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    <title>Was wir hier empfehlen ...</title>
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    <item>
      <title>Unsternstunden der Menschheit</title>
      <description><![CDATA[<p>von <em><a class="with-tooltip" data-original-title="mehr von Armin Thurnher" data-placement="top" href="https://shop.falter.at/search/?name=Armin+Thurnher" target="_blank">Armin Thurnher</a></em></p>

<p><a href="https://faltershop.s3.eu-central-1.amazonaws.com/catalog/product/cache/5ccd3c46a3c47ec0fefbde7d67ca396f/u/n/unsternstunden_9783552076198.jpg" target="_blank"><img alt="" height="270" src="https://faltershop.s3.eu-central-1.amazonaws.com/catalog/product/cache/5ccd3c46a3c47ec0fefbde7d67ca396f/u/n/unsternstunden_9783552076198.jpg" style="float:left" width="165" /></a></p>

<table class="data-table falter-responsive-table" id="product-attribute-specs-table">
	<tbody>
		<tr class="first odd">
			<td>EAN:</td>
			<td class="data last">9783552076198</td>
		</tr>
		<tr class="even">
			<td>Genre:</td>
			<td class="data last">Sachbücher/Politik, Gesellschaft, Wirtschaft</td>
		</tr>
		<tr class="odd">
			<td>Erscheinungsdatum:</td>
			<td class="data last">17.02.2026</td>
		</tr>
		<tr class="even">
			<td>Verlag:</td>
			<td class="data last">Zsolnay, Paul</td>
		</tr>
		<tr class="even">
			<td>Sammlung:</td>
			<td class="data last"><a href="https://shop.falter.at/feature/signiert" target="_blank"><em>Signiert!</em></a><br />
			<a href="https://shop.falter.at/feature/unsere-bestseller" target="_blank"><em>Unsere Bestseller</em></a></td>
		</tr>
		<tr class="odd">
			<td>Umfang:</td>
			<td class="data last">304 Seiten</td>
		</tr>
		<tr class="even">
			<td>Format:</td>
			<td class="data last">Hardcover</td>
		</tr>
		<tr class="odd">
			<td>Preis:</td>
			<td class="data last">€ 27,80</td>
		</tr>
	</tbody>
</table>

<p>&nbsp;</p>

<h4><strong>Beschreibung</strong></h4>

<p align="justify">Armin Thurnher über Momente der letzten Jahre, in denen die Geschichte ihren fatalen Lauf nahm.<br />
<br />
Stefan Zweig nannte seine berühmte Samm­lung von Tex­ten einen <em class="element-background-basic-colors marker" data-color="04b">»geistigen</em> Spie­gel« der Zivi­li­sa­tion. Armin Thurn­hers Buch stellt eine Ver­dun­ke­lung des Spie­gels fest. »Un­stern­stun­den der Mensch­heit« fi­xiert eini­ge Mo­men­te, die un­sere Ge­gen­wart form­ten: Man­che da­von ent­gin­gen dem Radar öf­fent­li­cher Auf­merk­sam­keit. Als Bill Clin­ton die Sec­tion 230 eines Me­dien­ge­set­zes unter­zeich­ne­te, nahm die Welt der Kom­mu­ni­ka­tion ei­nen neuen, fa­ta­len Lauf. Als der Blog­ger Curtis Yarvin zu ver­öffent­li­chen be­gann, legte er ein Funda­ment zum Auf­stieg Donald Trumps. Als Hans Di­chand die »Kro­nen Zei­tung« neu grün­dete, nahm er die poli­ti­sche Klas­se Öster­reichs in die Gei­sel­haft der Dumpf­heit. Ein Blen­der namens Sebas­tian Kurz brachte die kon­ser­va­ti­ve Kaste halb Euro­pas um den Ver­stand. Elon Musk, Vik­tor Orbán, Peter Thiel und viele ande­re tru­gen und tra­gen zur Ver­dun­ke­lung der Welt bei. Doch wer sagt, dass aus ei­ner Gale­rie dunk­ler Spie­gel nicht am Ende neues Licht blit­zen kann?</p>

<h4><strong>Rezensionen</strong></h4>

<p align="justify">»Ein grandioses Buch.« Armin Wolf<br />
»Thurnher gehört zu den scharfsinnigsten Analytikern.« Claudia Kühner, NZZ am Sonntag</p>

<p><strong><a href="https://www.thalia.at/shop/home/artikeldetails/A1077066294" target="_blank"><em>Leseprobe -&gt;</em></a></strong></p>
<br /><a href='https://www.az-neu.eu/unsternstunden-der-menschheit'>Allé Wilfried</a>&nbsp;&nbsp;<a href='https://www.az-neu.eu/unsternstunden-der-menschheit'>...</a>]]></description>
      <link>https://www.az-neu.eu/unsternstunden-der-menschheit</link>
      <author>wilfried.alle@chello.at (Allé Wilfried)</author>
      <comments>https://www.az-neu.eu/unsternstunden-der-menschheit</comments>
      <guid isPermaLink="true">https://www.az-neu.eu/unsternstunden-der-menschheit</guid>
      <pubDate>Mon, 30 Mar 2026 20:15:00 GMT</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Funkenschwestern</title>
      <description><![CDATA[<p>von <em><a href="https://shop.falter.at/search/?name=Barbara Blaha" target="_blank">Barbara Blaha</a></em></p>

<p><a href="https://faltercdn.s3.eu-central-1.amazonaws.com/img/978322/215/9783222151644_L.jpg" target="_blank"><img alt="" height="230" src="https://faltercdn.s3.eu-central-1.amazonaws.com/img/978322/215/9783222151644_L.jpg" style="float:left" width="144" /></a></p>

<table class="data-table falter-responsive-table" id="product-attribute-specs-table">
	<tbody>
		<tr class="even">
			<td>ISBN:</td>
			<td class="data last">9783222151644</td>
		</tr>
		<tr class="even">
			<td>Sammlung:</td>
			<td class="data last"><a href="https://shop.falter.at/feature/feminismus" target="_blank"><em>Feminismus</em></a></td>
		</tr>
		<tr class="even">
			<td>Genre:</td>
			<td class="data last">Sachbücher/Politik, Gesellschaft, Wirtschaft/Gesellschaft</td>
		</tr>
		<tr class="odd">
			<td>Verlag:</td>
			<td class="data last"><a href="https://shop.falter.at/search/?publisher=Molden%26%23x20%3BVerlag%26%23x20%3Bin%26%23x20%3BVerlagsgruppe%26%23x20%3BStyria%26%23x20%3BGmbH%26%23x20%3B%26amp%3B%26%23x20%3B%26%23x20%3BCo.%26%23x20%3BKG&amp;exact=1" target="_blank"><em>Molden Verlag in Verlagsgruppe Styria GmbH &amp; Co. KG</em></a></td>
		</tr>
		<tr>
			<td>Erscheinungsdatum:</td>
			<td class="data last">12.02.2026</td>
		</tr>
		<tr class="even">
			<td>Umfang:</td>
			<td class="data last">208 Seiten</td>
		</tr>
		<tr class="odd">
			<td>Format:</td>
			<td class="data last">Hardcover</td>
		</tr>
		<tr class="even">
			<td>Preis:</td>
			<td class="data last">€ 25,00</td>
		</tr>
	</tbody>
</table>

<h5><strong>Kurzbeschreibung des Verlags</strong></h5>

<p align="justify"><br />
<strong>Barbara Blaha</strong><br />
weiß, wovon sie spricht. Aufgewachsen als Kind einer Arbeiter­fami­lie mit vie­len Ge­schwis­tern, aber wenig Geld, kennt sie das Gefühl, über­se­hen zu werden.<br />
<strong>Ihr feministisches Bühnenprogramm ist ein über­wäl­ti­gen­der Er­folg</strong>: Tau­sende ha­ben es be­reits ge­se­hen, jede Vor­stel­lung ist aus­ver­kauft. Da­mit zeigt sie, dass Femi­nis­mus end­lich in der&nbsp;<br />
<strong>Mitte der Gesellschaft </strong> angekommen ist.</p>

<p><br />
In ihrem Buch&nbsp;<strong>verbindet&nbsp;</strong>&nbsp;sie<br />
<strong>persönliche Geschichten mit Zahlen, Fakten und Studien&nbsp;</strong>&nbsp;und zeigt, warum&nbsp;<br />
<strong>ökonomische Fragen&nbsp;</strong>&nbsp;immer auch<br />
<strong>femi­nis­ti­sche Fra­gen&nbsp;</strong>&nbsp;sind. Sie macht sicht­bar, warum Frauen sel­te­ner füh­ren dür­fen, öfter unter­bro­chen und schlech­ter be­zahlt wer­den, wes­halb in Bran­chen mit ho­hem Frauen­an­teil die Löhne sin­ken und selbst ein Voll­zeit­job nicht vor der zwei­ten Schicht zu Hause schützt.</p>

<p>„Barbara Blaha schreibt mit kompromiss­loser Prä­zi­sion und der Wut einer Frau, die nichts mehr hin­nimmt. Ein klu­ges, kraft­vol­les, not­wen­di­ges Buch.“ Mareike Fallwickl<br />
&nbsp;</p>

<h5><strong>FALTER-Rezension</strong></h5>

<p align="justify"><strong><b>Gleichberechtigung beginnt vor der Waschmaschine</b></strong></p>

<p><strong><em><a href="https://shop.falter.at/search/?reviewer=Julia Kospach" target="_blank"><b>Julia Kospach</b></a></em> in <em><a href="https://shop.falter.at/buecher/besprochene-buecher.html?falter=202610" target="_blank"><b>FALTER 10/2026</b></a></em> </strong>vom 04.03.2026 (S. 16)</p>

<p align="justify">Nach 15 Jahren gereizter Ehe­de­bat­ten zum Thema Haus­ar­beit wollte es Bar­bara Blaha genau wis­sen und lis­te­te in ei­nem Excel-Sheet alle un­be­zahl­ten Tätig­kei­ten und Or­gani­sations­schrit­te auf, die in ei­nem Fami­lien­haus­halt mit Kin­dern wie dem ihren an­fal­len. Vor dem Aus­fül­len der Lis­te gaben sie und ihr Mann eine Schät­zung zur ver­mu­te­ten Las­ten­ver­tei­lung in ihrer Be­zie­hung ab. Sei­ne Pro­gno­se: 60:40. Ihre Pro­gno­se: 70:30. Das Er­geb­nis schockier­te beide. Es lag bei 80:20.<br />
Mit "dieser krassen Fehlein­schät­zung" seien sie und ihr Mann durch­aus nicht al­lein, schreibt Bar­bara Blaha in ihrem neuen Buch "Funken­schwes­tern. Wie Femi­nis­mus al­les bes­ser macht" und zi­tiert eine ak­tuel­le Stu­die, nach der Män­ner da­von über­zeugt sind, dass sie halbe-halbe machen. Tat­säch­lich be­tei­li­gen sich aller­dings auch jene unter ihnen, die es mit der Gleich­stel­lung ernst mei­nen, zu­hause im Schnitt nicht sehr viel mehr als ihre Väter früher.<br />
<br />
Auch das belegt Blaha, Wiener Autorin und Unter­neh­merin, femi­nis­ti­sche Polit-Enter­tai­nerin so­wie Grün­de­rin und Lei­terin des sozial­poli­ti­schen Think­tanks Momen­tum Insti­tut, mit Stu­dien­material.<br />
<br />
"Während sich bei der bezahlten Arbeit also etwas bewegt, tut sich zu­hause an der Wasch­ma­schine, am Staub­sau­ger und am Wickel­tisch gar nichts", schreibt Blaha und pa­riert auch gleich ein oft ge­hör­tes Ge­gen­ar­gu­ment zu die­ser Ge­men­gen­lage: Es sei doch lo­gisch, dass Frauen mehr Haus­ar­beit über­näh­men, wo sie doch im Schnitt weni­ger ver­dien­ten. Falsch. Denn "Frauen leis­ten so­gar dann den Groß­teil der Haus­ar­beit, wenn sie mehr ver­die­nen". All diese un­be­zahl­te Frauen­ar­beit läp­pert sich, übers Jahr ge­rech­net, auf 23 Pro­zent der öster­rei­chi­schen Wirt­schafts­leistung.<br />
<br />
Eine Warnung vorweg: Wenn Sie Blahas Buch lesen - und Sie soll­ten es le­sen! -, könnte Ihnen zwi­schen­durch leicht das sprich­wört­liche G'impfte auf­ge­hen. Denn die pa­tri­ar­chalen My­then rund ums Thema Gleich­stel­lung zwi­schen Män­nern und Frauen, die Blaha zu­sam­men­trägt, sind zahl­reich, wirk­mäch­tig und schwie­rig ab­zu­streifen.<br />
<br />
Blaha verhandelt Fragen wie: Warum sinkt das Prestige von Bran­chen, so­bald mehr Frauen ein­stei­gen? Wa­rum wer­den Frauen, die of­fen­siv ihre Ge­häl­ter ver­han­deln, als un­sym­pa­thisch wahr­ge­nom­men? Wa­rum kata­pul­tiert es Paare, so­bald Kin­der ins Spiel kom­men, in ihren Be­zie­hungs­me­cha­nis­men so rasch zu­rück in die 1950er-Jahre?<br />
<br />
Aus einer kinderreichen Arbeiter­familie mit we­nig Geld stam­mend, ist Bar­bara Blaha eine pas­sio­nier­te Auf­klä­re­rin und Akti­vis­tin an der Schnitt­stel­le zwi­schen Ge­sell­schafts­poli­tik und For­schung. Auch "Fun­ken­schwes­tern" wird sie - pa­ral­lel zum Buch -als gleich­na­mi­ges Büh­nen­pro­gramm un­ters Volk bringen.<br />
<br />
Im Buch verknüpft sie Un­mengen an Zah­len, Da­ten und Fak­ten mit per­sön­li­chen Er­fah­run­gen als Frau und Be­rufs­tä­tige. Over­sharing von Pri­va­tem? Nein, son­dern ein durch­or­ches­trier­tes Do­ku­ment ent­lang al­ler Lebens­be­reiche.<br />
<br />
Was hier sehr deutlich wird: Pa­tri­ar­chat und Sexis­mus sind Glau­bens­sys­teme, ge­gen die nur Be­wusst­seins­bil­dung und Auf­klä­rung hel­fen. Un­ter die­sen Vor­zei­chen eine Part­ner­schaft auf Augen­höhe zur füh­ren, ar­gu­men­tiert Blaha, be­nö­tige die ak­tive Be­reit­schaft al­ler Be­tei­lig­ten, wo­mit klar wäre, dass Femi­nis­mus nie­mals nur Frauen­sache sein kann. Wie das mit der Part­ner­schaft auf Au­gen­höhe funk­tio­nie­ren und ein "Femi­nis­mus von un­ten" aus­se­hen könnte, er­klärt Bar­bara Blaha im Buch eben­falls. Es liegt noch ziem­lich viel Ar­beit vor uns.</p>
<br /><a href='https://www.az-neu.eu/funkenschwestern'>Allé Wilfried</a>&nbsp;&nbsp;<a href='https://www.az-neu.eu/funkenschwestern'>...</a>]]></description>
      <link>https://www.az-neu.eu/funkenschwestern</link>
      <author>wilfried.alle@chello.at (Allé Wilfried)</author>
      <comments>https://www.az-neu.eu/funkenschwestern</comments>
      <guid isPermaLink="true">https://www.az-neu.eu/funkenschwestern</guid>
      <pubDate>Sun, 08 Mar 2026 15:06:00 GMT</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Nach der Eroberung</title>
      <description><![CDATA[<p>Wie Autokraten Medien kontrollieren, Insiderchronik der Übernahme unabhängiger Medien in Ungarn.</p>

<p>Herausgegeben von <a href="https://www.wahrheitsperlenverlag.de/ueber-uns/" target="_blank"><em><span>Wahrheitsperlen Verlag GmbH</span></em></a></p>

<p><a href="hhttps://www.wahrheitsperlenverlag.de/wp-content/uploads/Nach-der-Eroberung_Frontcover_web.jpg" target="_blank"><img alt="" height="253" src="https://www.wahrheitsperlenverlag.de/wp-content/uploads/Nach-der-Eroberung_Frontcover_web.jpg" style="float:left" width="159" /></a></p>

<table class="data-table falter-responsive-table" id="product-attribute-specs-table">
	<tbody>
		<tr class="even">
			<td>ISBN:</td>
			<td class="data last">9783982786704</td>
		</tr>
		<tr class="even">
			<td>Genre:</td>
			<td class="data last">Sachbücher/Politik, Gesellschaft, Wirtschaft/Politik</td>
		</tr>
		<tr class="odd">
			<td>Verlag:</td>
			<td class="data last"><a href="https://www.wahrheitsperlenverlag.de/der-verlag/" target="_blank"><em>Wahrheitsperlen Verlag</em></a></td>
		</tr>
		<tr>
			<td>Übersetzung:</td>
			<td class="data last">Eva Zador</td>
		</tr>
		<tr>
			<td>Erscheinungsdatum:</td>
			<td class="data last">01.03.2026</td>
		</tr>
		<tr class="odd">
			<td>Empf. Lesealter:</td>
			<td class="data last">ab 18 Jahre</td>
		</tr>
		<tr class="even">
			<td>Umfang:</td>
			<td class="data last">255 Seiten</td>
		</tr>
		<tr class="odd">
			<td>Format:</td>
			<td class="data last">Taschenbuch</td>
		</tr>
		<tr class="even">
			<td>Preis:</td>
			<td class="data last">€ 30,90</td>
		</tr>
	</tbody>
</table>

<h5><strong>Kurzbeschreibung des Verlags</strong></h5>

<p align="justify">Das politische Sachbuch "Nach der Erobe­rung. Wie Auto­kra­ten Me­dien kon­trol­lieren. Insider­chro­nik der Über­nahme un­ab­hän­gi­ger Me­dien in Un­garn" er­zählt als ers­tes Buch in Deutsch­land von der sys­te­ma­ti­schen Gleich­schal­tung der un­ga­ri­schen Medien­land­schaft - ver­ur­sacht durch Vik­tor Orbáns poli­ti­sche Sys­tem, in ei­nem Mit­glied­staat der EU.<br />
Der Autor, Àkos Tóth, der als Jour­na­list und Chef­re­dak­teur die­se Ent­wick­lung aus un­mit­tel­ba­rer Nähe er­lebte, er­läu­tert, wie die Über­nahme der Me­dien­land­schaft er­folgte, gibt Ein­blicke da­rü­ber, wie ei­ne Gene­ra­tion von Jour­na­lis­ten und Me­dien­unter­neh­men auf Linie ge­bracht wur­den und zeigt auf, wie es den­jeni­gen er­geht, die Wider­stand leisten.<br />
Neben datenbasierten Marktanalysen schil­dert der Autor per­sön­li­che Er­fah­run­gen, wie etwa das Ver­schwin­den ei­ge­ner Re­dak­tio­nen, die in­nere Zer­ris­senh­eit ei­nes Be­rufs­stands im Wür­ge­griff der Macht. Er zeigt auf, mit wel­chen Mit­teln eine Macht, die keine Gren­zen mehr kennt, kri­ti­sche Stim­men zum Ver­stum­men bringt: von poli­ti­schem Druck über fi­nan­ziel­le Er­pres­sung und Ein­schüch­te­rung bis hin zu ei­nem Netz­werk von loya­len Funk­tio­nä­ren, zy­ni­schen Profi­teu­ren und aus­län­di­schen Eigen­tümern, die ihre Ver­ant­wor­tung leicht­fer­tig ab­geben. Die­ses Buch er­scheint als ein­dring­li­che War­nung an alle, die an Demo­kra­tie und freie Öf­fent­lich­keit glauben.</p>

<h5><strong>Über den Autor</strong></h5>

<p align="justify">Àkos Tóth, Jahr­gang 1968, ge­bo­ren in Un­garn. Er ist Jour­na­list, Redak­teur, ver­hei­ratet. Er war Res­sort­lei­ter und spä­ter stell­ver­tre­ten­der Chef­re­dak­teur der größ­ten un­ga­ri­schen Tages­zei­tung Népszabadság, an­schlie­ßend Chef­redak­teur der Wochen­zei­tung 168 Óra. Er ist Grün­dungs­redak­teur der Online-Zeit­schrift Jelen. Er ist Trä­ger zahl­rei­cher Aus­zeich­nun­gen, da­run­ter meh­re­re Népszabadság-Preise, der Bossányi-Preis, der Preis der Freien Pres­se so­wie der Táncsics-Preis. Ge­mein­sam mit dem Poli­to­lo­gen Zoltán Lakner ist er Mit­autor der Bände „Rendszerváltás“ (Die Wende) und „Volna itt egy ország“ (Es gäbe hier ein Land). Unter an­de­rem war er Heraus­geber des Ban­des „Frontsebészet“ (Front­chirur­gie), der die Re­gie­rungs­zeit des ehe­ma­li­gen Premier­minis­ters Gordon Bajnai auf­ar­bei­tet. Heute lebt er in Budapest.</p>

<h5><strong>Pressestimmen</strong></h5>

<p align="justify"><strong>Auszug aus der Kolumne von Prof. Paul Lendvai:</strong> "Gleich­zei­tig er­scheint die­ser Tage eine um­fas­sende und in die­ser Art bei­spiel­lose "Insider­chro­nik der ge­ziel­ten Über­nah­me un­ab­hän­gi­ger Me­dien in Ungarn" in deut­scher Spra­che, ver­fasst von dem füh­ren­den Jour­na­lis­ten Àkos Tóth, glän­zend über­setzt von Eva Zador und heraus­ge­ge­ben von dem deut­schen "Wahr­heits­perlen­ver­lag". Sie zeigt, dass das Schick­sal des "Klub­rádiós" nur die Spit­ze des Eis­ber­ges dar­stellt. Tóth war stell­ver­tre­ten­der Chef­redak­teur der links­libe­ra­len Tages­zei­tung Népszabadság und Chef­redak­teur der un­ab­hän­gi­gen Wochen­zei­tung 168 Óra. Beide Blät­ter wur­den im Zuge der Orbán­schen Flur­be­rei­ni­gung li­qui­diert. Dank sei­ner Kennt­nisse und Er­leb­nisse kann er die Sta­tionen der Ent­ste­hung des von der Re­gie­rung und ihres nahe­ste­hen­den Oli­garchen kon­trol­lier­ten un­ga­ri­schen Me­dien­rei­ches span­nend wie ei­nen Detek­tiv­roman be­schrei­ben. Das Buch Nach der Erobe­rung – Wie Auto­kra­ten Me­dien kon­trol­lie­ren zeigt die of­fi­ziel­le Heuche­lei vor dem Vor­hang und die bru­ta­le Ab­rech­nung mit un­bot­mä­ßi­gen Re­dak­teuren hin­ter den Kulis­sen. Es sollte als Pflicht­lek­türe zum Ver­ständ­nis der Ge­fahren die­nen, die auch im Wes­ten die Medien­frei­heit be­drohen." (Der Standard, 03.03.2026)</p>

<p><a href="https://www.wahrheitsperlenverlag.de/wp-content/uploads/Leseprobe-Toth_Nach-der-Eroberung.pdf" target="_blank"><em><strong>Leseprobe -&gt;</strong></em></a></p>
<br /><a href='https://www.az-neu.eu/nach-der-eroberung'>Allé Wilfried</a>&nbsp;&nbsp;<a href='https://www.az-neu.eu/nach-der-eroberung'>...</a>]]></description>
      <link>https://www.az-neu.eu/nach-der-eroberung</link>
      <author>wilfried.alle@chello.at (Allé Wilfried)</author>
      <comments>https://www.az-neu.eu/nach-der-eroberung</comments>
      <guid isPermaLink="true">https://www.az-neu.eu/nach-der-eroberung</guid>
      <pubDate>Wed, 04 Mar 2026 15:47:00 GMT</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Muskismus</title>
      <description><![CDATA[<p>Technologie, Macht und Größenwahn – wie Elon Musk die Demokratie herausfordert<br />
von <em><a href="https://shop.falter.at/search/?name=Quinn Slobodian" target="_blank">Quinn Slobodian</a></em>, <a href="https://shop.falter.at/search/?name=Ben Tarnoff" target="_blank">Ben Tarnoff</a><em> <a href="https://shop.falter.at/suche/?q=Kuretsidis-Haider" target="_blank"> </a> </em></p>

<p><a href="https://faltercdn.s3.eu-central-1.amazonaws.com/img/978351/800/9783518001318_L.jpg" target="_blank"><img alt="" height="254" src="https://faltercdn.s3.eu-central-1.amazonaws.com/img/978351/800/9783518001318_L.jpg" style="float:left" width="158" /></a></p>

<table class="data-table falter-responsive-table" id="product-attribute-specs-table">
	<tbody>
		<tr class="even">
			<td>ISBN:</td>
			<td class="data last">9783518001318</td>
		</tr>
		<tr class="even">
			<td>Reihe:</td>
			<td class="data last"><a href="https://shop.falter.at/search?serie=RG898" target="_blank"><em>edition suhrkamp</em></a></td>
		</tr>
		<tr class="even">
			<td>Genre:</td>
			<td class="data last">Sachbücher/Politik, Gesellschaft, Wirtschaft</td>
		</tr>
		<tr class="odd">
			<td>Verlag:</td>
			<td class="data last"><a href="https://shop.falter.at/search/?publisher=Suhrkamp&amp;exact=1" target="_blank"><em>Suhrkamp</em></a></td>
		</tr>
		<tr>
			<td>Übersetzung:</td>
			<td class="data last">Stephan Gebauer</td>
		</tr>
		<tr>
			<td>Erscheinungsdatum:</td>
			<td class="data last">18.02.2026</td>
		</tr>
		<tr class="even">
			<td>Umfang:</td>
			<td class="data last">281 Seiten</td>
		</tr>
		<tr class="odd">
			<td>Format:</td>
			<td class="data last">Taschenbuch</td>
		</tr>
		<tr class="even">
			<td>Preis:</td>
			<td class="data last">€ 22,70</td>
		</tr>
	</tbody>
</table>

