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    <title>Sind wir politikverdrossen?</title>
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      <title>Muss ich zu allem eine Meinung haben?</title>
      <description><![CDATA[<p align="center"><span style="color: red; font-size: 14pt">Camouflage-Dirndl statt Klartext – Österreich in der Wohlfühl-Illusion</span><br />
<strong>Leitartikel von <a href="https://www.news.at/autoren/kathrin-gulnerits" target="_blank"><em> Kathrin Gulnerits</em></a></strong>&nbsp;in&nbsp;<strong>News.at</strong></p>

<p align="justify">Eine Auszeit in der vermeintlich schönsten Zeit des Jahres: Sonne, Sand, Fami­lie. Da­rauf ar­bei­tet man hin. Die Vor­freu­de be­ginnt früh – auf das Nichts­tun, das Ab­schal­ten, das Schwei­gen der Welt. Ein­fach Ruhe. Doch dies­mal blieb die Un­be­schwert­heit eines Som­mer­ur­laubs, die sonst so schnell kommt, wenn der Kof­fer erst ein­mal aus­ge­packt ist, aus. Sie wollte sich jeden­falls nicht dauer­haft ein­stel­len. Die Sor­gen der Welt sind ge­rade zu groß.</p>

<p align="justify">Was passiert da? Was kommt? Kenne ich mich aus in dieser Dauer­auf­regungs­schleife? Muss ich mich aus­kennen?</p>

<p><strong><strong>Dagegen oder dafür?<br />
Feelgood-Republik<br />
Erschöpft durch die Krise</strong></strong></p>

<p>Zum Originalartikel geht es <a href="https://www.news.at/politik/leitartikel-wohlfuehlillusion-oesterreich" target="_blank"><em><strong><span style="color: red; font-size: 10pt">hier -&gt;</span></strong></em></a></p>
<br /><a href='https://www.az-neu.eu/muss-ich-zu-allem-eine-meinung-haben'>Allé Wilfried</a>&nbsp;&nbsp;<a href='https://www.az-neu.eu/muss-ich-zu-allem-eine-meinung-haben'>...</a>]]></description>
      <link>https://www.az-neu.eu/muss-ich-zu-allem-eine-meinung-haben</link>
      <author>wilfried.alle@chello.at (Allé Wilfried)</author>
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      <pubDate>Sat, 16 Aug 2025 08:07:00 GMT</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>rufschädigend</title>
      <description><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Sebastian Kurz war immerhin Integrations­staats­sekretär, Außen­minis­ter und Bundes­kanzler der Repu­blik Öster­reich. Dass er jetzt wegen Falsch­aus­sage bei einem Unter­suchungs­aus­schuss vor Ge­richt steht, hätte er leicht ver­meiden können.</p>

<p style="text-align: justify;">Indem er nämlich vor dem U-Ausschuss gesagt hätte: "Na, sicher habe ich mich um Posten­be­setzungen in der Ver­staat­lichten-Hol­ding be­müht. Das gehört zu den Auf­gaben eines Bunde­skanz­lers." Statt­des­sen hat er eine Le­gen­de vom un­be­fleckten Sebastian gestrickt.</p>

<p><em><a href="https://www.derstandard.at/story/3000000205688/schmierenkom246die-ernst" target="_blank">https://www.derstandard.at/story/3000000205688/schmierenkom246die-ernst</a></em></p>

<p><a href="https://mein-lernen.at/deutsch/der-krug-geht-so-lange-zum-brunnen-interpretation/" target="_blank"><em>"Der Krug geht solange zum Brunnen, bis er bricht"</em></a></p>
<br /><a href='https://www.az-neu.eu/rufschädigend'>Allé Wilfried</a>&nbsp;&nbsp;<a href='https://www.az-neu.eu/rufschädigend'>...</a>]]></description>
      <link>https://www.az-neu.eu/rufschädigend</link>
      <author>wilfried.alle@chello.at (Allé Wilfried)</author>
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      <pubDate>Fri, 02 Feb 2024 09:21:00 GMT</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Meinungen zu Steuern: Das Framing ist entscheidend, nicht der Inhalt</title>
      <description><![CDATA[<p>Kai J. Lingnau, 12. Oktober 2023</p>

<p align="justify">Wer denkt, eine Mehrheit befürwortet eine pro­gres­si­ve Be­steue­rung von Ein­kom­men, irrt – liegt aber auch nicht ganz falsch. Rich­tig ist eher, dass eine Mehr­heit der Be­völ­ke­rung nicht er­klä­ren kann, was eine pro­gres­sive Be­steue­rung ge­nau be­deu­tet. Beim The­ma Steu­ern ver­schie­ben sich Mei­nun­gen je nach Dar­stel­lung. Das Framing ent­schei­det maß­geb­lich da­rüber, wie wir etwas wahr­nehmen, und damit, ob wir eine Sache unter­stüt­zen oder nicht. Das gilt umso mehr, je weni­ger Wis­sen über die Thema­tik vor­handen ist.</p>

<h5>Framing lenkt unser grundsätzliches Verständnis</h5>

<p align="justify">Unser Denken und Ver­stän­dnis der Welt ist ge­prägt von Bil­dern und Meta­phern. Wir be­die­nen uns so­ge­nann­ter „Frames“, um uns Kon­texte ver­ständ­lich zu machen. Je­des Framing ent­hält be­stimmte mora­li­sche Werte. Da­mit be­ein­flusst es un­sere Ein­stel­lung und Mei­nung zu The­men. Be­son­ders bei ab­strak­ten und kom­ple­xen Sach­ver­hal­ten – wie dem Thema Steuern – hat Framing eine er­heb­liche Wir­kung. Denn einen „quiet­schen­den Fahr­rad­rei­fen“ kön­nen wir uns direkt vor­stel­len: das Ge­räusch, den Ge­ruch, wie er aus­sieht und sich an­fühlt. Bei einer „pro­gres­si­ven Ein­kom­men­steuer“ fehlt uns das.</p>

