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    <title>Die Wahrheit über die Millionärssteuer</title>
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      <title>So funktioniert die Vermögenssteuer in Norwegen</title>
      <description><![CDATA[<p align="justify">Die Vermögenssteuer (<em>formuesskatt</em>) gibt es in Norwegen bereits seit Ende des 19. Jahrhunderts. Damals wuchs der norwegische Staat und die Einnahmen aus Zöllen und Konsumsteuern <a href="https://en.wikipedia.org/wiki/Taxation_in_Norway" rel="nofollow" target="_blank">reichten zunehmend nicht mehr aus</a>, um öffentliche Aufgaben, den Bau von Infrastruktur oder die Verwaltungen zu finanzieren. Deshalb führte Norwegen 1892 neben einer Einkommens- auch die Vermögenssteuer ein, die bereits zuvor auf kommunaler Ebene bestand.<br />
<br />
Seitdem sind Vermögenssteuern fester Bestandteil des norwegischen Steuersystems. Immer wieder wurde sie angepasst, doch das Grundprinzip blieb: Wer viel Vermögen hat, trägt stärker zur Finanzierung des Staates bei.</p>

<p align="justify"><a href="https://kontrast.at/norwegen-vermoegenssteuer/" target="_blank"><em><strong>mehr -&gt;</strong></em></a><br />
&nbsp;</p>

<hr />
<p>Und in Österreich ist die Lage wie?<br />
Nun, Österreich hat derzeit keine Vermögenssteuer.<br />
Allerdings, hätte Österreich ein Vermögenssteuer, dann&nbsp;<a href="https://kontrast.at/vermoegenssteuer-oesterreich-2025/" target="_top"><strong><em>würde diese 3 bis 9 Mrd. Euro pro Jahr bringen -&gt;</em></strong> </a><br />
<a href="https://kontrast.at/vermoegenssteuer-rechner/" target="_blank"><strong><em>Sei neugierig und prüfe gleich mal nach, ob du reich genug bist um Vermögenssteuer zu zahlen -&gt;</em></strong></a></p>

<p><a href="https://ooe.arbeiterkammer.at/service/broschuerenundratgeber/steuerundeinkommen/Warum_uns_die_Reichen_teuer_zu_stehen_kommen.html" target="_blank"><em><strong>Fakten zur Verteilung von Vermögen&nbsp;und Steuern in Österreich -&gt;</strong></em></a></p>
<br /><a href='https://www.az-neu.eu/so-funktioniert-die-vermögenssteuer-in-norwegen'>Allé Wilfried</a>&nbsp;&nbsp;<a href='https://www.az-neu.eu/so-funktioniert-die-vermögenssteuer-in-norwegen'>...</a>]]></description>
      <link>https://www.az-neu.eu/so-funktioniert-die-vermögenssteuer-in-norwegen</link>
      <author>wilfried.alle@chello.at (Allé Wilfried)</author>
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      <pubDate>Wed, 22 Oct 2025 08:33:00 GMT</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Superreiche: Vermögen wird übernommen, nicht verdient</title>
      <description><![CDATA[<p align="justify"><strong>Ein Bericht der britischen Organisation Oxfam nimmt einmal mehr die globale Ungleichheit ins Visier. Die Er­geb­nisse sind schwin­del­erregend</strong>.</p>

<p>Sie beide sitzen an Seen, beide im Salzburger Land: Die reichsten Mil­liar­däre Öster­reichs sind der <em><a href="https://www.trend.at/personen/reichste-oesterreicher#die-reichsten-osterreicher-und-ihre-vermogen" rel="noreferrer noopener" target="_blank">Red Bull-Erbe Mark Mate­schitz und die Fami­lie Porsche-Piëch</a></em>, reich ge­wor­den mit Energy­drinks und Autos. Ihr Ver­mö­gen be­läuft sich auf je­weils rund 37 Mil­liar­den Euros.</p>

<h4 class="wp-block-heading">Super-reich</h4>
<p align="justify">„Es gab niemals eine bessere Zeit für Milliardär:innen,“ schreibt der inter­natio­nale Ver­bund von Hilfs- und Ent­wick­lungs­organi­sa­­tionen Oxfam in sei­nem neuen Un­gleich­heits-Bericht. Warum? Das Ver­mö­gen Super­reicher wuchs im ver­gan­ge­nen Jahr drei­mal so schnell wie noch 2023. Es stieg täg­lich um rund zwei Mil­lio­nen Euro an. Bald könnte es 3000 Mil­liar­där­:innen welt­weit geben.</p>

