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    <title>Was wir hier empfehlen ...</title>
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      <title>Abgelenkt</title>
      <description><![CDATA[<p>Wie uns die Konzentration abhandenkam und wie wir sie zurückgewinnen. Der New York Times Bestseller. Für alle, die ihre Aufmerksamkeit und ihren Fokus wieder finden wollen</p>

<p>von <em><a href="https://shop.falter.at/search/?name=Johann Hari" target="_blank">Johann Hari</a></em></p>

<p><a href="https://faltercdn.s3.eu-central-1.amazonaws.com/img/978374/232/9783742322388_L.jpg" target="_blank"><img alt="" height="207" src="https://faltercdn.s3.eu-central-1.amazonaws.com/img/978374/232/9783742322388_L.jpg" style="float:left" width="133" /></a></p>

<table class="data-table falter-responsive-table" id="product-attribute-specs-table">
	<tbody>
		<tr class="odd">
			<td>ISBN:</td>
			<td class="data last">9783742322388</td>
		</tr>
		<tr class="even">
			<td>Verlag:</td>
			<td class="data last"><em><a href="https://shop.falter.at/search/?publisher=riva&amp;exact=1" target="_blank">riva</a></em></td>
		</tr>
		<tr class="odd">
			<td>Genre:</td>
			<td class="data last">Ratgeber/Lebenshilfe, Alltag/Lebensführung, Persönliche Entwicklung</td>
		</tr>
		<tr class="even">
			<td>Umfang:</td>
			<td class="data last">368 Seiten</td>
		</tr>
		<tr class="odd">
			<td>Format:</td>
			<td class="data last">Taschenbuch</td>
		</tr>
		<tr class="odd">
			<td>Erscheinungsdatum:</td>
			<td class="data last">18.10.2022</td>
		</tr>
		<tr class="even">
			<td>Preis:</td>
			<td class="data last">€ 20,60</td>
		</tr>
	</tbody>
</table>

<h5><br />
<strong>Kurzbeschreibung des Verlags</strong></h5>

<p align="justify">Warum haben wir unsere Fähig­keit ver­loren, uns zu kon­zen­trie­ren? Was sind die Gründe da­für? Und am wich­tigs­ten: Lässt sich Auf­merk­sam­keit wie­der an­trai­nieren?<br />
Um diese und viele weitere spannende Fragen zu be­ant­worten, hat Johann Hari über drei Jahre lang For­schun­gen be­trie­ben. Er hat vom Silicon Valley über eine Favela in Rio bis zu einem Büro in Neu­see­land mit den welt­weit füh­ren­den Ex­per­ten und Fach­leuten ge­spro­chen, zwölf ent­schei­dende Gründe, die für den Ver­lust unse­rer Auf­merk­sam­keit ver­ant­wort­lich sind, ent­larvt und zeigt Wege auf, wie wir unse­ren Fokus end­lich wie­der zu­rück­gewinnen.</p>

<h5><br />
<strong>FALTER-Rezension</strong></h5>

<p><b>"Unsere Aufmerksamkeit wurde gestohlen"</b></p>

<p><em><a href="https://shop.falter.at/search/?reviewer=Katharina Kropshofer" target="_blank"><b>Katharina Kropshofer</b></a></em> in <em><a href="https://shop.falter.at/buecher/besprochene-buecher.html?falter=202242" target="_blank"><b>FALTER 42/2022</b></a></em> vom 21.10.2022 (S. 25)</p>