<p><a href="https://awblog.at/meinungen-zu-steuern-das-framing-ist-entscheidend/?jetztlesen" target="_blank"><em><strong>mehr -&gt;</strong></em></a></p>
<br /><a href='https://www.az-neu.eu/meinungen-zu-steuern-das-framing-ist-entscheidend-nicht-der-inhalt'>Allé Wilfried</a>&nbsp;&nbsp;<a href='https://www.az-neu.eu/meinungen-zu-steuern-das-framing-ist-entscheidend-nicht-der-inhalt'>...</a>]]></description>
      <link>https://www.az-neu.eu/meinungen-zu-steuern-das-framing-ist-entscheidend-nicht-der-inhalt</link>
      <author>wilfried.alle@chello.at (Allé Wilfried)</author>
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      <pubDate>Thu, 12 Oct 2023 11:30:00 GMT</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Redemokratisierung – Mission Impossible?</title>
      <description><![CDATA[<p>Die Vernachlässigung der sozialen Frage führt zu einer demokratischen Rezes­sion. Demo­kra­tie droht funk­tions­los zu werden, wenn sie die Glo­bali­sierungs­pro­zes­se nicht unter Teil­habe der Bür­ger:innen be­wäl­tigt. Doch die Wahl­be­tei­li­gung sinkt, gleich­zeitig werden die Regie­rungs­koa­li­tionen in den Mitg­lied­staaten in­sta­bi­ler und diese be­finden sich oft im Dauer­wahl­modus. Eine „Zu­schauer­demo­kra­tie“ ist je­doch nicht in der Lage, die großen Heraus­for­de­rungen wie Klima-, Energie-, Pan­demie- und Flücht­lings­krise zu be­wäl­ti­gen. Es bedarf einer Rück­holung der Wähler:innen, Zukunfts­per­spek­tiven für die Be­schäf­tig­ten und der Poli­ti­sie­rung der euro­pä­ischen Ins­ti­tutionen.</p>

<p>Die politische Ungleichheit zugunsten von Vermögens­eigen­tümer:innen findet auch über die Ent­politi­sierung der Wirt­schafts- und Fiskal­poli­tik in den letz­ten Jahr­zehn­ten statt. Das be­deutet, dass die Ent­schei­dungs­fin­dung in diesen Be­reichen über Insti­tu­tionen funk­tio­niert, die keine di­rekte Ver­ant­wort­lich­keit ge­gen­über Wähler:innen haben. Der <em><a href="https://democracy.blog.wzb.eu/2017/08/03/herbst-der-demokratie/#more-2333" rel="noreferrer noopener" target="_blank"><span style="color:#bf051a">de­regu­lierte glo­bale Kapi­talis­mus</span></a></em> höhlt somit die demo­kra­ti­sche Ge­stal­tungs­kraft der Natio­nal­staaten aus. Als Bei­spiel dafür sind vor allem Zentral­banken zu nen­nen, deren Ein­fluss im Um­gang mit der Finanz­krise ge­wach­sen ist und als <em><a href="https://academic.oup.com/book/42114" target="_blank"><span style="color:#bf051a">„auto­ri­tärer </span></a><a href="https://academic.oup.com/book/42114" rel="noreferrer noopener" target="_blank"><span style="color:#bf051a">Libe­ra­lis­mus“</span></a></em> be­schrieben wird.</p>

<p>Damit das demokratische System weiter funk­tio­nieren kann, muss es seine Leis­tung nach den Be­dürf­nis­sen der ge­samten Gesell­schaft aus­richten. In diesem Sinne muss poli­ti­sche Un­gleich­heit be­kämpft wer­den. Dies ist umso be­deu­tender, als die glo­balen Heraus­for­de­rungen, ins­be­son­dere auch die Um­wand­lung zu einer CO<sub>2</sub>-neu­tra­len Wirt­schaft, nur ge­mein­sam ge­meis­tert wer­den kön­nen. Ge­werk­schaf­ten und Be­triebe mit Mit­be­stim­mung sind ein wich­tiges demo­kra­ti­sches Ele­ment da­bei, diese Trans­for­ma­tion so­zial ver­träg­lich zu ge­stalten.</p>

<p>Lesen Sie den gesamten Beitrag auf <strong><em><a href="https://awblog.at/redemokratisierung-mission-impossible/?jetztlesen" target="_blank"><span style="color:#bf051a">https://awblog.at/redemokratisierung-mission-impossible/?jetztlesen</span></a></em></strong></p>
<br /><a href='https://www.az-neu.eu/redemokratisierung-–-mission-impossible'>Allé Wilfried</a>&nbsp;&nbsp;<a href='https://www.az-neu.eu/redemokratisierung-–-mission-impossible'>...</a>]]></description>
      <link>https://www.az-neu.eu/redemokratisierung-–-mission-impossible</link>
      <author>wilfried.alle@chello.at (Allé Wilfried)</author>
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      <pubDate>Fri, 24 Mar 2023 14:23:00 GMT</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Blick in die schwarze Seele</title>
      <description><![CDATA[<p>Von Michael Völker, Ressortleiter Innenpolitik und Chronik des STANDARD<br />
Exklusive Recherchen, Hintergründe und News aus Österreich<br />
Dienstag, 15. Februar 2022</p>