<h5><strong>Kurzbeschreibung des Verlags</strong></h5>

<p align="justify"><strong>Wie wurde aus dem genia­lischen Nerd eine ket­ten­sä­gen­schwin­gende Ikone der glo­ba­len Rechten?</strong></p>

<p align="justify">Mit Paypal hat Elon Musk die Finanz­branche auf­ge­mischt, mit Tesla den Markt für E-Autos re­vo­lu­tio­niert, nach sei­ner Über­nahme Twitter kurzer­hand auf rechts ge­dreht. Im US-Wahl­kampf 20204 schwang er sich zu ei­nem der wich­tigs­ten Ein­flüs­te­rer Donald Trumps auf, an­schlie­ßend mach­te er sich mit sei­ner Ab­tei­lung für Re­gie­rungs­ef­fi­zienz (DOGE) da­ran, den ame­ri­ka­ni­schen Staat zu zerlegen.</p>

<p align="justify">Wie wurde aus dem genialischen Nerd eine ketten­sä­gen­schwin­gende Ikone der glo­ba­len Rech­ten? Um die Welt zu be­grei­fen, die Musk er­schafft, müs­sen wir die Wel­ten ver­ste­hen, die Musk er­schaf­fen haben. Quinn Slo­bo­dian und Ben Tar­noff zeich­nen nach, wie sich im Si­li­con Val­ley um die Vor­stel­lun­gen von Dis­rup­tion und toll­küh­nen CEOs ein regel­rech­ter Kult bil­dete, wie so­zia­le Me­dien und Video­spiele die Er­zäh­lung vom hel­den­haf­ten Ein­zel­gän­ger eta­blier­ten und wie ras­sis­ti­sche Memes und Ver­schwö­rungs­theo­rien Ein­gang fan­den in die Ge­dan­ken­welt des reichs­ten Men­schen der Erde. Der Mus­kis­mus, so Slo­bo­dian und Tar­noff, ist ein franken­stein­sches Mons­ter des zeit­ge­nös­si­schen Kapi­ta­lismus.</p>
<br /><a href='https://www.az-neu.eu/muskismus'>Allé Wilfried</a>&nbsp;&nbsp;<a href='https://www.az-neu.eu/muskismus'>...</a>]]></description>
      <link>https://www.az-neu.eu/muskismus</link>
      <author>wilfried.alle@chello.at (Allé Wilfried)</author>
      <comments>https://www.az-neu.eu/muskismus</comments>
      <guid isPermaLink="true">https://www.az-neu.eu/muskismus</guid>
      <pubDate>Thu, 26 Feb 2026 09:23:00 GMT</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Politische "Klassiker" der Neuen Rechten</title>
      <description><![CDATA[<p>von <em><a href="https://shop.falter.at/search/?name=Armin Pfahl-Traughber" target="_blank">Armin Pfahl-Traughber</a></em></p>

<p><a href="https://images.thalia.media/00/-/d2299489e329499cbd5e7ff0bf5fd44c/politische-klassiker-der-neuen-rechten-taschenbuch-armin-pfahl-traughber.jpeg" target="_blank"><img alt="" height="200" src="https://images.thalia.media/00/-/d2299489e329499cbd5e7ff0bf5fd44c/politische-klassiker-der-neuen-rechten-taschenbuch-armin-pfahl-traughber.jpeg" style="float:left" width="122" /></a></p>

<table class="data-table falter-responsive-table" id="product-attribute-specs-table">
	<tbody>
		<tr class="even">
			<td>ISBN:</td>
			<td class="data last">9783801206789</td>
		</tr>
		<tr class="even">
			<td>Genre:</td>
			<td class="data last">Sachbücher/Politik, Gesellschaft, Wirtschaft/Politik</td>
		</tr>
		<tr class="odd">
			<td>Verlag:</td>
			<td class="data last"><a href="https://shop.falter.at/search/?publisher=Verlag%26%23x20%3BJ.H.W.%26%23x20%3BDietz%26%23x20%3BNachf.%26%23x20%3BGmbH&amp;exact=1" target="_blank"><em>Verlag J.H.W. Dietz Nachf. GmbH</em></a></td>
		</tr>
		<tr>
			<td>Erscheinungsdatum:</td>
			<td class="data last">07.10.2025</td>
		</tr>
		<tr class="even">
			<td>Umfang:</td>
			<td class="data last">208 Seiten</td>
		</tr>
		<tr class="odd">
			<td>Format:</td>
			<td class="data last">Taschenbuch</td>
		</tr>
		<tr class="even">
			<td>Preis:</td>
			<td class="data last">€ 20,60</td>
		</tr>
	</tbody>
</table>

<h5><strong>Kurzbeschreibung des Verlags</strong></h5>

<p align="justify">Einflussreiche anti&shy;demo&shy;kra&shy;ti&shy;sche Den&shy;ker gab es be&shy;reits in der Wei&shy;ma&shy;rer Repu&shy;blik. Da&shy;zu ge&shy;hör&shy;ten Edgar Julius Jung und Ernst Jünger, Arthur Moel&shy;ler van den Bruck und Ernst Nie&shy;kisch, Carl Schmitt und Os&shy;wald Speng&shy;ler. Trotz man&shy;cher ideo&shy;lo&shy;gi&shy;scher Dif&shy;fe&shy;ren&shy;zen – agi&shy;tiert ge&shy;gen die li&shy;be&shy;rale Demo&shy;kra&shy;tie ha&shy;ben sie alle. Auf&shy;klä&shy;rung und Indi&shy;vi&shy;dua&shy;li&shy;tät, Men&shy;schen&shy;rechte und Plu&shy;ra&shy;lis&shy;mus lehnte man mit großer Wort&shy;gewalt ab. Auch heute noch gibt es An&shy;hän&shy;ger die&shy;ser "Klas&shy;siker", ins&shy;be&shy;son&shy;dere bei den intel&shy;lek&shy;tuel&shy;len Rechts&shy;ex&shy;tre&shy;mis&shy;ten der Neuen Rech&shy;ten. Blickt man auf die Auto&shy;ren, of&shy;fen&shy;ba&shy;ren sich anti&shy;demo&shy;kra&shy;ti&shy;sche Ge&shy;sin&shy;nun&shy;gen, frei nach dem Mot&shy;to: "Sage mir, auf wen Du dich be&shy;rufst und ich sage Dir, wo Du stehst."<br />
Auch auf die AfD wir&shy;ken die er&shy;wähn&shy;ten »Klas&shy;siker« und fin&shy;den dort ideo&shy;lo&shy;gi&shy;sche und poli&shy;ti&shy;sche Zu&shy;stim&shy;mung. Ihr auto&shy;ri&shy;tä&shy;res Ge&shy;dan&shy;ken&shy;gut kann so auch hun&shy;dert Jahre spä&shy;ter noch seine anti&shy;demo&shy;kra&shy;ti&shy;sche Rele&shy;vanz ent&shy;fal&shy;ten. Man sollte da&shy;her diese ideo&shy;lo&shy;gi&shy;schen Auf&shy;fas&shy;sun&shy;gen ken&shy;nen und sie einer kri&shy;ti&shy;schen Re&shy;fle&shy;xion unterziehen.</p>

<h5><strong>FALTER-Rezension</strong></h5>

<p><b>Das Denken der Rechten</b></p>

<p><em><a href="https://shop.falter.at/search/?reviewer=Robert Misik" target="_blank"><b>Robert Misik</b></a></em> in <em><a href="https://shop.falter.at/buecher/besprochene-buecher.html?falter=202605" target="_blank"><b>FALTER 5/2026</b></a></em> vom 28.01.2026 (S. 23)</p>

<p align="justify">Eine neue Generation von Neo&shy;nazis ist ent&shy;stan&shy;den, zu&shy;gleich hat sich ein Mi&shy;lieu der radi&shy;ka&shy;len Neuen Rech&shy;ten ver&shy;här&shy;tet, das im&shy;mer stär&shy;ker in die FPÖ hi&shy;nein&shy;wirkt - das hat ge&shy;rade der ak&shy;tuel&shy;le "Rechts&shy;ex&shy;tre&shy;mis&shy;mus&shy;be&shy;richt" im Auf&shy;trag von Innen-und Jus&shy;tiz&shy;minis&shy;te&shy;rium ver&shy;deut&shy;licht. Ins&shy;be&shy;son&shy;dere die Netz&shy;wer&shy;ke der Neuen Rech&shy;ten sind von Den&shy;kern ge&shy;prägt, die in den Zwan&shy;zi&shy;ger&shy;jah&shy;ren des ver&shy;gan&shy;ge&shy;nen Jahr&shy;hun&shy;derts und hier vor al&shy;lem in der Wei&shy;ma&shy;rer Repu&shy;blik schon große Num&shy;mern wa&shy;ren und spä&shy;ter dann vor al&shy;lem in oder im Umf&shy;eld der NSDAP lan&shy;de&shy;ten. Armin Pfahl-Traugh&shy;ber, seit Jahr&shy;zehn&shy;ten der Ex&shy;perte für die ultra&shy;rechte Szene schlecht&shy;hin, hat nun in ei&shy;nem lesens&shy;wer&shy;ten Band "Poli&shy;ti&shy;sche 'Klas&shy;si&shy;ker' der Neuen Rech&shy;ten" por&shy;trä&shy;tiert. Wer ver&shy;ste&shy;hen will, auf wel&shy;che "Den&shy;ker" sich die neue Rech&shy;te be&shy;zieht, fin&shy;det hier einen ex&shy;zel&shy;len&shy;ten Über&shy;blick.<br />
<br />
Da geht es von Arthur Moeller van den Bruck, des&shy;sen Diktum lau&shy;tete, "an Libe&shy;ra&shy;lis&shy;mus ge&shy;hen die Völ&shy;ker zu Grunde", über Os&shy;wald Speng&shy;ler ("Unter&shy;gang des Abend&shy;lan&shy;des") und dem "Natio&shy;nal&shy;bol&shy;sche&shy;wiken" Ernst Nie&shy;kisch bis zu den bei&shy;den Säulen&shy;hei&shy;li&shy;gen der Neuen Rech&shy;ten, Carl Schmitt und Ernst Jün&shy;ger. Schmitt, bril&shy;lan&shy;ter Ju&shy;rist, war von Be&shy;ginn an ein ord&shy;nungs&shy;fana&shy;ti&shy;scher An&shy;häng&shy;er auto&shy;ri&shy;tä&shy;ren Re&shy;gie&shy;rens und wurde nach Hit&shy;lers Macht&shy;über&shy;nahme "Kron&shy;jurist" der Nazis ge&shy;nannt. "Der Füh&shy;rer schützt das Recht", legi&shy;ti&shy;mierte er noch schlimms&shy;ten Macht&shy;miss&shy;brauch. Heute zählt Schmitt zur Stan&shy;dard&shy;lek&shy;türe der US-Rech&shy;ten, Peter Thiel nennt sich Schmit&shy;tia&shy;ner. Jün&shy;ger wie&shy;de&shy;rum, spä&shy;ter auch in der Bun&shy;des&shy;repu&shy;blik ver&shy;ehrt, star&shy;te&shy;te seine Kar&shy;rie&shy;re beim Völ&shy;ki&shy;schen Beo&shy;bach&shy;ter. Seine Ar&shy;bei&shy;ten fei&shy;erten Sol&shy;da&shy;ten&shy;tum, Krieg, das Ver&shy;we&shy;gene, prie&shy;sen das Harte, ver&shy;ach&shy;te&shy;ten die Ver&shy;weich&shy;li&shy;chung. Hass auf "den Wes&shy;ten", Liebe zur "Tiefe" der deut&shy;schen Kul&shy;tur, teil&shy;weise "Russo&shy;philie", Ver&shy;ach&shy;tung von Demo&shy;kra&shy;tie und Sehn&shy;sucht nach Cäsa&shy;ris&shy;mus, Fas&shy;zi&shy;na&shy;tion von Ge&shy;walt - all das ver&shy;bin&shy;det die he&shy;tero&shy;genen Ge&shy;währs&shy;leute der Neuen Rechten.</p>
<br /><a href='https://www.az-neu.eu/politische-klassiker-der-neuen-rechten'>Allé Wilfried</a>&nbsp;&nbsp;<a href='https://www.az-neu.eu/politische-klassiker-der-neuen-rechten'>...</a>]]></description>
      <link>https://www.az-neu.eu/politische-klassiker-der-neuen-rechten</link>
      <author>wilfried.alle@chello.at (Allé Wilfried)</author>
      <comments>https://www.az-neu.eu/politische-klassiker-der-neuen-rechten</comments>
      <guid isPermaLink="true">https://www.az-neu.eu/politische-klassiker-der-neuen-rechten</guid>
      <pubDate>Fri, 30 Jan 2026 12:20:00 GMT</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Reichensteuer</title>
      <description><![CDATA[<p>von <em><a href="https://shop.falter.at/search/?name=Gabriel Zucman" target="_blank">Gabriel Zucman</a></em></p>

<p><a href="https://res.cloudinary.com/suhrkamp/images/v1762392907/161400/reichensteuer_9783518001387_cover.jpg" target="_blank"><img alt="" height="260" src="https://res.cloudinary.com/suhrkamp/images/v1762392907/161400/reichensteuer_9783518001387_cover.jpg" style="float:left" width="162" /></a></p>

<table class="data-table falter-responsive-table" id="product-attribute-specs-table">
	<tbody>
		<tr class="even">
			<td>ISBN:</td>
			<td class="data last">9783518001387</td>
		</tr>
		<tr class="odd">
			<td>Reihe:</td>
			<td class="data last"><a href="https://shop.falter.at/search?serie=RG898" target="_blank"><em>edition suhrkamp</em></a></td>
		</tr>
		<tr class="even">
			<td>Genre:</td>
			<td class="data last">Sachbücher/Politik, Gesellschaft, Wirtschaft</td>
		</tr>
		<tr class="odd">
			<td>Verlag:</td>
			<td class="data last"><a href="https://shop.falter.at/search/?publisher=Suhrkamp&amp;exact=1" target="_blank"><em>Suhrkamp</em></a></td>
		</tr>
		<tr class="odd">
			<td>Übersetzung:</td>
			<td class="data last">Ulrike Bischoff</td>
		</tr>
		<tr class="odd">
		</tr>
		<tr class="even">
			<td>Umfang:</td>
			<td class="data last">63 Seiten</td>
		</tr>
		<tr>
			<td>Erscheinungsdatum:</td>
			<td class="data last">13.01.2026</td>
		</tr>
		<tr class="odd">
			<td>Format:</td>
			<td class="data last">Taschenbuch</td>
		</tr>
		<tr class="even">
			<td>Preis:</td>
			<td class="data last">€ 12,40</td>
		</tr>
	</tbody>
</table>

<h5><strong>Kurzbeschreibung des Verlags</strong></h5>

<p align="justify">Ende Gabriel Zucman gehört zu den be­kann­tes­ten und re­no­mmier­tes­ten Öko­no­men welt­weit. Seit Jah­ren forscht er zu Steuer­ge­rech­tig­keit und Steuer­ver­mei­dung. Ge­ra­de die­jeni­gen, so sein Be­fund, die ein im wahrs­ten Sin­ne des Wor­tes un­vor­stell­ba­res Ver­mögen an­ge­häuft ha­ben, leis­ten oft keinen an­ge­mes­se­nen Bei­trag zur Fi­nan­zie­rung öf­fent­li­cher Kas­sen. Das ist nicht nur ein Prob­lem für die Staats­fi­nan­zen, son­dern auch eine ekla­tante Ver­let­zung des Gleich­heits­grund­satzes.<br />
<br />
Im Februar 2025 votierte die französische Natio­nal­ver­samm­lung für die »Taxe Zucman«: eine Steuer von zwei Pro­zent für Super­reiche. Seit­her steht Gabriel Zucman im Zent­rum einer hit­zi­gen De­batte. Wäh­rend ei­ner der reichs­ten Men­schen der Welt ihn per­sön­lich dif­fa­mier­te, wird er auf den Stra­ßen Frank­reichs gefeiert.<br />
<strong>In seinem neuen Buch er­läu­tert er sei­nen Vor­schlag so kom­pakt wie ver­ständ­lich und er­klärt, wie seine Steuer auch in Deutsch­land funk­tio­nieren kann.</strong></p>
<br /><a href='https://www.az-neu.eu/reichensteuer'>Allé Wilfried</a>&nbsp;&nbsp;<a href='https://www.az-neu.eu/reichensteuer'>...</a>]]></description>
      <link>https://www.az-neu.eu/reichensteuer</link>
      <author>wilfried.alle@chello.at (Allé Wilfried)</author>
      <comments>https://www.az-neu.eu/reichensteuer</comments>
      <guid isPermaLink="true">https://www.az-neu.eu/reichensteuer</guid>
      <pubDate>Mon, 19 Jan 2026 09:31:00 GMT</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Atlas der KI</title>
      <description><![CDATA[<p>von <em><a href="https://shop.falter.at/search/?name=Kate Crawford" target="_blank">Kate Crawford</a></em> <a href="https://shop.falter.at/search/?name=Dominik%20von%20Ribbentrop" target="_blank"><em> </em></a><em><a href="https://shop.falter.at/search/?name=Andrea+Maria+Dusl" target="_blank"> </a></em></p>

<p><a href="https://faltercdn.s3.eu-central-1.amazonaws.com/img/978340/683/9783406837678_L.jpg" target="_blank"><img alt="" height="288
" src="https://faltercdn.s3.eu-central-1.amazonaws.com/img/978340/683/9783406837678_L.jpg" style="float:left" width="180" /></a></p>

<table class="data-table falter-responsive-table" id="product-attribute-specs-table">
	<tbody>
		<tr class="first odd">
			<td>ISBN:</td>
			<td class="data last">9783406837678</td>
		</tr>
		<tr class="first odd">
			<td>Reihe:</td>
			<td class="data last"><a href="https://shop.falter.at/search?serie=CC432" target="_blank"><em>Beck Paperback</em></a></td>
		</tr>
		<tr class="even">
			<td>Erscheinungsdatum:</td>
			<td class="data last">01.12.2025</td>
		</tr>
		<tr class="even">
			<td>Verlag:</td>
			<td class="data last"><a href="https://shop.falter.at/search/?publisher=C.H.Beck&amp;exact=1" target="_blank"><em>C.H.Beck</em></a></td>
		</tr>
		<tr class="even">
			<td>Genre:</td>
			<td class="data last">Sachbücher/Politik, Gesellschaft, Wirtschaft/Gesellschaft</td>
		</tr>
		<tr class="odd">
			<td>Übersetzung:</td>
			<td class="data last"><em>Frank Lachmann</em></td>
		</tr>
		<tr class="odd">
			<td>Sammlung:</td>
			<td class="data last"><a href="https://shop.falter.at/feature/neue-taschenbucher" target="_blank"><em>Neue Taschenbücher</em></a></td>
		</tr>
		<tr class="first odd">
			<td>Umfang:</td>
			<td class="data last">336 Seiten</td>
		</tr>
		<tr class="odd">
			<td>Format:</td>
			<td class="data last">Taschenbuch</td>
		</tr>
		<tr>
			<td>Preis:</td>
			<td class="data last">€ 18,50</td>
		</tr>
	</tbody>
</table>

<h5><b>Kurzbeschreibung des Verlags</b></h5>

<p align="justify">Weder künstlich noch intelligent eine kritische Analyse der KI-Industrie<br />
<br />
Wir tendieren dazu, künstliche Intelligenz als eine wunder&shy;same und kör&shy;per&shy;lose Form der ma&shy;schi&shy;nel&shy;len Klug&shy;heit zu be&shy;trach&shy;ten. Von der preis&shy;ge&shy;krön&shy;ten Wis&shy;sen&shy;schaft&shy;lerin Kate Craw&shy;ford ler&shy;nen wir hin&shy;ge&shy;gen, dass KI in Wahr&shy;heit we&shy;der künst&shy;lich noch in&shy;tel&shy;li&shy;gent ist, son&shy;dern in ihrer ma&shy;te&shy;riel&shy;len Wirk&shy;lich&shy;keit auf Res&shy;sour&shy;cen&shy;aus&shy;beu&shy;tung und Macht&shy;kon&shy;zen&shy;tra&shy;tion hinaus&shy;läuft.<br />
<br />
Crawford nimmt uns mit auf eine faszi&shy;nie&shy;ren&shy;de Reise zu Li&shy;thi&shy;um&shy;mi&shy;nen und Klick&shy;fa&shy;bri&shy;ken, zu auto&shy;ma&shy;ti&shy;sier&shy;ten Ar&shy;beits&shy;plät&shy;zen und rie&shy;si&shy;gen Daten&shy;ar&shy;chiven, zu AI-Trai&shy;nings&shy;camps und zum algo&shy;rith&shy;mi&shy;schen Kriegs&shy;füh&shy;rungs&shy;team des Pen&shy;ta&shy;gon. Auf die&shy;se Weise zeich&shy;net sie ei&shy;nen At&shy;las der künst&shy;li&shy;chen Intel&shy;li&shy;genz, der die ver&shy;schie&shy;de&shy;nen Be&shy;rei&shy;che ihrer kon&shy;kre&shy;ten Rea&shy;li&shy;tät kar&shy;tiert, um unser kri&shy;ti&shy;sches Auge zu schu&shy;len. Ge&shy;stützt auf ein Jahr&shy;zehnt ori&shy;gi&shy;nä&shy;rer For&shy;schung zeigt Craw&shy;ford, dass KI in ers&shy;ter Li&shy;nie eine Techno&shy;lo&shy;gie der Ex&shy;trak&shy;tion ist der Ab&shy;schöp&shy;fung von Mi&shy;ne&shy;ra&shy;lien, bil&shy;li&shy;ger Ar&shy;beits&shy;kraft und ei&shy;ner un&shy;er&shy;mess&shy;li&shy;chen An&shy;zahl von Da&shy;ten. Das pla&shy;ne&shy;ta&shy;re Netz&shy;werk der KI schä&shy;digt un&shy;se&shy;re Um&shy;welt mas&shy;siv, ver&shy;tieft so&shy;zi&shy;ale Un&shy;gleich&shy;hei&shy;ten und be&shy;droht demo&shy;kra&shy;tische Prin&shy;zi&shy;pien. Craw&shy;fords Buch lie&shy;fert uns ei&shy;nen dring&shy;li&shy;chen Be&shy;richt, was auf dem Spiel steht, wenn große Unter&shy;neh&shy;men und staat&shy;liche Ins&shy;ti&shy;tu&shy;tio&shy;nen KI nut&shy;zen, um die Welt um&shy;zu&shy;ge&shy;stalten.<br />
<br />
"Kate Crawford zeigt auf, wo KI von Ausbeutung profi&shy;tiert und da&shy;bei Demo&shy;kra&shy;tien ge&shy;fähr&shy;det." Sach&shy;buch-Bes&shy;ten&shy;liste von der lite&shy;ra&shy;ri&shy;schen WELT, NZZ, RBB Kul&shy;tur und Radio Österreich 1</p>
<br /><a href='https://www.az-neu.eu/atlas-der-ki'>Allé Wilfried</a>&nbsp;&nbsp;<a href='https://www.az-neu.eu/atlas-der-ki'>...</a>]]></description>
      <link>https://www.az-neu.eu/atlas-der-ki</link>
      <author>wilfried.alle@chello.at (Allé Wilfried)</author>
      <comments>https://www.az-neu.eu/atlas-der-ki</comments>
      <guid isPermaLink="true">https://www.az-neu.eu/atlas-der-ki</guid>
      <pubDate>Mon, 12 Jan 2026 10:21:00 GMT</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Demokratie sucht Zukunft</title>
      <description><![CDATA[<p>&nbsp;Mit Gastbeiträgen von Othmar Karas und Nikolaus Kowall</p>

<p>von <em><a href="https://shop.falter.at/search/?name=Kurt Guwak" target="_blank">Kurt Guwak</a></em>, <em><a href="https://shop.falter.at/search/?name=Judith Kohlenberger" target="_blank">Judith Kohlenberger</a></em>, <em><a href="https://shop.falter.at/search/?name=Laurenz Ennser-Jedenastik">Laurenz Ennser-Jedenastik</a></em> <a href="https://shop.falter.at/search/?name=Dominik%20von%20Ribbentrop" target="_blank"><em> </em></a><em><a href="https://shop.falter.at/search/?name=Andrea+Maria+Dusl" target="_blank"> </a></em></p>

<p><a href="https://m.media-amazon.com/images/I/71PlXtM+-7L._SL1500_.jpg" target="_blank"><img alt="" height="200" src="https://m.media-amazon.com/images/I/71PlXtM+-7L._SL1500_.jpg" style="float:left" width="129" /></a></p>