<p align="justify">Digital Detox ist für Johann Hari kein Fremd­wort. Drei Mo­nate ver­brachte er im US-ameri­ka­ni­schen Ferien­ort Cape Cod, Handy und Lap­top hatte er in einem Bun­ker in Boston ge­las­sen. Seine Tage ent­schleu­nig­ten sich, die ers­ten Wo­chen nach dem Ex­peri­ment waren schön, seine Kon­zen­tra­tions­fähig­keit war ge­stei­gert, sein Stress­level ge­senkt. Doch es dau­erte kei­nen Monat, bis er wie­der in der täg­li­chen Rou­tine zwi­schen You­tube, Twit­ter und Face­book hing und merkte: Irgend­was läuft hier schief. Struk­tu­rell. Also reiste der Jour­na­list um die Welt, sprach mit Ex­per­tinnen und Ex­per­ten, die zu Auf­merk­sam­keit, Algo­rith­men und Medien­nut­zung for­schen. In seinem neuen Buch "Abgelenkt" schreibt er über zwölf Fak­to­ren, die unsere Auf­merk­sam­keit ver­bes­sern oder ver­schlech­tern können.<br />
Falter: Herr Hari, ich starte mit einem Ge­ständ­nis: Ich habe be­gon­nen Ihr Buch zu le­sen, dann klin­gelte mein Handy un­nach­giebig, ich be­gann Ihre Videos an­zu­sehen, gleich­zei­tig Abend­essen zu ko­chen und auf Social Media zu scrol­len. Stimmt etwas nicht mit mir?<br />
<br />
Johann Hari: Jahrelang spürte ich, wie meine eigene Auf­merk­sam­keit im­mer schlech­ter wurde. Dinge, die mir wich­tig sind, aber Fokus er­for­dern - Bücher lesen, lange Ge­sprä­che führen -fühl­ten sich so an, als würde ich eine Roll­trep­pe auf­wärts­ren­nen. Also dachte ich mir so wie Sie: Ich habe nicht genug Wil­lens­kraft, um der Ver­su­chung zu wider­stehen. Beim Schrei­ben mei­nes Buches habe ich ge­lernt, dass das völlig falsch ge­dacht ist. Es gibt zwar Dinge, die wir als Einzel­per­sonen tun kön­nen, aber in Wahr­heit stecken wir in einer struk­tu­rel­len Krise. Der durch­schnitt­liche ameri­ka­ni­sche Büro­an­ge­stellte kon­zen­triert sich drei Minu­ten auf eine Auf­gabe. Auf jedes Kind mit Auf­merk­sam­keits­pro­blemen, die es gab, als ich sie­ben Jahre alt war, kom­men heute 100. Mit Ihnen ist also alles in Ord­nung, Sie rea­gie­ren nur auf tief­grei­fende sozi­ale Ver­ände­rungen, die in unserer Um­welt stattfinden.</p>