<p><strong>Liebe Leserin, lieber Leser,</strong><br />
heute beschäftigen wir uns mit der zweiten Chataffäre der ÖVP innerhalb kurzer Zeit, dem Postengeschacher in der Partei und der unangenehmen Lage für Österreichs Bundeskanzler Karl Nehammer.</p>

<p>Der <strong><em><a href="http://newsletter.spiegel.de/mc5o7z9j-5wine46e-s4c4n047-3na" target="_blank">ÖVP</a></em></strong> fliegt derzeit die ÖVP um die Ohren. An allen Ecken und Enden kracht es. Die Unruhe der Beteiligten wächst. Denn nach der Chataffäre um einen früheren Verbündeten des Ex-Kanzlers Sebastian Kurz im vergangenen Jahr kommen nun wieder fast täglich<a href="http://newsletter.spiegel.de/mc5o7z9j-5wine46e-w7bzchs6-et6" target="_blank"> <strong><em>neue Details</em></strong></a>, neue Chats aus dem Innenleben der Partei ans Licht, die für die Beteiligten peinlich bis gefährlich sind.</p>

<p>Voriges Jahr war es das Smartphone des langjährigen Finanzbeamten Thomas Schmid, dessen Inhalte auf einem Back-up gespeichert und von der Korruptionsstaatsanwaltschaft sichergestellt worden waren. Nun ist es das Handy des früheren Kabinettschefs aus dem Innenministerium Michael Kloibmüller, das offenbar von abtrünnigen Verfassungsschützern abgesaugt wurde und derzeit von Justiz und Medien ausgewertet wird.</p>

<p><strong>Blick in die schwarze Seele</strong></p>

<p>Es ist Politik zum Abgewöhnen, die in Österreich zu besichtigen ist und die die schlimmsten Klischees zu bestätigen scheint. Anhand der jüngsten Chatnachrichten wird nachvollziehbar, wie unverfroren sich ÖVP-Funktionäre die Republik untereinander aufteilen wollten. Ein wenig ließen sie daran auch die jeweiligen Koalitionspartner teilhaben, bis 2020 die <strong><em><a href="http://newsletter.spiegel.de/mc5o7z9j-5wine46e-5sbgscua-14wk" target="_blank">FPÖ</a></em></strong> und aktuell die Grünen. Was auch kein gutes Licht auf diese Parteien wirft. Für die SPÖ ist es wohl ein Segen, derzeit in Opposition zu sein, sonst steckte sie wohl mittendrin.</p>

<p>Allein die Sprache lässt einen tiefen Blick in die schwarze Seele zu. Der politische Mitbewerber wird in den Chatnachrichten, die bislang an die Öffentlichkeit gekommen sind, ausschließlich als Gegner wahrgenommen, den es zu bekämpfen gilt, er wird herabgewürdigt. Johanna Mikl-Leitner, sechs Jahre lang Innenministerin und seit 2017 Landeshauptfrau von Niederösterreich, spricht in internen Chats vom <strong><em><a href="http://newsletter.spiegel.de/mc5o7z9j-5wine46e-aa3649oi-191g" target="_blank">»roten Gsindl«</a></em></strong>, was in krassem Widerspruch zu den vermeintlichen Werten und Ansprüchen steht, die sie plakatieren lässt: Vom <strong>»Miteinander«</strong> oder der <strong>»Zusammenarbeit«</strong> ist da nichts zu spüren.</p>

<p>Was aber viel schwerer wiegt, ist das umfassende Postengeschacher, das in der Auswertung Tausender Chatnachrichten deutlich wird. In <strong><em><a href="http://newsletter.spiegel.de/mc5o7z9j-5wine46e-dkr4s11u-pza" target="_blank">Österreich</a></em></strong> wird das ja als jahrzehntelange politische Folklore hingenommen und liebevoll verharmlosend »Freunderlwirtschaft« genannt. Die Intensität und Brutalität, mit der hier vorgegangen wurde (und offenbar wird), ist aber atemberaubend. Mitbewerber, die nicht der eigenen Partei angehören, werden gezielt denunziert und fertig gemacht, am Ende siegt auch in Verfahren mit Ausschreibung und Bewertungskommission immer die Parteifreundin oder der Parteifreund.</p>

<p>Die Vertreter der Volkspartei rechtfertigten sich nach Aufkommen derartiger Vorgänge damit, dass es wohl zur Aufgabe von Politikern, Bürgermeistern und Abgeordneten gehöre, ein offenes Ohr für die Bürgerinnen und Bürger zu haben und diese bei ihren Anliegen zu unterstützen. Und wenn man bei der Jobbeschaffung behilflich sein könne, dann sei das ein selbstverständlicher und lobenswerter Service des Politikers am Bürger. Das stimmt schon – wenn es denn so wäre.</p>

<p><strong>Geholfen wird den Parteifreunden</strong></p>

<p>Tatsächlich wird aber nicht der Bürgerin oder dem Bürger geholfen, geholfen wird in aller Regel den Parteifreunden – und zwar durchaus auch auf Kosten anderer Bewerber, so qualifiziert oder besser qualifiziert sie auch sein mögen. Besonders deutlich wurde das an den <strong><em><a href="http://newsletter.spiegel.de/mc5o7z9j-5wine46e-e4gcmvbm-162z" target="_blank">Bestellungsvorgängen am Finanzamt Schärding</a></em></strong>, die jetzt auch ein gerichtliches Nachspiel haben sollen.</p>

