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Nach der Eroberung

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Posted by Wilfried Allé Wednesday, March 4, 2026 4:47:00 PM Categories: Gesellschaft Sachbücher/Politik Wirtschaft/Politik

Wie Autokraten Medien kontrollieren

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Wie Autokraten Medien kontrollieren, Insiderchronik der Übernahme unabhängiger Medien in Ungarn.

Herausgegeben von Wahrheitsperlen Verlag GmbH

ISBN: 9783982786704
Genre: Sachbücher/Politik, Gesellschaft, Wirtschaft/Politik
Verlag: Wahrheitsperlen Verlag
Übersetzung: Eva Zador
Erscheinungsdatum: 01.03.2026
Empf. Lesealter: ab 18 Jahre
Umfang: 255 Seiten
Format: Taschenbuch
Preis: € 30,90
Kurzbeschreibung des Verlags

Das politische Sachbuch "Nach der Erobe­rung. Wie Auto­kra­ten Me­dien kon­trol­lieren. Insider­chro­nik der Über­nahme un­ab­hän­gi­ger Me­dien in Un­garn" er­zählt als ers­tes Buch in Deutsch­land von der sys­te­ma­ti­schen Gleich­schal­tung der un­ga­ri­schen Medien­land­schaft - ver­ur­sacht durch Vik­tor Orbáns poli­ti­sche Sys­tem, in ei­nem Mit­glied­staat der EU.
Der Autor, Àkos Tóth, der als Jour­na­list und Chef­re­dak­teur die­se Ent­wick­lung aus un­mit­tel­ba­rer Nähe er­lebte, er­läu­tert, wie die Über­nahme der Me­dien­land­schaft er­folgte, gibt Ein­blicke da­rü­ber, wie ei­ne Gene­ra­tion von Jour­na­lis­ten und Me­dien­unter­neh­men auf Linie ge­bracht wur­den und zeigt auf, wie es den­jeni­gen er­geht, die Wider­stand leisten.
Neben datenbasierten Marktanalysen schil­dert der Autor per­sön­li­che Er­fah­run­gen, wie etwa das Ver­schwin­den ei­ge­ner Re­dak­tio­nen, die in­nere Zer­ris­senh­eit ei­nes Be­rufs­stands im Wür­ge­griff der Macht. Er zeigt auf, mit wel­chen Mit­teln eine Macht, die keine Gren­zen mehr kennt, kri­ti­sche Stim­men zum Ver­stum­men bringt: von poli­ti­schem Druck über fi­nan­ziel­le Er­pres­sung und Ein­schüch­te­rung bis hin zu ei­nem Netz­werk von loya­len Funk­tio­nä­ren, zy­ni­schen Profi­teu­ren und aus­län­di­schen Eigen­tümern, die ihre Ver­ant­wor­tung leicht­fer­tig ab­geben. Die­ses Buch er­scheint als ein­dring­li­che War­nung an alle, die an Demo­kra­tie und freie Öf­fent­lich­keit glauben.

Über den Autor

Àkos Tóth, Jahr­gang 1968, ge­bo­ren in Un­garn. Er ist Jour­na­list, Redak­teur, ver­hei­ratet. Er war Res­sort­lei­ter und spä­ter stell­ver­tre­ten­der Chef­re­dak­teur der größ­ten un­ga­ri­schen Tages­zei­tung Népszabadság, an­schlie­ßend Chef­redak­teur der Wochen­zei­tung 168 Óra. Er ist Grün­dungs­redak­teur der Online-Zeit­schrift Jelen. Er ist Trä­ger zahl­rei­cher Aus­zeich­nun­gen, da­run­ter meh­re­re Népszabadság-Preise, der Bossányi-Preis, der Preis der Freien Pres­se so­wie der Táncsics-Preis. Ge­mein­sam mit dem Poli­to­lo­gen Zoltán Lakner ist er Mit­autor der Bände „Rendszerváltás“ (Die Wende) und „Volna itt egy ország“ (Es gäbe hier ein Land). Unter an­de­rem war er Heraus­geber des Ban­des „Frontsebészet“ (Front­chirur­gie), der die Re­gie­rungs­zeit des ehe­ma­li­gen Premier­minis­ters Gordon Bajnai auf­ar­bei­tet. Heute lebt er in Budapest.

Pressestimmen

Auszug aus der Kolumne von Prof. Paul Lendvai: "Gleich­zei­tig er­scheint die­ser Tage eine um­fas­sende und in die­ser Art bei­spiel­lose "Insider­chro­nik der ge­ziel­ten Über­nah­me un­ab­hän­gi­ger Me­dien in Ungarn" in deut­scher Spra­che, ver­fasst von dem füh­ren­den Jour­na­lis­ten Àkos Tóth, glän­zend über­setzt von Eva Zador und heraus­ge­ge­ben von dem deut­schen "Wahr­heits­perlen­ver­lag". Sie zeigt, dass das Schick­sal des "Klub­rádiós" nur die Spit­ze des Eis­ber­ges dar­stellt. Tóth war stell­ver­tre­ten­der Chef­redak­teur der links­libe­ra­len Tages­zei­tung Népszabadság und Chef­redak­teur der un­ab­hän­gi­gen Wochen­zei­tung 168 Óra. Beide Blät­ter wur­den im Zuge der Orbán­schen Flur­be­rei­ni­gung li­qui­diert. Dank sei­ner Kennt­nisse und Er­leb­nisse kann er die Sta­tionen der Ent­ste­hung des von der Re­gie­rung und ihres nahe­ste­hen­den Oli­garchen kon­trol­lier­ten un­ga­ri­schen Me­dien­rei­ches span­nend wie ei­nen Detek­tiv­roman be­schrei­ben. Das Buch Nach der Erobe­rung – Wie Auto­kra­ten Me­dien kon­trol­lie­ren zeigt die of­fi­ziel­le Heuche­lei vor dem Vor­hang und die bru­ta­le Ab­rech­nung mit un­bot­mä­ßi­gen Re­dak­teuren hin­ter den Kulis­sen. Es sollte als Pflicht­lek­türe zum Ver­ständ­nis der Ge­fahren die­nen, die auch im Wes­ten die Medien­frei­heit be­drohen." (Der Standard, 03.03.2026)

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