me wur­den etwa 40 Mil­lio­nen Euro in das Pro­jekt in­ves­tiert, das jähr­lich etwa 22.000 Ton­nen CO₂ ein­spart. Lang­fris­tig soll der An­teil der Fern­wärme am ge­sam­ten Wärme­be­darf Wiens deut­lich stei­gen. Neben Groß­wärme­pum­pen spie­len da­bei auch Ab­wärme aus In­dus­trie und Infra­struk­tur, Tie­fen­geo­ther­mie so­wie er­neu­er­bare Kraft-Wärme-Kopp­lung eine zen­trale Rolle.

Buslinie 39A emissionsfrei mit Wasserstoff unterwegs 

Zehn H2-Busse verkehren ab 1. Dezember in Döbling
Posted by Wilfried Allé Tuesday, November 25, 2025 12:13:00 PM
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Ab kommenden Montag verkehren zehn H2-Busse auf der Linie 39A im 19. Bezirk. Die Bus­se sind zwölf Meter lang, bie­ten Platz für 79 Fahr­gäste und ha­ben eine Leis­tung von 180 Kilo­watt. Zehn Stück der portu­gie­si­schen Firma CaetanoBus kom­men auf der Strecke zwi­schen Heili­gen­stadt und Sie­ve­ring zum Ein­satz. Die Firma hat ge­mein­sam mit Toyota die Was­ser­stoff­zel­len-Techno­lo­gie ein­ge­baut. Die Brenn­stoff­zel­len am Dach der Fahr­zeuge er­mög­li­chen eine Reich­weite von mehr als 400 Kilo­me­ter. 37,5 Kilo­gramm Was­ser­stoff er­mög­li­chen diese hohe Reich­weite. „Wir in­ves­tie­ren mas­siv in den wei­te­ren Aus­bau der um­welt­freund­li­chen Öffis: Heuer wur­den mit den Li­nien 12 und 27 gleich zwei neue Straßen­bahn­li­nien er­öff­net, die Li­nie 18 folgt mit Schul­be­ginn 2026; ab nächs­ter Wo­che sind die neuen, inno­va­ti­ven Was­ser­stoff­bus­se unter­wegs“, be­tont Öffi-Stadt­rätin Ulli Sima. Die Wie­ner Li­nien sind Vor­rei­ter, wenn es um die De­kar­bo­ni­sie­rung des öf­fent­li­chen Ver­kehrs geht. Be­reits jetzt sind mehr als 80 Pro­zent der Fahr­gäste um­welt­freund­lich mit U-Bahn, Straßen­bahn und 70 elek­trisch an­ge­trie­benen Bus­sen unterwegs.

Mit den Wasserstoff-Bussen für den 39A sind seit 2024 gleich zwölf Li­nien auf mo­derne An­triebs­tech­no­lo­gien um­ge­stellt wor­den: Ne­ben den Li­nien 2A und 3A in der In­nen­stadt fah­ren auch die Li­nien 17A, 61A und 61B, 64A und 64B, 70A so­wie in Sim­me­ring die Li­nien 71A, 71B und 73B mit Elek­tro­an­trieb. Alle Bus­se sind emis­sions­los unter­wegs, da die­se Fahr­zeuge mit Öko­strom oder grü­nem Was­ser­stoff fahren.