<p>Besonders unverfroren und kaum nachvollziehbar war die Bestellung von Stephan Tauschitz <strong><em><a href="http://newsletter.spiegel.de/mc5o7z9j-5wine46e-i9fzx64n-qbl" target="_blank">zum Leiter des Kärntner Verfassungsschutzes</a></em></strong>. Die Qualifikation von Tauschitz: Er war ÖVP-Klubobmann im Kärntner Landtag. Und er hielt als solcher Reden beim umstrittenen Ulrichsbergtreffen in <strong><em><a href="http://newsletter.spiegel.de/mc5o7z9j-5wine46e-o692kbev-mjy" target="_blank">Kärnten</a></em></strong>, bei dem der SS-Veteranen gedacht wird, an dem Rechtsextreme und Neonazis teilnehmen.</p>

<p>Tauschitz hatte sich als Redner jenem Milieu angebiedert, das er als Verfassungsschützer unter Beobachtung halten und gegen das er gegebenenfalls vorgehen sollte. Das ist vollkommen absurd. Dennoch brauchte es Wochen des Protests aus dem In- und Ausland, bis auch der Innenminister die Absurdität dieser Besetzung einsah. Dass Tauschitz vorübergehend einer anderen Abteilung zugeteilt wird, sei keine Abberufung oder Versetzung, bekräftigt derzeit noch die Kärntner Landespolizeidirektion, sondern nur eine vorübergehende neue Dienstzuteilung.</p>

<p>Dass Innenminister Gerhard Karner, dessen Amtsantritt ohnedies von Vorwürfen des Antisemitismus überschattet war, hier nicht mehr Sensibilität an den Tag legte, ist schon verwunderlich – und politisch gesehen nicht sonderlich intelligent – wenn er hier nicht ein völlig verkehrtes Signal an ein anderes politisches Lager senden wollte, was man ihm keinesfalls unterstellen will.</p>

<p>Bundeskanzler <strong><em><a href="http://newsletter.spiegel.de/mc5o7z9j-5wine46e-rgolteon-njo" target="_blank">Karl Nehammer</a></em></strong>, bis Dezember vergangenen Jahres selbst Innenminister, muss das alles verwalten und wegstecken. Er hat derzeit nichts zu gewinnen. Der kommende Untersuchungsausschuss im Parlament wird die bereits bekannten Vorwürfe breittreten und neue zutage fördern. In den bisher noch nicht gesichteten Chatnachrichten sollen weitere Bomben schlummern. Und in der Pandemiebekämpfung ist derzeit auch nichts zu gewinnen, da macht die Regierung kaum etwas richtig.</p>

<p>Überraschend war der Mut der Landeshauptleute, die sich im November 2021 bei einem Treffen am Achensee in <strong><em><a href="http://newsletter.spiegel.de/mc5o7z9j-5wine46e-s8a6v45z-1027" target="_blank">Tirol</a></em></strong> auf die Einführung einer Impfpflicht geeinigt hatten. An diesen Mut können sich die Landeshauptleute kaum noch erinnern, nahezu täglich rückt einer von ihnen aus, um die getroffene und mittlerweile beschlossene Maßnahme wieder infrage zu stellen und den Impfkritikern neuen Stoff zu liefern. Ein Musterbeispiel, wie politische Kommunikation nicht funktioniert.</p>

<p>Kein Wunder, dass immer mehr Funktionäre in der Volkspartei selbst <em><a href="http://newsletter.spiegel.de/mc5o7z9j-5wine46e-wf7ikkue-1ehn" target="_blank">a<strong>n vorgezogene Neuwahlen denken</strong></a></em>. Es klingt paradox: Die ÖVP wäre laut derzeitiger politischer Stimmungslage mit einem Mal einen erheblichen Teil ihrer Abgeordneten im Nationalrat los und würde wohl auch den ersten Platz an die SPÖ verlieren. Diese schmiedet schon Pläne für <strong><em><a href="http://newsletter.spiegel.de/mc5o7z9j-5wine46e-5w9k9eyq-wic" target="_blank">eine linke Mehrheit mit Grünen und Neos</a></em></strong>. Die ÖVP hätte also gute Chancen, bei vorgezogenen Neuwahlen nach 34 Jahren aus der Regierung zu fliegen. Das kann doch keiner in der Partei wollen?</p>

<p>Und doch: Die Länderinteressen sind andere als die Interessen der Bundespartei. Im kommenden Jahr wird in vier Bundesländern gewählt. Mit der derzeitigen politischen Großwetterlage drohen herbe Verluste in allen vier Ländern. Ein politisches Donnerwetter, das Neuwahlen mit sich brächte, würde zwar die Bundespartei filetieren, könnte aber den Landesparteien aus einer unangenehmen Situation helfen. Und in Niederösterreich, wo die Situation wohl am unangenehmsten ist und weit mehr als die absolute Mehrheit auf dem Spiel steht, ist man offenbar bereit, dieses Opfer zu bringen. Oder besser gesagt: andere das Opfer bringen zu lassen.</p>

<p><strong>Der Kanzler ist mehr Passagier als Kapitän</strong></p>

<p>Ein Sündenfall und ein Sündenbock wären rasch gefunden, die Vorbereitungen laufen bereits: Gesundheitsminister Wolfgang Mückstein von den Grünen managt die Pandemie zur offensichtlichen Unzufriedenheit der Volkspartei. In der Tat scheint sein Ministerium den Anforderungen kaum gewachsen zu sein. Statt Mückstein zu unterstützen, schießt sich die ÖVP bereits auf ihn ein.</p>

