Posted by Wilfried Allé
Monday, June 29, 2026 10:08:00 AM
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In Wien stehen Durstigen rund 1.800 Trinkbrunnen mit bestem Hochquellwasser zur Verfügung, zu finden im Stadtplan von wien.gv.at. Zusätzlich sind 75 „Brunnhilde“-Trinkbrunnen mit Nebelduschen an stark frequentierten Orten eingesetzt. 100 Sprühnebel-Installationen, genannt „Sommerspritzer“, sorgen ebenfalls für Abkühlung bei extremen Temperaturen.
Das ist nicht überall ein Selbstverstsändlichkeit. In der deutschen Stadt Bremerhaven mit knapp 120.000 Einwohner*innen hat die Stadtverwaltung trotz der Hitze alle Brunnen und ein Wasserspiel in der Innenstadt abgedreht, wie tagesschau.de berichtet. Grund dafür: In der Stadt an der Nordsee fehlt das Geld. Besonders Kinder trifft diese Maßnahme hart, leidet die Stadt doch wie viele andere unter einer Hitzewelle mit Temperaturen um die 35 Grad. Laut Gartenbauamt werden die Brunnen erst wieder in Betrieb genommen, wenn der vor Kurzem beschlossene Haushalt von 6,3 Milliarden Euro rechtskräftig wird. Die Brunnen machen davon nur einen Bruchteil von 18.000 Euro aus. Bisher ist völlig offen, wann das Wasser wieder sprudeln wird. Immerhin gibt es noch zwei (!) Trinkwasserstellen, die weiter genutzt werden können.
Wie ist das möglich?
Posted by Wilfried Allé
Monday, June 1, 2026 10:00:00 AM
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Neues Kraftwerk in Döbling nutzt Hochquellwasser um Energie aus der Leitung zu gewinnen. Wien nimmt im Juni beim Wasserbehälter Hungerberg in Döbling das 17. Trinkwasserkraftwerk in Betrieb und baut damit zugleich die Erzeugung von klimafreundlichem Strom weiter aus. Die Anlage nutzt die natürlichen Höhenunterschiede entlang der Hochquellleitungen, um aus fließendem Trinkwasser Energie zu gewinnen.
Klimastadtrat Jürgen Czernohorszky erklärt dazu: „Das Quellwasser fließt im freien Gefälle aus den Alpen in unsere Stadt. Auf diesem Weg bestehen Höhenunterschiede, die genutzt werden, um klimafreundlichen Strom zu erzeugen.“ Das neue Kraftwerk besteht aus vier Pumpen, die gleichzeitig als Turbinen genutzt werden. Die erzeugte Energie reicht aus, um rund 700 Haushalte mit Ökostrom zu versorgen. Der Strom wird ins Netz eingespeist. Gleichzeitig bleibt die Wasserversorgung abgesichert: Bei Bedarf kann die Anlage auch als Pumpwerk eingesetzt werden, etwa während Wartungsarbeiten an den Hochquellleitungen. Das Projekt ist Teil der Strategie „Wiener Wasser 2050“. Die bestehenden Trinkwasserkraftwerke erzeugen bereits so viel Strom, dass damit rechnerisch eine Stadt mit rund 50.000 Einwohner*innen versorgt werden könnte. Gleichzeitig werden neue Standorte für Kraftwerke und Photovoltaik-Anlagen geprüft und ausgebaut. Unter anderem ist bis Ende des Jahres eine weitere Solaranlage auf dem Wasserbehälter Schafberg geplant.
Besonders einfach den Durst mit bestem Wiener Hochquellwasser an den 12 Brunnhilden Trinkbrunnen stillen
Posted by Wilfried Allé
Monday, April 13, 2026 9:48:00 AM
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Wiener Wasser: 12 Punkte! Im Vorfeld des Song Contests rüstet Wien seine Trinkbrunnen optisch auf. Insgesamt zwölf große Brunnhilden werden im ESC-Look gestaltet. Sie sollen dadurch nicht nur ins Auge stechen, sondern Wiener*innen und Besucher*innen an stark frequentierten Orten wie etwa auf dem Rathausplatz, bei der Stadthalle oder auf dem Graben kostenlos mit Trinkwasser versorgen. „Drink water, stay hydrated and take care of your voice!“, lautet das Motto. „Mit dem neuen Erscheinungsbild wollen wir es den ESC-Fans ganz besonders einfach machen, den Durst mit bestem Wiener Hochquellwasser zu stillen“, sagt Klimastadtrat Jürgen Czernohorszky. Alle Standorte werden ab Ende April im digitalen Stadtplan markiert. Insgesamt betreibt die Stadt mittlerweile rund 1.800 öffentliche Trinkbrunnen. Das Angebot wurde in den vergangenen Jahren deutlich ausgebaut. Ergänzend sorgen Trinkbrunnen mit Sprühnebel sowie 100 sogenannte Sommerspritzer an besonders heißen Tagen für zusätzliche Abkühlung im Stadtgebiet.