<p align="justify">Wie groß ist die wissenschaftliche Basis für Ihre Argumente?<br />
<br />
Hari: In den 1990ern warnten Leute davor, dass Rap-Musik Leute gewalt­tä­tig und ag­gres­siv mache. Am Ende war das Hys­terie. Aber es gibt eine bes­sere his­to­ri­sche Analo­gie: In den spä­ten 1970ern be­gan­nen Leute vor Fett­leibig­keit zu war­nen. Sie trat häu­figer auf, die Men­schen sahen es als Reak­tion auf struk­tu­rel­le Fak­toren wie Stadt­pla­nung mit Auto­fokus und die Fast-Food-Lebens­mittel­indus­trie. Viele spra­chen da­mals auch von mora­li­scher Panik. Heute wis­sen wir, dass sie recht hatten und die Krise wohl leich­ter zu bewäl­tigen wäre, hät­ten wir da­mals ge­han­delt. Das Glei­che gilt für die Klima­krise. Die Auf­merk­sam­keits­krise gleicht mehr der Fett­leibig­keits- und weni­ger der Rap-Musik-Panik.<br />
<br />
In welchem Stadium der Krise befinden wir uns momentan?<br />
<br />
Hari: Es hängt ganz davon ab, was wir jetzt tun. Ein Bei­spiel: Ich habe mit Pro­fes­sor Earl Miller ge­spro­chen, einem der füh­ren­den Neuro­wis­sen­schaft­ler der Welt. Er sagt, Men­schen kön­nen nur an ein oder zwei Dinge gleich­zei­tig den­ken - eine grund­le­gende Ein­schrän­kung des men­schli­chen Ge­hirns. Trotz­dem glaubt der durch­schnitt­liche Teen­ager, sechs oder sieben Medien gleich­zei­tig fol­gen zu kön­nen. Da­bei jon­gliert unser Ge­hirn ein­fach nur schnell zwi­schen Auf­gaben. Das ist mit hohen Kos­ten ver­bun­den, der Fach­be­griff ist "switch-cost effect". Wenn Sie ver­su­chen, mehr als eine Sache gleich­zei­tig zu tun, machen Sie mehr Feh­ler, er­innern sich weni­ger daran, sind weni­ger krea­tiv. Wir wis­sen, dass dieses Jon­glie­ren unsere Auf­merk­sam­keit mas­siv be­ein­träch­tigt und dass das mas­siv zu­ge­nom­men hat. Wir leben also in einem Sturm des kogni­ti­ven Verfalls.<br />
<br />
Wie groß ist der Effekt?<br />
<br />
Hari: Die Druckerei Hewlett-Packard beauf­tragte ein­mal einen Wis­sen­schaft­ler, sei­ne Mit­ar­bei­ter zu unter­su­chen und teil­te diese in zwei Grup­pen: Der ers­ten wurde ge­sagt, sie sol­len weiter­ar­bei­ten, egal was pas­siert. Die zwei­te wurde mit E-Mails und An­rufen bom­bar­diert. Am Ende tes­te­ten sie den IQ der Grup­pen: Die erste hatte zehn IQ-Punkte mehr. Wenn Sie und ich einen fet­ten Joint rau­chen, würde unser IQ kurz­fris­tig um fünf Punkte sin­ken. Wir sollten na­tür­lich weder noch machen, aber kurz­fris­tig ge­sehen ist eine chro­ni­sche Unter­bre­chung dop­pelt so schlecht für die Intel­li­genz, wie be­kifft zu arbeiten.<br />
<br />
Es ist kein Zufall, dass Ihr Buch auf Englisch "Stolen Focus", also ge­stoh­lene Auf­merk­sam­keit heißt. In­wie­fern wurde diese ge­klaut und geht nicht zu­fäl­lig verloren?<br />
<br />
Hari: Ich habe das Buch geschrieben, weil ich mir Sorgen um meinen Paten­sohn ge­macht habe. Mit 15 brach er die Schule ab, mit 19 ver­brachte er fast seine ganze Zeit ab­wech­selnd mit seinem iPad, iPhone, Lap­top, zwi­schen Whatsapp, Youtube, Porno­seiten. Der durch­schnitt­liche College-Stu­dent schläft heute so wenig wie ein Sol­dat im ak­ti­ven Dienst. Und junge Leute sind be­son­ders im Vi­sier von Big-Tech-Unter­nehmen. Unse­re Auf­merk­sam­keit ist also nicht zu­sam­men­ge­bro­chen, sie wurde ge­stoh­len. Ich habe viel Zeit im Sili­con Valley mit Leu­ten ver­bracht, die Schlüs­sel­techno­lo­gien ent­wor­fen haben. Jaron Lanier, ein ein­fluss­rei­cher Tech-Desig­ner, hat frü­her Regis­seure für Filme wie "Minority Report" be­raten. Er musste damit auf­hören, weil Unter­neh­men diese Dinge dann wirk­lich ent­warfen. All diese Leute er­zäh­len das Glei­che: Wir sind keine Kun­den von Apps wie Tik­Tok, Face­book, Twit­ter, unsere Auf­merk­sam­keit ist das Pro­dukt, das die Unter­nehmen an die ech­ten Kun­den, die Werbe­trei­ben­den, ver­kaufen. Jedes Mal, wenn Sie die App schließen, ver­siegt die Ein­nahme­quelle. Algo­rithmen sind also da­rauf aus­ge­rich­tet, heraus­zu­fin­den, dass Sie die App so oft und so lange wie mög­lich nut­zen. Eine Ma­schine, die ent­wickelt wurde, um Auf­merk­sam­keit zu ernten.<br />
<br />
Klingt das nicht zu verschwörerisch, nach einem großen, bösen Plan?<br />
<br />
Hari: Sie haben recht, niemand hat einen Master­plan aus­ge­heckt, um die Auf­merk­sam­keit der Welt zu unter­gra­ben. Die Desig­ner die­ser Techno­lo­gie dach­ten an­fangs, dass sie etwas Gutes tun. Sie hal­fen den Men­schen, sich zu ver­bin­den. So wie die Grün­der von McDonald's kei­nen bö­sen Plan hat­ten, Men­schen fett­lei­big zu machen. Doch an einem be­stimm­ten Punkt kom­men die Unter­neh­men in eine mora­li­sche Ver­ant­wor­tung: Wir wis­sen, dass Face­book ei­gene Daten­for­scher hatte, die vor dem Schaden an der kol­lek­ti­ven Auf­merk­sam­keit warn­ten. Laut Wall Street Jour­nal soll Mark Zucker­berg da­rum ge­beten haben, dass ihm die For­schung nicht noch ein­mal vor­gelegt werde.<br />
<br />
Was sind die Folgen für Demokratien, wenn wir alle permanent ab­ge­lenkt sind?<br />
<br />