<p>Karl Nehammer, der Kanzler von der Länder Gnaden, ist hier mehr Passagier als Kapitän. So wie in jenem Interview, das er jüngst der »Kronen Zeitung« <strong><em><a href="http://newsletter.spiegel.de/mc5o7z9j-5wine46e-8f0nn476-ulj" target="_blank">vom Beifahrersitz seines Autos aus gab</a></em></strong>. Nehammer befand sich auf der Rückreise von seinem Skiurlaub mit seiner Familie (und den Familien von Johanna Mikl-Leitner und Verteidigungsministerin Klaudia Tanner). Der Kanzler war auf dem Beifahrersitz mit einer Videoschaltung mit der Zeitung (und seinem Pressesprecher) verbunden. Vom Fahrersitz aus mischte sich seine Frau ins Interview ein, vom Rücksitz forderte der Bub schließlich ein Ende des Interviews, weil er eine Schnitzelsemmel von der Autobahnraststation begehrte. Lebensecht und sympathisch. Aber ist das ein Kanzler?</p>

<p><strong>Social-Media-Moment der Woche</strong></p>

<p>Da kann ich diesmal zwei Nachrichten auf Twitter anbieten, beide von Kollegen von mir, beide beziehen sich auf Kanzler Karl Nehammer. Fabian Schmid thematisiert <strong><a href="https://twitter.com/fabian_schmid/status/1492754558392619010?sara_ecid=nl_upd_1jtzCCtmxpVo9GAZr2b4X8GquyeAc9&amp;nlid=9nf5palz" target="_blank"><em>das Interview des Kanzlers mit der »Kronen Zeitung«</em></a></strong> und »Zeit im Bild«-Moderator Armin Wolf, <strong><a href="http://newsletter.spiegel.de/mc5o7z9j-5wine46e-fzjdu9hu-jlb" target="_blank"><em>der sich wunder</em>t</a></strong>, dass der Kanzler persönlich auf die polemische Kritik eines Parteisekretärs antwortet.</p>

<p><strong>Geschichten, die wir Ihnen heute empfehlen:</strong></p>

<ul>
	<li>Neue Chats aus dem österreichischen Innenministerium – wie die Affäre begann und was in den Nachrichten zu lesen ist: <strong><em><a href="http://newsletter.spiegel.de/mc5o7z9j-5wine46e-k4j3mgnb-11nj" target="_blank">»Warum hat diese Hexe noch niemand in der Donau versenkt?«</a></em></strong></li>
	<li>Was Innenministerin Johanna Mikl-Leitner über politische Mitbewerber schrieb und welchen Stellenwert Postenbesetzungen und Parteipolitik in ihrem Ministerium hatten: <strong><em><a href="http://newsletter.spiegel.de/mc5o7z9j-5wine46e-mqytm2tj-10ya" target="_blank">»Rote bleiben Gsindl«: Mikl-Leitners Unmut und Sobotkas Interventionsliste</a></em></strong></li>
	<li>Die neuen Chats legen nahe, dass es Beförderungen und Karrieresprünge meist nur mit dem richtigen Parteibuch gab: <strong><em><a href="http://newsletter.spiegel.de/mc5o7z9j-5wine46e-rgo2mb6f-1714" target="_blank">Nehammer empfahl auf Bitte Wögingers Person an Innenressort</a></em></strong></li>
</ul>

<p>Vielen Dank für die Aufmerksamkeit und herzliche Grüße aus Wien,<br />
Ihr Michael Völker, Ressortleiter Inland DER STANDARD</p>

<h5><a href="https://kontrast.at/oevp-postenschacher-liste/" target="_blank"><em><strong>Das ist die ÖVP-Postenschacher-Liste -&gt;</strong></em></a></h5>
<br /><a href='https://www.az-neu.eu/blick-in-die-schwarze-seele'>Allé Wilfried</a>&nbsp;&nbsp;<a href='https://www.az-neu.eu/blick-in-die-schwarze-seele'>...</a>]]></description>
      <link>https://www.az-neu.eu/blick-in-die-schwarze-seele</link>
      <author>wilfried.alle@chello.at (Allé Wilfried)</author>
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      <pubDate>Mon, 21 Feb 2022 22:32:00 GMT</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Von der Kunst, Chats zu löschen</title>
      <description><![CDATA[<p><b><span style="font-size:14.0pt"><span style="line-height:107%"><span style="font-family:&quot;Times New Roman&quot;,serif">Der talentierte Herr Schmid:</span></span></span></b><b> </b><br />
<b><span style="font-size:22.0pt"><span style="line-height:107%"><span style="font-family:&quot;Times New Roman&quot;,serif">Von der Kunst, Chats zu löschen</span></span></span></b><b> </b><br />
<b><span style="font-size:14.0pt"><span style="line-height:107%"><span style="font-family:&quot;Times New Roman&quot;,serif">vom 24.11.2021 um 21:11 Uhr – ORF-TVthek</span></span></span></b></p>

<p><b><span style="font-size:12.0pt"><span style="line-height:107%"><span style="font-family:&quot;Times New Roman&quot;,serif">300.000 Chats sind es, die die Nation in Atem halten. Gespeichert auf dem Handy von Thomas Schmid. Kabinettsmitarbeiter, Generalsekretär, zuletzt ÖBAG-Chef. Mit seiner Unterstützung gelangte Sebastian Kurz an die Macht und er war es, der ihn - versehentlich - auch stürzte. Wer ist dieser Thomas Schmid und was steht in den restlichen 200.000 Nachrichten, die noch nicht ausgewertet wurden?</span></span></span></b></p>