<p align="justify">Reichtum entspringt dabei nur selten besonders großem Fleiß. Dies belegt auch der Be­richt mit dem Ti­tel „Mil­liar­därs­macht be­schrän­ken. Demo­kra­tie schüt­zen“. Denn: Das meis­te Ver­mö­gen der Super­reichen wird über­nom­men, nicht ver­dient. Ganze 60 Pro­zent da­von stam­men ent­we­der aus Ver­er­bung, Vet­tern­wirt­schaft und Kor­rup­tion oder Mono­pol­macht. Und: Im­mer öf­ter wer­den Super­rei­che durch ein Erbe eben­sol­che. Die Chan­cen auf Reich­tum sind dem­nach mehr als un­gleich verteilt.</p>

<h4 class="wp-block-heading">Super-arm</h4>

<p align="justify">Indes lasten die Folgen der Krisen, von der Pandemie über Infla­tion und Klima­krise, schwer auf den Schul­tern vie­ler Men­schen. Mil­liar­den kämp­fen da­mit ihre über­höh­ten Mie­ten zu be­zah­len und die ho­hen Kos­ten für Lebens­mit­tel zu be­strei­ten. Seit bald 50 Jah­ren stag­niert die Zahl der Ar­muts­be­trof­fenen welt­weit. 3,6 Mil­liar­­den Menschen, also 44 Pro­zent der ge­sam­ten Mensch­heit, le­ben un­ter der Ar­muts­gren­ze. Und ganze 733 Mil­lio­nen Men­schen lei­den des­wegen Hunger.</p>

<p align="justify">Dass Reichtum und Armut keine individuellen Phäno­mene sind, zeigt auch die Ana­ly­se von 164 Län­dern. Vier von fünf Län­dern welt­weit ha­ben in den letz­ten Jah­ren staat­li­che Mit­tel für Bil­dung, Ge­sund­heit und sozi­ale Si­che­rung ge­kürzt; eben­so viele ha­ben Rück­schrit­te bei der Steuer­pro­gres­sion und noch mehr bei Ar­beits­rech­ten und Min­dest­löh­nen gemacht.</p>
<p align="justify">Dabei hat die United Nations-Generalversammlung schon am 1. September 2015 eine <strong><em><a href="https://www.un.org/depts/german/gv-69/band3/ar69315.pdf" target="_blank">Resolution</a></em></strong> ver­ab­schie­det: „Wir sind ent­schlos­sen, Ar­mut und Hun­ger in al­len ih­ren For­men und Dimen­sio­nen ein Ende zu set­zen und sicher­zu­stel­len, dass alle Men­schen ihr Poten­zial in Wür­de und Gleich­heit und in ei­ner ge­sun­den Um­welt voll ent­fal­ten kön­nen.“ Er­reicht wer­den soll die­ses Ziel bis im Jahr 2030. Bleibt die Welt aller­dings beim ge­gen­wär­ti­gen Kurs, so dau­ert die Ab­schaf­fung der Ar­mut über ein Jahr­hun­dert, be­rech­ne­te Ox­fam. Ihrem Be­richt zu­fol­ge könnte dies aber auch schon in ei­nem Drit­tel der Zeit ge­lin­gen – es brauche nur den Willen.</p>

<h4 class="wp-block-heading">Super-ungleich</h4>

<p align="justify">Die gesellschaftliche Ungleichheit jedoch zementiert sich zu­ne­hmend ein. Un­gleich ver­teil­te Ver­mö­gen be­deu­ten auch un­gleich ver­teil­te Macht. Glo­ba­le Ins­ti­tu­tio­nen wie der Inter­natio­na­le Wäh­rungs­fonds oder die Welt­bank wer­den, genau­so wie Finanz­märkte, von Län­dern des Glo­ba­len Nor­dens domi­niert. Dies mün­det in ei­ner Poli­tik, die den Rei­chen ent­ge­gen­kommt: Ein­kom­mens­schwa­chen Län­dern ent­gehen durch die Steuer­ver­mei­dung inter­natio­na­ler Kon­zerne pro Jahr rund 100 Mil­liar­den Euros.</p>

<p align="justify">Ähnlich wie in Österreich gibt es in zwei Drittel der unter­such­ten Län­der kei­ne Erb­schafts­steuer. „Ins­ge­samt hat die reichen­freund­liche Steuer­poli­tik den Ef­fekt, dass Mil­liar­där­:innen und Multi­mil­lio­när­:innen in vie­len Län­dern der Welt ef­fek­tiv weni­ger Steu­ern auf ihr Ein­kom­men zah­len als der Rest der Be­völ­ke­rung,“ heißt es im Un­gleich­heitsbe­richt. Da­zu kommt, dass welt­um­span­nen­de Lie­fer­ket­ten von multi­natio­nalen Kon­zer­nen domi­niert wer­den, wel­che von bil­li­gen Ar­beits­kräf­ten und Res­sour­cen im Glo­ba­len Süden profi­tieren.</p>

