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    <title>Die Wahrheit über die Erbschaftssteuer</title>
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      <title>Erbschaftssteuern</title>
      <description><![CDATA[<p align="justify">Eine Erbschaftssteuer gibt es in <em><a href="https://www.oecd.org/tax/tax-policy/inheritance-taxation-in-oecd-countries-e2879a7d-en.htm" rel="nofollow" target="_blank">den meisten Indus­trie­staaten</a></em>. Neben Japan und Süd­korea (50 Pro­zent) haben etwa auch Län­der wie die USA und Groß­bri­tan­nien (je 40 Pro­zent) hohe Erb­schafts­steuern. Auch in Deutsch­land (30 Pro­zent) und der Schweiz (7 Pro­zent) wird Erben be­steuert. Der Durch­schnitt der Erb­schafts­steuer in den Indus­trie­natio­nen der OECD liegt <em><a href="https://taxfoundation.org/research/all/federal/estate-and-inheritance-taxes-around-world/" rel="nofollow" target="_blank">bei 15 Prozent</a></em>. In den meis­ten die­ser Län­der gel­ten die­se Steuer­sätze aber nur für be­son­ders hohe Erb­schaf­ten. Kleine Be­träge wer­den meis­tens nicht besteuert.</p>

<p align="justify">In Österreich gibt es keine Erbschafts­steuer, obwohl <em><a href="https://kontrast.at/arm-und-reich-oesterreich/" target="_blank">70 Pro­zent der Be­völ­ke­rung</a></em> eine sol­che Steuer wol­len. Blockiert wird das seit Jahr­zehn­ten von der ÖVP, die da­für sorgt, dass die Reichsten kei­nen ge­rech­ten Bei­trag zur Ge­sell­schaft leis­ten müssen.<br />
<br />
<strong>Die Erb:innen des Technologie-Imperiums Samsung müs­sen für ihr Erbe einen der höchs­ten Steuer­be­träge der Ge­schichte be­zahlen. Süd­korea hat näm­lich mit 50 Pro­zent eine der höchsten Erb­schafts­steuern der Welt. Die Sam­sung-Dynas­tie sieht das Be­zah­len der Steuer aber als „ihre Pflicht und Ver­ant­wor­tung als Bürger“.</strong></p>

<p><a href="https://kontrast.at/samsung-erbe/" target="_blank"><em><strong>mehr -&gt;</strong></em></a></p>
<br /><a href='https://www.az-neu.eu/erbschaftssteuern-1'>Allé Wilfried</a>&nbsp;&nbsp;<a href='https://www.az-neu.eu/erbschaftssteuern-1'>...</a>]]></description>
      <link>https://www.az-neu.eu/erbschaftssteuern-1</link>
      <author>wilfried.alle@chello.at (Allé Wilfried)</author>
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      <pubDate>Sat, 24 Feb 2024 19:17:00 GMT</pubDate>
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    <item>
      <title>Eine gerechte Steuer auf sehr große Erbschaften</title>
      <description><![CDATA[<p align="justify"><b>Eine gerechte Steuer auf sehr große Erb­schaf­ten för­dert so­zia­le Ge­rech­tig­keit. Mil­lio­nen­erb­schaf­ten sol­len be­steu­ert wer­den – nicht aber der hart er­ar­bei­tete Wohl­stand und die Häu­ser der Mit­tel­schicht. Da­rum ist das Eigen­heim aus unse­rem Erb­schafts­steu­er-Mo­dell aus­ge­nom­men. Wir las­sen nicht län­ger zu, dass Häusl­bauer­fa­mi­lien von ÖVP und FPÖ als Schutz­schild für Multi­mil­lio­näre ver­wen­det wer­den, um ge­rech­te Steu­ern auf große Erb­schaf­ten zu ver­hindern.</b><br />