<table class="data-table falter-responsive-table" id="product-attribute-specs-table">
	<tbody>
		<tr class="first odd">
			<td>ISBN:</td>
			<td class="data last">9783990605370</td>
		</tr>
		<tr class="even">
			<td>Erscheinungsdatum:</td>
			<td class="data last">08.11.2025</td>
		</tr>
		<tr class="even">
			<td>Verlag:</td>
			<td class="data last"><a href="https://shop.falter.at/search/?publisher=Goldegg%26%23x20%3BVerlag%26%23x20%3BGmbH&amp;exact=1"><em>Goldegg Verlag GmbH</em></a></td>
		</tr>
		<tr class="even">
			<td>Genre:</td>
			<td class="data last">Sachbücher/Politik, Gesellschaft, Wirtschaft/Politik</td>
		</tr>
		<tr class="odd">
			<td>Format:</td>
			<td class="data last">Hardcover</td>
		</tr>
		<tr class="first odd">
			<td>Umfang:</td>
			<td class="data last">208 Seiten</td>
		</tr>
		<tr>
			<td>Preis:</td>
			<td class="data last">€ 27,00</td>
		</tr>
	</tbody>
</table>

<h5><b>Kurzbeschreibung des Verlags</b></h5>

<p align="justify"><b>Ein neuer Blick auf die gegenwärtige Krise der Parteien und ihre Auswirkung auf die Demokratie</b></p>

<p align="justify"><br />
<b>Die Krise der westlichen Demokratien </b></p>

<p align="justify">Westliche Demokratien – von den USA über Deutsch&shy;land bis nach Öster&shy;reich – ste&shy;hen an einem Scheide&shy;weg. Trotz aller Unter&shy;schiede sind sie alle mit ähn&shy;li&shy;chen Pro&shy;ble&shy;men kon&shy;fron&shy;tiert:<br />
<b>zunehmende Polarisierung</b>,<br />
<b>abnehmende Kooperationsfähigkeit</b><br />
und zunehmender Opportunismus. Das Resultat: Die Fähig&shy;keit die gro&shy;ßen, schwie&shy;ri&shy;gen Zu&shy;kunfts&shy;fra&shy;gen kons&shy;truk&shy;tiv zu be&shy;ar&shy;bei&shy;ten schwindet und<br />
<b>extreme politische Positionen werden gestärkt</b>.</p>

<p>Die ehemals tragenden Säulen der modernen Demokratie, unsere Parteien, wirken heute wie gelähmt.<br />
<b>Stillstand, Vertrauensverlust und mangelnde Reformbereitschaft</b><br />
lassen Bürgerinnen und Bürger an Parteien zweifeln. Und auch wenn in der medi&shy;a&shy;len Poli&shy;tik-Dis&shy;kus&shy;sion im&shy;mer wie&shy;der ein&shy;zel&shy;nen Per&shy;so&shy;nen in den Vor&shy;der&shy;grund ge&shy;stellt wer&shy;den, so lie&shy;gen die Ur&shy;sa&shy;chen die&shy;ser katas&shy;tro&shy;pha&shy;len Ent&shy;wick&shy;lungen doch meist tie&shy;fer, in den inne&shy;ren Dy&shy;na&shy;mi&shy;ken von Parteien.<br />
&nbsp;</p>

<p align="justify"><b>Neue Perspektiven für unsere politische Zukunft</b></p>

<p align="justify">Anstatt sich mit Pessimismus abzufinden, bieten Kurt Guwak, Judith Kohlen&shy;ber&shy;ger und Lau&shy;renz Ennser-Jede&shy;nas&shy;tik einen<br />
<b>ganzheitlichen, interdisziplinären Ansatz</b>, der Poli&shy;tik&shy;wis&shy;sen&shy;schaft, Or&shy;gani&shy;sa&shy;tions-Sozio&shy;lo&shy;gie und der poli&shy;ti&shy;schen Praxis ver&shy;bin&shy;det. Par&shy;teien wer&shy;den als so&shy;zia&shy;le Sys&shy;teme ver&shy;stan&shy;den. Da&shy;raus er&shy;geben sich<br />
<b>neue, fokussierte Einsichten und um&shy;setz&shy;ba&shy;re Lö&shy;sungs&shy;ansätze</b>.</p>

<p align="justify">In "Demokratie sucht Zukunft“ analy&shy;sie&shy;ren die Auto&shy;ren die tief&shy;grei&shy;fen&shy;den Ur&shy;sa&shy;chen der ak&shy;tuel&shy;len Par&shy;teien&shy;krise. Mit Gast&shy;bei&shy;trägen von&nbsp;<br />
<b>Othmar Karas und Nikolaus Kowall</b><br />
bietet das Buch eine fundierte und viel&shy;schich&shy;tige Per&shy;spek&shy;ti&shy;ve auf den Zu&shy;stand und die Zu&shy;kunft der Par&shy;teien&shy;land&shy;schaft. An&shy;hand kon&shy;kre&shy;ter Bei&shy;spiele und mit neuen Zu&shy;gängen wer&shy;den die in&shy;nere Dy&shy;na&shy;mik in Par&shy;teien offen&shy;ge&shy;legt und ge&shy;zeigt, wie fest&shy;ge&shy;fah&shy;rene Struk&shy;tu&shy;ren über&shy;wun&shy;den, Ver&shy;trauen zu&shy;rück&shy;ge&shy;wonnen und<br />
<b>politische Erneuerung aktiv gestaltet&nbsp;</b>werden können.</p>

<p style="margin-bottom:12.0pt"><br />
<b>Was erwartet Sie in dem Buch</b></p>

<p style="margin-bottom:12.0pt"><span style="font-family:Symbol">·</span>&nbsp; <b>Dem Problem in die Augen sehen </b><br />
– Warum die Eigeninteressen von Parteien im&shy;mer mehr Ge&shy;wicht be&shy;kom&shy;men, es im&shy;mer mehr „Innen&shy;kar&shy;rie&shy;ren“ gibt und „gute Leute“ kaum mehr be&shy;reit sind in die Poli&shy;tik zu gehen</p>

<p align="justify"><span style="font-family:Symbol">·</span>&nbsp; <b>Parteien reformieren</b><br />
– Warum das politische System wenig inno&shy;va&shy;tiv ist und wie sich Par&shy;teien ent&shy;wickeln müss&shy;ten, um kons&shy;truk&shy;ti&shy;ve Ak&shy;teure in einer mo&shy;der&shy;nen Demo&shy;kratie zu sein</p>

<p align="justify"><span style="font-family:Symbol">·</span>&nbsp; <b>Vertrauen zurückgewinnen</b><br />
– Welche Rolle die Zivil&shy;ge&shy;sell&shy;schaft spie&shy;len kann, und wie wir unser poli&shy;ti&shy;sches Sys&shy;tem wie&shy;der in Ba&shy;lance bringen<br />
<br />
<br />
<b>Für eine lebendige Demokratie mit Zukunft!</b></p>

<p align="justify">Dieses Buch ist ein Weckruf für poli&shy;tisch Inter&shy;es&shy;sier&shy;te, Ent&shy;schei&shy;dungs&shy;trä&shy;ger:innen und all jene, die an eine bes&shy;sere Zu&shy;kunft glau&shy;ben. Wenn wir den Still&shy;stand über&shy;win&shy;den wol&shy;len, müs&shy;sen wir uns in&shy;for&shy;mie&shy;ren, ver&shy;ste&shy;hen und handeln.</p>

<p align="justify"><span style="font-family:Symbol">·</span>&nbsp; Ideal für alle, die sich mit Poli&shy;tik, Demo&shy;kra&shy;tie und Par&shy;teien&shy;wan&shy;del be&shy;schäf&shy;tigen</p>

<p align="justify"><span style="font-family:Symbol">·</span>&nbsp; Klare Analysen, ver&shy;ständ&shy;lich erklärt</p>

<p align="justify"><span style="font-family:Symbol">·</span>&nbsp; Konkrete Lösungen für eine zu&shy;kunfts&shy;fähige Demo&shy;kratie<br />
<br />
<b>Warum sich unsere Demokratie in einer Sack&shy;gasse befindet und wie wir ge&shy;mein&shy;sam den Weg nach vorne finden.</b><br />
&nbsp;</p>

<h5><b>FALTER-Rezension</b></h5>

<p><b>Eine Therapiestunde für Parteien und Wähler</b></p>

<p><em><a href="https://shop.falter.at/search/?reviewer=Jürgen Klatzer" target="_blank"><b>Jürgen Klatzer</b></a></em> in <em><a href="https://shop.falter.at/buecher/besprochene-buecher.html?falter=202552" target="_blank"><b>FALTER 52/2025</b></a></em> vom 24.12.2025 (S. 28)</p>


<p align="justify">Anhand der USA kann man nahezu täg&shy;lich mit&shy;er&shy;leben, wie eine Demo&shy;kra&shy;tie ihren Wert ver&shy;liert. Nein, da&shy;ran ist nicht allein Do&shy;nald Trump schuld. Der amtie&shy;ren&shy;de Prä&shy;si&shy;dent ist ledig&shy;lich ein Pro&shy;dukt einer Ent&shy;wick&shy;lung, die er zu&shy;sätz&shy;lich ver&shy;stärkt: Die US-Poli&shy;tik ist zu ei&shy;ner Show, der US-Kon&shy;gress zu ei&shy;ner Arena ver&shy;kom&shy;men, in der das Spek&shy;ta&shy;kel mehr zählt als Sach&shy;lich&shy;keit. Statt über die Zu&shy;kunft des Lan&shy;des zu dis&shy;ku&shy;tie&shy;ren, wird ge&shy;strit&shy;ten und blockiert. Der Kon&shy;flikt zwi&shy;schen Repu&shy;bli&shy;ka&shy;nern und Demo&shy;kra&shy;ten ist so ver&shy;fah&shy;ren, dass sich selbst mün&shy;di&shy;ge Wäh&shy;ler zu höri&shy;gen Fans re&shy;du&shy;zie&shy;ren. Sie ver&shy;göt&shy;tern "ihre" Par&shy;tei und ver&shy;teu&shy;feln die anderen.<br />
Man könnte das als singu&shy;läres Pro&shy;blem an&shy;sehen, das jen&shy;seits des At&shy;lan&shy;tiks liegt. Weit ge&shy;fehlt, wie Organi&shy;sations&shy;be&shy;rater Kurt Guwak, Mi&shy;gra&shy;tions&shy;for&shy;sche&shy;rin Judith Koh&shy;len&shy;ber&shy;ger und Poli&shy;tik&shy;wis&shy;sen&shy;schaft&shy;ler Lau&shy;renz Ennser-Jedenas&shy;tik in ihrem neuen Buch dar&shy;legen. "Demo&shy;kra&shy;tie sucht Zu&shy;kunft" han&shy;delt von Par&shy;teien, die ei&shy;gene Inter&shy;es&shy;sen über das Ge&shy;mein&shy;wohl stel&shy;len, die über&shy;grif&shy;fi&shy;ger wer&shy;den, statt der poli&shy;ti&shy;schen De&shy;bat&shy;te Raum zu ge&shy;ben, und die nicht so recht wis&shy;sen, was sie tun sollen.<br />
<br />
Das Buch beginnt mit einer Diagnose: Das poli&shy;tische Sys&shy;tem ge&shy;rät in eine Schief&shy;lage. Das liegt an den Par&shy;teien. Sie seien, schrei&shy;ben die Auto&shy;ren, "zu wenig poli&shy;tisch": Der Satz mutet skur&shy;ril an. We&shy;der kann man sich eine Poli&shy;tik ohne Par&shy;teien noch Par&shy;teien ohne Poli&shy;tik vor&shy;stellen.<br />
<br />
Aber Parteien sind halt auch soziale Sys&shy;teme. Sie wol&shy;len wach&shy;sen und mäch&shy;ti&shy;ger wer&shy;den. Nur wie wol&shy;len sie das in Zei&shy;ten tun, in denen sie in der Be&shy;völ&shy;ke&shy;rung an Rele&shy;vanz ver&shy;lieren? Die Mit&shy;glie&shy;der&shy;zah&shy;len sin&shy;ken und das Ver&shy;trauen schwindet.<br />
<br />
Die Parteien betreten die Showarena und stel&shy;len sich einem pau&shy;sen&shy;lo&shy;sen Wahl&shy;kampf. Was für Wahl&shy;kämpfe ty&shy;pisch ist: Der Inh&shy;alt rich&shy;tet sich in die&shy;ser Arena weni&shy;ger nach der ei&shy;ge&shy;nen Pro&shy;gram&shy;ma&shy;tik als viel&shy;mehr nach dem, was die "Fans" hö&shy;ren wol&shy;len. Nie&shy;mand will wis&shy;sen, dass we&shy;gen des knap&shy;pen Bud&shy;gets der Rot&shy;stift an&shy;ge&shy;setzt werden muss.<br />
<br />
Die Erkenntnis ist nicht neu. Parteien tun mittler&shy;weile fast al&shy;les, um zu über&shy;leben. Sie wol&shy;len mehr vom Ku&shy;chen, was legi&shy;tim ist. Sie müs&shy;sen Mie&shy;ten und Per&shy;so&shy;nal zah&shy;len, haben ei&shy;ge&shy;ne Par&shy;tei&shy;aka&shy;de&shy;mien, die fi&shy;nan&shy;ziert wer&shy;den müs&shy;sen. In Öster&shy;reich ist der Topf da&shy;für be&shy;kannt&shy;lich be&shy;son&shy;ders groß: 2024 wurden auf Bundes-und Landes&shy;ebene 270 Mil&shy;lionen Euro an För&shy;de&shy;run&shy;gen aus&shy;ge&shy;schüttet.<br />
<br />
Die Autoren regen deshalb an, stärker über diesen Eigen&shy;trieb von Par&shy;teien nach&shy;zu&shy;den&shy;ken. Was wol&shy;len sie? Und was soll&shy;ten sie tun? Müss&shy;ten nicht längst alle ver&shy;su&shy;chen, Ant&shy;wor&shy;ten auf die gro&shy;ßen Fra&shy;gen zu lie&shy;fern, von der öko&shy;lo&shy;gi&shy;schen und digi&shy;ta&shy;len Trans&shy;for&shy;ma&shy;tion über die Mi&shy;gra&shy;tion bis hin zur Bil&shy;dungs&shy;krise und der altern&shy;den Ge&shy;sell&shy;schaft? Ver&shy;mut&shy;lich ja. Doch die Par&shy;teien sind mit sich selbst be&shy;schäf&shy;tigt, mit in&shy;ter&shy;nen Gra&shy;ben&shy;kämp&shy;fen, PR-Schlach&shy;ten und mit der Su&shy;che nach "Wun&shy;der&shy;wuzzis", die Wäh&shy;ler zu Fans machen.<br />
<br />
Es wäre sinnvoll, das System wieder auszu&shy;balan&shy;cie&shy;ren. Ge&shy;rade Wah&shy;len bö&shy;ten sich ja an, die Par&shy;teien an das Poli&shy;ti&shy;sche zu er&shy;in&shy;nern. Auch Quali&shy;täts&shy;me&shy;dien könn&shy;ten sie regel&shy;mäßi&shy;ger da&shy;von ab&shy;halten, nur im ei&shy;ge&shy;nen Inter&shy;esse zu han&shy;deln. Die trau&shy;ri&shy;ge Bot&shy;schaft des Bu&shy;ches lau&shy;tet: Wah&shy;len sind als ulti&shy;ma&shy;ti&shy;ve Kon&shy;troll&shy;ins&shy;tanz zwar wich&shy;tig, aber nur be&shy;grenzt wir&shy;ksam. Und Me&shy;dien ha&shy;dern selbst mit ihrem Macht&shy;verlust.<br />
<br />
Die Autoren liefern eine andere Lösung: Die Zivil&shy;ge&shy;sell&shy;schaft müs&shy;se sich stär&shy;ker poli&shy;ti&shy;sie&shy;ren, wie einst in der anti&shy;ken Polis. Denn die Quali&shy;tät des poli&shy;ti&shy;schen Sys&shy;tems hänge maß&shy;geb&shy;lich da&shy;von ab, wie poli&shy;tisch kom&shy;pe&shy;tent die Zivil&shy;ge&shy;sell&shy;schaft ist.<br />
<br />
Die Stärken des Buches liegen bei der aus&shy;führ&shy;li&shy;chen Zu&shy;stands&shy;be&shy;schrei&shy;bung der über&shy;grif&shy;fi&shy;gen Par&shy;teien. Die vor&shy;ge&shy;schla&shy;ge&shy;nen Lö&shy;sun&shy;gen, um das Gleich&shy;ge&shy;wicht wie&shy;der her&shy;zu&shy;stel&shy;len, klin&shy;gen uto&shy;pisch. Aber um eine Polit&shy;show wie jene in den USA zu ver&shy;mei&shy;den, nimmt man den uto&shy;pi&shy;schen An&shy;spruch gerne in Kauf.</p>
<br /><a href='https://www.az-neu.eu/demokratie-sucht-zukunft'>Allé Wilfried</a>&nbsp;&nbsp;<a href='https://www.az-neu.eu/demokratie-sucht-zukunft'>...</a>]]></description>
      <link>https://www.az-neu.eu/demokratie-sucht-zukunft</link>
      <author>wilfried.alle@chello.at (Allé Wilfried)</author>
      <comments>https://www.az-neu.eu/demokratie-sucht-zukunft</comments>
      <guid isPermaLink="true">https://www.az-neu.eu/demokratie-sucht-zukunft</guid>
      <pubDate>Sun, 04 Jan 2026 16:43:00 GMT</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>MORALgorithmus</title>
      <description><![CDATA[<p>von<em> <a href="https://shop.falter.at/search/?name=Possard Marlon" target="_blank">Possard Marlon</a></em> <a href="https://shop.falter.at/search/?name=Dominik%20von%20Ribbentrop" target="_blank"><em> </em></a><em><a href="https://shop.falter.at/search/?name=Andrea+Maria+Dusl" target="_blank"> </a></em></p>

<p><a href="https://faltercdn.s3.eu-central-1.amazonaws.com/img/978320/010/9783200107298_L.jpg" target="_blank"><img alt="" height="214" src="https://faltercdn.s3.eu-central-1.amazonaws.com/img/978320/010/9783200107298_L.jpg" style="float:left" width="214" /></a></p>

<table class="data-table falter-responsive-table" id="product-attribute-specs-table">
	<tbody>
		<tr class="first odd">
			<td>ISBN:</td>
			<td class="data last">9783200107298</td>
		</tr>
		<tr class="even">
			<td>Erscheinungsdatum:</td>
			<td class="data last">09.10.2025</td>
		</tr>
		<tr class="even">
			<td>Verlag:</td>
			<td class="data last"><a href="https://shop.falter.at/search/?publisher=Urban%26%23x20%3BForum&amp;exact=1" target="_blank"><em>Urban Forum</em></a></td>
		</tr>
		<tr class="even">
			<td>Genre:</td>
			<td class="data last">Sachbücher/Politik, Gesellschaft, Wirtschaft/Volkswirtschaft</td>
		</tr>
		<tr class="odd">
			<td>Format:</td>
			<td class="data last">Taschenbuch</td>
		</tr>
		<tr class="first odd">
			<td>Umfang:</td>
			<td class="data last">140 Seiten</td>
		</tr>
		<tr>
			<td>Preis:</td>
			<td class="data last">€ 20,00</td>
		</tr>
	</tbody>
</table>

<h5><b>Kurzbeschreibung des Verlags</b></h5>

<p align="justify">Was passiert, wenn Algo­rith­men Ent­schei­dun­gen tref­fen – und nie­mand mehr fragt, ob sie rich­tig sind? Wir le­ben in ei­nem Zeit­al­ter, in dem Künst­li­che In­tel­li­genz (KI) unse­re Kom­mu­ni­ka­tion ver­än­dert, unse­re Ar­beit, unse­re Be­zie­hun­gen – ja, so­gar unser Ver­ständ­nis von Moral. In­mit­ten die­ser Trans­for­ma­tion stellt sich ei­ne ent­schei­den­de Fra­ge: Was bleibt vom Men­schen, wenn Ef­fi­zienz plötz­lich wich­ti­ger wird als Em­pathie?<br />
<br />
In MORALgorithmus nimmt dich Marlon Possard auf eine sehr per­sön­li­che Rei­se durch die Welt der KI mit, die zu­gleich aber auch ge­sell­schaft­lich höchst bri­sant ist. Zwi­schen Be­geg­nun­gen mit Chat­bots, auto­no­men Sys­te­men und algo­rith­mi­schen Ur­tei­len er­zählt er von Mo­men­ten, in de­nen Tech­nik glänzt – und von je­nen, in denen sie ver­stummt, wenn das Mensch­li­che ge­fragt ist. Die­ses Buch ist ein lei­den­schaft­li­ches Plä­doy­er für ei­nen men­schen­zen­trier­ten Um­gang mit KI – fun­diert, emo­tio­nal, nach­denk­lich. Es zeigt, wa­rum Mensch­lich­keit kein Re­likt ist, son­dern der wich­tig­ste Maß­stab für eine Zu­kunft, die wir ge­stal­ten und eben nicht bloß be­rech­nen sollten.<br />
<br />
Denn der Mensch ist eben kein simples Daten­kon­strukt und seine Wür­de darf nie­mals optio­nal sein.</p>
<br /><a href='https://www.az-neu.eu/moralgorithmus'>Allé Wilfried</a>&nbsp;&nbsp;<a href='https://www.az-neu.eu/moralgorithmus'>...</a>]]></description>
      <link>https://www.az-neu.eu/moralgorithmus</link>
      <author>wilfried.alle@chello.at (Allé Wilfried)</author>
      <comments>https://www.az-neu.eu/moralgorithmus</comments>
      <guid isPermaLink="true">https://www.az-neu.eu/moralgorithmus</guid>
      <pubDate>Sat, 13 Dec 2025 09:12:00 GMT</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Versteckte Jahre</title>
      <description><![CDATA[<p>von <em><a href="https://shop.falter.at/search/?name=Anna Goldenberg" target="_blank">Anna Goldenberg</a></em> <em><a href="https://shop.falter.at/search/?name=Andrea+Maria+Dusl" target="_blank"> </a></em></p>

<p><a href="http://faltercdn.s3.eu-central-1.amazonaws.com/img/978355/207/9783552073708_L.jpg" target="_blank"><img alt="" height="244" src="http://faltercdn.s3.eu-central-1.amazonaws.com/img/978355/207/9783552073708_L.jpg" style="float:left" width="162" /></a></p>

<table class="data-table falter-responsive-table" id="product-attribute-specs-table">
	<tbody>
		<tr class="first odd">
			<td>ISBN:</td>
			<td class="data last">9783552073708</td>
		</tr>
		<tr class="even">
			<td>Erscheinungsdatum:</td>
			<td class="data last">23.07.2018</td>
		</tr>
		<tr class="even">
			<td>Verlag:</td>
			<td class="data last"><a href="https://shop.falter.at/search/?publisher=Zsolnay%2C%26%23x20%3BPaul&amp;exact=1" target="_blank"><em>Zsolnay, Paul</em></a></td>
		</tr>
		<tr class="odd">
			<td>Sammlung:</td>
			<td class="data last"><a href="https://shop.falter.at/feature/35-bucher-unter-35" target="_blank"><em>35 Bücher unter 35</em></a></td>
		</tr>
		<tr class="even">
			<td>Genre:</td>
			<td class="data last">Sachbücher/Politik, Gesellschaft, Wirtschaft</td>
		</tr>
		<tr class="odd">
			<td>Format:</td>
			<td class="data last">Taschenbuch</td>
		</tr>
		<tr class="first odd">
			<td>Umfang:</td>
			<td class="data last">192 Seiten</td>
		</tr>
		<tr>
			<td>Preis:</td>
			<td class="data last">€ 22,70</td>
		</tr>
	</tbody>
</table>

<h5><strong>Kurzbeschreibung des Verlags</strong></h5>

<p align="justify">Wien-Leopoldstadt, Sep&shy;tem&shy;ber 1942: Hansis El&shy;tern und sein jün&shy;ge&shy;rer Bru&shy;der müs&shy;sen ins Sam&shy;mel&shy;la&shy;ger, um nach There&shy;sien&shy;stadt um&shy;ge&shy;sie&shy;delt zu wer&shy;den. Gleich&shy;zei&shy;tig ver&shy;lässt der 17-jäh&shy;rige Hansi das Haus. Im Flur nimmt er den gel&shy;ben Stern ab, steigt in die Straßen&shy;bahn und fährt zum Kin&shy;der&shy;arzt Josef Feldner. Sei&shy;ne Fa&shy;mi&shy;lie wird Hansi nie mehr wie&shy;der&shy;se&shy;hen. Bis zum Ende des Krie&shy;ges ver&shy;steckt und ver&shy;sorgt „Pepi“ den jun&shy;gen Mann in sei&shy;ner Woh&shy;nung. Auch spä&shy;ter bleibt Hansi mit sei&shy;nem Ret&shy;ter ver&shy;bun&shy;den, sie früh&shy;stücken täg&shy;lich mit&shy;einan&shy;der, fah&shy;ren ge&shy;mein&shy;sam auf Ur&shy;laub. Hans‘ Enke&shy;lin, Anna Gol&shy;den&shy;berg, die Enke&shy;lin von Hans und Hel&shy;ga Feld&shy;ner-Bustin, re&shy;kon&shy;stru&shy;iert diese sin&shy;gu&shy;läre Fami&shy;lien&shy;ge&shy;schichte als große Re&shy;por&shy;tage und als Por&shy;trät eines Hel&shy;den, der nie einer sein wollte.</p>