<p><strong><i><a href="https://tvthek.orf.at/profile/Der-talentierte-Herr-Schmid-Von-der-Kunst-Chats-zu-loeschen/13893392/Der-talentierte-Herr-Schmid-Von-der-Kunst-Chats-zu-loeschen/14114497?f=14114395&amp;pos=0&amp;d=we&amp;meta=recommendation">https://tvthek.orf.at/profile/Der-talentierte-Herr-Schmid-Von-der-Kunst-Chats-zu-loeschen/13893392/Der-talentierte-Herr-Schmid-Von-der-Kunst-Chats-zu-loeschen/14114497?f=14114395&amp;pos=0&amp;d=we&amp;meta=recommendation</a></i></strong></p>

<p><a href="https://www.az-neu.eu/haltung"><i>Durchaus passend dazu das Buch "Haltung" von Reinhold Mitterlehner -&gt;</i></a></p>
<br /><a href='https://www.az-neu.eu/von-der-kunst-chats-zu-löschen'>Allé Wilfried</a>&nbsp;&nbsp;<a href='https://www.az-neu.eu/von-der-kunst-chats-zu-löschen'>...</a>]]></description>
      <link>https://www.az-neu.eu/von-der-kunst-chats-zu-löschen</link>
      <author>wilfried.alle@chello.at (Allé Wilfried)</author>
      <comments>https://www.az-neu.eu/von-der-kunst-chats-zu-löschen</comments>
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      <pubDate>Fri, 26 Nov 2021 21:45:00 GMT</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Wie konnte das nur passieren?</title>
      <description><![CDATA[<p><b><span style="font-size:14.0pt"><span style="line-height:107%">Wie konnte das nur passieren?</span></span></b></p>

<p><span style="font-size:14.0pt"><span style="line-height:107%">Alles war so gut geplant.</span></span></p>

<p><span style="font-size:14.0pt"><span style="line-height:107%">Der Start gelungen.</span></span></p>

<p><span style="font-size:14.0pt"><span style="line-height:107%">Die Maschinerie lief gut geschmiert und auf Hochtouren.</span></span></p>

<p><span style="font-size:14.0pt"><span style="line-height:107%">Der Anstieg steil.</span></span></p>

<p><span style="font-size:14.0pt"><span style="line-height:107%">Der Höhenflug fulminant.</span></span></p>

<p><span style="font-size:14.0pt"><span style="line-height:107%">Und dann …</span></span></p>

<p><span style="font-size:14.0pt"><span style="line-height:107%">kam alles zum Stillstand. Nicht nur zum Stillstand. </span></span></p>

<p><span style="font-size:14.0pt"><span style="line-height:107%">Es kam zum Absturz, zum Desaster. </span></span></p>

<p><b><span style="font-size:14.0pt"><span style="line-height:107%">Wer hat versagt?<br />
Was hat versagt?</span></span></b><br />
&nbsp;</p>

<p><u><span style="font-size:14.0pt"><span style="line-height:107%">Die Antwort.</span></span></u></p>

<p><span style="font-size:14.0pt"><span style="line-height:107%">You can fool some of the people all of the time, and all of the people some of the time, but you can not fool all of the people all of the time. </span></span></p>

<p><i><span style="font-size:14.0pt"><span style="line-height:107%">Originaltext von </span></span></i><span style="font-size:14.0pt"><span style="line-height:107%"><a href="https://www.gutzitiert.de/biografie_abraham_lincoln-bio845.html">Abraham Lincoln</a></span></span><br />
<span style="font-size:14.0pt"><span style="line-height:107%">amerikanischer Politiker; 16. Präsident der USA * 12.02.1809, † 15.04.1865</span></span></p>

<p><b><span style="font-size:14.0pt"><span style="line-height:107%">Man kann einen Teil des Volkes die ganze Zeit täuschen und das ganze Volk einen Teil der Zeit. Aber man kann nicht das gesamte Volk die ganze Zeit täuschen.</span></span></b></p>

<p>&nbsp;</p>

<p><span style="font-size:14.0pt"><span style="line-height:107%">Mitleid haben<br />
nur Nutznießer solcher Systeme.</span></span></p>

<p><span style="font-size:14.0pt"><span style="line-height:107%">Verlierer sind<br />
die Getäuschten, die Vielen.</span></span></p>

<p>&nbsp;</p>

<p><i><span style="font-size:10.0pt"><span style="line-height:107%"><a href="https://www.gutzitiert.de/zitat_autor_abraham_lincoln_thema_oeffentliche_meinung_zitat_2579.html">https://www.gutzitiert.de/zitat_autor_abraham_lincoln_thema_oeffentliche_meinung_zitat_2579.html</a></span></span></i></p>

<p><i><a href="https://kontrast.at/oevp-korruptionsaffaere-zusammenfassung/">https://kontrast.at/oevp-korruptionsaffaere-zusammenfassung/</a></i></p>
<br /><a href='https://www.az-neu.eu/wie-konnte-das-nur-passieren'>Allé Wilfried</a>&nbsp;&nbsp;<a href='https://www.az-neu.eu/wie-konnte-das-nur-passieren'>...</a>]]></description>
      <link>https://www.az-neu.eu/wie-konnte-das-nur-passieren</link>
      <author>wilfried.alle@chello.at (Allé Wilfried)</author>
      <comments>https://www.az-neu.eu/wie-konnte-das-nur-passieren</comments>
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      <pubDate>Mon, 18 Oct 2021 09:41:00 GMT</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Sind wir verdrossen oder sollten wir empört sein?</title>
      <description><![CDATA[<p>Jeder von uns hat so seine unterschiedlichen Wahrnehmungen. Das ist auch O.K. so.<br />
Wie das so ist mit der Wahrnehmung, kann man simpel erproben. Man stelle sich selbst so eine Wahrnehmungsfrage. Bekanntlich macht der Vergleich sicher. Deshalb bietet sich eine Wahrnehmung an, die zwar schon ein Weilchen zurück liegt, aber auch wieder nicht so lange, als dass man sich echt nicht mehr daran erinnern könnte.</p>