Hari: Algorithmen sind agnostisch gegenüber dem, was Sie sehen. Sie wol­len nur wis­sen, was Sie am Lau­fen hält. Aber es gibt ei­nen so­ge­nannten "negativity bias", einen Nega­tivi­täts­effekt: Men­schen star­ren län­ger auf Dinge, die sie auf­re­gen, als auf jene, die sie glück­lich machen. Schon zehn Wochen alte Babys schauen län­ger auf wü­ten­de Ge­sich­ter als auf lächelnde. Kom­bi­niert man diese Ver­zer­rung mit Algo­rith­men, die ver­su­chen, Enga­ge­ment zu maxi­mie­ren, führt das zu katas­tro­pha­len Er­geb­nis­sen. Stel­len Sie sich zwei Teen­ager-Mäd­chen vor, die auf der­sel­ben Party waren. Eines lädt ein Video auf Tik­Tok und sagt, wie toll es war. Das ande­re sagt: Beth ist eine Schlampe und ihr Freund ein Idiot. Der Al­go­rith­mus wür­de das zwei­te Video in die Feeds von weit­aus mehr Leu­ten brin­gen. Die feind­seligs­ten Men­schen be­kom­men eine Art Ver­stär­ker in die Hand. Die For­schung zeigt, dass ein Drit­tel all jener, die Neo­nazi-Grup­pen auf Face­book bei­ge­tre­ten sind, das ta­ten, weil der Algo­rith­mus dies aus­drück­lich empfoh­len hatte.<br />
<br />
Die Krise hat also eine politische Dimen­sion, das Ge­schäfts­mo­dell auch mit dem Er­folg von Popu­lis­ten wie Donald Trump in den USA oder Jair Bolso­naro in Bra­si­lien zu tun. Sie argu­men­tie­ren, dass auch sozi­ale Be­we­gun­gen da­runter le­iden. Wür­den kol­lek­tive Maß­nahmen, wie das Vor­gehen ge­gen das Ozon­loch, heute noch auf die­selbe Weise funk­tio­nieren?<br />
<br />
Hari: Wir setzten damals Chemikalien namens FCKWs in die Atmos­phäre frei, die zum Bei­spiel in Haar­sprays ent­hal­ten waren - es waren die 1980er, wir lieb­ten Haar­spray. Dann ent­deck­ten Wis­sen­schaft­ler den Ef­fekt auf die Ozon­schicht, er­klär­ten es Men­schen auf der gan­zen Welt und die­se üb­ten Druck auf Re­gie­run­gen aus, bis sie FCKWs ver­bo­ten. Die Ozon­schicht heilte. Würde die­se Krise heute statt­fin­den, wäre al­les an­ders. Leute wür­den sa­gen: "Wo­her wis­sen wir über­haupt, dass die Ozon­schicht exis­tiert? Viel­leicht wur­de das Loch von George Soros ge­macht." Wir wä­ren nicht in der Lage, die Wahr­heit von Lü­gen zu unter­scheiden und unsere kol­lek­tive Auf­merk­sam­keit auf­recht­zu­erhalten.<br />
<br />
Soziale Bewegungen existieren weiterhin. Der Arabische Frühling konnte sich durch soziale Medien erst organisieren.<br />
<br />
Hari: Soziale Medien helfen, die Gründung von progres­siven Be­we­gun­gen zu er­leich­tern. Men­schen pos­ten Videos von Poli­zei­ge­walt, den­ken Sie an Black Lives Matter. Wir ha­ben diese be­frei­ende Dyna­mik, aber auch eine toxi­sche, die durch das ak­tuel­le Ge­schäfts­mo­dell an­ge­trie­ben wird. Wir sind aber nicht in die­ser Matrix ge­fangen. Die Axt exis­tierte 1,4 Mil­lio­nen Jahre, be­vor irgend­je­mand auf die Idee kam, einen Griff an­zu­brin­gen. Und das ge­samte Inter­net exis­tiert seit weniger als 10.000 Tagen.<br />
<br />
Was also können wir tun -auf individueller und gesellschaft­licher Ebene?<br />
<br />
Hari: Einerseits können wir uns und unsere Kinder schüt­zen: Ich habe zu­hause einen K-Safe, eine Art Plas­tik­tre­sor. Sie neh­men den Deckel ab, ge­ben Ihr Tele­fon rein, und es wird zwi­schen fünf Minu­ten und einem gan­zen Tag ein­ge­schlos­sen. Wenn meine Freunde zum Abend­essen kom­men, stecken wir alle unse­re Handys ins Tele­fon­ge­fäng­nis. Aber das alleine reicht nicht. Es wäre so, als würde uns je­mand mit Juck­pul­ver über­schüt­ten und dann ver­lan­gen, wir sol­len ler­nen zu medi­tie­ren. Früher ent­hiel­ten Ben­zin und Lacke Blei, bis wir ent­deckten, dass das unse­ren Ge­hirnen scha­det. Dann gab es einen Auf­stand. Wa­rum las­sen wir zu, dass die­se ge­winn­orien­tier­ten Indus­trien das Ge­hirn unse­rer Kin­der ver­mas­seln? Nie­mand sagt, wir soll­ten die Techno­lo­gien ab­schaf­fen. Aber wir müs­sen das ak­tu­elle Ge­schäfts­modell verbieten.<br />
<br />
Wie soll das gehen?<br />
<br />
Hari: Alternativen könnten Abo-Modelle wie Net­flix sein: Sie zah­len ei­nen monat­li­chen Be­trag und er­hal­ten Zu­gang. Plötz­lich wären wir nicht mehr das Pro­dukt, son­dern Kunde. Checkt das Unter­neh­men, dass Sie ger­ne Freunde off­line tref­fen, an­statt durch deren Fo­tos zu scrol­len, wird die App Sie er­mu­ti­gen raus­zu­gehen. Ein zwei­tes Modell: Be­vor wir Ab­was­ser­ka­näle hat­ten, gab es Krank­hei­ten wie Cho­lera. Dann zahl­ten wir ge­mein­sam für den Bau und die War­tung einer Kana­li­sa­tion. Wir könnten auch Infor­ma­tions­ka­näle kol­lek­tiv be­sit­zen. Für all das brau­chen wir eine Auf­merk­sam­keits­be­we­gung, die sagt: <strong>Wir tole­rie­ren das nicht! Wir wol­len eine Techno­lo­gie, die für uns funk­tio­niert,</strong> um unser Le­ben zu verbessern.</p>
<br /><a href='https://www.az-neu.eu/abgelenkt'>Allé Wilfried</a>&nbsp;&nbsp;<a href='https://www.az-neu.eu/abgelenkt'>...</a>]]></description>
      <link>https://www.az-neu.eu/abgelenkt</link>
      <author>wilfried.alle@chello.at (Allé Wilfried)</author>
      <comments>https://www.az-neu.eu/abgelenkt</comments>
      <guid isPermaLink="true">https://www.az-neu.eu/abgelenkt</guid>
      <pubDate>Wed, 30 Oct 2024 09:28:00 GMT</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Transgender verstehen</title>
      <description><![CDATA[<p>von <em><a href="https://shop.falter.at/search/?name=Udo Rauchfleisch" target="_blank">Udo Rauchfleisch</a></em></p>