<h5><strong><strong>FALTER-Rezension</strong></strong></h5>

<p><b>Lücken der Erinnerung</b></p>

<p><em><a href="https://shop.falter.at/search/?reviewer=Anna Goldenberg" target="_blank"><b>Anna Goldenberg</b></a></em> in <em><a href="https://shop.falter.at/buecher/besprochene-buecher.html?falter=202504" target="_blank"><b>FALTER 4/2025</b></a></em> vom 22.01.2025 (S. 25)</p>

<p align="justify">Eva Ribarits erzählt in Schu&shy;len gerne die Sache mit dem Heu&shy;ri&shy;gen. Riba&shy;rits kam 1943 als Toch&shy;ter jüdi&shy;scher Flücht&shy;linge in Lon&shy;don zur Welt. Als sie vier Jahre alt war, folg&shy;ten die El&shy;tern, über&shy;zeugte An&shy;hän&shy;ger des Kom&shy;mu&shy;nis&shy;mus, den Auf&shy;ru&shy;fen der KPÖ, nach Wien zu&shy;rück&shy;zu&shy;keh&shy;ren. Dort woll&shy;ten sie den Sozia&shy;lis&shy;mus voran&shy;trei&shy;ben -doch statt&shy;des&shy;sen lan&shy;de&shy;ten sie mit&shy;ten in der des&shy;illu&shy;sio&shy;nier&shy;ten Nach&shy;kriegs&shy;ge&shy;sell&shy;schaft. "Die Leu&shy;te ha&shy;ben den Krieg und ihre Ideo&shy;lo&shy;gie ver&shy;lo&shy;ren", sagt Riba&shy;rits. "Das hast du in ihren Ge&shy;sich&shy;tern gesehen."<br />
Die Familie fiel auf, auch op&shy;tisch. Eva und ihre Schwes&shy;ter hat&shy;ten dunk&shy;les, fast krau&shy;ses Haar. "Ich habe ge&shy;spürt, dass man mir feind&shy;lich ge&shy;gen&shy;über&shy;stand", sagt sie. Als Jüdin, als Kom&shy;mu&shy;nis&shy;ten&shy;kind, als ver&shy;meint&shy;lich Fremde. "Wir wä&shy;ren als Fa&shy;mi&shy;lie nie zu ei&shy;nem Heuri&shy;gen ge&shy;gangen."<br />
<br />
Mit ihren Erfahrungen als Flücht&shy;lings&shy;kind könne sie zu den jun&shy;gen Men&shy;schen, de&shy;nen sie über ihr Le&shy;ben und das ihres Va&shy;ters er&shy;zählt, eine Ver&shy;bin&shy;dung auf&shy;bauen, führt Riba&shy;rits aus. Und viel&shy;leicht sei das ja 80 Jahre nach Kriegs&shy;ende eine Mög&shy;lich&shy;keit, zu ver&shy;mit&shy;teln, wa&shy;rum es wich&shy;tig ist, sich mit der NS-Zeit im All&shy;ge&shy;mei&shy;nen und dem Holo&shy;caust im Spe&shy;ziel&shy;len zu be&shy;schäf&shy;ti&shy;gen. Vor al&shy;lem in einer Ge&shy;sell&shy;schaft, die längst nicht mehr so homo&shy;gen ist wie in den 50er-Jah&shy;ren, als sich die Fa&shy;mi&shy;lie Nürn&shy;ber&shy;ger - so hieß Riba&shy;rits' Fami&shy;lie - nicht in Heu&shy;rige traute. Es gibt in Wien kaum mehr eine Schul&shy;klas&shy;se, in der nicht zu&shy;min&shy;dest eine Per&shy;son eine Flucht&shy;ge&shy;schichte hat.<br />
<br />
Ribarits bezeichnet sich selbst als der "ein&shy;ein&shy;halb&shy;ten" Gene&shy;ra&shy;tion zu&shy;ge&shy;hörig. Ihrer Mut&shy;ter Hilde ge&shy;lang 1937 die Flucht nach Eng&shy;land mit&shy;hilfe eines ge&shy;fälsch&shy;ten Pas&shy;ses. Ihr Va&shy;ter Arthur über&shy;lebte die Kon&shy;zen&shy;tra&shy;tions&shy;la&shy;ger Dachau und Buchen&shy;wald und konnte 1939 nach Eng&shy;land aus&shy;rei&shy;sen. Schon ihr Va&shy;ter, ein um&shy;trie&shy;bi&shy;ger, red&shy;se&shy;li&shy;ger Mensch, er&shy;zählte zu Leb&shy;zei&shy;ten jün&shy;ge&shy;ren Freun&shy;den be&shy;reit&shy;wil&shy;lig seine Ge&shy;schichte.<br />
<br />
Nicht nur Menschen wie Nürnberger, die als Er&shy;wach&shy;sene wäh&shy;rend der NS-Zeit ver&shy;folgt wur&shy;den, sind längst ge&shy;stor&shy;ben; die so&shy;ge&shy;nann&shy;te erste Ge&shy;ne&shy;ra&shy;tion, also jene Men&shy;schen, die sich über&shy;haupt aus ers&shy;ter Hand an die Ver&shy;fol&shy;gung er&shy;in&shy;nern kön&shy;nen, ist ver&shy;schwin&shy;dend klein ge&shy;wor&shy;den. Erinnern.at, das Pro&shy;gramm von Öster&shy;reichs Agen&shy;tur für Bil&shy;dung und Inter&shy;na&shy;tio&shy;na&shy;li&shy;sie&shy;rung (OeAD), das für Leh&shy;ren und Ler&shy;nen über den Holo&shy;caust und die NS-Zeit ver&shy;ant&shy;wort&shy;lich ist und Zeit&shy;zeu&shy;gen&shy;be&shy;suche or&shy;gani&shy;siert, lis&shy;tet nur noch zwölf Per&shy;so&shy;nen, die für Schul&shy;be&shy;suche zur Ver&shy;fü&shy;gung ste&shy;hen. Zwei sind 1932 ge&shy;bo&shy;ren, alle an&shy;de&shy;ren frü&shy;hes&shy;tens 1936, wa&shy;ren also, so wie auch Eva Riba&shy;rits, wäh&shy;rend der Kriegs&shy;jahre (Klein)Kinder.<br />
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Die Erinnerung an die NS-Zeit befindet sich an einem Wende&shy;punkt, am Über&shy;gang vom kom&shy;mu&shy;ni&shy;ka&shy;ti&shy;ven zum kul&shy;tu&shy;rel&shy;len Ge&shy;dächt&shy;nis. Die münd&shy;li&shy;chen Über&shy;lie&shy;fe&shy;run&shy;gen ein&shy;zel&shy;ner Per&shy;so&shy;nen wer&shy;den durch ihren Nach&shy;lass er&shy;setzt, durch Auf&shy;zeich&shy;nun&shy;gen und Nach&shy;er&shy;zäh&shy;lun&shy;gen. Mate&shy;rial gibt es genug. Der Holo&shy;caust und die NS-Zeit sind das wohl am bes&shy;ten auf&shy;ge&shy;ar&shy;bei&shy;te&shy;te Er&shy;eig&shy;nis der jün&shy;ge&shy;ren Ge&shy;schichte.<br />
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Allein die Shoah Foundation an der University of Southern Cali&shy;for&shy;nia hat über 50.000 Inter&shy;views mit Über&shy;leben&shy;den auf&shy;ge&shy;nom&shy;men. Auch dank der auf per&shy;verse Wei&shy;se akri&shy;bi&shy;schen Büro&shy;kra&shy;tie der Nazis sind vie&shy;le Doku&shy;mente er&shy;hal&shy;ten ge&shy;blie&shy;ben. Ge&shy;rade in Öster&shy;reich gibt es zu&shy;dem kaum einen Straßen&shy;zug, der von der NS-Zeit nicht be&shy;rührt wurde. Das Bun&shy;des&shy;denk&shy;mal&shy;amt lis&shy;tet rund 2100 so&shy;ge&shy;nannte Opfer&shy;orte auf. Kriegs&shy;ge&shy;fan&shy;genen-und Zwangs&shy;ar&shy;beits&shy;lager, KZ-Außen&shy;stel&shy;len und Eutha&shy;na&shy;sie-Stand&shy;orte.<br />
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Aber wird das alles reichen? In einem Land, in dem eine Par&shy;tei, die von ehe&shy;ma&shy;li&shy;gen SS-Män&shy;nern ge&shy;grün&shy;det wurde, dem&shy;nächst den Kanz&shy;ler stel&shy;len könnte? In dem laut re&shy;prä&shy;sen&shy;ta&shy;ti&shy;ver Um&shy;frage des Doku&shy;men&shy;ta&shy;tions&shy;ar&shy;chivs des öster&shy;rei&shy;chi&shy;schen Wider&shy;standes (DÖW) vom Vor&shy;jahr 42 Pro&shy;zent fin&shy;den, Dis&shy;kus&shy;sio&shy;nen über den Holo&shy;caust und den Zwei&shy;ten Welt&shy;krieg soll&shy;ten be&shy;endet wer&shy;den? Ge&shy;rade des&shy;halb scheint es so wich&shy;tig wie nie, der nächs&shy;ten Gene&shy;ra&shy;tion zu ver&shy;mit&shy;teln, wie es zum größ&shy;ten Mas&shy;sen&shy;mord der Mensch&shy;heits&shy;ge&shy;schichte kam.<br />
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Der österreichische KZ-Überlebende Hermann Langbein über&shy;zeugte das Unter&shy;richts&shy;minis&shy;te&shy;rium da&shy;von, 1978 den "Re&shy;fe&shy;rent&shy;en&shy;ver&shy;mitt&shy;lungs&shy;dienst für Zeit&shy;ge&shy;schichte" zu star&shy;ten. Mit dem so&shy;ge&shy;nann&shy;ten Bio&shy;gra&shy;phical Turn in der Ge&shy;schichts&shy;for&shy;schung, der ab den 1980ern auto&shy;bio&shy;gra&shy;fische Schil&shy;de&shy;run&shy;gen auf&shy;wer&shy;tete, stieg auch das Inter&shy;esse an den Er&shy;zäh&shy;lungen von Opfern.<br />
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Es folgten die Waldheim-Affäre 1986, das Ein&shy;ge&shy;ständ&shy;nis der Mit&shy;schuld Öster&shy;reichs an den NS-Ver&shy;bre&shy;chen durch den dama&shy;ligen Bun&shy;des&shy;kanz&shy;ler Franz Vra&shy;nitz&shy;ky von der SPÖ 1991 und die Grün&shy;dung der Shoah Foun&shy;da&shy;tion durch den US-Re&shy;gis&shy;seur Steven Spiel&shy;berg 1994. Mit der Kon&shy;se&shy;quenz, dass Zeit&shy;zeu&shy;gen&shy;be&shy;suche aus der zeit&shy;ge&shy;schicht&shy;li&shy;chen Bil&shy;dung nicht mehr weg&shy;zu&shy;den&shy;ken sind.<br />
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Dabei beruht das Konzept auf einem un&shy;schar&shy;fen Be&shy;griff. Was ist das über&shy;haupt, ein Zeit&shy;zeuge? Im Eng&shy;li&shy;schen wird statt&shy;des&shy;sen ent&shy;we&shy;der von wit&shy;ness, dem Zeu&shy;gen, oder sur&shy;vi&shy;vor, dem Über&shy;le&shy;ben&shy;den, ge&shy;spro&shy;chen. Von wel&shy;cher Zeit sol&shy;len die Über&shy;le&shy;ben&shy;den Zeug&shy;nis ab&shy;legen -der ver&shy;gan&shy;ge&shy;nen oder der ak&shy;tuel&shy;len? Der Be&shy;griff scheint eine Brücke zwi&shy;schen Ver&shy;gan&shy;gen&shy;heit und Ge&shy;gen&shy;wart zu schla&shy;gen. Für den His&shy;to&shy;ri&shy;ker Daniel Schuch von der Uni&shy;ver&shy;si&shy;tät Jena dient die Fi&shy;gur des Zeit&shy;zeu&shy;gen einem Er&shy;lö&shy;sungs&shy;ver&shy;spre&shy;chen, und zwar "einer ver&shy;bes&shy;ser&shy;ten Zu&shy;kunft ohne Hass, Vor&shy;ur&shy;tei&shy;le und In&shy;dif&shy;fe&shy;renz". Von den Über&shy;le&shy;ben&shy;den wird eine mo&shy;ra&shy;li&shy;sche Bot&shy;schaft er&shy;wartet.<br />
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Doch viel wichtiger ist ein anderer Aspekt. "Wenn sie ein&shy;mal an&shy;ge&shy;fan&shy;gen ha&shy;ben zu fra&shy;gen, dann fällt ihnen im&shy;mer mehr ein, das sie noch wis&shy;sen wol&shy;len", be&shy;rich&shy;te&shy;te die jü&shy;di&shy;sche NS-Über&shy;le&shy;bende Ger&shy;traud Fletz&shy;ber&shy;ger in ei&shy;nem Inter&shy;view über einen Schul&shy;be&shy;such, der vier Stun&shy;den dau&shy;erte. Fletz&shy;ber&shy;ger, Jahrgang 1932, ent&shy;kam 1938 mit einem Kin&shy;der&shy;trans&shy;port nach Schwe&shy;den. "Je mehr sie fra&shy;gen, umso mehr Ab&shy;gründe, über&shy;trie&shy;ben ge&shy;sagt, ma&shy;chen sich auf."<br />
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Fragen zwingt zum Nachdenken - und zum Her&shy;stel&shy;len ei&shy;ner Ver&shy;bin&shy;dung zu sich selbst. Es ent&shy;steht so&shy;mit eine "Er&shy;zäh&shy;lung von Ge&shy;schichte als Ver&shy;knüp&shy;fung un&shy;seres Ichs mit der Welt", so der Schwei&shy;zer Wis&shy;sen&shy;schaft&shy;ler Peter Gaut&shy;schi. Die USC Shoah Foun&shy;da&shy;tion ex&shy;peri&shy;men&shy;tiert mit inter&shy;ak&shy;ti&shy;ven Videos, die mit&shy;tels Sprach&shy;er&shy;ken&shy;nungs&shy;soft&shy;ware die Fra&shy;gen er&shy;ken&shy;nen und ein au&shy;then&shy;ti&shy;sches Zeit&shy;zeu&shy;gen&shy;ge&shy;spräch simu&shy;lieren. "Da sind wir kri&shy;tisch", sagt Pat&shy;rick Sie&shy;gele, der Erinnern.at lei&shy;tet. "Es sug&shy;ge&shy;riert et&shy;was, das es nicht gibt. Dahin&shy;ter steckt näm&shy;lich nicht die Be&shy;geg&shy;nung mit einem ech&shy;ten Men&shy;schen, son&shy;dern mit einer Ma&shy;schine, die der Lo&shy;gik von Algo&shy;rith&shy;men folgt."<br />
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Bei den persönlichen Gesprächen hingegen geht es um das Ler&shy;nen aus Le&shy;bens&shy;ge&shy;schich&shy;ten. Er&shy;zäh&shy;len die Über&shy;le&shy;ben&shy;den vom er&shy;zwun&shy;ge&shy;nen Um&shy;zug, vom Ver&shy;lust eines Freun&shy;des oder viel&shy;leicht ein&shy;fach nur da&shy;von, ge&shy;fro&shy;ren zu ha&shy;ben, weckt das Asso&shy;zia&shy;tio&shy;nen bei den Schü&shy;lern. Durch ge&shy;teil&shy;tes Er&shy;leben ent&shy;ste&shy;hen Ver&shy;bin&shy;dungen.<br />
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So kann auch Eva Ribarits bei den Schülerinnen und Schülern an&shy;docken. Die Flucht, das Fremd&shy;sein, das Trauma der El&shy;tern, das sind The&shy;men, die auch im 21. Jahr&shy;hun&shy;dert noch prä&shy;sent sind. "Die Kin&shy;der fra&shy;gen oft, ob ich lie&shy;ber in ei&shy;nem an&shy;de&shy;ren Land ge&shy;lebt hätte", sagt Ribarits.<br />
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Erinnern.at, das als Ein&shy;rich&shy;tung des Bundes Holo&shy;caust&shy;ver&shy;mitt&shy;lung or&shy;gani&shy;siert und för&shy;dert, setzt nun auf Men&shy;schen wie Riba&shy;rits, die Er&shy;zäh&shy;lun&shy;gen ihrer El&shy;tern und teils auch Groß&shy;el&shy;tern wei&shy;ter&shy;geben - die so&shy;ge&shy;nannte zwei&shy;te und drit&shy;te Gene&shy;ra&shy;tion. Schließ&shy;lich lässt sich auch hier Authen&shy;ti&shy;zi&shy;tät her&shy;stel&shy;len, und, vielvleicht noch wich&shy;ti&shy;ger, die Mög&shy;lich&shy;keit, Fra&shy;gen zu stel&shy;len. Ein sol&shy;ches Pro&shy;jekt mit Schul&shy;be&shy;su&shy;chen von Nach&shy;kom&shy;men wird seit ver&shy;gan&shy;ge&shy;nem Jahr auch wis&shy;sen&shy;schaft&shy;lich be&shy;gleitet.<br />
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"Nachkommengespräche können auch eine gute Mög&shy;lich&shy;keit sein", sagt Daniela Lackner. So viel Er&shy;fah&shy;rung hat sie da&shy;mit noch nicht ge&shy;macht, fügt sie hin&shy;zu. Lackner ist Leh&shy;re&shy;rin für Ge&shy;schichte, poli&shy;ti&shy;sche Bil&shy;dung und Eng&shy;lisch an der BAfEP 10, der Bun&shy;des&shy;bil&shy;dungs&shy;an&shy;stalt für Ele&shy;men&shy;tar&shy;päda&shy;go&shy;gik in Wien-Favo&shy;riten. Im Schul&shy;jahr 2022/23 star&shy;tete sie erst&shy;mals ein Ge&shy;denk&shy;pro&shy;jekt mit einer Schüler&shy;gruppe.<br />
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Gemeinsam erarbeiteten sie einen Er&shy;in&shy;ne&shy;rungs&shy;weg durch Favo&shy;riten: Sechs Sta&shy;tio&shy;nen gab es, da&shy;run&shy;ter den ehe&shy;ma&shy;li&shy;gen Humboldt-Tempel, eine Syna&shy;goge mit 700 Sitz&shy;plät&shy;zen, die wäh&shy;rend der No&shy;vem&shy;ber&shy;po&shy;grome 1938 zer&shy;stört wurde, und den Ba&shy;ranka-Park, einst Lager&shy;platz für Roma, Sinti und Lo&shy;vara. Einen Ge&shy;denk&shy;stein im Böh&shy;mi&shy;schen Pra&shy;ter setzte die Schu&shy;le selbst. Die Schü&shy;ler über&shy;setz&shy;ten die In&shy;halte auf Bos&shy;nisch/Kroa&shy;tisch/Ser&shy;bisch, Rus&shy;sisch, Ara&shy;bisch und Türkisch.<br />
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Für eine Begegnung mit dem 1933 ge&shy;bo&shy;re&shy;nen Kurt Hill&shy;mann, der die NS-Zeit als so&shy;ge&shy;nann&shy;ter "Misch&shy;ling" über&shy;lebte, reiste die Grup&shy;pe da&shy;mals nach Ber&shy;lin. "Kaum hat er den Raum be&shy;tre&shy;ten, ist es ganz still ge&shy;wor&shy;den", er&shy;innert sich Lackner. "Er hat&shy;te noch gar nichts ge&shy;sagt." In den Fol&shy;ge&shy;pro&shy;jek&shy;ten wird Lack&shy;ner auf sol&shy;che Be&shy;geg&shy;nun&shy;gen wohl ver&shy;zich&shy;ten müs&shy;sen. Was sind die Alter&shy;na&shy;tiven?<br />
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Je weniger Zeitzeugen sprechen, desto größ&shy;ere Be&shy;deu&shy;tung er&shy;hal&shy;ten die Orte der Ver&shy;fol&shy;gung. Schließ&shy;lich ver&shy;mit&shy;teln auch sie Au&shy;then&shy;ti&shy;zi&shy;tät, sind ein Zeug&shy;nis der Zeit. Und sie hel&shy;fen, Men&shy;schen mit unter&shy;schied&shy;li&shy;chen Ge&shy;schich&shy;ten zu ver&shy;bin&shy;den. In Lack&shy;ners Grup&shy;pen liegt der An&shy;teil von Schü&shy;lern mit Mi&shy;gra&shy;tions&shy;hin&shy;ter&shy;grund bei gut 80 Pro&shy;zent. Im&shy;mer wie&shy;der, er&shy;zählt Lack&shy;ner, höre sie dann von ei&shy;ni&shy;gen Schü&shy;lern, dass sie sich für die Er&shy;inne&shy;rung an die NS-Zeit nicht wirk&shy;lich ver&shy;ant&shy;wort&shy;lich füh&shy;len. "Das ist nicht un&shy;se&shy;re Ge&shy;schichte, wir wa&shy;ren nicht be&shy;teiligt."<br />
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Oft wird dann erst einmal gemeinsam erarbeitet, welche Rolle ihre Her&shy;kunfts&shy;län&shy;der wäh&shy;rend der NS-Zeit spiel&shy;ten. Wa&shy;ren es Ver&shy;bün&shy;dete von Nazi-Deutsch&shy;land, so wie die Tür&shy;kei? Wur&shy;den auch dort Kriegs&shy;ver&shy;bre&shy;chen ver&shy;übt, wie auf dem Bal&shy;kan? Ver&shy;or&shy;tet man die Ge&shy;schich&shy;te im ei&shy;ge&shy;nen Grät&shy;zel, im ei&shy;genen Schul&shy;bezirk, ent&shy;steht etwas Ver&shy;bin&shy;den&shy;des. "Dann ist es plötz&shy;lich ihre Ge&shy;schichte, weil sie davor&shy;stehen", sagt Lackner.<br />
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Historische Orte haben eine eigene Kraft. Die meisten Men&shy;schen, die das erste Mal die Ge&shy;denk&shy;stät&shy;te des ehe&shy;ma&shy;li&shy;gen Kon&shy;zen&shy;tra&shy;tions&shy;la&shy;gers Maut&shy;hau&shy;sen be&shy;su&shy;chen wür&shy;den, seien über&shy;wäl&shy;tigt von dem An&shy;blick, sagt Gudrun Bloh&shy;berger, die päda&shy;go&shy;gi&shy;sche Lei&shy;te&shy;rin der Ge&shy;denk&shy;stät&shy;te. Die Größe des Are&shy;als, wie es auf dem Hü&shy;gel thront, weit&shy;hin sicht&shy;bar, die lieb&shy;li&shy;che Land&shy;schaft rund&shy;he&shy;rum. "Die Men&shy;schen se&shy;hen, dass es eine wahre Ge&shy;schichte ist." Gut 4300 Ver&shy;mitt&shy;lungs&shy;pro&shy;gram&shy;me fin&shy;den je&shy;des Jahr dort so&shy;wie in den ehe&shy;ma&shy;li&shy;gen Außen&shy;la&shy;gern Melk und Gusen statt.<br />
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Bei den Rundgängen ist der ehe&shy;ma&shy;li&shy;ge Fuß&shy;ball&shy;platz der SS eine der ers&shy;ten Sta&shy;tio&shy;nen. Heute ist dort nur noch eine Wiese, im Früh&shy;ling blü&shy;hen Wild&shy;blu&shy;men. Alte Auf&shy;nah&shy;men zei&shy;gen, dass es Zu&shy;schauer&shy;tri&shy;bü&shy;nen gab. Men&shy;schen aus der Um&shy;ge&shy;bung sa&shy;hen also regel&shy;mäßig zu. Der Fuß&shy;ball&shy;platz war mit einem Stachel&shy;draht vom ehe&shy;ma&shy;li&shy;gen Sani&shy;täts&shy;lager des KZ ab&shy;ge&shy;trennt, je&shy;nen Ba&shy;racken, in denen nicht mehr ar&shy;beits&shy;fä&shy;hige Men&shy;schen unter&shy;ge&shy;bracht wur&shy;den. "Wir be&shy;zeich&shy;nen es heute als Ster&shy;be&shy;lager", sagt Blohberger.<br />
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Wer zum Fußballspiel kam, sah also ins Lager hinein. Tä&shy;ter, Opfer und Zu&shy;se&shy;her tra&shy;fen auf kleins&shy;tem Raum auf&shy;ei&shy;nan&shy;der. Wie konnte das sein? "Vie&shy;le Be&shy;su&shy;cher ver&shy;muten, dass die lo&shy;kale Be&shy;völ&shy;ke&shy;rung ge&shy;zwun&shy;gen wurde, die Spiele an&shy;zu&shy;se&shy;hen", er&shy;zählt Gudrun Bloh&shy;berger. "Da&shy;für gibt es in der Ge&shy;schichts&shy;schrei&shy;bung aber keine Indizien."<br />
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Der Ort zwingt zur Auseinandersetzung und zum Fra&shy;gen&shy;stel&shy;len, an die Ge&shy;schichte und an sich selbst. "Kon&shy;takt&shy;zonen der Ge&shy;schichts&shy;ver&shy;mitt&shy;lung" nennt die öster&shy;rei&shy;chi&shy;sche Kul&shy;tur&shy;wis&shy;sen&shy;schaft&shy;lerin Nora Stern&shy;feld sol&shy;che An&shy;läsvse und Räume in ihrem gleich&shy;nami&shy;gen Buch -und wirft die Fra&shy;ge auf, wel&shy;ches Ver&shy;hal&shy;ten dort an&shy;ge&shy;messen ist.<br />
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Sie zitiert einen Überlebenden des KZ Bergen-Belsen: "An&shy;ge&shy;mes&shy;se&shy;nes Ver&shy;hal&shy;ten an diesem Ort - was ist das? Als ich hier war, wurde hier ge&shy;mor&shy;det und ge&shy;stor&shy;ben. Das war das an&shy;ge&shy;mes&shy;sene Ver&shy;hal&shy;ten in Bergen-Belsen "<br />
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Die meisten jungen Menschen, die erstmals kommen, seien eher ängst&shy;lich und an&shy;ge&shy;spannt, er&shy;zählt Bloh&shy;ber&shy;ger. Da&shy;bei dürf&shy;ten Be&shy;su&shy;cher ohne&shy;hin al&shy;les sa&shy;gen und fra&shy;gen. Ver&shy;gleicht bei&shy;spiels&shy;weise je&shy;mand Gaza mit einem KZ, wird die Grup&shy;pe ein&shy;ge&shy;bun&shy;den. Wer denkt an&shy;ders? Wie kommt die Per&shy;son zu die&shy;ser An&shy;sicht?"Wir brau&shy;chen Ver&shy;glei&shy;che, um uns in der Ge&shy;schichte orien&shy;tie&shy;ren zu kön&shy;nen", sagt Bloh&shy;berger. "Aber wir müs&shy;sen heraus&shy;ar&shy;bei&shy;ten, was heute an&shy;ders ist."<br />
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Das ist auch Eva Ribarits wichtig. Wenn sie den Schüler&shy;in&shy;nen und Schü&shy;lern er&shy;zählt, dass sie als Kind die Ab&shy;leh&shy;nung ihrer Um&shy;ge&shy;bung spür&shy;te, fügt sie im&shy;mer hin&shy;zu, dass sich die Zei&shy;ten ge&shy;än&shy;dert ha&shy;ben. Die Ge&shy;sell&shy;schaft ist nun di&shy;ver&shy;ser und offe&shy;ner. Auch beim Heurigen.<br />
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<p><b>Die vielen Leben der Helga Feldner-Busztin</b></p>