<br />
<b>Kurzargument</b><br />
Es ist unfair, dass Arbeit hoch, Millionen­erb­schaf­ten hin­ge­gen gar nicht be­steu­ert wer­den. Mit ei­ner pro­gres­si­ven Steu­er auf Mil­lio­nen­erb­schaf­ten könnte man bis zu 800 Mio. Euro pro Jahr zu­sätz­lich ein­neh­men – Geld, das wir für die Sen­kung der Steu­ern auf Ar­beit und das Ge­sund­heits­sys­tem drin­gend brauchen.<br />
<br />
<b>Ausführliches Argument</b><br />
Die Steuer auf große Erbschaften för­dert so­zia­le Ge­rech­tig­keit. In den kom­men­den 30 Jah­ren wer­den 700 Mrd. Euro ver­erbt. Der größte Teil die­ser Erb­schaf­ten geht wie­der an Super­rei­che. Das ist un­ge­recht. Die SPÖ schlägt da­her vor, große Erb­schaf­ten zu be­steu­ern. Nicht be­trof­fen sol­len „nor­male“ Erb­schaf­ten von Häusl­bau­ern sein: Wi­rd ein Eigen­heim über­tra­gen und da­nach min­des­tens 10 Jah­re als Haupt­wohn­sitz vom Erben (wei­ter)ver­wendet, ist für die­ses Eigen­heim keine Erb­schafts­steuer zu be­zah­len – es gilt ein Frei­be­trag von 1,5 Mio. Euro.<br />
<br />
Dazu kommt: Wer das selbstgebaute Ein­fa­mi­lien­haus der El­tern erbt, zahlt der­zeit Grund­er­werbs­steuer („Häusl­bauer­steuer“). Die soll mit der Ein­füh­rung ei­ner Erb­schafts­steuer für Mil­lio­nen­erben ab­ge­schafft werden.<br />
<br />
Das SPÖ-Modell für eine gerechte Steuer auf Mil­lio­nen­erb­schaf­ten sieht zu­sätz­lich zum Frei­bet­rag für das Eigen­heim ei­nen Frei­be­trag von 1 Mio. Euro vor. Da­mit sind 98 Pro­zent der Erb­schaf­ten und Schen­kun­gen steuer­frei. Erst wer mehr als die­sen Frei­be­trag erbt, soll Erb­schafts­steuer zah­len. Nach Über­schrei­ten die­ser bei­den Frei­gren­zen sind 25 Pro­zent zu ent­rich­ten, ab 5 Mio. 30 Pro­zent, ab 10 Mio. 35 Pro­zent und ab 50 Mio. Euro 50 Pro­zent. Mit ei­ner pro­gres­si­ven Erb­schafts­steuer könnte man bis zu 800 Mio. Euro pro Jahr zu­sätz­lich ein­nehm­en – Geld, das wir für die Sen­kung der Steu­ern auf Ar­beit und das Ge­sund­heits­sys­tem drin­gend brauchen.<br />
<br />
<b>Beispiel:</b><br />
Wenn jemand eine Immobilie um 1,5 Mio. Euro erbt und dazu noch 1 Mio. Euro Finanz­ver­mö­gen, würde die­se Per­son beim SPÖ-Mo­dell kei­nen Cent Erb­schafts­steuer zah­len. Die ganz nor­ma­len Häusl­bauer wer­den von der Steuer auf Mil­lio­nen­erb­schaf­ten nicht be­trof­fen sein. Wer jetzt noch ge­gen Steu­ern auf Mil­lio­nen­erb­schaf­ten ist, hat nicht die wah­ren Leis­tungs­trä­ger­*innen und Häusl­bauer im Sinn, son­dern macht Poli­tik für die Super-reichen!</p>
<br /><a href='https://www.az-neu.eu/eine-gerechte-steuer-auf-sehr-große-erbschaften'>Allé Wilfried</a>&nbsp;&nbsp;<a href='https://www.az-neu.eu/eine-gerechte-steuer-auf-sehr-große-erbschaften'>...</a>]]></description>
      <link>https://www.az-neu.eu/eine-gerechte-steuer-auf-sehr-große-erbschaften</link>
      <author>wilfried.alle@chello.at (Allé Wilfried)</author>
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      <pubDate>Tue, 12 Sep 2023 07:42:00 GMT</pubDate>
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