LED-Umrüstung der Leuchten 

Wien ist auf der Zielgeraden und spart so 60% Energie
Posted by Wilfried Allé Monday, November 3, 2025 10:02:00 AM
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Wien macht die Nacht zum Klima­schutz: Mit 108.000 von 133.000 um­ge­rüs­te­ten Leuch­ten ist un­sere Mil­lio­nen­stadt auf der Ziel­ge­ra­den zur voll­stän­di­gen LED-Be­leuch­tung.
„Wien ist international Vor­rei­te­rin und zählt zu weni­gen Städten welt­weit, die die Be­leuch­tung voll­stän­dig auf LED um­rüs­ten und damit fast fer­tig ist“, sagte Pla­nungs­stadt­rätin Ulli Sima. Die seit 2017 lau­fen­de Um­rüs­tung spart über 60% Ener­gie, was dem jähr­li­chen Be­darf von 2.500 Haus­hal­ten ent­spricht, und re­du­ziert CO₂-Emis­sio­nen um 1.000 Ton­nen pro Jahr. Alle Leuch­ten ver­fü­gen über einen ei­gens ent­wickel­ten, maß­ge­schnei­der­ten Ein­satz. Das er­mög­licht werk­zeug­freie War­tung und schnel­le Re­pa­ra­turen. Die neuen LED-Leuch­ten mit warm­weißer Licht­farbe (3.000 Kel­vin) für Geh- und Rad­wege und neu­tral­weißer Be­leuch­tung (4.000 Kel­vin) für Straßen bie­ten nicht nur bes­sere Ver­kehrs­sicher­heit durch gleich­mäßige Aus­leuch­tung, son­dern schüt­zen auch die Um­welt: Stu­dien be­le­gen 80% weni­ger In­sek­ten­an­zie­hung und deut­lich re­du­zierte Licht­ver­schmut­zung dank ge­ziel­ter Licht­len­kung nach un­ten. Die ver­blei­ben­den 25.000 Leuch­ten wer­den bis 2028 suk­zes­si­ve um­ge­rüstet.
Störungen können jeder­zeit über das Licht­tele­fon (0800-33 80 33) oder online ge­mel­det werden.

Wasserstoff-Revolution der Wiener Linien: Neue E-H2-Busse 

Wiener Linien unterstreichen Vorreiterrolle bei der Dekarbonisierung ihrer Öffis
Posted by Wilfried Allé Monday, July 21, 2025 3:46:00 PM
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Ab September 2025 fahren erstmals zehn elektro­be­trie­bene Was­ser­stoff­busse auf den Li­nien 2A und 3A durch die In­nen­stadt und läu­ten ein neues Zeit­al­ter der nach­hal­ti­gen Mobi­li­tät ein.
Die innovativen Kleinbusse des italienischen Her­stel­lers Rampini nut­zen eine Kombi­na­tion aus 170 kWh Bat­terie und Was­ser­stoff-Brenn­stoff­zel­le, die wäh­rend der Fahrt kon­ti­nuier­lich elek­tri­sche Ener­gie er­zeugt – da­durch kön­nen die Busse den gan­zen Tag ohne Nach­la­den im Ein­satz blei­ben: Die Reich­weite be­trägt min­des­tens 250 Kilo­meter, es ist keine Lade­infra­struk­tur in der In­nen­stadt mehr not­wen­dig, und die Fahr­zeug­flot­te kann von zwölf auf zehn Busse re­du­ziert wer­den. Die Wie­ner Stadt­werke set­zen voll auf Sy­ner­gien: Wien Ener­gie stellt aus er­neuer­ba­ren Ener­gien den grü­nen Was­ser­stoff her, am Cam­pus der Wie­ner Net­ze wer­den die Busse be­tankt, und die Wie­ner Li­nien brin­gen ihre Fahr­gäste da­mit voll­kom­men emis­sions­frei ans Ziel. Mit ei­ner In­ves­ti­tion von rund 12 Mil­lio­nen Euro, ge­för­dert durch das Minis­te­rium für In­no­va­tion, Mobi­li­tät und Infra­struk­tur so­wie die EU, unter­strei­chen die Wie­ner Li­nien ihre Vor­rei­ter­rol­le bei der De­kar­boni­sie­rung des öffent­li­chen Ver­kehrs und er­gän­zen da­mit die be­reits er­folg­reich ein­ge­setz­ten 60 E-Bus­se in Wien.