<h4 class="wp-block-heading">Super-undemokratisch</h4>

<p align="justify">Ungleichheit wird damit zum Problem für die Demo­kra­tie. Wirt­schaft­liche Un­gleich­heit höhlt auf Dauer das Ver­trauen in demo­kra­ti­sche Ins­ti­tu­tio­nen aus, be­son­ders auf sei­ten der Ärme­ren. Und wie sich in den USA die­ser Tage sehr deut­lich zeigt: Rei­che ha­ben al­lein auf­grund ih­res Ver­mö­gens mehr Ein­fluss auf Re­gie­run­gen und stre­ben über­durch­schnitt­lich oft poli­ti­sche Ämter an – mit Erfolg.</p>

<p align="justify">Im Gegenzug dazu haben Armutbetroffene und prekär Be­schäf­tig­te gene­rell weni­ger poli­ti­sche Teil­habe und weni­ger Ver­trauen in das poli­ti­sche Sys­tem – auch in Öster­reich. Dass dies ein Nähr­bo­den für rechts­ex­treme und -popu­lis­ti­sche Kräf­te ist soll­te nicht über­ra­schend. Ge­plan­ten Ein­spa­run­gen gießen damit weite­res Öl ins Feuer.</p>

<p><strong>Forderungen</strong></p>

<p align="justify">Um dem Kreislauf der Konzentration von wirt­schaft­licher und poli­ti­scher Macht zu ent­ge­hen schlägt Oxfam eine Rei­chen­steu­er von zwei Pro­zent vor: „Eine Mil­liar­därs­steuer wä­re da­her ein wich­ti­ger ers­ter Schritt, um eine der großen Ge­rech­tig­keits­lücken im be­ste­hen­den Steuer­sys­tem zu schlie­ßen und da­mit auch Ver­trauen in Poli­tik und die Demo­kra­tie wie­der­her­zu­stellen.“</p>

<p align="justify">Mit dem Geld sollen Maßnahmen für Geschlechtergerechtigkeit und Inklu­sion fi­nan­ziert wer­den. Dies stüt­ze das demo­kra­ti­sche Grund­ver­trauen in die Ins­ti­tu­tionen. Zu­dem soll mehr Geld in Ent­wick­lungs­zu­sam­men­ar­beit und Klima­schutz­pro­jek­te flie­ßen, um eine ge­rech­tere und siche­re Zu­kunft zu be­rei­ten. Um die Macht der multi­na­tio­na­len Kon­zerne, der Big-Tech-Unter­neh­men und des Le­bens­mit­tel­han­del zu be­schrän­ken sol­len Schwel­len­werte für eine markt­be­herr­schende Stel­lung ge­senkt wer­den. Da­mit könnte eine Markt­kon­zen­tra­tion früh­zei­ti­ger ge­bremst wer­den. Und es gilt „vor al­lem am Gemein­wohl ori­en­tier­te Wirt­schafts­struk­tu­ren zu schaf­fen“. Ab­schlie­ßend schlägt Ox­fam Deutsch­land vor: „Re­gie­run­gen müs­sen jetzt drin­gend da­für sor­gen, dass Super­rei­che ei­nen fi­nan­ziel­len Min­dest­bei­trag zum Ge­mein­wohl leis­ten und Kon­zern­macht be­schränkt wird. Nur so er­rei­chen wir ei­ne so­zi­al und öko­lo­gisch ge­rechte und nicht zu­letzt demo­kra­ti­sche Zu­kunft für alle.“</p>