<p><em><a href="https://shop.falter.at/search/?reviewer=Anna Goldenberg" target="_blank"><b>Anna Goldenberg</b></a></em> in <em><a href="https://shop.falter.at/buecher/besprochene-buecher.html?falter=202444" target="_blank"><b>FALTER 44/2024</b></a></em> vom 30.10.2024 (S. 19)</p>

<p align="justify">Das muss es gewesen sein", sagte meine Groß&shy;mut&shy;ter. Sie stand vor einem gel&shy;ben Wohn&shy;haus in Tere&shy;zín. Das ehe&shy;ma&shy;lige Garni&shy;son&shy;städt&shy;chen im Nor&shy;den Tsche&shy;chiens hieß einst The&shy;re&shy;sien&shy;stadt, in der NS-Zeit war hier ein Kon&shy;zen&shy;tra&shy;tions&shy;lager. 1943 hat&shy;ten die Nazis meine da&shy;mals 14-jährige Groß&shy;mutter Helga aus Wien dort&shy;hin ver&shy;schleppt, weil sie Jüdin war. Durch di&shy;ver&shy;se glück&shy;liche Fü&shy;gun&shy;gen über&shy;leb&shy;te sie bis zur Be&shy;frei&shy;ung über zwei Jahre später.<br />
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Und nun befanden wir uns wieder an diesem Ort. Es war Au&shy;gust 2013, ich sollte über un&shy;seren ge&shy;mein&shy;samen Aus&shy;flug eine Re&shy;por&shy;tage schrei&shy;ben. Helga, da&shy;mals 84, brauchte keine Moti&shy;va&shy;tion meiner&shy;seits, die eher trost&shy;losen Straßen zu er&shy;kunden. Im Gegen&shy;teil. Die Ka&shy;ser&shy;nen&shy;fens&shy;ter, die Kir&shy;che, der Markt&shy;platz, das Stadt&shy;tor - wenn sie etwas wie&shy;der&shy;er&shy;kannte, er&shy;zählte sie be&shy;reit&shy;willig.<br />
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Auch über L414, das ehemalige Mädchen&shy;heim, vor des&shy;sen Fas&shy;sade wir nun stan&shy;den. Auf Stroh&shy;säcken hat&shy;ten sie ge&shy;schla&shy;fen, die Bett&shy;wan&shy;zen wa&shy;ren eben&shy;so eine Qual ge&shy;wesen wie der stän&shy;di&shy;ge Hun&shy;ger. Im&shy;mer war sie auf der Suche nach Ess&shy;barem, seien es Reste oder Herunter&shy;ge&shy;fallenes.<br />
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Das Eingangstor des gelben Wohn&shy;hauses war un&shy;ver&shy;sperrt, sie trat ein. Das Haus schien be&shy;wohnt, aber ver&shy;wahr&shy;lost, Spinn&shy;weben, Tau&shy;ben, Ge&shy;rüm&shy;pel. Selbst&shy;be&shy;wusst stieg Helga den Halb&shy;stock hi&shy;nauf und blickte aus dem Fenster.<br />
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Ja, das sei es gewesen. Sie war zu&shy;frie&shy;den, wei&shy;ter ins Haus vor&shy;drin&shy;gen wollte sie dann doch nicht.<br />
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Lange Jahre hatte ich meine Großmutter nur als Groß&shy;mut&shy;ter ge&shy;se&shy;hen. Und die&shy;sen Job er&shy;füllte sie in mei&shy;nen Kin&shy;der&shy;au&shy;gen sehr gut: Sie holte mich von der Volks&shy;schule ab, hat&shy;te stets Süßig&shy;kei&shy;ten da&shy;bei und strickte bunte, warme Socken. Ihre Ge&shy;schenk&shy;e waren groß&shy;zü&shy;gig; wer krank wur&shy;de, be&shy;kam min&shy;des&shy;tens einen täg&shy;lichen Anruf.<br />
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In anderen Belangen war sie aber eher untypisch. Sie nahm bis Mitte 80 an Aerobic-Stun&shy;den im Fit&shy;ness&shy;cen&shy;ter teil und ach&shy;tete auf ihr Ge&shy;wicht. Sie war schonungs&shy;los ehr&shy;lich und sprach aus, wenn sie den Lebens&shy;wan&shy;del ande&shy;rer nicht gut&shy;hieß. Weh dem, der rauchte! Außer&shy;dem ar&shy;bei&shy;te&shy;te sie bis in ihr 90. Lebens&shy;jahr hinein als Ärztin.<br />
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Erst als ich älter wurde, begann ich, über den Zu&shy;sam&shy;men&shy;hang mit ihrer Ver&shy;gan&shy;gen&shy;heit nach&shy;zu&shy;den&shy;ken. Der Hun&shy;ger hat&shy;te wohl ihr eigen&shy;ar&shy;ti&shy;ges Ver&shy;hält&shy;nis zum Es&shy;sen ge&shy;prägt, die Lü&shy;gen des NS-Regimes viel&shy;leicht das Be&shy;dürf&shy;nis nach Wahr&shy;haf&shy;tig&shy;keit. Und die&shy;ser Ehr&shy;geiz stammte mög&shy;li&shy;cher&shy;wei&shy;se von je&shy;nem Er&shy;leb&shy;nis, das sie stets zu den schlimms&shy;ten ihres Le&shy;bens zähl&shy;te: der Tag im Früh&shy;jahr 1938, als sie, ge&shy;rade ein&shy;mal neun Jahre alt, aus ihrer Volks&shy;schul&shy;klas&shy;se ge&shy;wor&shy;fen wur&shy;de, weil sie Jüdin war.<br />
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Allen zu beweisen, dass sie kein Mensch zwei&shy;ter Klas&shy;se sei, das trieb sie an. Im Nach&shy;kriegs&shy;wien lernte sie mei&shy;nen Groß&shy;va&shy;ter Hansi ken&shy;nen, sie 16, er 19. Den Holo&shy;caust hat&shy;te er hier über&shy;lebt, weil ihn sein ehe&shy;ma&shy;li&shy;ger Schul&shy;arzt ver&shy;steckt hat&shy;te; die El&shy;tern und der jün&shy;gere Bru&shy;der wa&shy;ren im KZ er&shy;mor&shy;det worden.<br />
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Hansi hatte gerade sein Medizinstudium begonnen, Helga ging noch zur Schule. Doch weil sie gleich&shy;auf sein wollte, brach sie die Schule ab, be&shy;suchte statt&shy;des&shy;sen einen Ma&shy;tura&shy;kurs - und pa&shy;ral&shy;lel die Medi&shy;zin&shy;vor&shy;lesungen.<br />
<br />
Vereint im Willen, aus diesem Leben, in dem schon so viel zer&shy;stört wor&shy;den war, et&shy;was zu ma&shy;chen, blie&shy;ben Hansi und Helga 50 Jahre lang ein Paar. Helga wurde Ober&shy;ärz&shy;tin, sie be&shy;kamen vier Kin&shy;der und zo&shy;gen aus der Ge&shy;mein&shy;de&shy;woh&shy;nung in ein Haus.<br />
<br />
Was sie erlebt hatten, war präsent und doch nicht. Bei den Abend&shy;es&shy;sen sprach man eher über medi&shy;zi&shy;ni&shy;sche Fäl&shy;le als über die Ver&shy;gan&shy;gen&shy;heit. Doch die Fa&shy;mi&shy;lie kannte die Ge&shy;schich&shy;ten, tru&shy;gen die Kinder doch Namen der er&shy;mor&shy;de&shy;ten Ver&shy;wand&shy;ten, und auch wir En&shy;kel&shy;kin&shy;der wuss&shy;ten, dass mein Groß&shy;vater im Werk&shy;zeug&shy;kel&shy;ler unter dem Lino&shy;leum&shy;boden ein manns&shy;großes Ver&shy;steck ge&shy;baut hatte.<br />
<br />
Der Holocaust hatte seinen selbst&shy;ver&shy;ständ&shy;li&shy;chen Platz im Hinter&shy;grund des Le&shy;bens. Sie sei nun ein&shy;mal nicht senti&shy;men&shy;tal, sagte Helga. Aber viel&shy;leicht hat&shy;te sie nicht den Raum, um sich aus&shy;zu&shy;drücken. Den be&shy;kam sie sehr spät. Erst Ende der 1980er-Jahre war die öster&shy;rei&shy;chi&shy;sche Öf&shy;fent&shy;lich&shy;keit be&shy;reit, sich mit der Tä&shy;ter&shy;schaft wäh&shy;rend der NS-Zeit zu be&shy;schäf&shy;ti&shy;gen. 1998 gab Helga ihr ers&shy;tes län&shy;ge&shy;res Inter&shy;view - der von Steven Spiel&shy;berg ge&shy;grün&shy;de&shy;ten US-ameri&shy;ka&shy;ni&shy;schen Shoah Foun&shy;dation.<br />
<br />
Nach und nach kamen in Österreich immer mehr enga&shy;gier&shy;te Men&shy;schen, die sie be&shy;frag&shy;ten und ein&shy;luden. Be&shy;son&shy;ders gerne ging sie an Schu&shy;len. Wie&shy;der und wie&shy;der er&shy;zähl&shy;te Helga dort ihre Ge&shy;schichte. Mit ihrem ruhi&shy;gen, aber be&shy;harr&shy;li&shy;chen Ehr&shy;geiz machte sie sich an die neue Le&shy;bens&shy;auf&shy;gabe. Sie ge&shy;noss die ehr&shy;li&shy;che Auf&shy;merk&shy;sam&shy;keit und die in&shy;teres&shy;sier&shy;ten Fragen.<br />
<br />
Ihre letzte Schulklasse besuchte sie heuer im März.</p>
<br /><a href='https://www.az-neu.eu/versteckte-jahre'>Allé Wilfried</a>&nbsp;&nbsp;<a href='https://www.az-neu.eu/versteckte-jahre'>...</a>]]></description>
      <link>https://www.az-neu.eu/versteckte-jahre</link>
      <author>wilfried.alle@chello.at (Allé Wilfried)</author>
      <comments>https://www.az-neu.eu/versteckte-jahre</comments>
      <guid isPermaLink="true">https://www.az-neu.eu/versteckte-jahre</guid>
      <pubDate>Sun, 02 Nov 2025 20:46:00 GMT</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Trump, Putin und ihre Marionetten</title>
      <description><![CDATA[<p>von <em><a href="https://shop.falter.at/search/?name=Helmut Brandstätter" target="_blank">Helmut Brandstätter</a></em> <em><a href="https://shop.falter.at/search/?name=Andrea+Maria+Dusl" target="_blank"> </a></em></p>

<p><a href="https://images.thalia.media/-/BF2000-2000/9b5e0aa66566461388561a4b7f38200c/trump-putin-und-ihre-marionetten-gebundene-ausgabe-helmut-brandstaetter.jpeg" target="_blank"><img alt="" height="198" src="https://images.thalia.media/-/BF2000-2000/9b5e0aa66566461388561a4b7f38200c/trump-putin-und-ihre-marionetten-gebundene-ausgabe-helmut-brandstaetter.jpeg" style="float:left" width="132" /></a></p>

<table class="data-table falter-responsive-table" id="product-attribute-specs-table">
	<tbody>
		<tr class="first odd">
			<td>ISBN:</td>
			<td class="data last">9783218014830</td>
		</tr>
		<tr class="even">
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			<td class="data last">24.09.2025</td>
		</tr>
		<tr class="even">
			<td>Verlag:</td>
			<td class="data last"><a href="https://shop.falter.at/search/?publisher=Kremayr%26%23x20%3B%26amp%3B%26%23x20%3BScheriau&amp;exact=1" target="_blank"><em>Kremayr &amp; Scheriau</em></a></td>
		</tr>
		<tr class="even">
			<td>Genre:</td>
			<td class="data last">Sachbücher/Politik, Gesellschaft, Wirtschaft/Sonstiges</td>
		</tr>
		<tr class="odd">
			<td>Format:</td>
			<td class="data last">Hardcover</td>
		</tr>
		<tr class="first odd">
			<td>Umfang:</td>
			<td class="data last">296 Seiten</td>
		</tr>
		<tr>
			<td>Preis:</td>
			<td class="data last">€ 26,00</td>
		</tr>
	</tbody>
</table>

<h5><strong>Kurzbeschreibung des Verlags</strong></h5>

<p align="justify">Der russische Überfall auf die Ukraine läutete 2022 eine Zeiten&shy;wende ein, doch mittler&shy;weile ste&shy;hen wir be&shy;reits vor einem Zei&shy;ten-Ende: Vor&shy;bei ist eine 80 Jahre dau&shy;ernde Peri&shy;ode, in de&shy;nen der Wes&shy;ten Euro&shy;pas auf die USA als lo&shy;ya&shy;len Part&shy;ner in wirt&shy;schaft&shy;li&shy;chen wie ge&shy;sell&shy;schaft&shy;lic&shy;hen Bel&shy;an&shy;gen bauen konnte. Statt&shy;dessen formt sich vor unse&shy;ren Augen eine neue auto&shy;kra&shy;tische Achse zwi&shy;schen Trump und Putin, die die auf&shy;ge&shy;klärte EU und ihre Ide&shy;ale zu zer&shy;rei&shy;ben droht – von außen und von innen.&nbsp;<br />
Mithilfe willfähriger rechter Parteien in Euro&shy;pa spal&shy;ten sie die Werte von Frei&shy;heit und Rechts&shy;staat und wol&shy;len so die euro&shy;pä&shy;ische Allianz zer&shy;stören. Die kom&shy;men&shy;den Jahre wer&shy;den ent&shy;schei&shy;dend da&shy;für sein, ob das euro&shy;pä&shy;ische Werk für Frie&shy;den und Ver&shy;söh&shy;nung, das als Fol&shy;ge des Zwei&shy;ten Welt&shy;kriegs ins Le&shy;ben ge&shy;ru&shy;fen wurde, be&shy;ste&shy;hen bleibt. Helmut Brand&shy;stätter nimmt uns mit hin&shy;ter die Ku&shy;lis&shy;sen des Euro&shy;pä&shy;ischen Par&shy;la&shy;ments und deckt die Mecha&shy;nis&shy;men auf, mit denen Trump, Putin und Euro&shy;pas Rechte die EU zer&shy;set&shy;zen wol&shy;len – und zeigt, wie sich Euro&shy;pa da&shy;ge&shy;gen wehren kann.</p>

<h5><strong><strong>FALTER-Rezension</strong></strong></h5>

<p><b>Einblicke in Lügenmaschinen</b></p>

<p><em><a href="https://shop.falter.at/search/?reviewer=Margaretha Kopeinig" target="_blank"><b>Margaretha Kopeinig</b></a></em> in <em><a href="https://shop.falter.at/buecher/besprochene-buecher.html?falter=202544" target="_blank"><b>FALTER 44/2025</b></a></em> vom 29.10.2025 (S. 19)</p>

<p align="justify">Helmut Brandstätter liefert in seinem neuen Buch Argu&shy;­mente und Fak­&shy;ten, wie Pro&shy;­pa&shy;­ganda und Des­&shy;in&shy;for­&shy;ma­&shy;tion auto­&shy;ri­&shy;tä&shy;rer Füh­&shy;rer ent­l&shy;arvt wer&shy;­den kön­&shy;nen. Er gibt einen tie­&shy;fen Ein&shy;b­lick in Russ&shy;­lands ideo­&shy;lo&shy;­gische Streit­kräfte im Kampf um Köpfe. Der EU-Ab&shy;­ge&shy;­ord&shy;n­ete (Re­new Eu­rope) ana&shy;­ly&shy;­siert kreml­&shy;nahe Me&shy;­dien, den Out­&shy;put der "Troll&shy;­fa&shy;­bri­&shy;ken" und die Flut an Lü&shy;­gen und "Fake News". Er zeigt auf, wie da&shy;­mit ge&shy;­sell&shy;­schaft­&shy;liche Kon­&shy;flikte im Wes&shy;ten ge&shy;schürt und rechte Par&shy;teien da&shy;bei als Be&shy;schüt&shy;zer natio&shy;naler Inter&shy;es&shy;sen und des "ge&shy;sun&shy;den Men&shy;schen&shy;ver&shy;stands" posi&shy;tio&shy;niert werden.<br />
<br />
Brandstätter zerstreut Hoff&shy;nun&shy;gen so man&shy;cher, Russ&shy;land werde sich nach Ver&shy;hand&shy;lungen mit einem Teil der Ukra&shy;ine zu&shy;frie&shy;den ge&shy;ben. Nein. Aus den Sprach&shy;roh&shy;ren des Kremls er&shy;fährt man an&shy;de&shy;res. Wladis&shy;law Sur&shy;kow, einst en&shy;ger Be&shy;ra&shy;ter Putins, sagte erst kürz&shy;lich dem fran&shy;zö&shy;si&shy;schen Maga&shy;zin L'Express, dass es um das Kon&shy;zept der "rus&shy;si&shy;schen Welt ohne Gren&shy;zen" gehe. Hin&shy;zu kom&shy;men die USA, die den&shy;sel&shy;ben Feind wie Russ&shy;land im Fo&shy;kus haben: "Das sa&shy;ta&shy;ni&shy;sche Eu&shy;ro&shy;pa und die sa&shy;ta&shy;ni&shy;sche EU." Der ehe&shy;ma&shy;lige Kurier-Chef&shy;redak&shy;teur und Heraus&shy;ge&shy;ber doku&shy;men&shy;tiert, wie oft Donald Trump nahezu wort&shy;gleich die Pro&shy;pa&shy;ganda des Kremls wie&shy;der&shy;holte. Trumps Ex-Freund Elon Musk ist di&shy;rek&shy;ter, er wünscht sich eine enge Part&shy;nerschaft zwischen Berlin und Moskau.<br />&shy;
<br />
Hoffnung macht das Buch mit Blick auf die Ukraine und ihren Abwehr&shy;kampf gegen Russ&shy;land. Hier gilt, was Jewgeni Pri&shy;go&shy;schin 2023 bit&shy;ter über Russ&shy;lands "Spe&shy;zial&shy;opera&shy;tion" kons&shy;ta&shy;tierte: "Wir haben aus der Ukra&shy;ine eine Nation ge&shy;macht, die jetzt in der Welt be&shy;kannt ist. Und was die De&shy;mili&shy;tari&shy;sie&shy;rung be&shy;trifft, die hat&shy;ten zu Be&shy;ginn 500 Panzer, jetzt ha&shy;ben sie 5000." Brand&shy;stät&shy;ter be&shy;schreibt in sei&shy;nem sehr gut recher&shy;chier&shy;ten Buch auch die ra&shy;sante Ent&shy;wick&shy;lung des Rechts&shy;popu&shy;lis&shy;mus in Euro&shy;pa, der mit der Spal&shy;tung der Ge&shy;sell&shy;schaft punk&shy;tet. "Das ge&shy;lingt, weil diese Poli&shy;ti&shy;ker&shy;innen es ver&shy;stehen, die Angst und die Wut der Men&shy;schen zu ver&shy;bali&shy;sieren, ob&shy;wohl sie keine Lö&shy;sung an&shy;zu&shy;bieten ha&shy;ben, sich selbst als Opfer dar&shy;stel&shy;len - und die Medien mit&shy;spielen."</p>
<br /><a href='https://www.az-neu.eu/trump-putin-und-ihre-marionetten'>Allé Wilfried</a>&nbsp;&nbsp;<a href='https://www.az-neu.eu/trump-putin-und-ihre-marionetten'>...</a>]]></description>
      <link>https://www.az-neu.eu/trump-putin-und-ihre-marionetten</link>
      <author>wilfried.alle@chello.at (Allé Wilfried)</author>
      <comments>https://www.az-neu.eu/trump-putin-und-ihre-marionetten</comments>
      <guid isPermaLink="true">https://www.az-neu.eu/trump-putin-und-ihre-marionetten</guid>
      <pubDate>Wed, 29 Oct 2025 20:38:00 GMT</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Welches Europa brauchen wir?</title>
      <description><![CDATA[<p>Das Buch vom gefragten Experten für eine realistische Europapolitik</p>

<p>von <em><a href="https://shop.falter.at/search/?name=Gerald Knaus" target="_blank">Gerald Knaus</a></em>, <em><a href="https://shop.falter.at/search/?name=Francesca Knaus" target="_blank">Francesca Knaus</a></em> <em><a href="https://shop.falter.at/search/?name=Andrea+Maria+Dusl" target="_blank"> </a></em></p>

<p><a href="https://faltercdn.s3.eu-central-1.amazonaws.com/img/978349/207/9783492072175_L.jpg" target="_blank"><img alt="" height="198" src="https://faltercdn.s3.eu-central-1.amazonaws.com/img/978349/207/9783492072175_L.jpg" style="float:left" width="132" /></a></p>

<table class="data-table falter-responsive-table" id="product-attribute-specs-table">
	<tbody>
		<tr class="first odd">
			<td>ISBN:</td>
			<td class="data last">9783492072175</td>
		</tr>
		<tr class="even">
			<td>Erscheinungsdatum:</td>
			<td class="data last">02.10.2025</td>
		</tr>
		<tr class="even">
			<td>Verlag:</td>
			<td class="data last"><a href="https://shop.falter.at/search/?publisher=Piper&amp;exact=1" target="_blank"><em>Piper</em></a></td>
		</tr>
		<tr class="even">
			<td>Genre:</td>
			<td class="data last">Sachbücher/Politik, Gesellschaft, Wirtschaft/Politik</td>
		</tr>
		<tr class="odd">
			<td>Format:</td>
			<td class="data last">Hardcover</td>
		</tr>
		<tr class="first odd">
			<td>Umfang:</td>
			<td class="data last">448 Seiten</td>
		</tr>
		<tr>
			<td>Preis:</td>
			<td class="data last">€ 26,80</td>
		</tr>
	</tbody>
</table>

<h5><strong>Kurzbeschreibung des Verlags</strong></h5>

<p><strong>Europa in Gefahr: So retten wir Friede und Freiheit&nbsp;</strong></p>

<p align="justify">Europafeindliche Politiker:innen greifen nach der Macht. Russland führt den größten Krieg seit 1945. Angst vor unkontrollierter Migration spaltet unsere Demokratien. Die europäische Ordnung, Friede und Wohlstand sind so bedroht wie seit Ende des Kalten Krieges nicht mehr. Junge Europäer:innen wenden sich von der EU ab. Was fehlt, ist eine überzeugende Vision für einen verunsicherten Kontinent. Gerald und Francesca Knaus zeigen, wo wir Inspiration in der Geschichte finden und wie daraus Politik werden kann, die Mehrheiten überzeugt – für ein Europa ohne Kriege, politische Gefangene und Folter.</p>

<p><strong>Ein Plädoyer für eine realistische Europa-Politik</strong></p>

<h5><strong>FALTER-Rezension</strong></h5>

<p><strong>Der europäische Chronist</strong></p>

<p><a href="https://shop.falter.at/search/?reviewer=Eva%20Konzett" target="_blank"><em><strong>Eva Konzett</strong></em></a> in <a href="https://shop.falter.at/buecher/besprochene-buecher.html?falter=202543" target="_blank"><em><strong>FALTER 43/2025</strong></em></a> vom 22.10.2025 (S. 18)</p>