<p>Die Wahrnehmungsfrage lautet: Wer antwortete in einem Untersuchungsausschuss, „Ich kann für mich ausschließen, dass ich mich an derartige Gespräche erinnere.“</p>

<p>Hier die Auflösung: <em><a href="https://kontrast.at/bluemel-chats-novomatic/" target="_blank">https://kontrast.at/bluemel-chats-novomatic/</a></em></p>
<br /><a href='https://www.az-neu.eu/sind-wir-verdrossen-oder-sollten-wir-empört-sein'>Allé Wilfried</a>&nbsp;&nbsp;<a href='https://www.az-neu.eu/sind-wir-verdrossen-oder-sollten-wir-empört-sein'>...</a>]]></description>
      <link>https://www.az-neu.eu/sind-wir-verdrossen-oder-sollten-wir-empört-sein</link>
      <author>wilfried.alle@chello.at (Allé Wilfried)</author>
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      <pubDate>Mon, 05 Oct 2020 07:58:00 GMT</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Demokratie als Staatsform</title>
      <description><![CDATA[<p><span style="line-height:normal"><span style="font-size:12.0pt"><span style="font-family:&quot;Times New Roman&quot;,serif">100 Jahre nach Gründung der Ersten Republik ist die Demokratie in Österreich breit in der Bevölkerung verankert. Fast neun von zehn befürworten die Demokratie als beste Staatsform.<br />
Auf der anderen Seite haben auch 18% mit Sympathie für einen „starken Führer, der sich nicht um Parlament und Wahlen kümmern muss“.</span></span></span></p>

<p><span style="line-height:normal"><span style="font-size:12.0pt"><span style="font-family:&quot;Times New Roman&quot;,serif">Hinter der Sympathie für einen „starken Führer“ steckt nur zu einem kleinen Teil der Wunsch nach der Abschaffung von Wahlen und demokratischen Freiheiten. Günther Ogris: Meist verbinden die Befragten mit dem „starken Führer“ das Bild eines Politikers, der rasch handeln kann und nicht auf Kompromisse Rücksicht nehmen muss. Dahinter stecken alte autoritäre Prägungen, aber auch die Unzufriedenheit mit dem aktuellen Funktionieren der Demokratie und dem Output des Systems.</span></span></span></p>

<p><span style="line-height:normal"><span style="font-size:12.0pt"><span style="font-family:&quot;Times New Roman&quot;,serif">Mit der Befürwortung eines „starken Führers“ einher geht daher häufig</span></span></span></p>

<ul>
	<li><span style="line-height:normal"><span style="tab-stops:list 36.0pt"><span style="font-size:12.0pt"><span style="font-family:&quot;Times New Roman&quot;,serif">eine schlechte finanzielle Absicherung und das Gefühl, selbst nicht den gerechten Anteil am gesellschaftlichen Wohlstand zu erhalten</span></span></span></span></li>
	<li><span style="line-height:normal"><span style="tab-stops:list 36.0pt"><span style="font-size:12.0pt"><span style="font-family:&quot;Times New Roman&quot;,serif">der Tod der Aufstiegshoffnung: egal wie man sich anstrengt, man kommt kaum mehr nach oben</span></span></span></span></li>
	<li><span style="line-height:normal"><span style="tab-stops:list 36.0pt"><span style="font-size:12.0pt"><span style="font-family:&quot;Times New Roman&quot;,serif">geringes Sozialkapital (Unterstützung und Hilfe im eigenen Umfeld).</span></span></span></span></li>
</ul>

<p><span style="line-height:normal"><span style="font-size:12.0pt"><span style="font-family:&quot;Times New Roman&quot;,serif">Die Demokratie als solche und deren Weiterentwicklung steht heute und morgen vor großen Herausforderungen, Es braucht eine Kultur der breiten Teilhabe und Verantwortung, vom Kindergarten über die betriebliche Mitbestimmung bis ins hohe Alter. Nur durch eine gut verankerte demokratische Kultur können anstehende Aufgaben wie z.B. die Klimakrise abgewendet und die damit verbundenen dringend notwendigen Veränderungen im Wirtschaftssystem gemeistert und durchgesetzt werden.</span></span></span></p>

<p><span style="line-height:normal"><span style="font-size:12.0pt"><span style="font-family:&quot;Times New Roman&quot;,serif">87% der Österreicher sind der Meinung, die Demokratie ist die „beste Staatsform“. Nur Demokratie ist kein Selbstläufer. Demokratie funktioniert nur dann in seiner gedachten Form, wenn möglichst viele Menschen aktiv daran mitwirken.</span></span></span></p>

<p><span style="line-height:normal"><span style="font-size:12.0pt"><span style="font-family:&quot;Times New Roman&quot;,serif">Mehr dazu: <a href="https://awblog.at/demokratiebildung-von-0-bis-100/" target="_blank"><i><span style="color:blue">Demokratiebildung von 0 bis 100 -&gt;</span></i></a></span></span></span></p>