Posted by Wilfried Allé
Friday, August 15, 2025 7:09:00 PM
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Die Arbeiten für den Ausbau des weltweit größten geschlossenen Trinkwasserbehälters laufen auf Hochtouren. Mehr Wasser zu speichern, ist ein zentraler Schwerpunkt der Trinkwasser-Strategie „Wiener Wasser 2050“. Wien passt damit die Trinkwasser-Infrastruktur an das Bevölkerungswachstum und an den Klimawandel an.
Der Behälter Neusiedl am Steinfeld wurde in das Gefälle der I. Hochquellenleitung eingebunden. Er besteht aktuell aus vier riesigen Wasserkammern, die derzeit rund 600 Millionen Liter Wasser fassen. Das Hochquellwasser fließt ohne Einsatz von Pumpen durch den Behälter und weiter bis nach Wien.
Die Erweiterung des Speichervolumens erfolgt in zwei Etappen. Bis Ende 2028 wird der Behälter um zwei Kammern ausgebaut. Diese können insgesamt 200 Millionen Liter Wasser speichern. Damit erhöht sich das Speichervolumen nach vier Jahren Bauzeit auf insgesamt 800 Millionen Liter Wasser. Danach ist ein Ausbau um weitere zwei Kammern sowie die Sanierung der aktuell bestehenden Kammern geplant.
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Posted by Wilfried Allé
Wednesday, July 2, 2025 8:20:00 AM
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Damit Wien auch in Zukunft zuverlässig mit sauberem Trinkwasser versorgt wird, erneuerrt die Stadt derzeit eine wichtige Wasserleitung im Westen. An heißen Tagen ist das besonders von Bedeutung.
Das alte Rohr unter dem Wienfluss wurde 1895 gebaut und ist damit 130 Jahre alt. Es transportiert täglich große Mengen Hochquellwasser aus den Alpen vom Wasserbehälter in Lainz bis nach Döbling und ist damit Teil einer wichtigen Nord-Süd-Verbindung im Wiener Wassernetz.
Die neue Leitung ist rund 70 Meter lang und verläuft unter der Baumgartenbrücke – dabei werden der Wienfluss, die U-Bahn-Linie U4, der Hietzinger Kai und die Hadikgasse unterquert. Für den Bau wurde eine Tunnelbohrmaschine eingesetzt. Sie presste 23 große Schutzrohre aus Beton unter den Fluss, in die anschließend das neue Wasserrohr mit einem Durchmesser von einem Meter eingesetzt wurde. Die Technik ist umweltschonend: Das abgetragene Material wurde an die Oberfläche gebracht und wiederverwendet, was den Abfall stark reduzierte. Die Arbeiten sollen noch im Juli abgeschlossen sein. Die Wiederherstellung der Oberfläche – inklusive Begrünung der St.-Veit-Gasse – ist bis Oktober abgeschlossen. Anfang 2026 folgt ein weiteres ähnliches Projekt beim Preindlsteg, wo eine zweite alte Leitung ersetzt wird. Insgesamt investiert die Stadt rund drei Millionen Euro in beide Bauvorhaben.
Posted by Wilfried Allé
Tuesday, September 24, 2024 7:47:00 AM
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Die Aufräumarbeiten nach dem 1.000-jährlichen Hochwasser am Wienfluss laufen auf Hochtouren. Im Rückhaltebecken Auhof, das während des Unwetters Wassermassen aufgenommen hatte, liegen angeschwemmtes Holz und anderer Unrat. Diese müssen nun möglichst schnell eingesammelt und beseitigt werden. Dafür sind derzeit die Mähboote im Einsatz, die üblicherweise in der Alten und Neuen Donau zur Mahd der Wasserpflanzen eingesetzt werden. „Die Unterstützung der sechs Amphibienmähboote in den Rückhaltebecken Auhof stellen eine innovative Doppelnutzung dar, um eine rasche Abwicklung der Aufräumarbeiten zu ermöglichen“, sagte Stadträtin Ulli Sima. Für die Aufräumarbeiten wurden die Mähboote mit Rechen ausgestattet. Das Hochwasserbecken ist Teil der Wienflussregulierung und hat ein Fassungsvolumen von über einer Million Kubikmeter Wasser. Im Hochwasserfall wird überschüssiges Wasser in den Becken gesammelt, um ein Überlaufen des Wienflusses im Stadtgebiet zu verhindern.