<p><a href="https://faltercdn.s3.eu-central-1.amazonaws.com/img/978384/361/9783843614849_L.jpg" target="_blank"><img alt="" c="" cover_geheime_pfade_rgb_klein.jpg="" height="247" o="" src="https://faltercdn.s3.eu-central-1.amazonaws.com/img/978384/361/9783843614849_L.jpg" style="float:left" width="167" /></a></p>

<table class="data-table falter-responsive-table" id="product-attribute-specs-table">
	<tbody>
		<tr class="even">
			<td>ISBN:</td>
			<td class="data last">9783843614849</td>
		</tr>
		<tr class="odd">
			<td>Verlag:</td>
			<td class="data last"><em><a href="https://shop.falter.at/search/?publisher=Patmos%26%23x20%3BVerlag&amp;exact=1" target="_blank">Patmos Verlag</a></em></td>
		</tr>
		<tr class="last even">
			<td>Sammlung:</td>
			<td class="data last"><em><a href="https://shop.falter.at/feature/pride-month" target="_blank">Pride Month</a></em></td>
		</tr>
		<tr class="odd">
			<td>Umfang:</td>
			<td class="data last">208 Seiten</td>
		</tr>
		<tr class="odd">
			<td>Format:</td>
			<td class="data last">Taschenbuch</td>
		</tr>
		<tr class="even">
			<td>Genre:</td>
			<td class="data last">Ratgeber/Lebenshilfe, Alltag/Lebensführung, Persönliche Entwicklung</td>
		</tr>
		<tr class="odd">
			<td>Erscheinungsdatum:</td>
			<td class="data last">28.08.2023</td>
		</tr>
		<tr class="odd">
			<td>Preis:</td>
			<td class="data last">€ 20,60</td>
		</tr>
	</tbody>
</table>