Wien macht ernst mit Klimaschutz auf vier Rädern 

Die E-Flotte wächst
Posted by Wilfried Allé Thursday, May 1, 2025 7:42:00 AM
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Wien treibt die Dekarbonisierung voran: Bis 2040 soll der gesamte städtische Fuhr­park mit rund 5.400 Fahr­zeugen emis­sions­frei oder CO₂-neu­tral unter­wegs sein. Schon jetzt fahren mehr als 17 Pro­zent der Magis­trats­fahr­zeuge und 19 Pro­zent der Wie­ner Stadt­werke lokal emis­sions­frei – Tendenz steigend.
Ein Meilenstein auf dem klimaneutralen Weg ist das erste Was­ser­stoff-Müll­auto in Öster­reich, das seit Mai 2023 in Wien unter­wegs ist. Gleich­zei­tig wächst die Zahl der E-Fahr­zeuge in der städ­ti­schen Flot­te lau­fend. Wien baut außer­dem die Lade­infra­struk­tur wei­ter aus und setzt auf neue ge­mein­same Be­schaf­fungs­mo­del­le – zum Bei­spiel mit ei­ner Ver­ein­ba­rung über 1.245 E-Nutz­fahr­zeuge. Mit der Ver­öffent­li­chung der neuen Bro­schüre „Der Weg zur Dekar­boni­sie­rung“ macht die Stadt ihren Trans­for­ma­tions­pro­zess nun auch für al­le trans­pa­rent. Die Publi­ka­tion be­leuch­tet ne­ben stra­te­gi­schen Zie­len recht­li­che Rahmen­be­din­gungen, tech­ni­sche Heraus­for­de­rungen wie etwa im Be­reich von Son­der­fahr­zeugen so­wie As­pekte der Black­out- und Krisen­vor­sor­ge. „Die De­kar­bo­ni­sie­rung der städ­ti­schen Fuhr­parks ist ein zen­tra­ler Bau­stein auf unse­rem Weg zur Klima­neu­tra­li­tät. Sie ver­bes­sert nicht nur die Umwelt­bi­lanz, son­dern auch die Lebens­quali­tät für zwei Mil­lio­nen Men­schen“, be­tont Klima­stadt­rat Jür­gen Czernohorszky.

Ernst Happel-Stadion ist dank 9.000 Paneelen riesiges Solarstrom-Kraftwerk 

Posted by Wilfried Allé Tuesday, March 25, 2025 8:47:00 AM
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Die Photovoltaikanlage am denkmalgeschützten Dach des Ernst-Happel-Stadions ist fertiggestellt.
Wiens Sportstadtrat Peter Hacker und NEOS-Sport­sprecher Markus Ornig mon­tier­ten An­fang der Woche das letzte von über 9.000 Solar­mo­du­len in luf­tiger Höhe. Die Anlage produziert nun jährlich rund 3.880 Mega­watt­stun­den Strom – mehr, als das Sta­dion selbst ver­braucht und etwa die Menge, mit der man 1.100 Haus­halte ver­sor­gen könnte. „Das emis­sions­freie Sta­dion war vor nicht all­zu lan­ger Zeit noch eine Vi­sion, jetzt ste­hen wir kurz vor der Um­set­zung“, sagte Hacker. Dank digi­ta­ler Pla­nung und prä­zi­ser Um­set­zung konnte die Mon­tage schnel­ler als ge­plant ab­ge­schlos­sen wer­den. Auf­grund der denk­mal­ge­schütz­ten Struk­tur des Dachs muss­ten die Mo­dule per Hand in über 20 Me­tern Höhe in­stal­liert wer­den, was vor allem im Win­ter eine große Heraus­for­de­rung war. Noch eine Neue­rung gibt es: Über­schüs­sige Ener­gie wird künf­tig auch im be­nach­bar­ten Stadion­bad ge­nutzt. Ne­ben Photo­vol­taik setzt das Sta­dion auf Geo­ther­mie und Wärme­pum­pen, 270 Boh­run­gen wur­den da­für unter­halb der Trainings­plätze vor­ge­nom­men. Mittler­weile wird auf den Plät­zen wie­der fleißig gekickt.
Video vom Dach des Wiener Ernst-Happel-Stadions wie es mit dem letz­ten sei­ner über 9000 Mo­du­le der neuen Foto­vol­taik­an­lage aus­ge­rüs­tet wurde ->

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