<p align="justify">Gerald Knaus will sich nicht irgendwo treffen, son­dern genau hier: bei Staub und Straßen­lärm. In Wien, auf dem Mor­zin­platz, da, wo der erste Be­zirk an den Donau­kanal stößt. An ei­ner der einst sehr ge­fürch­te­ten Adres­sen der Stadt.<br />
<br />
Die Ge­sta­po hat­te hier im Hotel Métro­pole ihr Haupt­quar­tier. Im provi­so­risch ein­ge­rich­teten Ge­fäng­nis im Kel­ler wa­ren der Va­ter und Groß­va­ter von Peter Pulzer in­haf­tiert. Und in Pulzer, dem His­to­ri­ker und Poli­tik­wis­sen­schaf­tler in Ox­ford, sieht Knaus den Schlüs­sel zu dring­li­chen Fra­gen: Wie den Auf­stieg der Rechten stop­pen? Ja, wie die Demo­kra­tie ret­ten? Knaus hat einst bei Pulzer stu­diert.<br />
<br />
Pulzer war ein Mann, der in ei­nem demo­kra­ti­schen Öster­reich auf die Welt kam -mit ge­wähl­tem Prä­si­den­ten, un­ab­hän­gi­ger Jus­tiz und Par­la­ment. Und der noch als Kind flie­hen musste, weil seine Hei­mat zur Dik­ta­tur ver­rohte. Als er 1929 in Wien ge­bo­ren wurde, hät­te nie­mand da­rauf ge­wet­tet, dass nur neun Jahre spä­ter die Natio­nal­so­zia­listen die Macht über­nehmen wür­den. In der Reichs­pogrom­nacht 1938 plün­der­ten sie dann die Woh­nung der Fami­lie, ris­sen der Schwes­ter die Ket­ten vom Hals und sperr­ten die er­wach­se­nen Män­ner weg.<br />
<br />
"Pulzer hat er­kannt, dass es mög­lich war, nach jahr­zehn­te­lan­gem Fort­schritt in Öster­reich inner­halb kür­zes­ter Zeit die Demo­kra­tie zu zer­stö­ren. Und wie die Nazis da­rauf zu­rück­grei­fen konn­ten, dass Intel­lek­tuel­le ihnen jahr­zehn­te­lang den Weg be­rei­tet hat­ten", sagt Knaus.<br />
<br />
Denn wäh­rend Öster­reich offi­ziell pro­gres­sive Poli­tik machte, Frauen­rechte um­setzte und die stark an­wach­sende jüdi­sche Mind­er­heit in die Mehr­heits­ge­sell­schaft assi­mi­lierte (da­runter auch Pulzers Fami­lie), bro­del­te unter­ir­disch -und von den re­gie­ren­den Eli­ten igno­riert - das Res­sen­ti­ment. Die Hetz­schrift "Der Sieg des Juden­thums über das Ger­ma­nen­thum" bei­spiels­weise ist zwölf­mal in sechs Jah­ren er­schie­nen -und zwar schon vor dem Ers­ten Welt­krieg.<br />
<br />
Sub­ku­tan wur­den der Mehr­heit bei je­der Er­wäh­nung der Juden die Attri­bute "skru­pel­los, lüs­tern und revo­lu­tio­när"(im Sin­ne von staats­feind­lich) ein­ge­impft. Anti­demo­kra­ten hät­ten "eine Min­der­heit aus­ge­nutzt, um den Libera­lis­mus an­zu­grei­fen", sagt Knaus. Die Nazis hät­ten dies dann nicht mit neuen Ideen, son­dern nur mit "Bru­tali­tät und Macht" er­gänzt. Oder in den Wor­ten Pulzers: "30 Jahre un­auf­hör­li­cher Pro­pa­ganda waren wirk­samer ge­wesen, als die Men­schen zu jener Zeit glaub­ten."<br />
<br />
Das er­innert schon sehr an die Ge­gen­wart. In Deutsch­land, Frank­reich und Groß­bri­tan­nien sind Rechts-außen-Par­teien in­zwi­schen in Tei­len oder in Um­fra­gen die stärk­ste poli­ti­sche Kraft. In Ita­lien re­gieren sie be­reits. In Öster­reich ist die FPÖ eine ex­tre­mis­ti­sche Sys­tem­par­tei. Sie al­le schü­ren den Aus­län­der­hass, vor al­lem ge­gen Mus­lime. Sie al­le weh­ren sich ge­gen eine of­fene Ge­sell­schafts­poli­tik.<br />
<br />
Knaus ist 55 Jahre alt, in Wien auf­ge­wachsen. Als Ex­perte für Flücht­lings­fra­gen er­klärt er ge­dul­dig Asyl­ver­ord­nungen und EU-Ge­setze in deut­schen und öster­rei­chi­schen Talk­shows. Von da her kennt man ihn. Doch Knaus ist kein Single-Issue-Wis­sen­schaft­ler. Er hat in Har­vard ge­forscht und in der Ukra­ine unter­rich­tet, in Sara­jevo und Pris­tina ge­lebt. Er be­rät euro­pä­ische Re­gie­rungen. Mit sei­ner Tochvter Fran­cesca, einer Poli­tik­wis­sen­schaft­lerin, hat er jetzt ein klu­ges Sach­buch für die All­ge­mein­heit ge­schrie­ben.<br />
<br />
Denn die Grund­pfei­ler der libe­ra­len Ord­nung sind in Ge­fahr. Weil die Men­schen sie als Selbst­ver­ständ­lich­kei­ten miss­ver­ste­hen. Und weil Poli­ti­ker dem rech­ten Auf­marsch achsel­zuckend be­geg­nen. "In Ge­sprä­chen mit Christ­demo­kra­ten in Deutsch­land merkt man fast schon eine ver­zwei­felte Resig­nation, dass die AfD mög­li­cher­weise an die Macht kom­men könnte -so wie Trump zu­rück­ge­kehrt ist", sagt Knaus. Die Fol­ge: Ohn­macht statt Auf­bruch.<br />
<br />
Da­bei müssten sie nur bei Pulzer nach­lesen. "Er hat schon in den 1960er-Jah­ren den Kampf der Ideen ver­stan­den", meint Knaus. Die Macht der Er­zäh­lung, die real­poli­ti­sche Leis­tun­gen über­trump­fen kann. Ist das nicht al­les ein biss­chen ba­nal? "Ganz im Ge­gen­teil!" Wa­rum wohl, fragt Knaus, las­sen Putin und Trump die Ge­schichts­bü­cher um­schrei­ben und Museen neu kura­tieren? Und wa­rum be­zieht sich Erdoğan stän­dig auf den Sultan Süley­man den Präch­tigen?<br />
<br />
Knaus geht es nicht um eine Heiligen­ver­eh­rung, son­dern um Hand­lungs­macht. Den rechts­ex­tremen Mytho­lo­gien vom Be­völ­ke­rungs­aus­tausch oder dem "EU-Kraken der Büro­kra­tie" etwa müsste man nur die rea­len Storys der "Aben­teurer und Visio­näre" ent­ge­gen­hal­ten, die sich die euro­pä­ische Eini­gung aus­ge­dacht haben. "Das wa­ren mut­ige Män­ner, die eine Wahl hat­ten. Und sich rich­tig ent­schie­den ha­ben."<br />
<br />
Statt­des­sen stam­meln Poli­ti­ker, auf den Sinn und Zweck der EU an­ge­spro­chen, von "öko­no­mi­schen Inter­es­sen" und mil­liar­den­schwe­ren Sub­ven­tio­nen. Nicht ein­mal auf den Euro-Geld­scheinen mit stili­sier­ten Brücken und Bögen traut man sich, Mut oder auch nur Emo­tion zu zei­gen. Die EU baut auf un­be­ding­tem Kon­sens auf. Ecken schleift man gerne bis zur Un­kennt­lich­keit ab. In der Kom­mu­ni­ka­tion aber be­deu­tet das: Al­les wabert nur noch da­hin.<br />
<br />
Am liebs­ten würde Knaus eine Net­flix-Serie über die Grün­der­väter der EU ma­chen. Mit Jean Monnet etwa, der nie ein of­fi­ziel­les Amt inne­hatte, 1940 aus sei­nem be­setz­ten Heimat­land Frank­reich floh, Eng­land mit Frank­reich ge­gen die Nazis ver­einigen wollte. Den Churchill nach Washing­ton schickte, um Roose­velt von der Auf­rüs­tung zu über­zeu­gen -was den Krieg wohl um ein Jahr ver­kürzt hat. Der italie­nische Kom­mu­nist Altiero Spi­nelli müsste eben­falls eine tra­gende Rol­le in der Serie be­kom­men. Und na­tür­lich Robert Schuman, der Mann hin­ter der Mon­tan­union, der in den 1950er-Jahren noch die Kolo­nial­poli­tik Frank­reichs in Indo­china und Al­ge­rien mit­trug. Ambi­va­lenz, nicht An­bie­de­rung.<br />
<br />
"Euro­pa ret­ten heißt, seine Ge­schich­ten zu er­zählen", sagt Knaus. Und nicht sich auf die Ge­schichte zu ver­las­sen. Dass der Konti­nent Euro­pa in meh­re­ren Schrit­ten nach 1945 demo­kra­tisch wurde, war nicht aus­ge­macht. Und es ist nicht un­ver­rück­bar.<br />
<br />
Wo in Wien am Morzin­platz das Ho­tel Métro­pole thronte, steht jetzt ein schlich­ter Wohn­bau. An die Opfer des Natio­nal­sozia­lis­mus er­innert ein Denk­mal, ge­hauen aus Maut­hau­sener Granit. Fri­sche Blu­men lie­gen da­vor. Peter Pulzers Fami­lie konnte 1939 nach Groß­bri­tan­nien ent­kom­men.<br />
<br />
1989 saß Knaus in seiner ersten Vorlesung bei Pulzer. Auf die Frage, was er - Pulzer -tue, um ob der Weltenlage nicht zu verzweifeln, antwortete der: "Ich sage leise vor mich hin: Griechen­land, Spa­nien, Portu­gal." Als Bei­spiele für Län­der, die autori­täre Re­gime ab­ge­streift und sich zu ge­fes­tig­ten Demo­kra­tien ge­wan­delt ha­ben. Als Beweis, dass eine Rück­ab­wick­lung der Dik­ta­tur ge­lin­gen kann.<br />
<br />
Knaus hat ebenf­alls ein Mantra. Es heißt "Ru­mä­nien, Po­len, Bul­ga­rien" - drei rela­tiv junge EU-Mit­glie­der, die be­wie­sen ha­ben, dass es sich lohnt, un­ter großem Ein­satz die Frei­heit zu wäh­len. Auch das ist eine Ge­schichte, die er­zählt wer­den will.</p>
<br /><a href='https://www.az-neu.eu/welches-europa-brauchen-wir'>Allé Wilfried</a>&nbsp;&nbsp;<a href='https://www.az-neu.eu/welches-europa-brauchen-wir'>...</a>]]></description>
      <link>https://www.az-neu.eu/welches-europa-brauchen-wir</link>
      <author>wilfried.alle@chello.at (Allé Wilfried)</author>
      <comments>https://www.az-neu.eu/welches-europa-brauchen-wir</comments>
      <guid isPermaLink="true">https://www.az-neu.eu/welches-europa-brauchen-wir</guid>
      <pubDate>Sat, 25 Oct 2025 19:33:00 GMT</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Geht's noch?</title>
      <description><![CDATA[<p>von <a href="https://shop.falter.at/search/?name=Simon Schwarz" target="_blank">Simon Schwarz</a>, <em><a href="https://shop.falter.at/search/?name=Ursel Nendzig" target="_blank">Ursel Nendzig</a></em> <em><a href="https://shop.falter.at/search/?name=Andrea+Maria+Dusl" target="_blank"> </a></em></p>

<p><a href="https://www.ueberreuter.at/wp-content/uploads/9783800079162-scaled.jpg" target="_blank"><img alt="" height="198" src="https://www.ueberreuter.at/wp-content/uploads/9783800079162-scaled.jpg" style="float:left" width="132" /></a></p>

<table class="data-table falter-responsive-table" id="product-attribute-specs-table">
	<tbody>
		<tr class="first odd">
			<td>ISBN:</td>
			<td class="data last">9783800079162</td>
		</tr>
		<tr class="even">
			<td>Erscheinungsdatum:</td>
			<td class="data last">10.10.2025</td>
		</tr>
		<tr class="even">
			<td>Verlag:</td>
			<td class="data last"><a href="https://shop.falter.at/search/?publisher=Carl%26%23x20%3BUeberreuter%26%23x20%3BVerlag&amp;exact=1" target="_blank"><em>Carl Ueberreuter Verlag</em></a></td>
		</tr>
		<tr class="even">
			<td>Genre:</td>
			<td class="data last">Sachbücher/Politik, Gesellschaft, Wirtschaft/Gesellschaft</td>
		</tr>
		<tr class="odd">
			<td>Format:</td>
			<td class="data last">Hardcover</td>
		</tr>
		<tr class="first odd">
			<td>Umfang:</td>
			<td class="data last">200 Seiten</td>
		</tr>
		<tr>
			<td>Preis:</td>
			<td class="data last">€ 25.00</td>
		</tr>
	</tbody>
</table>

<h5><strong>Kurzbeschreibung des Verlags</strong></h5>

<p align="justify">Das Publikum kennt Simon Schwarz als Schauspieler und Kabarettist.<br />
<br />
Jetzt zeigt er sich von einer neuen Seite: als engagierter Aktivist für Umweltschutz.<br />
<br />
Mit Offenheit und Humor blickt Simon Schwarz auf seine Kindheit und Jugend zurück. Einen besonderen Platz nimmt seine Mutter ein, deren unermüdliches Engagement für Umwelt und Gerechtigkeit ihn nachhaltig beeinflusst hat. Er erzählt von seiner heimlichen ›Droge‹ Kantwurst, von ›Frischluft-Demos‹ und von seinem Leben mit ADHS.<br />
<br />
Heute engagiert er sich konsequent für eine lebenswerte Zukunft.<br />
Dabei verschweigt er nicht, dass er selbst oft an seine Grenzen stößt und im Alltag nicht immer so handelt, wie er es gerne möchte.<br />
<br />
Gerade diese Ehrlichkeit macht seine Haltung so glaubwürdig: Schwarz zeigt nicht nur auf, sondern setzt auf gemeinsames Handeln, das Veränderung möglich macht.<br />
<br />
<strong>Ein Buch, das Mut macht, selbst aktiv zu werden.</strong><br />
<br />
<strong>Mit vielen PRIVATEN FOTOS aus dem Familienarchiv!</strong></p>

<p align="justify"><em><a href="https://www.meinbezirk.at/wien/c-lokales/der-erde-ist-unser-lebenswandel-scheissegal_a7700968" target="_blank">https://www.meinbezirk.at/wien/c-lokales/der-erde-ist-unser-lebenswandel-scheissegal_a7700968</a></em></p>
<br /><a href='https://www.az-neu.eu/gehts-noch'>Allé Wilfried</a>&nbsp;&nbsp;<a href='https://www.az-neu.eu/gehts-noch'>...</a>]]></description>
      <link>https://www.az-neu.eu/gehts-noch</link>
      <author>wilfried.alle@chello.at (Allé Wilfried)</author>
      <comments>https://www.az-neu.eu/gehts-noch</comments>
      <guid isPermaLink="true">https://www.az-neu.eu/gehts-noch</guid>
      <pubDate>Thu, 16 Oct 2025 18:16:00 GMT</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Der Krieg um unseren Müll</title>
      <description><![CDATA[<p>von <em><a href="https://shop.falter.at/search/?name=Alexander Clapp" target="_blank">Alexander Clapp</a></em> <em><a href="https://shop.falter.at/search/?name=Andrea+Maria+Dusl" target="_blank"> </a></em></p>

<p><a href="http://faltercdn.s3.eu-central-1.amazonaws.com/img/978310/397/9783103971934_L.jpg" target="_blank"><img alt="" height="230" src="http://faltercdn.s3.eu-central-1.amazonaws.com/img/978310/397/9783103971934_L.jpg" style="float:left" width="145" /></a></p>

<table class="data-table falter-responsive-table" id="product-attribute-specs-table">
	<tbody>
		<tr class="first odd">
			<td>ISBN:</td>
			<td class="data last">9783103971934</td>
		</tr>
		<tr class="even">
			<td>Erscheinungsdatum:</td>
			<td class="data last">24.09.2025</td>
		</tr>
		<tr class="even">
			<td>Verlag:</td>
			<td class="data last"><a href="https://shop.falter.at/search/?publisher=S.%26%23x20%3BFISCHER&amp;exact=1" target="_blank"><em>S. FISCHER</em></a></td>
		</tr>
		<tr class="even">
			<td>Genre:</td>
			<td class="data last">Sachbücher/Politik, Gesellschaft, Wirtschaft</td>
		</tr>
		<tr class="first odd">
			<td>Übersetzung:</td>
			<td class="data last">Jürgen Neubauer</td>
		</tr>
		<tr class="odd">
			<td>Format:</td>
			<td class="data last">Hardcover</td>
		</tr>
		<tr class="first odd">
			<td>Umfang:</td>
			<td class="data last">400 Seiten</td>
		</tr>
		<tr>
			<td>Preis:</td>
			<td class="data last">€ 26.80</td>
		</tr>
	</tbody>
</table>

<h5><strong>Kurzbeschreibung des Verlags</strong></h5>

<p align="justify">Mülldeponien auf der ganzen Welt sind über­füllt. Über die täg­lich an­fal­len­den Mil­lio­nen Ton­nen von Müll ent­ste­hen fast über­all regel­rechte Krie­ge. Der Müll wird il­le­gal ent­sorgt oder als heiße Ware ver­schifft, ver­kauft oder ge­schmug­gelt. Der Jour­na­list Ale­xan­der Clapp be­reiste auf den Spu­ren unse­es Mülls fünf Kon­ti­nente und ent­hüllt eine katas­tro­phale Re­a­li­tät: Un­ser Müll hat in den letz­ten 40 Jahr­en eine welt­um­span­nende, mil­li­arden­schwere Wirt­schaft her­vor­ge­bracht – mit ver­heeren­den Fol­gen für die ärms­ten Län­der der Welt.</p>

<h5><strong>FALTER-Rezension</strong></h5>

<p><b>Müllimperialismus: Wie Abfall die Welt regiert</b></p>

<p><em><a href="https://shop.falter.at/search/?reviewer=Peter Iwaniewicz" target="_blank"><b>Peter Iwaniewicz</b></a></em> in <em><a href="https://shop.falter.at/buecher/besprochene-buecher.html?falter=202542" target="_blank"><b>FALTER 42/2025</b></a></em> vom 15.10.2025 (S. 39)</p>

<p align="justify">In Abwandlung eines Werbe­spruchs der Firma Mül­ler­milch müs­sen wir uns heut­zu­tage fra­gen: „Alles Müll, oder was?“ Denn das Ge­samt­ge­wicht der von Men­schen ge­mach­ten Ob­jek­te reicht in­zwi­schen an das der Bio­mas­se des Pla­ne­ten heran. Künst­li­che Din­ge, von Wol­ken­krat­zern über Au­tos, Com­pu­ter bis zu Plas­tik­trink­hal­men, wer­den bald mehr wie­gen als alle Bäume, Pflan­zen, Tiere und Men­schen zu­sam­men. Oder noch deut­li­cher for­mu­liert: Die Fähig­keit der Menschh­eit zur Pro­duk­tion von Müll be­zie­hungs­weise von Din­gen, die frü­her oder spä­ter zu Müll wer­den, über­steigt zu­neh­mend die Kapa­zi­tät des Pla­ne­ten zur Pro­duk­tion von Leben.<br />
<br />
In „Der Krieg um unseren Müll“ (engl.: „Waste Wars“) legt der Jour­na­list Ale­xan­der Clapp ein fes­seln­des Stück in­ves­ti­ga­ti­ven Jour­na­lis­mus vor. Wäh­rend Roman Kös­ter in sei­nem 2023 er­schie­ne­nen Buch „Müll“ die Kul­tur­ge­schichte un­se­rer Ab­fäl­le be­schreibt, geht es bei Clapp um die Fra­ge, wa­rum unser Müll von einem Kon­ti­nent zum an­de­ren trans­por­tiert wird und wie der schein­bar so ba­nale Akt des Weg­wer­fens einen welt­um­span­nen­den Han­del her­vor­brachte, der wie ein Zerr­spie­gel der glo­ba­li­sier­ten Wirt­schaft, von Aus­beu­tung, Pro­duk­tion und Kon­sum, wirkt.<br />
<br />
Clapp ist als Reporter den Spuren des Mülls um die ganze Welt gef­olgt und hat mit Men­schen ge­spro­chen, die vom Han­del mit Müll pro­fi­tie­ren, ihn ver­ar­bei­ten und il­le­gal ent­sor­gen, so­wie mit je­nen, in deren Um­welt die Ab­fälle de­po­niert werden.<br />
<br />
Die aktuelle Müllbilanz der Welt ist astro­no­misch. Wo­che für Wo­che pro­du­ziert die Mensch­heit ihr Eigen­ge­wicht an neu­en Wa­ren, von de­nen sechs Mo­na­te nach dem Kauf nur noch ge­schätzt ein Proz­ent in Ge­brauch sind. Tag für Tag wer­den 1,5 Mil­liar­den Plas­tik­becher, 120 Mil­lio­nen Kilo­gramm Tex­ti­lien, 220 Mil­lio­nen Alu­do­sen und drei Mil­lio­nen Auto­rei­fen weg­ge­wor­fen. So wur­den zum Bei­spiel in der Mi­nute, die Sie brauch­ten, um die­se Zei­len zu le­sen, eine wei­te­re Mil­lion Plas­tik­fla­schen weg­ge­wor­fen und eine wei­tere Last­wa­gen­la­dung Müll ins Meer ge­kippt.<br />
<br />
Aber dieses Buch bietet weitaus mehr als diese depri­mie­ren­den Zah­len und Fak­ten. Clapp er­zählt Ge­schich­ten, bie­tet leben­dige Ge­sprä­che mit Au­gen­zeu­gen, er­zeugt greif­bare Bil­der von je­nen Ge­gen­den, in de­nen Müll so­wohl Lebens­grund­lage als auch Ge­fahr für die Um­welt ist.<br />
<br />
„Abgründe eines globalen Mil­li­ar­den­ge­schäfts“ ist der Un­ter­ti­tel des Buchs, das die er­schrecken­den Di­men­sio­nen die­ses glo­ba­len Wirt­schafts­zweigs aufzeigt.<br />
<br />
„Wenn Sie wissen wollen, wie der Müllhandel funk­tio­niert, den­ken Sie an den Dro­gen­han­del. Mit dem Unter­schied, dass der Müll von den rei­chen in die armen Län­der kommt“, zi­tiert Clapp Teodor Niţă, einen ru­mä­ni­schen Staats­an­walt, der die il­le­gale Ent­sor­gung aus West­eu­ro­pa verfolgt.<br />
<br />
Als der US-amerikanische Publizist Vance Packard in sei­nem 1964 er­schie­ne­nen Buch „Die große Ver­schwen­dung“ erst­mals die Fol­gen des Über­kon­sums der Nach­kriegs­ge­sell­schaft auf­deckte, blieb Müll noch in dem Land, in dem er pro­du­ziert wurde. Doch seit den 1980er-Jah­ren wurde ein Teil un­se­rer Ab­fäl­le nicht mehr in De­po­nien vor Ort ent­sorgt, son­dern über­quert Gren­zen und Meere. Aus Ab­fäl­len, die man in die nächste Ton­ne warf und ver­gaß, wurde ein Ex­port­gut. Be­son­ders ge­winn­träch­tig war da­bei weni­ger der Müll selbst, son­dern vor al­lem des­sen Transport.<br />
<br />
Besonders augenöffnend sind die Pas­sagen, in denen Clapp die Illu­sion von Re­cyc­ling ent­larvt. Wer glaubt, dass die brav ge­sammel­ten und in die Re­cyc­ling­tonne ge­wor­fe­nen Plas­tik­ab­fäl­le die Um­welt scho­nen, muss sich einer an­deren Wirk­lich­keit stel­len. Her­stel­ler könn­ten je­des Ma­te­rial als „wie­der­ver­wert­bar“ de­kla­rie­ren, selbst wenn es nie­mand re­cycelt. Die Rea­li­tät: Ein Groß­teil der an­geb­lich re­cycel­ten Ma­te­ria­lien wird nur in den glo­ba­len Sü­den ex­por­tiert, ver­seucht Bö­den in Mexi­ko, endet als bren­nen­de Elektro­schrott-Hal­den in Ghana und er­zeugt töd­li­che Dämp­fe über in­di­schen Dörfern.<br />
<br />
„Beim illegalen Handel mit Holz oder Elfen­bein ver­lie­ren Län­der wert­volle Roh­stoffe“, er­klärt ein Lei­ter der Son­der­er­mitt­lung von Inter­pol die Motiv­lage der In­dus­trie­länder. „Aber wenn Müll außer Lan­des ge­schafft wird, ent­le­di­gen sie sich einer Bürde. Sie ha­ben allen An­reiz, ihn ein­fach zie­hen zu las­sen. Es ist ein Ge­schäft von un­fass­ba­ren Di­men­sionen.“<br />
<br />
Clapps Analysen durchbrechen den Mythos der in­di­vi­du­el­len Ver­ant­wor­tung. Nicht das rich­tige Tren­nen ret­tet den Pla­ne­ten, son­dern die Re­duk­tion der Wa­ren­pro­duk­tion. Müll ist kein in­di­vi­duel­les, son­dern ein sys­te­mi­sches Prob­lem und damit eine poli­ti­sche Frage.<br />
<br />
Das Buch ist ein Weckruf, der die Bequem­lich­keit unse­rer grü­nen Punkte, gel­ben Sam­mel­säcke und Mar­ke­ting­ver­spre­chen von an­gebl­ich um­welt­scho­nen­den Ma­teria­lien zerstört.<br />
<br />
Clapp bemüht sich stilistisch um Sachlich­keit, doch er schreckt auch vor pro­vo­ka­ti­ven For­mu­lie­rungen nicht zu­rück. Man spürt seine per­sön­li­che Be­trof­fenh­eit und kann gut nach­voll­zie­hen, wie er in den zwei Jah­ren sei­ner Rei­sen zu den Hot­spots der Müll­ent­sor­gung im­mer tie­fer in die Ab­gründe von glo­ba­len Fir­men­netz­wer­ken, poli­ti­scher Kor­rup­tion und toxi­scher Um­welt­zer­stö­rung ein­tauchte.<br />
<br />
„Der Krieg um unseren Müll“ ist ein hef­ti­ges, bril­lant recher­chier­tes Buch, das Repor­tage, Ana­lyse und per­sön­liche Er­leb­nis­se so ge­konnt ver­bin­det, dass man stel­len­wei­se meint, einen Krimi­nal­ro­man zu lesen.<br />
<br />
Die Mechanismen und Auswüchse der Müll­wirt­schaft soll­ten im Zen­trum der Klima­de­bat­te ste­hen. Nach­dem man die­ses Buch ge­le­sen hat, müs­sen wir uns der Fra­ge stel­len, ob wir wei­ter im Müll­impe­ria­lis­mus le­ben wol­len oder be­reit sind, die Kos­ten un­se­res Kon­sums selbst zu tragen.</p>
<br /><a href='https://www.az-neu.eu/der-krieg-um-unseren-müll'>Allé Wilfried</a>&nbsp;&nbsp;<a href='https://www.az-neu.eu/der-krieg-um-unseren-müll'>...</a>]]></description>
      <link>https://www.az-neu.eu/der-krieg-um-unseren-müll</link>
      <author>wilfried.alle@chello.at (Allé Wilfried)</author>
      <comments>https://www.az-neu.eu/der-krieg-um-unseren-müll</comments>
      <guid isPermaLink="true">https://www.az-neu.eu/der-krieg-um-unseren-müll</guid>
      <pubDate>Wed, 15 Oct 2025 18:18:00 GMT</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Künstliche Intelligenz und der neue Faschismus</title>
      <description><![CDATA[<p>von <em><a href="https://shop.falter.at/search/?name=Rainer Mühlhoff" target="_blank">Rainer Mühlhoff</a></em></p>