<h5><strong>Kurzbeschreibung des Verlags</strong></h5>

<p align="justify">Nichts erscheint so sicher wie der Unter­schied zwi­schen den Ge­schlech­tern. Die Ver­un­si­che­rung ist da­her groß, wenn der lang­jäh­rige Kol­lege Müller ab so­fort als »Frau Müller« an­ge­spro­chen wer­den möchte. Und was tun, wenn der ei­ge­ne Sohn auf ein­mal sagt, er sei eine Frau? Wie er­klärt man sei­nen Kin­dern, dass Mama jetzt plötz­lich Papa ist? Der Psycho­thera­peut Udo Rauch­fleisch hilft An­ge­hö­ri­gen, Freund­:innen, Kol­leg­:innen und Vor­ge­setz­ten von Trans­gendern, das Phäno­men Tran­si­den­ti­tät zu ver­ste­hen und trans Men­schen ohne Be­rüh­rungs­ängs­ten zu be­gegnen.</p>
<br /><a href='https://www.az-neu.eu/transgender-verstehen'>Allé Wilfried</a>&nbsp;&nbsp;<a href='https://www.az-neu.eu/transgender-verstehen'>...</a>]]></description>
      <link>https://www.az-neu.eu/transgender-verstehen</link>
      <author>wilfried.alle@chello.at (Allé Wilfried)</author>
      <comments>https://www.az-neu.eu/transgender-verstehen</comments>
      <guid isPermaLink="true">https://www.az-neu.eu/transgender-verstehen</guid>
      <pubDate>Sat, 08 Jun 2024 08:56:00 GMT</pubDate>
    </item>
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