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Wirtschaftskammer Österreich, 05.03.2026, 14:52:33 / OTS0156

Nun ja, die Transportwirtschaft fordert.

Genaueres steht im OTS-Artikel, hier ->

Offensichtlich hat sie - die Transportwirtschaft - kein Einnahmenproblem, sondern ein Ausgabenproblem. Diese Form der Argumentation kennen wir von irgendwo. Oder?

Kann man dieses Ausgaben­problem irgend­wie lösen?
Jetzt und sofort! Ja, mit einer Ab­sen­kung der Steuern auf den Spritpreis.

Aber, ist das nicht wieder so eine För­de­rung durch den Staat OHNE Ge­gen­fi­nan­zie­rung? Hat­ten wir auch schon. Oder?

Warum kommt da offenbar niemand auf die Idee, zu ge­rin­ge­ren und - län­ger­fris­tig ge­dacht - aus­ga­ben­wirk­sam sta­bi­le­ren Kos­ten zu trans­por­tieren?

Etwa mit der Bahn. Die Tarife sind dort nicht so vola­til wie mit den LKWs, wo die Sprit­preise im Bör­sen­takt gleich mal or­dent­lich nach oben schnel­len, wenn der Roh­öl­preis wie­der ein­mal sprich­wört­lich "Durch die Decke geht"?

Nun ja, das wäre eine ganz ande­re Art der Prob­lem­lö­sung. Aber sie wird nicht ein­mal an­ge­dacht, ge­schweige denn um­gesetzt.

Es ist doch viel ein­facher nach dem Staat zu ru­fen, als ei­gene, sta­bi­lere Lö­sun­gen an­zu­stre­ben. Wozu auch? Mit herz­er­wei­chen­dem Weh­kla­gen und den da­raus fol­gen­den Unter­stüt­zun­gen sei­tens des Staates - wohl­ge­merkt NICHT der Wirt­schaft - wird's schon wie­der werden.

Und am Ende singen wir alle wieder den Kanon: "Gehts der Wirt­schaft gut, gehts uns allen gut".

Nun ja, unter der Prä­mis­se, dass in schlech­ten Zei­ten der Staat 'die Ho­sen run­ter­las­sen soll/muss', wer­den vola­ti­le Sprit­prei­se mit unser al­ler Steuer­gel­dern ein­ge­hegt, und "damit ist heute wie­der al­les lawratutti". Und wir ma­chen wei­ter wie bisher.

Wie war eigentlich dieser andere, irr­wit­zige Lö­sungs­an­satz? Trans­por­te mit der Bahn statt mit dem LKW? Ver­rückt! Ein­fach ver­rückt. Wer kommt denn auf sol­che Ideen?!

Nun ja, es gibt solche.
Aber Tausende Gründe, es nicht zu tun. Zumal: Tau­sen­de Kopf­läuse kön­nen nicht ir­ren, hat ja schon der Herr Karl ge­sagt. Und der muss es ja wissen.

Posted by Wilfried Allé Friday, March 6, 2026 11:04:00 AM
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Comments

Wednesday, March 11, 2026 2:03:52 AM

re: Transportwirtschaft fordert Notmaßnahmen gegen steigende Treib­stoff­preise

„Lektion eins, Herr Vizekanzler ...“

Kickl ließ nicht lange auf sich warten. „Babler sagt, ich soll die hohen Spritpreise erklären. Lektion eins, Herr Vizekanzler: Von 1,50 Euro pro Liter kassiert der rote Finanzminister zwischen 80 und 86 Cent – also mehr als die Hälfte“, konterte Kickl auf Facebook. Und fügte hinzu: „Je teurer der Treibstoff, desto mehr kassiert der Staat.“

Kickl stellte seinerseits eine Forderung an Babler: „Genau da ist sofort einzugreifen. Steuern runter oder Steuern weg. Das ist eine rein österreichische Angelegenheit. Worauf warten Sie, Herr Babler?“

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