<p><a href="https://m.media-amazon.com/images/I/61fwYmAqs1L._SL1280_.jpg" target="_blank"><img alt="" height="221" src="https://m.media-amazon.com/images/I/61fwYmAqs1L._SL1280_.jpg" style="float:left" width="116" /></a></p>

<table class="data-table falter-responsive-table" id="product-attribute-specs-table">
	<tbody>
		<tr class="first odd">
			<td>Reihe:</td>
			<td class="data last"><a href="https://shop.falter.at/search?serie=RF084" target="_blank"><em>Reclams Universal-Bibliothek</em></a></td>
		</tr>
		<tr class="first odd">
			<td>ISBN:</td>
			<td class="data last">9783150146668</td>
		</tr>
		<tr class="even">
			<td>Verlag:</td>
			<td class="data last"><a href="https://shop.falter.at/search/?publisher=Reclam%2C%26%23x20%3BPhilipp&amp;exact=1" target="_blank"><em>Reclam, Philipp</em></a></td>
		</tr>
		<tr class="odd">
			<td>Format:</td>
			<td class="data last">Taschenbuch</td>
		</tr>
		<tr class="even">
			<td>Genre:</td>
			<td class="data last">Sachbücher/Politik, Gesellschaft, Wirtschaft/Gesellschaft</td>
		</tr>
		<tr class="odd">
			<td>Umfang:</td>
			<td class="data last">160 Seiten</td>
		</tr>
		<tr class="even">
			<td>Erscheinungsdatum:</td>
			<td class="data last">16.07.2025</td>
		</tr>
		<tr class="last odd">
			<td>Preis:</td>
			<td class="data last">€ 8.30</td>
		</tr>
	</tbody>
</table>

<h5><b>Kurzbeschreibung des Verlags</b></h5>

<p><strong>Die Gefahren der Artificial General Intelligence</strong></p>

<p align="justify">Elon Musk und Donald Trump kündigen massenhaft Ver­wal­tungs­mit­ar­bei­tern, um einen KI-Staat zu er­rich­ten. Tech-CEOs ver­kau­fen künst­liche Intel­li­genz als Heils­brin­ger für die größ­ten Prob­leme der Mensch­heit, ob­wohl die ent­spre­chen­de Indus­trie auf Aus­beu­tung und Men­schen­ver­ach­tung beruht.<br />
Warum lässt sich die Öffentlichkeit durch Speku­la­tion über Er­lö­sung oder Aus­löschung durch KI von den er­heb­lichen Schä­den durch KI in unse­rer Ge­gen­wart ab­len­ken? Wie er­ken­nen wir die zu­neh­mend faschis­ti­schen Ten­den­zen, die sich im Zu­sam­men­spiel von Tech-Indus­trie und der neuen Rech­ten bilden?<br />
Rainer Mühlhoff entwickelt Antworten und diskutiert Lösungsansätze.</p>

<h5><b>FALTER-Rezension</b></h5>

<p><b>Wissen und Macht: Wie KI-Propheten den Techno-Hype missbrauchen</b></p>

<p><em><a href="https://shop.falter.at/search/?reviewer=Matthias Dusini" target="_blank"><b>Matthias Dusini</b></a></em> in <em><a href="https://shop.falter.at/buecher/besprochene-buecher.html?falter=202535" target="_blank"><b>FALTER 35/2025</b></a></em> vom 29.08.2025 (S. 31)</p>

<p align="justify">Die Erwartungen waren groß, als KI-Forscher ver­kün­de­ten, es brau­che nur mehr 20 Jahre, "und die Ma­schi­nen kön­nen das, was Men­schen kön­nen". Man schrieb das Jahr 1965 und der Be­griff "künst­liche Intel­li­genz" war ge­rade ein­mal ein Jahr­zehnt alt. Die Eupho­rie flaute ab, als sich die Leis­tung der Rech­ner als zu schwach erwies.<br />
<br />
Der deutsche Mathematiker und Philosoph Rainer Mühlhoff greift dieses his­to­ri­sche Bei­spiel auf, um den ge­gen­wär­ti­gen KI-Hype zu hin­ter­fra­gen. Auf den mit großen Inves­ti­tio­nen ver­bun­de­nen Tech-Som­mer folgte stets ein Win­ter. Auch der zweite KI-Som­mer in den 1980ern en­dete; die künst­li­chen neuro­na­len Netze ent­täusch­ten. In sei­ner knap­pen, mei­nungs­star­ken Ab­hand­lung zer­legt Mühl­hoff nicht nur die Rhe­to­rik der KI-Pro­pheten, son­dern ent­larvt auch deren frag­wür­dige Ideologie.<br />
<br />
Wenn Techno-Propheten wie Ray Kurzweil (Google) oder Sam Altman (OpenAI) künst­liche Intel­li­genz an­preis­en, spre­chen sie "ihr" mensch­li­che Eigen­schaf­ten zu. Man merkt das bei selbst­fah­ren­den Autos, die nicht als Schalt­stelle eines Infor­ma­tions­netz­wer­kes ge­se­hen wer­den, son­dern als auto­no­me Wesen. "Die Zu­schrei­bung mensch­li­cher Eigen­schaf­ten öff­net die Tür zu visio­nä­ren Über­hö­hungen", schreibt Mühl­hoff. Seit den 2000er-Jah­ren gip­felt der drit­te KI-Som­mer in der Ver­kün­dung der Arti­fi­cial General Intel­li­gence (All­ge­meine künst­liche Intelli­genz). Ohne empi­ri­sche Evi­denz spe­ku­lie­ren Kon­zern­chefs über den Tag, an dem die AGI Prob­leme lö­sen kann, für die sie gar nicht trai­niert war. Kurz­weil prog­nos­ti­zierte, dass 2029 der Punkt er­reicht sein werde, wo bio­logi­scher und nicht­bio­lo­gischer Geist mit­ein­ander ver­schmelzen.<br />
<br />
"Künstliche Intelligenz und der neue Faschismus" zeichnet die Debat­ten in Sili­con Val­ley nach. So­ge­nannte Doo­mer war­nen vor der Apo­ka­lypse. Nicht min­der be­droh­lich wir­ken jene, die der Super­intel­li­genz die Lö­sung al­ler Probl­eme zu­trauten. Kon­zerne schü­ren Ängste vor dem be­droh­li­chen Levia­than AGI, um ein­mal eine stärk­ere Re­gu­lie­rung, andern­tags größere In­ves­ti­tio­nen zu for­dern. Alle starrten auf KI, so Mühl­hoff, und lenk­ten so, ganz im Sinne rechts­popu­lis­ti­scher Par­teien, von tat­säch­li­chen Ge­fahren ab. "Wäh­rend die Hyper­intel­lig­enz eine Zukunfts­pro­jek­tion bleibt, gilt eine be­vor­ste­hende Klima­katas­trophe als gut er­forscht." Tat­säch­lich leug­net die Re­gie­rung Trump die Fol­gen des Klima­wan­dels und steckt 500 Mil­liar­den Dol­lar in die Pro­duk­tion einer AGI, die Ameri­ka wie­der great ma­chen soll. Es braucht nicht un­be­dingt den vom Autor be­müh­ten Ver­gleich mit dem Fa­schis­mus, um die­se his­to­risch wohl ein­zig­arti­ge Mi­schung aus Wis­sen und Macht ab­schreckend zu finden.</p>
<br /><a href='https://www.az-neu.eu/künstliche-intelligenz-und-der-neue-faschismus'>Allé Wilfried</a>&nbsp;&nbsp;<a href='https://www.az-neu.eu/künstliche-intelligenz-und-der-neue-faschismus'>...</a>]]></description>
      <link>https://www.az-neu.eu/künstliche-intelligenz-und-der-neue-faschismus</link>
      <author>wilfried.alle@chello.at (Allé Wilfried)</author>
      <comments>https://www.az-neu.eu/künstliche-intelligenz-und-der-neue-faschismus</comments>
      <guid isPermaLink="true">https://www.az-neu.eu/künstliche-intelligenz-und-der-neue-faschismus</guid>
      <pubDate>Sat, 30 Aug 2025 18:14:00 GMT</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Aufbruch</title>
      <description><![CDATA[<p>von &nbsp;<em><a href="https://shop.falter.at/search/?name=Stefan Klein" target="_blank">Stefan Klein</a></em></p>

<p><a href="https://res.cloudinary.com/holtzbrinck-buchverlage/image/fetch/w_318,c_fill,g_auto,q_auto,f_avif/https%3A%2F%2Fpondus-hpg.s3.eu-central-1.amazonaws.com%2Ffischer%2Fpublic%2FU1_978-3-10-397613-7.png" target="_blank"><img alt="" height="207" src="https://res.cloudinary.com/holtzbrinck-buchverlage/image/fetch/w_318,c_fill,g_auto,q_auto,f_avif/https%3A%2F%2Fpondus-hpg.s3.eu-central-1.amazonaws.com%2Ffischer%2Fpublic%2FU1_978-3-10-397613-7.png" style="float:left" width="127" /></a></p>

<table class="data-table falter-responsive-table" id="product-attribute-specs-table">
	<tbody>
		<tr class="first odd">
			<td>ISBN:</td>
			<td class="data last">9783103976137</td>
		</tr>
		<tr class="even">
			<td>Verlag:</td>
			<td class="data last"><a href="https://shop.falter.at/search/?publisher=S.%26%23x20%3BFISCHER&amp;exact=1" target="_blank"><em>S. FISCHER</em></a></td>
		</tr>
		<tr class="odd">
			<td>Format:</td>
			<td class="data last">Hardcover</td>
		</tr>
		<tr class="even">
			<td>Genre:</td>
			<td class="data last">Sachbücher/Politik, Gesellschaft, Wirtschaft/Gesellschaft</td>
		</tr>
		<tr class="odd">
			<td>Umfang:</td>
			<td class="data last">288 Seiten</td>
		</tr>
		<tr class="even">
			<td>Erscheinungsdatum:</td>
			<td class="data last">28.05.2025</td>
		</tr>
		<tr class="last odd">
			<td>Preis:</td>
			<td class="data last">€ 24,70</td>
		</tr>
	</tbody>
</table>

<p>&nbsp;</p>

<h5><b>Kurzbeschreibung des Verlags</b></h5>

<p align="justify">Klimakrise und künstliche Intel­li­genz, die al­tern­de Ge­sell­schaft und inter­natio­nale Kon­flikte for­dern uns he­raus. <strong>Wir müs­sen uns selbst und die Welt ver­än­dern</strong>, wenn wir <b>über­le­ben</b> wol­len. Warum klam­mern wir uns dann an alte Ge­wohn­hei­ten und fal­sche Ge­wiss­heiten, statt den Wan­del jetzt an­zu­gehen? Stefan Klein er­klärt fun­diert und mit­reißend, wa­rum wir auf Neues von Na­tur aus wider­wil­lig rea­gie­ren und wie uns die <b>sie­ben Il­lu­sio­nen</b> über den <strong>Fort­schritt läh­men</strong>. In­dem er ge­schickt Er­kennt­nis­se der <b>Wis­sen­schaf­ten</b> mit ein­präg­sa­men <b>Ge­schich­ten</b> ver­bin­det, zeigt er auf, nach wel­chen Ge­set­zen Wan­del funk­tio­niert.</p>

<p align="justify">Ein Wegweiser zu einer Kultur, die das Neue nicht fürchtet, sondern feiert.<br />
&nbsp;</p>

<p align="justify">Bestseller-Autor Stefan Klein über die alles entscheidende Frage: Warum ver­ändern wir im Per­sön­li­chen wie in der Ge­sell­schaft nichts, ob­wohl wir doch al­les wis­sen? <b>Was hin­dert uns am Auf­bruch</b>? <b>Wie kann er ge­lingen</b>?</p>

<p align="justify">In seiner unnachahmlichen Art erklärt Stefan Klein ein­leuch­tend und ver­ständ­lich die <b>Gründe</b>, wa­rum Ver­än­de­run­gen so schwer­fal­len, und macht <b>Hoff­nung</b>, dass es nicht zu spät für den Wandel ist.<br />
&nbsp;</p>

<p align="justify">[Das Buch] ist nicht die nächste Anleitung zur Selbst­opti­mie­rung des Ein­zelnen, son­dern nimmt die Ge­sell­schaft als Ganzes in die Pflicht.<br />
<small>Sara Peschke,<br />
Süddeutsche Zeitung, 22. März 2025</small></p>

<p><strong><em><a href="https://www.book2look.com/book/9783103976137" target="_blank">Leseprobe&nbsp;-&gt;</a></em></strong></p>
<br /><a href='https://www.az-neu.eu/aufbruch'>Allé Wilfried</a>&nbsp;&nbsp;<a href='https://www.az-neu.eu/aufbruch'>...</a>]]></description>
      <link>https://www.az-neu.eu/aufbruch</link>
      <author>wilfried.alle@chello.at (Allé Wilfried)</author>
      <comments>https://www.az-neu.eu/aufbruch</comments>
      <guid isPermaLink="true">https://www.az-neu.eu/aufbruch</guid>
      <pubDate>Sun, 13 Jul 2025 18:55:00 GMT</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Der Masterplan der Trump-Regierung</title>
      <description><![CDATA[<p>von <em><a class="element-link-standard autor-name" href="https://www.thalia.at/autor/david+a.+graham-21188742/" interaction="autor-klick" target="_blank">David A. Graham</a></em></p>

<p><a href="https://images.thalia.media/00/-/38e761532064489c91fd7cd84e491c98/der-masterplan-der-trump-regierung-taschenbuch-david-a-graham.jpeg" target="_blank"><img alt="" height="285" src="https://images.thalia.media/00/-/38e761532064489c91fd7cd84e491c98/der-masterplan-der-trump-regierung-taschenbuch-david-a-graham.jpeg" style="float:left" width="195" /></a></p>

<table class="data-table falter-responsive-table" id="product-attribute-specs-table">
	<tbody>
		<tr class="first odd">
			<td>ISBN:</td>
			<td class="data last">9783103977455</td>
		</tr>
		<tr class="first odd">
			<td>Sammlung:</td>
			<td class="data last"><a href="https://shop.falter.at/feature/sachbucher-fur-den-sommer" target="_blank"><em>Sachbücher für den Sommer</em></a></td>
		</tr>
		<tr class="first odd">
			<td>Originaltitel:</td>
			<td class="data last"><a href="https://www.thalia.at/shop/home/artikeldetails/A1074207250" target="_blank"><em>The Project</em></a></td>
		</tr>
		<tr class="first odd">
			<td>Übersetzt von:</td>
			<td class="data last">Stephanie Singh</td>
		</tr>
		<tr class="even">
			<td>Verlag:</td>
			<td class="data last"><a href="https://www.thalia.at/shop/home/mehr-von-suche/ANY/sv/suche.html?mehrVon=S.%20Fischer%20Verlag" target="_blank"><em>S. Fischer Verlag</em></a></td>
		</tr>
		<tr class="odd">
			<td>Format:</td>
			<td class="data last">Taschenbuch</td>
		</tr>
		<tr class="even">
			<td>Genre:</td>
			<td class="data last">Sachbücher/Politik, Gesellschaft, Wirtschaft/Politik</td>
		</tr>
		<tr class="odd">
			<td>Umfang:</td>
			<td class="data last">192 Seiten</td>
		</tr>
		<tr class="even">
			<td>Erscheinungsdatum:</td>
			<td class="data last">28.05.2025</td>
		</tr>
		<tr class="last odd">
			<td>Preis:</td>
			<td class="data last">18,50</td>
		</tr>
	</tbody>
</table>

<h5><b>Kurzbeschreibung des Verlags</b></h5>

<p align="justify">Vor der Präsidentschaftswahl 2024 verbreitete sich die Nach­richt über das <em><strong><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Project_2025" target="_blank">Project 2025</a></strong> </em>von der ultra­rech­ten Heri­tage Foun­da­tion. Trump wies jede Ver­bin­dung da­zu von sich. Doch seit Tag eins sei­ner zwei­ten Amts­zeit führt er in er­schrecken­der Prä­zi­sion aus, was die­ser Master­plan vor­gibt. Der preis­ge­krönte Jour­na­list David A. Graham schlüs­selt die radi­kale Stra­te­gie auf und zeigt, was kon­kret ge­plant ist u.a. in Be­zug auf Bil­dung, Gleich­be­rech­ti­gung, Han­del und Zöl­le so­wie Außen­politik.<br />
&nbsp;</p>

<h5><b>Beschreibung</b></h5>

<p align="justify"><strong>Wie das Project 2025 Amerika und den Rest der Welt radi­kal ver­ändern wird</strong><br />
Was genau ist das Project 2025? Wer hat es verfasst, was steht darin, wie kann Donald Trump es um­set­zen – und wel­che Kon­se­quen­zen wird es für Ame­ri­ka und <em class="element-background-basic-colors marker" data-color="04b">den</em> Rest der Welt ha­ben? Der <strong>preis­ge­krönte At­lan­tic-Jour­na­list David A. Graham </strong>er­klärt und lie­fert<strong> alle rele­van­ten Hinter­gründe</strong>.<br />
In den Monaten vor der Präsidentschaftswahl 2024 verbreitete sich die Nach­richt über das Pro­ject 2025 von der <strong>ultra­rech­ten Heri­tage Foun­dation</strong>. Trump wies jede Ver­bin­dung da­zu von sich. Doch seit Tag eins sei­ner zwei­ten Amts­zeit führt er in er­schre­cken­der Prä­zi­sion aus, was die­ser <strong>Master­plan</strong> vor­gibt.&nbsp;<br />
David A. Graham schlüsselt die <strong>radikale Strategie</strong> auf und zeigt, was kon­kret ge­plant ist u.a. in Be­zug auf <strong>Bil­dung, Fa­mi­lie und Gleich­be­rech­ti­gung, Han­del und Zöl­le so­wie Außen­politik</strong>.</p>

<p><strong>Mit einem Vorwort von Klaus Brinkbäumer</strong><br />
&nbsp;</p>

<h5><b>Rezension</b></h5>

<p align="justify">Grahams schmales Buch bietet einen guten Überblick über die Über­zeu­gungen und Ziele der Trump-Unter­stüt­zer und die Wider­sprüche der ver­schie­de­nen La­ger - etwa in der Handels­politik.<br />
&nbsp;</p>

<h5><b>Die Blaupause für Trumps Tun - kurier.at</b></h5>

<p><em><a href="https://kurier.at/kultur/trump-usa-project-2025/403055495" target="_blank">Story von Ingrid Steiner-Gashi, 6.7.2025</a></em></p>

<h5><b>Trumpismus: Alter Wein in neuen Schläuchen - diepresse.com</b></h5>

<p><em><a href="https://www.diepresse.com/19863169/trumpismus-alter-wein-in-neuen-schlaeuchen" target="_blank">Gastkommentar von Peter Kufner, 4.7.2025</a></em></p>
<br /><a href='https://www.az-neu.eu/der-masterplan-der-trump-regierung'>Allé Wilfried</a>&nbsp;&nbsp;<a href='https://www.az-neu.eu/der-masterplan-der-trump-regierung'>...</a>]]></description>
      <link>https://www.az-neu.eu/der-masterplan-der-trump-regierung</link>
      <author>wilfried.alle@chello.at (Allé Wilfried)</author>
      <comments>https://www.az-neu.eu/der-masterplan-der-trump-regierung</comments>
      <guid isPermaLink="true">https://www.az-neu.eu/der-masterplan-der-trump-regierung</guid>
      <pubDate>Sun, 06 Jul 2025 12:37:00 GMT</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Digitaler Kolonialismus</title>
      <description><![CDATA[<p>von <em><a href="https://shop.falter.at/search/?name=Ingo Dachwitz" target="_blank">Ingo Dachwitz</a></em>, <em><a href="https://shop.falter.at/search/?name=Sven Hilbig" target="_blank">Sven Hilbig</a></em></p>

<p><a href="https://m.media-amazon.com/images/I/81220ZtOqML._SL1500_.jpg" target="_blank"><img alt="" height="250" src="https://m.media-amazon.com/images/I/81220ZtOqML._SL1500_.jpg" style="float:left" width="170" /></a></p>

<table class="data-table falter-responsive-table" id="product-attribute-specs-table">
	<tbody>
		<tr class="first odd">
			<td>ISBN:</td>
			<td class="data last">9783406823022</td>
		</tr>
		<tr class="first odd">
			<td>Sammlung:</td>
			<td class="data last"><a href="https://shop.falter.at/feature/deutscher-sachbuchpreis-2025" target="_blank"><em>Deutscher Sachbuchpreis 2025</em></a></td>
		</tr>
		<tr class="even">
			<td>Verlag:</td>
			<td class="data last"><a href="https://shop.falter.at/search/?publisher=C.H.Beck&amp;exact=1" target="_blank"><em>C.H.Beck</em></a></td>
		</tr>
		<tr class="odd">
			<td>Format:</td>
			<td class="data last">Hardcover</td>
		</tr>
		<tr class="even">
			<td>Genre:</td>
			<td class="data last">Sachbücher/Politik, Gesellschaft, Wirtschaft</td>
		</tr>
		<tr class="odd">
			<td>Umfang:</td>
			<td class="data last">351 Seiten</td>
		</tr>
		<tr class="even">
			<td>Erscheinungsdatum:</td>
			<td class="data last">26.05.2025</td>
		</tr>
		<tr class="last odd">
			<td>Preis:</td>
			<td class="data last">€ 28,80</td>
		</tr>
	</tbody>
</table>

<p>&nbsp;</p>

<h5><b>Kurzbeschreibung des Verlags</b><br />
&nbsp;</h5>

<p align="justify">Der Kolonialismus im digitalen Zeitalter wie Tech-Imperien die Welt unter sich auf­teilen<br />
<br />
Innovativ, mächtig, rücksichtlos kaum eine Geschichte wird so oft er­zählt wie die vom un­auf­halt­samen Auf­stieg der Tech-Kon­zerne an die Spit­ze der glo­bal ver­netz­ten Welt. Nur ein Kapi­tel wird da­bei aus­ge­las­sen: Der Preis, den der Glo­ba­le Sü­den da­für be­zahlt. Der Tech-Jour­na­list Ingo Dach­witz und der Glo­bali­sie­rungs­ex­per­te Sven Hil­big be­leuch­ten die­sen blin­den Fleck und zei­gen die welt­wei­ten Fol­gen des digi­ta­len Ko­lo­nia­lis­mus so­wie be­ste­hen­de An­sät­ze für eine ge­rech­tere Digi­ta­li­sie­rung auf. So­viel steht fest: AI will not fix it.<br />
<br />
Das Versprechen der Digitalen Revolution ist die Heils­er­zäh­lung un­se­rer Zeit. Die­ses Buch er­zählt eine an­de­re Ge­schich­te: Die des digi­ta­len Kolo­nia­lis­mus. Statt phy­si­sches Land ein­zu­neh­men, er­o­bern die heu­ti­gen Kolo­nial­her­ren den digi­ta­len Raum. Statt nach Gold und Dia­man­ten las­sen sie unter men­schen­un­wür­di­gen Be­din­gun­gen nach Roh­stof­fen gra­ben, die wir für un­se­re Smart­phones be­nö­ti­gen. Statt Skla­ven be­schäf­ti­gen sie Heere von Klick­ar­bei­ter­:innen, die zu Nied­rig­löh­nen in digi­ta­len Sweat­shops ar­bei­ten, um so­zi­ale Netz­wer­ke zu säu­bern oder ver­meint­lich Künst­li­che Intel­li­genz am Lau­fen zu hal­ten. Der Kolo­nia­lis­mus von heu­te mag sich sau­ber und smart ge­ben, doch ei­nes ist gleich­ge­blie­ben: Er beu­tet Men­sch und Na­tur aus und küm­mert sich nicht um ge­sell­schaft­li­che Fol­gen vor Ort. Im Wett­kampf der neu­en Kolo­nial­mäch­te ist Digi­tal­poli­tik längst zum Ins­tru­ment geo­poli­ti­scher Kon­flikte ge­wor­den der Glo­bale Sü­den ge­rät zwi­schen die Fronten.</p>

