Wie Autokraten Medien kontrollieren, Insiderchronik der Übernahme unabhängiger Medien in Ungarn.
Herausgegeben von Wahrheitsperlen Verlag GmbH

| ISBN: |
9783982786704 |
| Genre: |
Sachbücher/Politik, Gesellschaft, Wirtschaft/Politik |
| Verlag: |
Wahrheitsperlen Verlag |
| Übersetzung: |
Eva Zador |
| Erscheinungsdatum: |
01.03.2026 |
| Empf. Lesealter: |
ab 18 Jahre |
| Umfang: |
255 Seiten |
| Format: |
Taschenbuch |
| Preis: |
€ 30,90 |
Kurzbeschreibung des Verlags
Das politische Sachbuch "Nach der Eroberung. Wie Autokraten Medien kontrollieren. Insiderchronik der Übernahme unabhängiger Medien in Ungarn" erzählt als erstes Buch in Deutschland von der systematischen Gleichschaltung der ungarischen Medienlandschaft - verursacht durch Viktor Orbáns politische System, in einem Mitgliedstaat der EU.
Der Autor, Àkos Tóth, der als Journalist und Chefredakteur diese Entwicklung aus unmittelbarer Nähe erlebte, erläutert, wie die Übernahme der Medienlandschaft erfolgte, gibt Einblicke darüber, wie eine Generation von Journalisten und Medienunternehmen auf Linie gebracht wurden und zeigt auf, wie es denjenigen ergeht, die Widerstand leisten.
Neben datenbasierten Marktanalysen schildert der Autor persönliche Erfahrungen, wie etwa das Verschwinden eigener Redaktionen, die innere Zerrissenheit eines Berufsstands im Würgegriff der Macht. Er zeigt auf, mit welchen Mitteln eine Macht, die keine Grenzen mehr kennt, kritische Stimmen zum Verstummen bringt: von politischem Druck über finanzielle Erpressung und Einschüchterung bis hin zu einem Netzwerk von loyalen Funktionären, zynischen Profiteuren und ausländischen Eigentümern, die ihre Verantwortung leichtfertig abgeben. Dieses Buch erscheint als eindringliche Warnung an alle, die an Demokratie und freie Öffentlichkeit glauben.
Über den Autor
Àkos Tóth, Jahrgang 1968, geboren in Ungarn. Er ist Journalist, Redakteur, verheiratet. Er war Ressortleiter und später stellvertretender Chefredakteur der größten ungarischen Tageszeitung Népszabadság, anschließend Chefredakteur der Wochenzeitung 168 Óra. Er ist Gründungsredakteur der Online-Zeitschrift Jelen. Er ist Träger zahlreicher Auszeichnungen, darunter mehrere Népszabadság-Preise, der Bossányi-Preis, der Preis der Freien Presse sowie der Táncsics-Preis. Gemeinsam mit dem Politologen Zoltán Lakner ist er Mitautor der Bände „Rendszerváltás“ (Die Wende) und „Volna itt egy ország“ (Es gäbe hier ein Land). Unter anderem war er Herausgeber des Bandes „Frontsebészet“ (Frontchirurgie), der die Regierungszeit des ehemaligen Premierministers Gordon Bajnai aufarbeitet. Heute lebt er in Budapest.
Pressestimmen
Auszug aus der Kolumne von Prof. Paul Lendvai: "Gleichzeitig erscheint dieser Tage eine umfassende und in dieser Art beispiellose "Insiderchronik der gezielten Übernahme unabhängiger Medien in Ungarn" in deutscher Sprache, verfasst von dem führenden Journalisten Àkos Tóth, glänzend übersetzt von Eva Zador und herausgegeben von dem deutschen "Wahrheitsperlenverlag". Sie zeigt, dass das Schicksal des "Klubrádiós" nur die Spitze des Eisberges darstellt. Tóth war stellvertretender Chefredakteur der linksliberalen Tageszeitung Népszabadság und Chefredakteur der unabhängigen Wochenzeitung 168 Óra. Beide Blätter wurden im Zuge der Orbánschen Flurbereinigung liquidiert. Dank seiner Kenntnisse und Erlebnisse kann er die Stationen der Entstehung des von der Regierung und ihres nahestehenden Oligarchen kontrollierten ungarischen Medienreiches spannend wie einen Detektivroman beschreiben. Das Buch Nach der Eroberung – Wie Autokraten Medien kontrollieren zeigt die offizielle Heuchelei vor dem Vorhang und die brutale Abrechnung mit unbotmäßigen Redakteuren hinter den Kulissen. Es sollte als Pflichtlektüre zum Verständnis der Gefahren dienen, die auch im Westen die Medienfreiheit bedrohen." (Der Standard, 03.03.2026)
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