<p>Der komplette Bericht von Oxfam ist <em><strong><a href="https://www.oxfam.org/en/research/takers-not-makers-unjust-poverty-and-unearned-wealth-colonialism" target="_blank">hier</a></strong></em> zu finden.</p>
<br /><a href='https://www.az-neu.eu/superreiche-vermögen-wird-übernommen-nicht-verdient'>Allé Wilfried</a>&nbsp;&nbsp;<a href='https://www.az-neu.eu/superreiche-vermögen-wird-übernommen-nicht-verdient'>...</a>]]></description>
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      <author>wilfried.alle@chello.at (Allé Wilfried)</author>
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      <pubDate>Tue, 27 May 2025 08:07:00 GMT</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Fakten &amp; Mythen zur Vermögenssteuer</title>
      <description><![CDATA[<p align="justify">Es ist schon <strong>einigermaßen kurios</strong>, dass der Ruf nach einer <strong>Steuer auf Vermögen über einer Mil­lion Euro</strong> als Beleg <strong>für einen Links­ruck der SPÖ</strong> gilt. Da­bei ist die "Reichen-" oder "Mil­lionärs­steuer" durch­ge­hend sozial­demo­kra­tische Par­tei­linie. Nur weil die­ses Thema Tra­di­tion hat, ist es noch lange nicht rück­wärts­ge­wandt. Hin­ge­gen sind viel eher jene Kräfte zu­kunfts­ver­ges­sen, die eine Ver­mö­gens­be­steue­rung von vorn­herein kate­go­risch ab­leh­nen. Alle reflex­ge­lei­te­ten Geg­ner soll­ten sich vor Au­gen füh­ren, in wel­cher Lage sich die nächste Re­gie­rung nach Corona-Pan­demie und Teue­rungs­krise wie­der­fin­den wird. Die Zeit des Koste-es-was-es-wolle ist defi­ni­tiv vorbei.</p>

<p align="justify">Angesichts der hohen Kosten der Covid- und der Teuerungs-Krise stellt sich nicht nur für Öster­reich, son­dern welt­weit die Frage, <strong>wie diese Mehr­be­las­tun­gen ge­recht finan­ziert</strong> wer­den sol­len. Gleich­zei­tig fin­det eine in­ten­si­ve Dis­kus­sion über die hohe Kon­zen­tra­tion großer Ver­mö­gen und deren nega­tive Aus­wir­kun­gen auf den so­zia­len Zu­sam­men­halt, die wirt­schaft­liche Ent­wick­lung und die Funk­tions­fähig­keit der Demo­kratie statt.</p>