<ul>
	<li>Beim digitalen Kolonialismus fließen Daten und Pro­fite nur in eine Rich­tung. Renata Ávila Pinto, Men­schen­rechts­ver­teidi­gerin</li>
	<li>KI und Daten, Rohstoffe und Repression: Eine um­fas­sende Ana­ly­se des digi­tal­en Kolo­nia­lismus</li>
	<li>Augenöffner für Leser:innen: Wieso die Digitalisierung auf Aus­beu­tung beruht</li>
	<li>Die Rolle Europas neben den Digitalimperien USA und China</li>
	<li>Sehr gut lesbare Mischung aus tiefgreifender Analyse und be­we­gen­den Repor­tagen</li>
	<li>Basierend auf Kooperationen und Interviews mit Forscher:innen und Akti­vist­:innen aus dem Glo­balen Süden</li>
	<li>Mit einem eindringlichen Appell von Renata Ávila Pinto, Ge­schäfts­füh­rerin der Open Know­ledge Foun­dation</li>
</ul>
<br /><a href='https://www.az-neu.eu/digitaler-kolonialismus'>Allé Wilfried</a>&nbsp;&nbsp;<a href='https://www.az-neu.eu/digitaler-kolonialismus'>...</a>]]></description>
      <link>https://www.az-neu.eu/digitaler-kolonialismus</link>
      <author>wilfried.alle@chello.at (Allé Wilfried)</author>
      <comments>https://www.az-neu.eu/digitaler-kolonialismus</comments>
      <guid isPermaLink="true">https://www.az-neu.eu/digitaler-kolonialismus</guid>
      <pubDate>Sat, 28 Jun 2025 18:19:00 GMT</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Survival of the Richest</title>
      <description><![CDATA[<p>von <em><a href="https://shop.falter.at/search/?name=Douglas Rushkoff" target="_blank">Douglas Rushkoff</a></em></p>

<p><a href="https://images.thalia.media/-/BF2000-2000/14e7f8efcefa44f3a52a1d66016059dd/survival-of-the-richest-taschenbuch-douglas-rushkoff.jpeg" target="_blank"><img alt="" height="267" src="https://images.thalia.media/-/BF2000-2000/14e7f8efcefa44f3a52a1d66016059dd/survival-of-the-richest-taschenbuch-douglas-rushkoff.jpeg" style="float:left" width="176" /></a></p>

<table class="data-table falter-responsive-table" id="product-attribute-specs-table">
	<tbody>
		<tr class="first odd">
			<td>Reihe:</td>
			<td class="data last"><a href="https://shop.falter.at/search?serie=RG898" target="_blank"><em>edition suhrkamp</em></a></td>
		</tr>
		<tr class="first odd">
			<td>ISBN:</td>
			<td class="data last">9783518029992</td>
		</tr>
		<tr class="even">
			<td>Verlag:</td>
			<td class="data last"><a href="https://shop.falter.at/search/?publisher=Suhrkamp&amp;exact=1" target="_blank"><em>Suhrkamp</em></a></td>
		</tr>
		<tr class="odd">
			<td>Übersetzung:</td>
			<td class="data last">Stephan Gebauer</td>
		</tr>
		<tr class="odd">
			<td>Format:</td>
			<td class="data last">Taschenbuch</td>
		</tr>
		<tr class="even">
			<td>Genre:</td>
			<td class="data last">Sachbücher/Politik, Gesellschaft, Wirtschaft</td>
		</tr>
		<tr class="odd">
			<td>Umfang:</td>
			<td class="data last">281 Seiten</td>
		</tr>
		<tr class="even">
			<td>Erscheinungsdatum:</td>
			<td class="data last">23.02.2025</td>
		</tr>
		<tr class="last odd">
			<td>Preis:</td>
			<td class="data last">€ 22,70</td>
		</tr>
	</tbody>
</table>

<h5><br />
<strong>Kurzbeschreibung des Verlags</strong></h5>

<p align="justify"><strong>Spätestens seit der Allianz von Donald Trump und Elon Musk ist klar: Die Tech-Mil&shy;liar&shy;däre sind nicht nur die reichs&shy;ten Män&shy;ner der Welt, es geht ihnen auch um poli&shy;ti&shy;sche Macht und um die radi&shy;ka&shy;le Um&shy;ge&shy;stal&shy;tung von Ge&shy;sell&shy;schaft und Natur.</strong></p>

<p align="justify">Als Douglas Rushkoff eine Ein&shy;la&shy;dung in ein ex&shy;klu&shy;si&shy;ves Wüs&shy;ten&shy;re&shy;sort er&shy;hält, nimmt er an, dass er dort über Zu&shy;kunfts&shy;tech&shy;no&shy;lo&shy;gien spre&shy;chen soll. Statt&shy;des&shy;sen sieht er sich Mil&shy;liar&shy;dä&shy;ren ge&shy;gen&shy;über, die ihn zu Luxus&shy;bun&shy;kern und Mars&shy;ko&shy;lo&shy;nien be&shy;fra&shy;gen. Wäh&shy;rend die Welt mit der Kli&shy;ma&shy;katas&shy;tro&shy;phe und so&shy;zi&shy;a&shy;len Kri&shy;sen ringt, zer&shy;bre&shy;chen sich diese Män&shy;ner den Kopf, wie sie im Fall ei&shy;nes Sys&shy;tem&shy;kol&shy;lap&shy;ses ihre Pri&shy;vat&shy;ar&shy;meen in Schach hal&shy;ten können.</p>

<p align="justify">Der Medientheoretiker Rushkoff verfolgt die Inter&shy;net&shy;re&shy;vo&shy;lu&shy;tion seit Jahr&shy;zehn&shy;ten, ist Er&shy;fin&shy;der der Be&shy;grif&shy;fe »viral gehen« und »Digi&shy;tal Na&shy;tives«, be&shy;wegte sich lange im Kreis von Vor&shy;den&shy;kern und krea&shy;ti&shy;ven Zer&shy;stö&shy;rern. In ei&shy;ner Zeit, in der Elon Musk und Peter Thiel sich im&shy;mer stär&shy;ker in die Poli&shy;tik ein&shy;mi&shy;schen, re&shy;kon&shy;stru&shy;iert er, wie aus der Auf&shy;bruchs&shy;stim&shy;mung der 1990er ein Pro&shy;gramm aus Angst und Größen&shy;wahn wer&shy;den konnte. Viele Tech-Unter&shy;neh&shy;mer wol&shy;len uns Nor&shy;mal&shy;sterb&shy;liche ein&shy;fach nur hin&shy;ter sich las&shy;sen, wer&shy;den aber als Vi&shy;sio&shy;näre ge&shy;feiert. An&shy;ge&shy;sichts der Zer&shy;rüt&shy;tun&shy;gen, die ihre Ge&shy;schäfts&shy;mo&shy;del&shy;le pro&shy;du&shy;zie&shy;ren, müs&shy;sen wir uns von ihrem Mind&shy;set be&shy;freien – denn mit&shy;neh&shy;men wer&shy;den sie uns auf ihrem Exo&shy;dus sicher nicht.</p>

<p><br />
<strong>Ein flammendes Plädoyer gegen Egomanie und für die Wieder&shy;ent&shy;deckung ko&shy;opera&shy;ti&shy;ven Han&shy;delns</strong></p>

<h5><br />
<strong>FALTER-Rezension</strong></h5>

<p><b>Das irre Mindset von Musk &amp;Co</b></p>

<p><em><a href="https://shop.falter.at/search/?reviewer=Barbaba Tóth" target="_blank"><b>Barbaba Tóth</b></a></em> in <em><a href="https://shop.falter.at/buecher/besprochene-buecher.html?falter=202522" target="_blank"><b>FALTER 22/2025</b></a></em> vom 30.05.2025 (S. 18)</p>

<p align="justify">Douglas Rushkoff ist der Stichwortgeber der digitalen Revo&shy;lu&shy;tion, wie kein an&shy;de&shy;rer analy&shy;siert der Me&shy;dien&shy;theo&shy;re&shy;ti&shy;ker die großen Ver&shy;än&shy;de&shy;run&shy;gen der Sili&shy;con-Val&shy;ley-In&shy;dus&shy;trie. Er lie&shy;fert ein er&shy;schrecken&shy;des Psy&shy;cho&shy;gramm der Tech-Mil&shy;liar&shy;däre, be&shy;schreibt ihren Es&shy;kapi&shy;smus und to&shy;tali&shy;täre Ideen.</p>

<h5><br />
<strong>Von der Hippie-Kommune zum Technofaschismus</strong></h5>

<p><strong><a href="https://shop.falter.at/search/?reviewer=Matthias%20Dusini" target="_blank"><em>Matthias Dusini</em></a> </strong>in<strong> <a href="https://shop.falter.at/buecher/besprochene-buecher.html?falter=202513" target="_blank"><em>FALTER 13/2025</em></a> </strong>vom 28.03.2025 (S. 16)</p>

<p align="justify">Eine Einladung in ein Luxushotel wurde für Douglas Rush&shy;koff zum Schlüs&shy;sel&shy;er&shy;leb&shy;nis. Eine Grup&shy;pe von Mil&shy;liar&shy;dä&shy;ren hat&shy;te den Au&shy;tor für ei&shy;nen Vor&shy;trag en&shy;ga&shy;giert, und er machte sich auf Fra&shy;gen zur techno&shy;lo&shy;gi&shy;schen Ent&shy;wick&shy;lung ge&shy;fasst. Doch er saß Män&shy;nern ge&shy;gen&shy;über, die zwar von der di&shy;gi&shy;ta&shy;len Revo&shy;lu&shy;tion pro&shy;fi&shy;tier&shy;ten. Statt aber von der Zu&shy;kunft zu schwär&shy;men, setz&shy;ten sie erns&shy;te Ge&shy;sichter auf.<br />
Rushkoff traf auf Pessimisten, die vom nahen Ende über&shy;zeugt sind. Sie woll&shy;ten wis&shy;sen, wie stark Neu&shy;see&shy;land vom Klima&shy;wan&shy;del be&shy;trof&shy;fen sei. Wie ver&shy;trauens&shy;wür&shy;dig sind Si&shy;cher&shy;heits&shy;dienste? Da&shy;von über&shy;zeugt, dass Um&shy;welt&shy;kol&shy;laps, Atom&shy;bom&shy;ben und Epi&shy;de&shy;mien die Welt ins Chaos stür&shy;zen wer&shy;den, zie&shy;hen sich die&shy;se In&shy;ves&shy;to&shy;ren in unter&shy;ir&shy;di&shy;sche Bun&shy;ker&shy;an&shy;lagen zurück.<br />
<br />
Rushkoff, der sich selbst einen marxistischen Medien&shy;theo&shy;re&shy;ti&shy;ker nennt, be&shy;schreibt in sei&shy;nem Buch "Sur&shy;vival of the Richest" den Ty&shy;pus des sozio&shy;pa&shy;thi&shy;schen Außen&shy;sei&shy;ters. Bis&shy;her as&shy;so&shy;zi&shy;ier&shy;te man da&shy;mit Son&shy;der&shy;linge, die vor der Zivi&shy;li&shy;sa&shy;tion in den Wald flie&shy;hen. Laut Rush&shy;koffs Recher&shy;che fin&shy;det die&shy;ser Rück&shy;zug je&shy;doch bei den obe&shy;ren Zehn&shy;tau&shy;send statt. Im&shy;mer mehr Oli&shy;gar&shy;chen glau&shy;ben, dass der Dooms&shy;day (der Jüngste Tag) un&shy;mit&shy;tel&shy;bar be&shy;vor&shy;steht.<br />
<br />
Reiche Leute erzeugten in den USA bisher durch philan&shy;thro&shy;pi&shy;sche Ga&shy;ben zu&shy;min&shy;dest den An&shy;schein, als wür&shy;den sie eine größe&shy;re so&shy;zia&shy;le Gleich&shy;heit an&shy;stre&shy;ben. Tradi&shy;tio&shy;nell bil&shy;dete wis&shy;sen&shy;schaft&shy;liche und tech&shy;ni&shy;sche Inno&shy;va&shy;tion außer&shy;dem den Kern der mo&shy;der&shy;nen Fort&shy;schritts&shy;er&shy;zäh&shy;lung: mög&shy;lichst vie&shy;len das Leben zu er&shy;leich&shy;tern.<br />
<br />
Nun hätten jene das Sagen, die sich vor dem dro&shy;hen&shy;den Zu&shy;sam&shy;men&shy;bruch in Sicher&shy;heit brin&shy;gen wol&shy;len. Als Bei&shy;spiel nennt Rush&shy;koff Tesla-Grün&shy;der Elon Musk, der eine Mil&shy;liar&shy;därs&shy;sied&shy;lung auf dem Mars plant, oder KI-Visi&shy;o&shy;när Ray Kurz&shy;weil, der be&shy;ab&shy;sich&shy;tigt, sei&shy;nen Geist in ei&shy;nen Super&shy;com&shy;pu&shy;ter hoch&shy;zu&shy;laden. Auf die in Armut und Krieg ver&shy;sin&shy;ken&shy;den Mas&shy;sen herab&shy;blickend, kennt der Geld&shy;adel kei&shy;ne mo&shy;ra&shy;li&shy;schen Skru&shy;pel mehr: "In ihren Au&shy;gen er&shy;füllt die Techno&shy;lo&shy;gie der Zu&shy;kunft nur ei&shy;nen Zweck: Sie sollte ih&shy;nen hel&shy;fen, vor dem Rest von uns zu fliehen."<br />
<br />
"Survival of the Richest" liefert keine Theorie des Silicon Valley. Rush&shy;koff zeich&shy;net viel&shy;mehr mit Anek&shy;do&shy;ten und per&shy;sön&shy;li&shy;chen Beo&shy;bach&shy;tun&shy;gen das Bild ei&shy;nes dro&shy;hen&shy;den Auto&shy;ri&shy;ta&shy;ris&shy;mus. Macht ver&shy;bün&shy;det sich in die&shy;sem Sze&shy;na&shy;rio -vor dem Hin&shy;ter&shy;grund ei&shy;nes kol&shy;la&shy;bie&shy;ren&shy;den Ge&shy;mein&shy;we&shy;sens -mit Tech&shy;no&shy;lo&shy;gie. Rush&shy;koffs ei&shy;ge&shy;ne Bio&shy;gra&shy;fie macht die Schil&shy;de&shy;rung glaub&shy;würdig.<br />
<br />
Ausführlich erinnert er an die Frühzeit des Cyberspace, als Pio&shy;niere LSD nah&shy;men und von ei&shy;ner Ver&shy;schmel&shy;zung mit dem Kos&shy;mos und der vir&shy;tuel&shy;len Ver&shy;net&shy;zung der gan&shy;zen Mensch&shy;heit träum&shy;ten. "An&shy;fang der 1990er-Jahre wa&shy;ren die Gren&shy;zen zwi&shy;schen der psy&shy;che&shy;de&shy;li&shy;schen Kul&shy;tur und der Welt der Pro&shy;gram&shy;mie&shy;rer fließend", er&shy;in&shy;nert sich Rush&shy;koff. "Die Soft&shy;ware&shy;ent&shy;wick&shy;ler, die tags&shy;über den Code für Apple schrie&shy;ben, kratz&shy;ten nach Feier&shy;abend Peyote&shy;knos&shy;pen von Kak&shy;teen und wa&shy;ren die ganze Nacht high."<br />
<br />
Frühe Nerds produzierten Shareware, die von allen kosten&shy;los ge&shy;nutzt wer&shy;den sollte. Erst lang&shy;sam ka&shy;men In&shy;ves&shy;to&shy;ren und frag&shy;ten, wie viel man mit die&shy;ser ihnen frem&shy;den Spie&shy;le&shy;rei ver&shy;die&shy;nen kön&shy;ne. Um das Jahr 2000 ent&shy;deckte die Wall Street das Sili&shy;con Val&shy;ley - und so ge&shy;riet die digi&shy;ta&shy;le Sub&shy;kul&shy;tur in den Mahl&shy;strom der fi&shy;nan&shy;ziel&shy;len Spe&shy;ku&shy;la&shy;tion. Aktien&shy;kurse tö&shy;te&shy;ten den opti&shy;mis&shy;ti&shy;schen Hippie-Geist.<br />
<br />
Davon profitierten jene, die sich heute in Prepper-Manier in Festungen ver&shy;bar&shy;ri&shy;ka&shy;die&shy;ren -eine End&shy;zeit&shy;sekte der Super&shy;rei&shy;chen. Mit Zugang zum Weißen Haus.</p>

<h5><br />
<strong>Rezensionsnotiz zu Die Tageszeitung, <span class="newspaper">27.03.2025</span></strong></h5>

<p align="justify">Viel über die Ideologie der Superreichen der Gegen&shy;wart er&shy;fährt Rezen&shy;sent Tobias Ober&shy;meier in Doug&shy;las Rush&shy;koffs Buch, das sei&shy;nen An&shy;fang bei ei&shy;nem Tref&shy;fen nimmt, zu dem ei&shy;ni&shy;ge die&shy;ser Reichen aus der Tech-Bran&shy;che den Autor ein&shy;luden, um zu er&shy;fah&shy;ren, wie sie den von ihnen selbst be&shy;feuer&shy;ten Katas&shy;tro&shy;phen am bes&shy;ten ent&shy;kom&shy;men kön&shy;nen, zum Bei&shy;spiel mit&shy;hilfe von Luxus&shy;bun&shy;ker&shy;sys&shy;te&shy;men. Eb&shy;en das ist Rush&shy;koff zu&shy;folge ty&shy;pisch für den "Mind&shy;set" - auch in der deut&shy;schen Über&shy;set&shy;zung ist das der zen&shy;tra&shy;le Be&shy;griff - der Super&shy;rei&shy;chen, die da&shy;rauf hof&shy;fen, den Prob&shy;le&shy;men, die sie selbst aus&shy;lö&shy;sen, durch tech&shy;ni&shy;sche In&shy;no&shy;va&shy;tion zu ent&shy;kom&shy;men, skiz&shy;ziert Ober&shy;meier. Was laut Rush&shy;koff aller&shy;dings nicht funk&shy;tio&shy;nie&shy;ren wird. Ober&shy;meier fragt sich, ob die be&shy;schrie&shy;be&shy;nen Mecha&shy;nis&shy;men nicht schlicht Kapi&shy;ta&shy;lis&shy;mus as usual sind, ver&shy;weist dann aber mit Rush&shy;koff da&shy;rauf, dass das Neue in der Hoff&shy;nung der Eli&shy;ten be&shy;steht, sich selbst auf eine hö&shy;here Ab&shy;strak&shy;tions&shy;ebe&shy;ne, et&shy;wa ins Zucker&shy;berg'sche so&shy;ge&shy;nannte "Meta&shy;verse" zu ret&shy;ten, während der Rest der Welt vor die Hun&shy;de geht. Mit klas&shy;si&shy;sch kapi&shy;ta&shy;lis&shy;ti&shy;schem Wett&shy;be&shy;werb hat das nicht mehr viel zu tun, er&shy;kennt Ober&shy;meier bei der Lek&shy;türe, um&shy;so mehr mit den anti&shy;demo&shy;kra&shy;ti&shy;schen Vi&shy;sio&shy;nen ei&shy;nes Trump oder Musk. Ins&shy;ge&shy;samt je&shy;den&shy;falls ein ziem&shy;li&shy;cher Wahn&shy;witz, von dem Rush&shy;koffs le&shy;sens&shy;wer&shy;tes Buch be&shy;rich&shy;tet, schließt der Re&shy;zen&shy;sent, dem letzt&shy;lich nur die Hoff&shy;nung bleibt, dass Musk und ähn&shy;li&shy;che Ge&shy;stal&shy;ten sich frü&shy;her oder spä&shy;ter selbst ein Bein stellen.</p>
<br /><a href='https://www.az-neu.eu/survival-of-the-richest'>Allé Wilfried</a>&nbsp;&nbsp;<a href='https://www.az-neu.eu/survival-of-the-richest'>...</a>]]></description>
      <link>https://www.az-neu.eu/survival-of-the-richest</link>
      <author>wilfried.alle@chello.at (Allé Wilfried)</author>
      <comments>https://www.az-neu.eu/survival-of-the-richest</comments>
      <guid isPermaLink="true">https://www.az-neu.eu/survival-of-the-richest</guid>
      <pubDate>Mon, 09 Jun 2025 19:29:00 GMT</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Klimaungerechtigkeit</title>
      <description><![CDATA[<div class="ub-subtitel">Gewinnerin des deutschen Umweltpreises 2023</div>

<div class="ub-author">von <em><a href="https://shop.falter.at/search/?name=Friederike Otto" target="_blank">Friederike Otto</a></em></div>

<p><a href="https://images.thalia.media/00/-/146a8280e0e74a11a7680f8a750be686/klimaungerechtigkeit-gebundene-ausgabe-friederike-otto.jpeg" target="_blank"><img alt="" height="240" src="https://images.thalia.media/00/-/146a8280e0e74a11a7680f8a750be686/klimaungerechtigkeit-gebundene-ausgabe-friederike-otto.jpeg" style="float:left" width="153" /></a></p>

<table class="data-table falter-responsive-table" id="product-attribute-specs-table">
	<tbody>
		<tr class="first odd">
			<td>ISBN:</td>
			<td class="data last">9783548070391</td>
		</tr>
		<tr class="even">
			<td>Verlag:</td>
			<td class="data last"><a href="https://shop.falter.at/search/?publisher=Ullstein%26%23x20%3BTaschenbuch%26%23x20%3BVerlag&amp;exact=1" target="_blank"><em>Ullstein Taschenbuch Verlag</em></a></td>
		</tr>
		<tr class="even">
			<td>Sammlung:</td>
			<td class="data last"><a href="https://shop.falter.at/feature/neue-taschenbucher" target="_blank"><em>Neue Taschenbücher</em></a></td>
		</tr>
		<tr class="odd">
			<td>Format:</td>
			<td class="data last">Taschenbuch</td>
		</tr>
		<tr class="even">
			<td>Genre:</td>
			<td class="data last">Sachbücher/Politik, Gesellschaft, Wirtschaft/Gesellschaft</td>
		</tr>
		<tr class="odd">
			<td>Umfang:</td>
			<td class="data last">336 Seiten</td>
		</tr>
		<tr class="even">
			<td>Erscheinungsdatum:</td>
			<td class="data last">27.02.2025</td>
		</tr>
		<tr class="last odd">
			<td>Preis:</td>
			<td class="data last">€ 15,50</td>
		</tr>
	</tbody>
</table>

<h5><strong>&nbsp;<br />
Kurzbeschreibung des Verlags</strong></h5>

<p><strong>Wie gerecht kann eine Welt in der Klimakrise sein?</strong></p>

<p align="justify">Der Klimawandel trifft uns nicht alle gleich. Friede­rike Otto lie­fert an­hand von acht ex­tre­men Wet­ter­er­eig­nis­sen kon­kre­te Bei­spie­le, was die wirk­li­chen Ur­sa­chen sind, wer be­son­ders be­trof­fen ist und vor al­lem: Was Klima­ge­rech­tig­keit tat­säch­lich be­deu­tet und was da­für noch ge­tan wer­den muss. Der Klima­wan­del zer­stört nicht die Mensch­heit, aber Men­schen­le­ben und Le­bens­grund­la­gen. Wir stau­nen über Re­kord­tem­pera­tu­ren, Wind­ge­schwin­dig­keiten und Re­gen­men­gen, aber fra­gen uns zu wenig, wer ihnen be­son­ders aus­ge­setzt ist, wer sich nicht er­holen kann - und wa­rum. Un­gleich­heit und Un­ge­rech­tig­keit sind der Kern des­sen, was den Klima­wan­del zum Mensch­heits­prob­lem ma­chen. Da­mit müs­sen Fair­ness und glo­ba­le Ge­rech­tig­keit auch im Kern der Lö­sung stecken. Klima­ge­rech­tig­keit geht jed­en et­was an.</p>

<p><strong>Platz 1 der Sachbuch-Bestenliste Februar 2024</strong></p>
<br /><a href='https://www.az-neu.eu/klimaungerechtigkeit'>Allé Wilfried</a>&nbsp;&nbsp;<a href='https://www.az-neu.eu/klimaungerechtigkeit'>...</a>]]></description>
      <link>https://www.az-neu.eu/klimaungerechtigkeit</link>
      <author>wilfried.alle@chello.at (Allé Wilfried)</author>
      <comments>https://www.az-neu.eu/klimaungerechtigkeit</comments>
      <guid isPermaLink="true">https://www.az-neu.eu/klimaungerechtigkeit</guid>
      <pubDate>Fri, 16 May 2025 19:35:00 GMT</pubDate>
    </item>
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