Becken verhindert Überschwemmung
Das Hochwasserbecken ist Teil der Wienflussregulierung und befindet sich auf einem 37 Hektar großen Areal zwischen dem Lainzer Tiergarten und der Westbahnstrecke. Im Hochwasserfall wird überschüssiges Wasser in den Becken gesammelt, um ein Überlaufen des Wienflusses im Stadtgebiet zu verhindern. Das Becken hat ein Fassungsvolumen von über einer Million Kubikmeter Wasser.
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Aufgrund der starken Niederschläge Anfang Juni 2024
Posted by Wilfried Allé
Tuesday, June 4, 2024 11:31:00 AM
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Trotz sommerlicher Wettervorhersage: Aufgrund der starken Niederschläge der letzten Tage im Einzugsbereich der Donau gilt derzeit ein Badeverbot entlang der Neuen Donau. Auch Wassersport und Bootfahren sind verboten. Wie lange das Badeverbot aufrecht bleibt, ist noch nicht absehbar.
Es wird empfohlen, zum Baden in die Alte Donau auszuweichen, diese bleibt hochwasserfrei.
Folder "Donauhochwasserschutz Wien": 5,4 MB PDF
Der Wasserbehälter Neusiedl am Steinfeld ist schon jetzt einer der größten Europas
Posted by Wilfried Allé
Tuesday, December 12, 2023 10:56:00 AM
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Wien ist sich der Wichtigkeit der Ressource Wasser bewusst. Es wird damit gerechnet, dass der Gesamtwasserverbrauch bis 2050 um rund 15 Prozent auf durchschnittlich 450 Millionen Liter Wasser pro Tag ansteigen wird. Deshalb investiert die Stadt laufend in große Wasserprojekte.
Das mit Abstand größte Projekt geht 2024 in die Umsetzung: der Behälter in Neusiedl am Steinfeld, der bereits jetzt mit einem Fassungsvermögen von 600 Millionen Liter einer der größten Europas ist, wird im Endausbau rund eine Milliarde Liter Wasser speichern können. Das entspricht etwa dem Zweieinhalbfachen des prognostizierten Tagesverbrauchs. „Damit können wir flexibel auf den Wasserbedarf der Bevölkerung reagieren“, so Stadtrat Jürgen Czernohorszky.
Mit dem Ausbau soll auch in Zukunft die Versorgung der Stadt sichergestellt werden und Hochquellwasser aus den niederösterreichischen Alpen ohne den Einsatz von Pumpen nach Wien fließen. 98 Millionen Euro werden hier investiert. Baustart für die ersten beiden neuen Kammern ist im kommenden Jahr. 2036 soll der Endausbau abgeschlossen sein.
Die I. Wiener Hochquellenleitung
Posted by Wilfried Allé
Wednesday, September 13, 2023 8:20:00 AM
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Die I. Wiener Hochquellenleitung ist eine technische Meisterleistung, die frisches Gebirgswasser aus dem Rax-Schneeberg-Gebiet im freien Gefälle über eine Länge von 95 Kilometer nach Wien leitete. Bis heute stellt die Hochquellenleitung für die Wasserversorgung Wiens eine zentrale Infrastruktur dar.
In einem Buch wird dieses Pionierprojekt gewürdigt, dessen Inbetriebnahme sich im Herbst 2023 zum 150. Mal jährt.
https://www.az-neu.eu/gebirgswasser-f%c3%bcr-die-stadt
Wien bietet kostenlosen Badespaß in der Natur
Posted by Wilfried Allé
Monday, August 21, 2023 10:54:00 AM
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Was haben Donauinsel, CopaBeach, Alte Donau, Dechantlacke & Co gemeinsam?
Kühlen Badespaß zum Nulltarif.
Wien bietet in der ganzen Stadt eine Vielzahl an Naturbadeplätzen, die bei heißen Temperaturen zur Abkühlung ins Nass rufen. Zum Beispiel der CopaBeach an der Neuen Donau. Er beweist, dass Strandurlaub zehn U-Bahn-Minuten von der City möglich ist. Zwischen Vienna City Beach Club und Wakeboardlift gibt es seit 2021 den rund 3.500 m2 großen Sandstrand „Pirat Bucht“. Vis-à-vis wartet die Donauinsel. Sie bietet 42 Kilometer kostenlosen Wasserzugang, und wer nicht baden will, findet hier ein Paradies zum Radfahren oder Skaten. Auch Familien werden auf der Insel glücklich, am 250 Meter langen Familienbadestrand auf der linken Inselseite. Wer es lieber privat hat, findet versteckte Naturbadeplätze in der Lobau. Der Nationalpark Donau-Auen bietet ausgesuchte Badeplätze zum Plantschen. „Insgesamt gibt es auf Wiener Stadtgebiet über 60 km langen freien Wasserzugang“, so die für die Wiener Gewässer zuständige Stadträtin Ulli Sima.
Hier geht es zu den besten Bade-Tipps für Wasserratten ->
Estellt am 21.8.2023; Update erfolgte am 12.7.2024