<p><a href="https://wien.arbeiterkammer.at/interessenvertretung/steuergerechtigkeit/Fakten_und_Mythen_zur_Vermoegenssteuer.html" target="_blank"><em><strong>Zeit für einen erneuten Faktencheck -&gt;</strong></em></a></p>
<br /><a href='https://www.az-neu.eu/fakten-mythen-zur-vermögenssteuer'>Allé Wilfried</a>&nbsp;&nbsp;<a href='https://www.az-neu.eu/fakten-mythen-zur-vermögenssteuer'>...</a>]]></description>
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      <author>wilfried.alle@chello.at (Allé Wilfried)</author>
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      <pubDate>Mon, 09 Sep 2024 07:09:00 GMT</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Eine gerechte Steuer auf sehr große Vermögen</title>
      <description><![CDATA[<p align="justify"><strong>Millionärssteuern sind eine Frage der Ge&shy;rech&shy;tig&shy;keit. Kaum wo ist das Ver&shy;mö&shy;gen so un&shy;ge&shy;recht ver&shy;teilt und so we&shy;nig be&shy;steu&shy;ert wie in Öster&shy;reich. Eine Mil&shy;lio&shy;närs&shy;steuer wür&shy;de jähr&shy;lich 5 Mil&shy;liar&shy;den Euro brin&shy;gen – Geld, das wir drin&shy;gend für die Sen&shy;kung der Steu&shy;ern auf Ar&shy;beit und für das Ge&shy;sund&shy;heits&shy;sys&shy;tem be&shy;nö&shy;ti&shy;gen. Gleich&shy;zei&shy;tig wäre sie für die Ver&shy;mö&shy;gen&shy;den nicht wirk&shy;lich spür&shy;bar. In un&shy;se&shy;rem Steuer&shy;mo&shy;dell sind Eigen&shy;heime von der Mil&shy;lio&shy;närs&shy;steuer aus&shy;ge&shy;nom&shy;men.</strong><br />
<br />
<b>Kurzargument</b><br />
In Österreich ist das Vermögen extrem ungleich ver&shy;teilt. Das reichs&shy;te Pro&shy;zent be&shy;sitzt die Häl&shy;fte des Ver&shy;mö&shy;gens. Gleich&shy;zei&shy;tig tra&shy;gen die Super&shy;rei&shy;chen wenig zu den Staats&shy;fi&shy;nan&shy;zen bei. Das müs&shy;sen wir än&shy;dern, damit Öster&shy;reich wie&shy;der ge&shy;recht wird und mehr Geld da ist für Pfle&shy;ge, Ge&shy;sund&shy;heit, Bil&shy;dung und die Sen&shy;kung der Steu&shy;ern auf Ar&shy;beit. Wich&shy;tig: Häusl&shy;bauer sind nicht be&shy;trof&shy;fen – denn Eigen&shy;heime we&shy;rden bis zur Luxus&shy;gren&shy;ze von 1,5 Mio. Euro nicht zur Be&shy;mes&shy;sungs&shy;grund&shy;lage für die Ver&shy;mögens&shy;steuer ge&shy;zählt.<br />
<br />
<b>Ausführliches Argument</b><br />
Österreichs Steuersystem ist extrem ungerecht: Während Ar&shy;beits&shy;ein&shy;kom&shy;men sehr stark be&shy;steu&shy;ert wer&shy;den, tra&shy;gen Mil&shy;lio&shy;nen&shy;ver&shy;mögen ex&shy;trem we&shy;nig zum Staats&shy;haus&shy;halt bei. 80 Pro&shy;zent der öf&shy;fent&shy;li&shy;chen Fi&shy;nan&shy;zen wer&shy;den aus Steu&shy;ern auf Ar&shy;beit und Kon&shy;sum fi&shy;nan&shy;ziert. Das muss sich än&shy;dern. Ver&shy;mö&shy;gen müs&shy;sen endl&shy;ich mehr zur Finan&shy;zie&shy;rung des Sozial&shy;staats bei&shy;tra&shy;gen: Wir brau&shy;chen das Geld für gute Pfle&shy;ge und medi&shy;zi&shy;ni&shy;sche Ver&shy;sor&shy;gung und für die Sen&shy;kung der Steu&shy;ern auf Arbeit.<br />
<br />
Eine Steuer auf Millionenvermögen über einer Million Euro bringt dem Staats&shy;haus&shy;halt jähr&shy;lich 5 Mil&shy;liar&shy;den Euro. Das Eigen&shy;heim – das als Haupt&shy;wohn&shy;sitz aus&shy;schließ&shy;lich zu Wohn&shy;zwe&shy;cken ge&shy;nutzt wird – bleibt in Zu&shy;kunft bei der Mil&shy;lio&shy;närs&shy;ab&shy;gabe bis zu einer Luxus&shy;grenze von 1,5 Mio. Euro steuer&shy;frei. Auch für das rest&shy;li&shy;che Ver&shy;mögen gibt es einen Frei&shy;be&shy;trag von 1 Mio. Euro. Erst dann soll eine Steu&shy;er von 0,5 Pro&shy;zent an&shy;fal&shy;len. Wer 10 bis 50 Mio. Euro be&shy;sitzt, soll 1 Pro&shy;zent be&shy;zah&shy;len. Bei einem Ver&shy;mö&shy;gen ab 50 Mio. Euro be&shy;trägt der Steuer&shy;satz 2 Pro&shy;zent. Die Zeit der Aus&shy;re&shy;den ist damit vor&shy;bei: ÖVP und FPÖ kön&shy;nen die Häusl&shy;bauer nicht als Schutz&shy;schild für Multi&shy;mil&shy;lio&shy;när&shy;*innen ver&shy;wenden.<br />
<br />
Von unserem Modell profitieren 98 Pro&shy;zent der Be&shy;völ&shy;ke&shy;rung und Multi&shy;mil&shy;lio&shy;näre leis&shy;ten ei&shy;nen fai&shy;ren Bei&shy;trag zum Ge&shy;mein&shy;wohl. Nicht nur die SPÖ, Ge&shy;werk&shy;schaf&shy;ten und nam&shy;haf&shy;te Öko&shy;nom&shy;*innen sind für eine faire Mil&shy;lio&shy;närs&shy;ab&shy;gabe, son&shy;dern auch die Mehr&shy;heit der Be&shy;völ&shy;kerung. Laut einer Studie (SORA) be&shy;für&shy;wor&shy;ten zwei Drit&shy;tel der Öster&shy;reicher&shy;*innen Ver&shy;mö&shy;gens&shy;steuern.</p>
<br /><a href='https://www.az-neu.eu/eine-gerechte-steuer-auf-sehr-große-vermögen'>Allé Wilfried</a>&nbsp;&nbsp;<a href='https://www.az-neu.eu/eine-gerechte-steuer-auf-sehr-große-vermögen'>...</a>]]></description>
      <link>https://www.az-neu.eu/eine-gerechte-steuer-auf-sehr-große-vermögen</link>
      <author>wilfried.alle@chello.at (Allé Wilfried)</author>
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      <pubDate>Tue, 12 Sep 2023 07:59:00 GMT</pubDate>
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