<hr />
<p><span style="line-height:normal"><span style="font-size:12.0pt"><span style="font-family:&quot;Times New Roman&quot;,serif">"Hier sei mein Appell speziell an die jungen Mitbürger gerichtet: Nehmt eure Zukunft in eure Hand! Lasst nicht zu, dass Andere euch vorgeben, wie es weitergehen soll. Eine kleine Anmerkung sei gleich noch hinzugefügt: Die nächste anstehende Entscheidung ist keine für alle Ewigkeit. Es wird weitere Möglichkeiten geben sich erneut einzubringen. Und, man darf auch Fehler machen, sie erkennen und beim nächsten Mal bessere, zielführendere Entscheidungen treffen", meint Wilfried.</span></span></span></p>
<br /><a href='https://www.az-neu.eu/demokratie-als-staatsform'>Allé Wilfried</a>&nbsp;&nbsp;<a href='https://www.az-neu.eu/demokratie-als-staatsform'>...</a>]]></description>
      <link>https://www.az-neu.eu/demokratie-als-staatsform</link>
      <author>wilfried.alle@chello.at (Allé Wilfried)</author>
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      <pubDate>Mon, 11 Nov 2019 09:50:00 GMT</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>"Österreich ist keine entwickelte Demokratie"</title>
      <description><![CDATA[<p><strong>KURIER: Wieso wird Österreich seine braunen Flecken nicht los? Gibt es zu wenig Wille zur Aufarbeitung?<br />
Gerhard Jagschitz:</strong> Da muss man aufpassen: Diese braune Geschichte hat sehr viele Ursachen, die man nicht vermischen darf. Derzeit wird alles in einen Topf geworfen. Klar ist: Es gibt einen braunen Bodensatz. Aber er ist nicht viel größer als anderswo.<br />
<a href="https://kurier.at/politik/inland/oesterreich-ist-keine-entwickelte-demokratie/309.491.772" target="_blank"><em><strong>mehr -&gt;</strong></em></a></p>
<br /><a href='https://www.az-neu.eu/österreich-ist-keine-entwickelte-demokratie'>Allé Wilfried</a>&nbsp;&nbsp;<a href='https://www.az-neu.eu/österreich-ist-keine-entwickelte-demokratie'>...</a>]]></description>
      <link>https://www.az-neu.eu/österreich-ist-keine-entwickelte-demokratie</link>
      <author>wilfried.alle@chello.at (Allé Wilfried)</author>
      <comments>https://www.az-neu.eu/österreich-ist-keine-entwickelte-demokratie</comments>
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      <pubDate>Sun, 11 Feb 2018 09:10:00 GMT</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Ist die Freiheit - UNSERE FREIHEIT - in Gefahr?</title>
      <description><![CDATA[<p><strong>Haben wir verlernt, oder haben wir es gar nicht mehr erlernt, für unsere Freiheit zu kämpfen?</strong> Der Philosoph Carlo Strenger erklärt sich in einem Interview mit Peter Mayr im Standard, indem er meint: Die <strong>Konsumentenmentalität</strong> gehöre abgelegt, man solle sich <strong>aktiv in die Politik einbringen,</strong> weil sich offensichtlich über die Jahre hinweg eine<strong> infantile Einstellung</strong> breitgemacht hat. <a href="http://derstandard.at/2000060653759/Da-hat-sich-eine-infantile-Einstellung-breitgemacht" target="_blank"><strong><em>mehr -&gt;</em></strong></a></p>
<br /><a href='https://www.az-neu.eu/ist-die-freiheit-unsere-freiheit-in-gefahr-1'>Allé Wilfried</a>&nbsp;&nbsp;<a href='https://www.az-neu.eu/ist-die-freiheit-unsere-freiheit-in-gefahr-1'>...</a>]]></description>
      <link>https://www.az-neu.eu/ist-die-freiheit-unsere-freiheit-in-gefahr-1</link>
      <author>wilfried.alle@chello.at (Allé Wilfried)</author>
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      <pubDate>Mon, 03 Jul 2017 17:00:00 GMT</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Wie politik-verdrossen sind wir Bürger?</title>
      <description><![CDATA[<p>Experten und Politiker&nbsp;klagen, viele würden sich kaum noch für Politik interessieren. Doch aktuelle Befragungen zeigen: Es mangelt nicht an Engagement, sondern an der Identifikation mit den Parteien. Andersherum gesagt: Wir sind <strong>politiker</strong>-verdrossen, nicht <strong>politik</strong>-verdrossen! <a href="https://www.xing.com/news/klartext/wir-sind-politikerverdrossen-nicht-politikverdrossen-1573" target="_blank"><strong><em>mehr -</em></strong></a>&gt;</p>
<br /><a href='https://www.az-neu.eu/wie-politik-verdrossen-sind-wir-bürger'>Allé Wilfried</a>&nbsp;&nbsp;<a href='https://www.az-neu.eu/wie-politik-verdrossen-sind-wir-bürger'>...</a>]]></description>
      <link>https://www.az-neu.eu/wie-politik-verdrossen-sind-wir-bürger</link>
      <author>wilfried.alle@chello.at (Allé Wilfried)</author>
      <comments>https://www.az-neu.eu/wie-politik-verdrossen-sind-wir-bürger</comments>
      <guid isPermaLink="true">https://www.az-neu.eu/wie-politik-verdrossen-sind-wir-bürger</guid>
      <pubDate>Tue, 25 Apr 2017 16:23:00 GMT</pubDate>
    </item>
  </channel>
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